Andrea Bannert Clyátomon

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Inhaltsangabe zu „Clyátomon“ von Andrea Bannert

Atlantis – versunkenes Land der Sage, seit Jahrtausenden lockt dein Ruf diejenigen, die dafür empfänglich sind. Viele träumen von dir, einige folgen dem Drängen deiner Stimme und suchen nach dir und manche kehren nie zurück …

Auch Andreas, Marc und Manuela zieht es mit unerklärlicher Gewalt an und in die See. Immer unerträglicher wird ihnen ihre Existenz an Land, bis eine sternklare Sommernacht die Wende in ihrem Leben bringt. Wirklichkeit wird zur Legende und Träume werden Realität.

Die drei geraten zwischen die Fronten in einem seit Generationen andauernden Krieg fremdartiger Kulturen in einer fantastischen Unterwasserwelt voll sagenhafter Geschöpfe und eigenwilliger Götter. Ihr Erscheinen löst die alles entscheidende Schlacht aus. Und während die Götter darauf warten, dass sich die Rasse der Meermenschen selbst auslöscht, versuchen Andreas, Marc und Manuela die Unterwasserreiche zu retten. Sie begeben sich inmitten der Kriegswirren auf die Suche nach dem sagenumwobenen Clyátomon.

Eine fesselnde Geschichte, nicht nur für Fantasy-Fans

— onion73

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  • Hörbuch: Komplexes und spannendes Abenteuer

    Clyátomon

    Buchbahnhof

    17. November 2014 um 18:59

    Das Hörbuch und ich hatten schon vor dem Hören unsere Probleme, da mein Autoradio sich weigerte, die mp3-DVD abzuspielen. Aber, ich habe mein Radio besiegt und nun stand dem Hörvergnügen nichts mehr im Wege. Ein Hörvergnügen war es wirklich. Die Autorin liest ihr Buch selber und ihre Art vorzulesen hat mir sehr gut gefallen. Das Buch spielt auf zwei Ebenen, in der Welt der Landmenschen und in der Welt der Meermenschen. Sobald wir uns unter Wasser befanden, hatte ich das Gefühl, dass sich auch ihre Sprechweise veränderte und es hörte sich an, wie unterschwelliges Meeresrauschen. Sehr passend. Die drei Hauptfiguren, Marc, Andreas und Manuela waren mir alle auf Anhieb sympathisch. Sie haben ihre Stärken und Schwächen, die sie nur umso sympathischer machen. Alle drei erleben die Unterwasserwelt auf ihre Art und Weise und entwickeln sich im Laufe der Geschichte deutlich weiter. Sie treffen auf die unterschiedlichsten Wesen, die ihnen mal mehr oder weniger wohlgesonnen sind. Der Spannungsbogen war die meiste Zeit wirklich hoch. Am meisten fasziniert hat mich die Unterquerung des Juliennen-Strudels bei der ich wirklich Angst um Manuela hatte. Der Schreibstil von Andrea Bannert ist bildhaft und wortgewaltig ohne zu erdrücken. Sie hat eine unglaublich komplexe Welt erschaffen, die sie dem Leser nahe bringt. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass vor lauter Detailreichheit der Orte und Figuren der rote Faden der Geschichte kurzzeitig verloren ging. Das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass ich das Hörbuch gehört habe und nicht das Buch gelesen. Problematisch fand ich am Hörbuch nämlich, dass relativ viele Orte und Figuren vorkommen und man kann bei einem Hörbuch eben nicht mal kurz zurückblättern und nochmal schauen, was gerade wer gemacht hat. Ich habe mir aus diesem Grund das Buch gerade noch bestellt, um die Geschichte wirklich komplett zu verstehen. Von mir gibt es gute 4 Sterne für ein sehr komplexes, aber stringent ausgearbeitetes Werk, welches mir wirklich große Freude bereitet hat.

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  • Fesselndes Unterwasserabenteuer

    Clyátomon

    onion73

    10. August 2014 um 21:13

    Wer hat nicht schon Geschichten vom sagenumwobenen Atlantis gehört, von versunkenen Städten in reicher Pracht geträumt und lies sich davon in den Bann ziehen. Hier findet der Leser einmal eine andere Auslegung der Geschichte, ohne dass intensiv auf das Thema Atlantis selbst eingegangen wird. Da Fantasy nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist, tat ich mich mit dem ersten Abschnitt der Vorgeschichte und den Unterwasserkämpfen etwas schwer. Dies lag aber auch zum Teil an den der Handlung angepassten, jedoch schwer auszusprechenden Namen. Die Namensgebung für die eigentlichen Protagonisten finde ich mal erfrischend normal, auch wenn ich meine Kinder nie so genannt hätte. Dafür sind die handelnden Personen und die Umgebungen so bildlich beschrieben, dass man einfach in der Geschichte versinkt und mit den drei Freunden hofft, bangt, leidet und eben alle Gefühlsregungen teilt. Die Idee, alle über den Tauchkurs an den Hauptort des Geschehens zu bringen, gefällt mir sehr. Aufgrund des Schreibstils fühlt man richtig, wie das Wasser einen umfließt und bekommt Lust, gleich mit in das Wasser zu springen. Die Vorstellung wie die drei mit langen Haaren und spitzen Ohren herumlaufen hat mich andererseits aber auch zum Schmunzeln gebracht. Es ist toll, die Unterwasserwelt zusammen mit Manuela, Marc und Andreas kennenzulernen, so ist es für mich als Leser einfacher, die Zusammenhänge zu finden. Im Laufe der Handlung lernen die drei ihre wahren Eltern kennen. Für die hier beschriebenen Zusammentreffen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, da mir zu wenige Emotionen gezeigt werden. Die Suche nach dem Clyatomon sowie der Kampf zwischen den drei Unterwasserwelten wurde wirklich toll in Szene gesetzt. Mich hat die Handlung absolut überzeugt und ständig mitfiebern lassen. Es gab immer wieder neue Wendungen oder Fallstricke, so dass die Spannung nicht unterbrochen wurde. Während des Lesens habe ich die verschiedenen Charaktere richtig lieb gewonnen. Die Unterwasserwelten sind dermaßen bildhaft beschrieben, dass man am liebsten selbst in ihnen eintauchen möchte. Natürlich bleibt auch der mystische Aspekt nicht unberücksichtigt. Neben liebenswerten Drachen gibt es auch drei Weise, die mit ihren unausweichlichen Allüren die Handlung auflockern und natürlich eine wichtige Komponente bei der Suche nach den Clyatomon darstellen. Das Buch lies sich sehr flott lesen und behält einen gleichbleibenden Spannungsbogen, der sich zum Ende zu noch einmal erhöht. Die einzelnen Szenen sind so detailliert und fantasievoll ausgearbeitet, dass das Lesen einfach nur Spaß macht. Das Buch ist in sich abgeschlossen, doch das Ende belässt viel Potential für einen zweiten Teil und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

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  • Clyátomon - Die Schlacht um die versunkenen Reiche

    Clyátomon

    JDaizy

    21. June 2014 um 15:51

    Gibt es Atlantis, die versunkene Stadt, wirklich? Das gehört für mich zweifellos noch zu den wenigen ungeklärten Fragen unserer Geschichte. Und genau diesem Thema nähert sich die Autorin Andrea Bannert in ihrem vierten veröffentlichtem Buch "Clyátomon - Die Schlacht um die versunkenen Reiche".  Die Wege der Münchener Studenten Andreas, Marc und Manuela kreuzen sich ganz zufällig kurz vor ihrem 21. Geburtstag. Unabhängig voneinander buchen sie in den Semesterferien einen Tauchkurs auf Cran Canaria und damit überschlagen sich dir Ereignisse. Warum ähneln sich ihre Geschichten, obwohl sie sich bisher nicht kannten?  Schnell finden sie heraus, dass sie doch mehr Gemeinsamkeiten haben als anfangs angenommen. Alle drei sind Waisenkinder, sie alle wurden am Strand von Cran Canaria ausgesetzt und feiern am gleichen Tag ihren 21. Geburtstag. Sind sie Geschwister, obwohl sie sich nicht im geringsten ähnlich sehen? Oder doch Zufall? Und warum werden sie alle seit kurzem von gesundheitlichen Probleme, heftigen Kopfschmerzen, Hustenanfällen und Albträumen, heimgesucht?  Plötzlich fühlen sich alle drei magisch vom Wasser angezogen und passen sich erstaunlich schnell dem Leben im Wasser an. Ihnen wachsen Kiemen und Schwimmhäute und ehe man sich versieht, ist man mit ihnen in einer atemberaubenden Unterwasserwelt gefangen. Dort herrscht Krieg und nur die Macht des Clyátomon, einem hell erleuchtetem Stein, kann ihn beenden. Wird es ihnen gelingen, den Stein rechtzeitig zu finden und können sie mit seiner Hilfe den Krieg in den Unterwasserwelten beenden?  Leider war der erste Kontakt mit dem Buch für mich etwas schwierig, weil die Schrift auf dem Buchrücken (und auch im Buch selbst) sehr klein gehalten ist. Ich als Brillenträgerin mit nur mäßig guten Augen, musste die ein oder andere Zwangspause einlegen.  Auch der Prolog hat mich mit den vielen mythischen Begriffen und Namen zunächst etwas überfordert.  Das Buch nimmt jedoch, mit der Vorstellung der drei Hauptfiguren schnell Fahrt auf. Auch der Schreibstil ist sehr lebendig, manchmal etwas zu detailliert. Aber so findet man sich schnell in die Geschichte ein und wird von ihr gefangen. Man merkt, dass die Autorin beim Schreiben selbst Teil dieser Geschichte geworden ist. Deshalb hatte ich auch nie das Gefühl, das Buch aus der Hand legen oder nicht zu Ende lesen zu wollen.  Ein lesenswertes Buch für alle die Fantasy, Mythologie und ganz besonders das Wasser lieben.

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  • 3,5 Blubberblasen für die spritzige Idee

    Clyátomon

    Gurke

    15. June 2014 um 16:52

    Manuela, Marc und Andreas sind drei Studenten aus München, die sich nicht kennen, deren Wege sich aber wie durch das Schicksal vorherbestimmt immer wieder kreuzen. Als das Trio dann zufällig gemeinsam auf Gran Canaria an einem Tauchseminar teilnimmt, stellt sich schnell heraus, dass es einen Grund für ihr Zusammentreffen gibt. Sie teilen eine Sehnsucht nach dem Meer, die weit über den natürlichen Badespaß von Jugendlichen hinausgeht und ihnen beim Verlassen der Nässe regelrecht körperliche Schmerzen verursacht. Im Wasser sind sie dagegen frei, lebendig, bewegen sich flink wie Fische und können überdurchschnittlich lange die Luft anhalten. Als ihnen eines Nachts plötzlich im Kollektiv elfenähnliche Ohren, sowie Schwimmhäute an den Fingern und den Zehen wachsen, schwanken sie zwischen Panik und Faszination für die Veränderung. Sie springen in die Fluten und entdecken eine berauschende Welt im Ozean, die zwar vom Krieg gebeutelt, aber trotzdem unglaublich rein und wunderschön ist – die drei versunkenen Reiche. Der Prolog startet vor rund zwei Jahrzehnten weit unter dem Meeresspiegel in der Vergangenheit. Dort sind wir hautnah an den Ausschreitungen der drei Meereskönige beteiligt, die auf Grund einer Legende um einen Stein, der angeblich unfassbare Kräfte an seinen Träger bündelt – dem „Clyátomon“, ausgerufen wurde. Auf dem Weg nach Delryen, wo der Schatz vermutet wird, herrscht ein gewaltiges Brodeln in der Welt der versunkenen Reiche, die uns schon das ganze Ausmaß an Meeresbewohnern, wie Drachen und Riesenechsen, offenbart. Delryen entkommt nur knapp und durch Glück der vollständigen Verwüstung, doch des Königs Frau wurde ermordet und der Königssohn entführt – wie soll das Frieden in das blaue Element einkehren? Der Sprung in die Gegenwart war für mich dann leider erst einmal enttäuschend, weil wir uns zurück an Land befanden und mit den drei Studenten warm werden mussten. Zu Beginn wirkten sie sehr normal und fast schon spießig, wodurch ich mich wieder nach Delryen wünschte. Zu diesem Zeitpunkt waren auch die Dialoge etwas platt, sodass die Antworten auf die gestellten Fragen schon vorhersehbar waren. Ansonsten war der Schreibstil von Andrea Bannert sehr flüssig und eingängig. Je besser ich Manuela, Marc und Andreas dann kennenlernte und ihr losgelöstes Ich als Wasserwesen bewunderte, desto wohler habe ich mich mit ihnen in der Geschichte gefühlt. Auf dem Klappentext wird der Bezug zu dem legendären „Atlantis“ angekündigt, doch schlussendlich lässt die Autorin uns Leser selbst entscheiden, ob es sich bei den drei Reichen um die antike, zerfallene Stadt handelt. Viel mehr hat sie eine eigene wunderbar blubbernde Mystik-Welt erschaffen, die ich nur ungern wieder verließ, erinnerte sie mich doch an meinen Lieblingsfilm von Disney „Arielle, die Meerjungfrau“. Das Kopfkino lief auch Hochtouren und auch die Spannung war in gutem Maße vorhanden, sodass ich mitfiebern konnte. Nach dem großen Finale werden wir mit einem ruhigen Schlusswort wieder an den Strand gespült, was mich zufrieden zurückließ und einer Fortsetzung nicht unbedingt bedarf.

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  • Überzeugendes Unterwasserabenteuer

    Clyátomon

    Evanesca

    04. June 2014 um 21:58

    Atlantis - versunkenes Land der Sage, seit Jahrtausenden lockt dein Ruf diejenigen, die dafür empfänglich sind. Viele träumen von dir, einige folgen dem Drängen deiner Stimme und suchen nach dir und manche kehren nie zurück... Auch Andreas, Marc und Manuela zieht es mit unerklärlicher Gewalt an und in die See... Das Buch erhielt ich im Rahmen einer Leserunde auf http://www.katzemitbuch-forum.de/ und die Leserunde wurde von der Autorin begleitet :). Im Großen und Ganzen hat mich das Buch überzeugt. Die Autorin weiß, wovon sie spricht, wenn sie die Biologie der Meermenschen zeigt - oder das Münchener Stundentenleben. Man sieht, dass sie Ahnung hat und die vielen liebevoll gezeichneten Details rund um Verhalten, Besonderheiten, Stärken und Schwächen der Meeresbewohner wirken authentisch. Dabei hatte ich nie das Gefühl, von den Informationen erschlagen zu werden. Sie kamen häppchenweise immer genau dann, wenn man sie gebraucht hat und fügten sich nahtlos in die Geschichte ein. Neben den drei Protagonisten gab es eine Menge weiterer sympathischer Gestalten - beispielsweise mochte ich den Meermenschen Lanthan sehr gern :) - genauso wie eine Leute, die keine stereotypischen Fieslinge waren. Und dennoch mehr als unsympathisch. Kritikpunkte, die ich hatte, waren größtenteils Kleinigkeiten - in den letzten Kapiteln gab es kleine (unwesentliche) Druckfehler und besonders am Anfang fehlen oftmals zur besseren Gliederung die Absätze. Außerdem sieht man dem Buch einmaliges Lesen bereits an, was ich besonders schade finde, da das Buch mit Lesezeichen und Visitenkarte in einem wundervollen Paket ankam und jetzt ist das Buch angeknickt -.- Dafür kann die Autorin allerdings nichts. Dennoch ist Andrea Bannert ein spannendes Unterwasserabenteuer gelungen, das jeden ansprechen sollte, der von Unterwasserwelten genauso fasziniert ist wie ich und sich wünscht, dass mehr Fantasyromane sich in diese Kulisse verirren :).

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  • Abtauchen in eine fantastische Unterwasserwelt...

    Clyátomon

    Ani

    29. May 2014 um 10:34

    Andreas, Marc und Manuela studieren in München. Sie kennen sich nicht näher, sondern sind sich höchstens flüchtig über den Weg gelaufen. Bei einem Tauchkurs auf Gran Canaria entdecken sie, dass sie einige Gemeinsamkeiten haben. Marc und Andreas sind Findelkinder, die zufälligerweise am gleichen Tag gefunden wurden. Manuela lebt auch nicht bei ihren richtigen Eltern, sondern wurde von Adoptiveltern aufgezogen. Im Verlauf des Tauchkurses häufen sich bei den drei Studenten unerklärliche Symptome. Schließlich verändert sich ihr Aussehen in rasender Geschwindigkeit. Als sich sogar Schwimmhäute bei ihnen entwickeln, wird der Drang ins Meer zu springen immer stärker. Andreas, Marc und Manuela folgen dem Ruf des Meeres und tauchen in die fantastische  Welt der drei versunkenen Reiche ein. Da ein erbitterter Krieg um den magischen Clyátamon zwischen den drei Reichen tobt, müssen die drei sich schnell den neuen Gegebenheiten anpassen, und versuchen, das Rätsel ihrer Herkunft und dass des magischen zu Steins lösen.... Der fantastische Roman beginnt mit einem Prolog. Hier taucht man in die versunkenen Reiche ein und beobachtet, wie der Streit um den magischen Clyátamon eskaliert, und einen erbitterten Krieg zwischen den drei Reichen auslöst. Da die fremdartigen Namen der Meeresgeschöpfe, und die jeweiligen Beziehungen untereinander, am Anfang noch nicht richtig zugeordnet werden können, erschwert der Prolog ein wenig den Einstieg in die Handlung. Die wunderbare Unterwasserwelt ist allerdings so lebhaft und farbenprächtig beschrieben, dass man getrost über den etwas holprigen Einstieg hinwegsehen, und sich auf ein fantastisches Abenteuer freuen kann. Die eigentliche Handlung startet dann Jahre später in der ganz normalen Welt. Hier lernt man die drei Studenten Andreas, Marc und Manuela kennen. Die drei sind sehr sympathisch und haben mit ganz normalen Problemen des Studentenalltags zu kämpfen. Dadurch wirken sie sehr authentisch. Nach und nach stellen sich bei ihnen unterschiedliche gesundheitliche Probleme ein. Die Ängste und Zweifel, die die drei dabei durchmachen, sind glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Dadurch kann man problemlos in die Handlung eintauchen und sich ganz auf die Geschichte einlassen. Der Übergang in die Unterwasserwelt wird ebenso glaubhaft beschrieben. Gemeinsam mit den drei Freunden entdeckt man eine farbenprächtige Welt und folgt gebannt dem weiteren Geschehen. Andrea Bannert gelingt es dabei hervorragend, die fremdartige Welt lebendig zu beschreiben, sodass man alles regelrecht vor Augen hat. Da diese Welt für Marc, Andreas und Manuela ja ebenso neu und faszinierend ist, begibt man sich gemeinsam mit ihnen auf Entdeckungstour. Der Krieg zwischen den drei versunkenen Reichen ist zwischen den Zeilen spürbar. Man ist sich der Gefahr stets bewusst, in der die drei Freunde schweben. Denn sie müssen erst herausfinden, wer hier welches Motiv verfolgt, wem man eigentlich trauen kann und was es genau mit dem geheimnisvollen Stein auf sich hat.

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  • Andrea Bannert - Clyátomon

    Clyátomon

    Marny

    23. February 2014 um 21:35

    Die Studenten Andreas, Marc und Manuela verbindet in München nur der Plan, an einem Tauchkurs auf Gran Canaria teilzunehmen. Dabei teilen sie ein Schicksal, das sie nicht nur immer stärker an und in das Meer zieht, sondern auch ihre Körper wandelt. Während ihres Aufenthalts auf Gran Canaria verändert sich ihr Aussehen eines Tages so stark, dass sie ins Meer flüchten, weil ihnen das Leben an Land unerträglich geworden ist. Dort stoßen sie auf eine sagenhafte Unterwasserwelt und geraten zwischen die Fronten eines seit Generationen andauernden Krieges um den magischen Stein Clyátomon. Andreas, Marc und Manuela machen sich auf die Suche nach dem verschwundenen Clyátomon, um die Unterwasserreiche der Meermenschen vor der Auslöschung zu retten. Das Buch beginnt mit einem tragischen Prolog, der mich sowohl von der Handlung als auch von den Figuren her gefesselt hat. Ich mochte die Stimmung und war neugierig, wie es weitergeht. Außerdem hat mich da gleich eine Figur angesprungen, die irgendwie ziemlich gut in mein Beuteschema passt – daher musste ich da dann einfach über mich selbst grinsen. Die eigentliche Geschichte spielt 21 Jahre später und beginnt in München, wo wir die drei Hauptfiguren kennenlernen. Mir hat gefallen, dass sich Zeit genommen wurde, um dem Leser etwas über den Charakter und das Leben von Andreas, Marc und Manuela zu vermitteln. Dadurch hatte ich einen leichten Zugang zu ihnen und mochte jeden auf seine Art. Richtig ins Herz geschlossen habe ich sie allerdings erst, als sie sich durch die verschiedenen Konfrontationen in den Unterwasserreichen weiterentwickelt haben und ich mehr Tiefe entdecken konnte. Das Buch entwickelte schnell einen starken Sog, der mich auch emotional erwischt hat. Die Ereignisse der Gegenwart und auch der Vergangenheit haben mich mitgerissen, dazu kamen die detaillierten Beschreibungen der Unterwasserreiche, die faszinierend und manchmal auch unheimlich waren. Ich hatte intensives Kopfkino, war mitten in der Geschichte und wollte gar nicht mehr auftauchen! Dafür, dass die Unterwasserreiche aus dem untergegangenen Atlantis entstanden sind, ist mir dieser Aspekt zu kurz gekommen. Da gab es kaum eine Verbindung und ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass da noch etwas kommt. Eine Atlantis-Geschichte, die das Thema nur sehr oberflächlich berührt – für mich ist das leider verschenktes Potential … “Clyátomon” ist eine mitreißende Abenteuergeschichte, die den Leser in eine faszinierende Unterwasserwelt entführt und intensive Bilder hinterlässt. Ein emotionaler Roman, in dem es auch um Freundschaft, Liebe, Auseinandersetzungen, Macht und Hoffnung geht. Und ein Buch, das mir eine wunderbare Lesezeit und Unterwasser-Träume beschert hat. Außerdem wäre da noch eine weitere tragische Lieblings-Nebenfigur …

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  • Tauche in ein Unterwasserwelt

    Clyátomon

    bird-su

    25. July 2013 um 18:39

    Inhalt:Andreas, Marc und Manuela haben vieles gemeinsam, obwohl sie sich nicht lange kennen. Kann das alles nur ein Zufall sein? Bei einem Kurs in Gran Canaria dann entdecken sie, dass alle 3 am gleichen Tag Geburtstag haben und sie wurden alle drei Adoptiert.. Und was ist mit der Tatsache, dass sie sich alle im Wasser pudelwohl fühlen und auf dem Land Hustenanfälle kriegen und ihre Haut trocken wird und sie sich unwohl fühlen? Eines Tages wachen sie auf und entdecken zwischen den Fingern und Zehen Schwimmhäute ! Klar sie sind geschockt, dennoch Reiz es die drei zu schwimmen und so geraten die drei zwischen den Fronten in einem Generation andauernden Krieg fremdartiger Kulturen in einer fantastischen Unterwasserwelt voll sagenhafter Geschöpfe und eigenwilliger Götter. Andreas, Marc und Manuela versuchen die Unterwassermenschen zu retten und so begeben Sie sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Clyatomon. Meinung: Marc fand ich von Anfang an am Sympathischsten aber auch die beiden anderen Charaktere sind sehr nett. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass das Buch von Anfang an sehr spannend ist. Ich war stets angeregt weiter zu lesen um zu Erfahren wie es mit der Geschichte weiter geht. Das ganze um die drei herum ist auch sehr gut beschrieben, so dass ich keine Probleme hatte mir die Umgebung der Unterwassermenschen vorzustellen. Auch die Namen und Beschreibung der Unterwassermenschen ist sehr gelungen. Beim Lesen bin ich immer in eine andere Welt getaucht mir bildlich genau vorgestellt und mit gefiebert deswegen kann ich das Buch nur weiter empfehlen. Einzige Kritikpunkt ist der König von Delryen. Ich hätte es liebe gesehen, dass der Vater von Imalian der König blieb.

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  • Ich durfte Probelesen :)

    Clyátomon

    Sunshine_Books

    16. July 2013 um 21:24

    Vor ein paar Wochen kam ich mit der Autorin Andrea Bannet in Kontakt und konnte ihr neues Buch "Clyatomon - Die Schlacht um die versunkenen Reiche" probelesen. Da ich im Urlaub auf Teneriffa viel Zeit hatte und dieses Buch auf Gran Canaria spielt gab es keinen besseren Ort um mal wieder in eine Fantasywelt abzutauchen. Inhalt: Als sich Andreas, Marc und Manuela begegnen hatten sie nur eins gemeinsam, den Plan an einem Tauchkurs auf Gran Canaria teilzunehmen. Seit Wochen werden die drei von Hustenanfällen und Atemnot geplagt. Nur die Nähe des Meeres scheint es besser zu machen. Marc und Andreas sind im Waisenhaus aufgewachsen und teilen selbst den Fundtag welcher als Geburtstag eingetragen wurde. Was die beiden zunächst nicht wissen, auch Manuela teilt ihr Schicksal, nur wurde sie adoptiert. Während ihres Kurses werden die Symptome immer schlimmer und der Drang zum Wasser stärker und stärker... Eines Tages wachen die drei mit Schwimmhäuten zwischen den Händen und Füßen auf, durch die Angst getrieben landen sie wieder im Meer und stoßen auf eine sagenumwobene Unterwasserwelt welche in drei Reiche aufgeteilt ist. Leider herrscht seit einundzwanzig Jahren ein erbitterter Krieg zwischen den Bewohnern denn jeder der Herrscher möchte an den magischen Stein, Clyatomon, herankommen. Doch wo dieser sich befindet ist unklar... Auf der Suche nach ihrer Identität lernen die drei Jugendlichen nach und nach ihre Vergangenheit und Herkunft kennen. Mein Fazit: Ich war von Anfang an mitten in der Story drin. Vor allem der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch blieb flüssig und ich hatte es in drei Tagen durch. Auch die Umgebung konnte ich mir sehr gut vorstellen (was aber auch daran liegen könnte, dass ich zufälligerweise vor Ort war). Was die Charaktere betrifft, da fand ich alle drei sehr sympathisch, hätte mir jedoch eine bessere Beschreibung gewünscht. Die hat leider manchmal gefehlt oder ist untergegangen da sie erst später kam wodurch ich schon ein anderes Bild der Person im Kopf hatte. Die Story an sich war spannend und kaum vorhersehbar, was mir gut gefallen hat.

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