Andrea Bajani

 3.5 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Liebe und andere Versprechen, Lorenzos Reise und weiteren Büchern.
Andrea Bajani

Lebenslauf von Andrea Bajani

Der Autor Andrea Bajani wird 1975 in Rom geboren. Mit seinem Roman "Mit herzlichen Grüßen" feiert er große Erfolge. Dies war auch der Grund, dass er sich 2005 dazu entschloss sich ganz dem Schreiben zu widmen.. 2008 wird der Roman "Lorenzos Reisen" u.a mit dem Premio Mondello ausgezeichnet. 2011 erhielt er den renommierten Premio Bagutta. Heute lebt der Autor in Turin.

Alle Bücher von Andrea Bajani

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Andrea BajaniLiebe und andere Versprechen
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Liebe und andere Versprechen
Liebe und andere Versprechen
 (10)
Erschienen am 01.03.2014
Andrea BajaniLorenzos Reise
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Lorenzos Reise
Lorenzos Reise
 (8)
Erschienen am 01.02.2013
Andrea BajaniMit herzlichen Grüßen
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Mit herzlichen Grüßen
Mit herzlichen Grüßen
 (7)
Erschienen am 01.06.2012
Andrea BajaniDas Leben hält sich nicht ans Alphabet
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Das Leben hält sich nicht ans Alphabet
Das Leben hält sich nicht ans Alphabet
 (3)
Erschienen am 11.11.2016
Andrea BajaniErkennst du mich
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Erkennst du mich
Erkennst du mich
 (0)
Erschienen am 01.09.2014
Andrea BajaniLa vita nonè in ordine alfabetico
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La vita nonè in ordine alfabetico
La vita nonè in ordine alfabetico
 (0)
Erschienen am 01.01.2014
Andrea BajaniLa scuola non serve a niente
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La scuola non serve a niente
La scuola non serve a niente
 (0)
Erschienen am 01.04.2014
Andrea BajaniEvery Promise
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Every Promise
Every Promise
 (0)
Erschienen am 06.06.2013

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Neue Rezensionen zu Andrea Bajani

Neu
buecher_bewertungen1s avatar

Rezension zu "Das Leben hält sich nicht ans Alphabet" von Andrea Bajani

Geheimtipp
buecher_bewertungen1vor 2 Jahren


Die Gestaltung dieses Büchleins sieht auf digitalen Bildern vielleicht recht unspektakulär aus. 
Sobald ich es aber in den Händen gehalten habe, habe ich erkannt, wie süß es gestaltet ist. 
Das Cover kommt mit nur vier Farben aus, von denen das Blau die dominierende ist, wie man auch im inneren des Buches sieht. Nimmt man den Schutzumschlag ab, so ist der Leineinband blau und das süße Zebra mit dem Apfel auf der Kruppe ist in weiß abgebildet - inklusive Apfel. 
Im Inneren dann sind wichtige Dinge, wie Anmerkungen oder die Kapitelüberschriften immer in blau gehalten. 
Da das italienische Alphabet nicht mit dem deutschen übereinstimmt, musste der Verlag sich was ausdenken und ihre Lösung gefällt mir sehr gut. 


Wie ich schon oben geschrieben habe, finde ich dieses Buch wunderschön, auf seine eigene Art und Weise. 
Aber auch das Geschiebene hat mich vollkommen überzeugt. 
Ich habe Teile des Buches schon auf italienisch gelesen, wobei mir aber die deutsche Version sehr viel mehr gefällt.

In dem Buch sind 38 kurze Geschichten zu je einem Wort verfasst, die wirklich nur über zwei, drei Seiten gehen. 
Zuvor gibt es eine art Prolog, der dann am Ende des Buches in einem Epilog weitergeführt wird. Dabei geht es um etwas komplett anderes als im kompletten Buch, möchte man auf den ersten Blick sagen. 
Ganz stimmt das so aber nicht, es geht die ganze Zeit über um die Macht der Buchstaben, auch wenn das nicht ständig betont wird. 


Mir gefällt die Idee des Autors und sein Denken, wie mächtig Buchstaben sind. Im Buch gibt es ein Zitat: 
"Mit Buchstaben kann man die Welt erbauen und zerstören, kann man geboren werden und sterben, lieben, leiden, drohen, helfen, bitten, befehlen, flehen, trösten, lachen, fragen, sich rächen, streicheln." (S.5)

Der Autor schreibt sehr poetisch, aber mit ganz alltäglichen Worten. Er schafft es, in jeder Kurzgeschichte eine gewisse Stimmung zu erzeugen, mit nur wenigen Worten und unkomplizierten Sätzen; kurz, der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, einfach gehalten und doch poetisch und leicht zugleich. 

Die Geschichten hier sind ganz anders als das, was man normalerweise so liest. In den meisten Büchern wird der Fokus auf Liebe gelegt, es passieren viele Dinge Schlag auf Schlag. Hier nicht. Hier wird sich Zeit genommen, auch für Dinge, die nicht elementar auf uns wirken. Hier hat man das Gefühl, man hat Zeit. 


Meiner Meinung nach eignet sich das Buch auch sehr gut als Geschenk
Sehr viel mehr kann ich auch nicht dazu schreiben, da ich sonst auch zu viel verraten würde; auf jeden Fall ist "Das Leben hält sich nicht ans Alphabet" ein wunderschönes Buch, das zusätzlich liebevoll gestaltet ist. Auf jeden Fall ein Geiheimtipp von mir! 
Ich vergebe volle fünf Sterne. 

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Buchstabenliebhaberins avatar

Rezension zu "Lorenzos Reise" von Andrea Bajani

Auf Mutters Spuren
Buchstabenliebhaberinvor 3 Jahren

Ich hab mehrere Anläufe gebraucht, bis mir der Einstieg ins Buch gelang. Lorenzos Mutter ist gestorben. Er reist nach Rumänien - dorthin ging die impulsive, geschäftstüchtige Erfinderin, nachdem sie ihren ungeliebten Mann und ihr kleinen Sohn verließ. Vor vielen Jahren. Lorenzo versucht zu verstehen, wohin seine Mutter gegangen ist. Und warum. Wobei, so richtig klar wurden mir weder seine noch ihre Beweggründe bis zum Schluss nicht. Er trudelt mehr durch das triste, graue Rumänien, als dass er aktiv etwas sucht oder findet.

Wobei die Geschichte einen beschäftigt. Nicht loslässt. Der Autor entwirft das Bild einer schönen jungen Frau, mit der irgendetwas nicht ganz richtig ist. Die immer einen Tick zu aufgedreht ist, von der eigenen Familie abgelehnt, nach einer arrangierten kurzen Ehe, mit einem unehelichen Sohn, einer verlässlichen, langweiligen neuen Mann. Mit einer verrückten Geschäftsidee, die funktioniert, mit der sie erfolgreich ein Unternehmen schafft und durch die Welt jettet. Die ein inniges Verhältnis zum Sohn hat, aber auch zu ihrem Geschäftspartner. Die sich über die Konventionen hinweg setzt und sich langsam aber sicher aus dem Leben ihres Mannes und ihres Sohnes hinaus schleicht. Sich ein neues Leben in Rumänien aufbaut. Dort verliert sich ihre Spur.

Lorenzo fliegt zur Beerdigung nach Rumänien und wagt einen vorsichtigen Blick in das Leben seiner Mutter. Sie, die einst glorreiche Schöne, starb unglücklich, ungepflegt, stinkend. Sie hatte sich selbst aufgegeben, lebte von ihren Anteilen am immer noch erfolgreichen Unternehmen.

Mir ist nicht so ganz klar, was da passiert ist und warum. Sie hatte Freunde. Sie war nicht auf ihren schmierigen Geschäftspartner und Lebensgefährten angewiesen, und so hatte sie auch gelebt. Das Buch behandelte eher die Eckdaten der unsteten Mutter, ihr kindliches Wesen, aber auch ihren Pioniergeist, ihr Karrierebestreben. Das passt nicht richtig zusammen. Auch Lorenzos Charakter erschließt sich mir nicht. Was macht er da, in Rumänien?

Gelungen fand ich die Sozialstudie Rumäniens. Dieses gebeutelten Landes, das nicht in die Puschen kommt. Das "immer den falschen Leuten vertraut". Auf etwas wartet, das nicht kommt. Was kommt, sind knallharte Kapitalisten, die dort billige Arbeitskräfte und das große Geld wittern. Und hübsche Frauen, die ohne sie chancenlos wären. Goldgräberstimmung. Aber nicht für jeden. Nicht für die meisten Rumänen. Wie ungerecht ...

Kein schlechtes Buch. Aber ich hatte mir mehr versprochen. Ich bleibe ein wenig ratlos zurück. Was hat Lorenzo denn nun gefunden? Konnte er seinen Frieden mit seiner Mutter machen? Ich weiß es nicht.

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Willias avatar

Rezension zu "Liebe und andere Versprechen" von Andrea Bajani

Liebe und andere Verprechen
Williavor 4 Jahren

Zum Inhalt: 
Pietros Beziehung zu Sara geht in die Brüche, nachdem der Wunsch eines Kindes nicht erfüllt wird. Sara zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und hinterlässt eine Nachricht. Pietros Großvater ist verstorben. 
Der Großvater Mario, der lange keine Rolle mehr in Pietros Leben gespielt hat, kehrt wieder zurück und mit ihm viele Erinnerungen an die Vergangenheit. 
Pietro beschließt an den Ort seiner Kindheit zurück zu kehren und klingelt an der Tür der alten Wohnung. 
Er lernt den neuen Mieter kennen und freundet sich mit ihm an. 
Der Mieter erinnert Pietro an seinen Großvater. Viele Gespräche mit ihm über den Krieg in Russland bringen Pietro dazu eine Reise dorthin zu planen. 
Dort kann Pietro das Erlebte seines Großvaters nachempfinden. 
Nach seiner Rückkehr sind die verschwommenen Erinnerungen an seinen Großvater sichtbar geworden.

Meine Meinung: 
Den Inhalt kann man schwer zusammenfassen, da es in dem Buch sehr um das Unausgesprochene oder Geheimgehaltene einer Familie geht. 
Nur ganz langsam erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit von Mario und seine Beziehung zu Pietro. 
Meiner Meinung nach klärt sich alles zu langsam auf. Mir persönlich ist es schwer gefallen das Buch gerne zu lesen und an der Geschichte dran zu bleiben.  
Der flüssige Schreibstil jedoch hat mich dann dazu gebracht das Buch schnell durchzulesen. 

Fazit:
Der Roman ist zwar sehr tiefgründig, aber gleichzeitig auch sehr langatmig. 


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