Das Geheimnis der Papiermacherin

von Andrea Bottlinger 
4,3 Sterne bei36 Bewertungen
Das Geheimnis der Papiermacherin
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Diana182s avatar

Historischer regional Roman mit einer tollen Atmosphäre

Bambisusuus avatar

Historischer Roman mit Spannung und interessanten Einblicken in das Leben einer Papiermacherin!

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis der Papiermacherin"

Eine junge Frau kämpft um ihr Glück.

Nürnberg, 1621: Annas großer Stolz ist die Papiermühle ihres Vaters: Doch nun steht sie kurz vor dem Bankrott. Ihr Vater ist resigniert, aber Anna will die Familientradition nicht aufgeben. Ein harter Kampf, der durch Bartholomäus, ihren ärgsten Konkurrenten, nur noch erschwert wird. Denn dieser versucht mit allen Mitteln, sie in den Ruin zu treiben. Dann taucht dessen Bruder Johann auf, er ist viel attraktiver, als Anna lieb ist, macht ihr den Hof und warnt sie vor Bartholomäus. Aber kann sie ihm trauen?

Historie, die lebendig wird: Liebe und Intrigen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634036
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:13.07.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.08.2018 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Historischer regional Roman mit einer tollen Atmosphäre
    Die Papiermacherin

    Das Cover zeigt das Gewand einer jungen Frau. Sie hält ein altes Buch in den Händen, was direkt darauf schließen lässt, dass die enthaltene Geschichte in einer längt vergangenen Zeit spielen könnte. 


    Aber auch der Klappentext erweckt schnell Neugier und lässt den interessierten Leser schnell zum Buch greifen…

    Der Einstig gelingt recht schnell und wir finden uns in Nürnberg wieder. Die Zeiten sind noch anders als Heute und es war sehr interessant per Buch in der Zeit zurück zu reisen.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und Bildhaft. Gekonnt nimmt sie den Leser an die Hand und führt durch die zu erzählende Geschichte. Die Charaktere erhalten schnell an tiefe und wirken authentisch. So kann man die einzelnen Figuren schnell voneinander unterscheiden, sich in ihre Handlungen hineinversetzten und ihnen so durch die Seiten folgen.

    Sehr atmosphärisch wird man hier in die damalige Zeit zurück versetzt und verfolgt Anna durch eine mitreißende Geschichte voller Intrigen. Aber natürlich ist auch Raum für Liebe und Gefühle vorhanden- doch nicht immer klar, ob sie dem trauen kann.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte hat mich stets sehr gut unterhalten und ich konnte vom Alltag abschalten. Mit viel Interesse habe ich die Schilderungen verfolgt und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Alles wird stimmig und passend abgeschlossen und hinterlässt einen zufriedenen Leser.

    Daher vergebe ich sehr gerne eine klare Leseempfehlung!

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    Bambisusuus avatar
    Bambisusuuvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Historischer Roman mit Spannung und interessanten Einblicken in das Leben einer Papiermacherin!
    Das Leben einer Papiermacherin

    Der historische Roman "Das Geheimnis der Papiermacherin" wurde von der Autorin Andrea Bottlinger geschrieben und ist im Aufbau Verlag erschienen. 


    Die Papiermühle der Familie Pecht steht vor dem Ruin. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurden die Rohstoffe zur Herstellung des Papiers immer bescheidener und kostspieliger. Anna möchte das Unternehmen ihres Vaters retten, indem sie Lumpen von außerhalb sammelt. Doch die Tat kann hohe Strafen mit sich bringen und ausgerechnet für ihren größten Konkurrenten Bartholomäus kommt dies wie gerufen. Ungeahnt trifft Anna auf seinen attraktiven und lieben Bruder Johann, der ihr helfen möchte. Aber kann sie ihm trauen?

    Die Autorin entführt den Leser nach Nürnberg in das Jahr 1621 und zeigt detailreich die damaligen Lebensverhältnisse. Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieg geht es der Bevölkerung schlecht und die Menschen kommen nur schwer über ihre Runden. Auch Annas Familie ergeht es so, weshalb Anna alles daran setzen möchte, um die Familientradition der Papiermacher weiterzuführen.

    Anna ist für ihre jungen Jahre mutig, anspruchsvoll und sympathisch. Für den Erhalt des Unternehmens ist sie bereit zu kämpfen und schlägt sich als Frau tapfer. Ihre Stärke ist beeindruckend, sodass ich gerne ihren Taten gefolgt bin. Mit dabei ihre Freunde und den charmanten Johann, die ich ebenfalls nach wenigen Kapiteln in mein Herz geschlossen habe.

    Außerdem taucht man als Leser wunderbar in das Leben einer Papiermacherin ein. Damals kein einfacher Beruf. Doch Anna steckt ihr ganzes Herzblut hinein. Neben der Papiermühle kommt es zu aufregenden Auseinandersetzung, Höhen und Tiefen und natürlich einem Hauch Liebe. Denn Johann ist zwar auf der Seite der Konkurrenz, geht aber Anna dennoch nicht aus dem Kopf. Die Mischung fand ich gelungen.

    Ein tollbeschriebener und lebendiger Roman mit sympathischen Charakteren, einer fesselnden Handlung und eine märchenhafte Erzählung!

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliger Roman über eine junge Frau, die für ihr Erbe kämpft - zudem interessante Einblicke ins Handwerk der Papierherstellung
    Unterhaltsamer Roman zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges

    Nürnberg anno 1621: Anna Pecht ist eine junge Frau, auf deren Schultern bereits viel Verantwortung lastet. Nach dem Tod ihrer Mutter spielt und trinkt ihr Vater lieber, als sich um die Papiermühle zu kümmern. Dadurch steht die Mühle kurz vor dem Aus! Für Anna bedeutet die Mühle ihr ganzes Leben und darum will sie kämpfen. Mit nicht ganz legalen Mitteln beginnt sie gemeinsame Sache mit ein paar Lumpenhändlern zu machen. Doch diese Unternehmungen sind sehr gefährlich, denn der wohlhabende und dubiose Bartholomäus von Treist duldet keine Konkurrenz. Da erfährt Anna überraschend Unterstützung.

    Ein historischer Roman, der während des Dreißigjährigen Krieges spielt und den Kampf der Nürnberger ums Überleben aufleben lässt, hat mich sehr neugierig gemacht. Zudem steht hier eine junge Frau im Mittelpunkt, die die Rolle übernimmt, die ihr Vater schon länger nicht mehr ausfüllt. Dieser Stoff und der leicht zu lesende Schreibstil machen den Roman zu einer kurzweiligen und schönen Unterhaltung. Am besten haben mir die Beschreibungen der mittelalterlichen Stadt Nürnberg und das Leben der Bewohner gefallen. Alle Charaktere im Roman sind authentisch und bleiben sich selbst treu. So blieben sie unverwechselbar und ich konnte sie mir gut vorstellen. Anna Pecht ist eine starke Frau und oft auch äußerst leichtsinnig. Hier wird die Geschichte für mich schwierig, denn sie hat oft mehr Glück als Verstand und das finde ich nicht sehr real. Zudem nimmt das Geschehen zum Ende hin einen vorhersehbaren Verlauf, was die Spannung nimmt. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, da ich neben den historischen Aspekten, den Gepflogenheiten und Standesunterschieden viel über die Papierherstellung jener Zeit erfahren habe.

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    Monices avatar
    Monicevor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannung mit Leichtsinn und Gefühl.
    Die Geheimnisse in den Stadtmauern

    "Das Geheimnis der Papiermacherin" von Adrea Bottlinger,

    ist ein Roman aus einer ganz anderen Zeit. Die Autorin lässt uns daran teilhaben wie eine Papiermacherin um ihre Mühle kämpft und dabei in Gefahr gerät. Sehr gut hat mir gefallen wie die Lebensumstände in dieser Zeit beschrieben wurden. Als roter Faden wurde alles um das Papier machen und die Schulden, durch Spielschulden des Vaters gewebt. Für mich gibt es in diesem Buch eine sehr schöne Mischung aus Gefühl, Schmuggel, Papier machen und Freundschaft. 
    Alles in allem ein sehr interessantes und spannendes Buch.

    Zum Inhalt:
    Anna Pecht kämpft immer wieder gegen die Spielsucht ihres Vaters, schon lange weiß sie nicht mehr wie sie Schulden und den Kosten der Papiermühle noch nach kommen soll. Als dann noch die Lumpen knapp werden beschließt sie zusammen mit einigen Freunden Lumpen außerhalb der Stadt zu sammeln und in die Stadt zu schmuggeln. Das sie sich damit in große Gefahr begibt versucht ihr Johann klar zu machen, doch sie reitet sich weiter rein.

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    kessis avatar
    kessivor einem Monat
    Anna Pecht, eine Kämpferin

    Im Jahr 1621 kämpft Anna Pecht um die Existenz der Papiermühle ihres Vaters. Sie ist auf sich gestellt, denn ihr Vater hat sich immer noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt. Er gibt sich dem Trinken hin und spielt Glücksspiele, die leider die finanzielle Lage für die Mühle nur noch verschlimmert. Eigentlich hat Anna Mutter und Vater verlorenen, doch sie hat liebgewonnene Freunde, die ihr zur Seite stehen.  Mit ihnen erlebt sie einige gefährliche Abenteuer , die alle in Gefahr bringen. Doch was bleibt ihr anderes übrig, wenn sie die Mühle retten will.
    Hinzu kommt, dass es seit Beginn des dreizigjährigen Krieges kaum noch Lumpen gibt, die dringend zur Herstellung von Papier benötigt werden. Die Freunde von Anna haben Ideen, wie sie die benötigten Lumpen  beschaffen könnten. Und von da an geraten sie in immer mehr in Gefahr.
    Bartholomäus von Treist ist ein reicher  mieser Geschäftsmann, der nicht nur durch legale Geschäfte seinen Reichtum erlangt hat. Sein Bruder Johann ist seit einer Verletzung im Krieg nach Hause zurück gekehrt und Bartholomäus will ihn für seine Machenschaften gewinnen. 
    Keiner darf einem von Teist in die Quere kommen, wer dies doch macht, muss um sein Leben bangen, so wie Anna und ihre Freunde. Aber es gibt unerwartet Hilfe von jemanden, kann dieser Jemand Anna helfen und beschützen? Wird sie darauf vertrauen können, was dieser Jemand ihr rät, oder geht sie ihren eigenen Weg?

    Meine Meine:
    Die Papiermacherin von Andrea Bottlinger ist ein historischer Roman, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Der Schreibstil ist spannend, gefühlvoll und an manchen Stellen zum schmunzeln. Den  einzelnen Protagonisten hat die Autorin starke Charakter verliehen, die sehr realistisch beschrieben werden. 
    Was mich auch sehr fasziniert hat, sind die historischen Fakten. Ich finde es immer sehr spannend, wenn ein/e Autor/in mich als Leser in eine andere Zeit entführt. Durch die bildhaften Beschreibung der Charaktere und den historischen Hintergründen, bekommt man eine Vorstellung vom damaligen Leben. Heute kaum noch vorstellbar, welchen Kampf die Menschen für das tägliche Überleben  bestreiten mussten. Dies alles ist Andrea Bottlinger ausgezeichnet gelungen. Ein wunderschöner Roman.

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    Doschos avatar
    Doschovor einem Monat
    Rezension "Das Geheimnis der Papiermacherin"

    Es steht schlecht um die Papiermühle von Anna Pecht – in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ist es schwer, das Unternehmen aufrecht zu erhalten. Erschwert wird das ganze noch durch die Unternehmungen der von Treists. Doch einer der beiden Brüder scheint sich völlig überraschend auf Annas Seite zu schlagen.

    Andrea Bottlinger, vorrangig eher im Bereich der Science Fiction und Fantasy bekannt, hat sich nun mit „Das Geheimnis der Papiermacherin“ an ihren ersten historischen Roman gewagt. Das Ergebnis ist ein eher lockeres, leicht zu lesendes Buch, das einiges über die Situation der Papiermacher im 17. Jahrhundert verrät und nebenbei noch eine spannende Liebesgeschichte in Petto hat.

    Dabei ist Anna Pecht eine durchaus sympathische Frau mit Prinzipien, die versucht, ihren Betrieb allen Widrigkeiten zum Trotz am Laufen zu halten und dabei auch vor der ein oder anderen illegalen Aktion nicht haltmacht.
    Dem gegenüber steht Johann von Treist. Mit ihm bin ich anfangs nicht wirklich warm geworden, da seine Ansichten und Prinzipien zunächst nicht wirklich klar sind. Doch der Leser kann sich – nahezu synchron mit Anna – mehr und mehr für ihn erwärmen, so dass das Ende des Romans in weiten Punkten nicht wirklich überrascht, aber dennoch schön erzählt ist.

    Wer also nicht die Zeit damit verbringen möchte, groß die historischen Hintergründe nachzuschlagen, dem sei „Das Geheimnis der Papiermacherin“ empfohlen. Ich freue mich schon auf weitere historische Romane von Andrea Bottlinger!

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor einem Monat
    1621 in Nürnberg...

    Nürnberg 1621: In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die 19-jährige Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters über Wasser zu halten. Lumpen zur Papierherstellung sind rar. Also entschließt sie sich zusammen mit 4 Freunden im Umland, wo die Soldaten schon abgezogen sind, danach zu suchen. Dass sie damit dem Leiter des Handelshauses Bartholomäus von Treist, der nicht nur saubere Geschäfte macht, in die Quere kommt, ahnt sie da noch nicht. Sein Bruder Johann, der auch keine reine Weste hat, rettet Anna aus einer brenzligen Situation – und bekommt die junge Frau nicht mehr aus dem Kopf…

    Andrea Bottlinger nimmt mich mit in die verdreckten Straßen von Nürnberg, zu den verwüsteten Dörfern in der Umgebung und ins herrschaftliche Haus der von Treists. Sie beschreibt alles so detailliert und farbig, dass ich meine, den Schmutz, die eingelegten Lumpen und das Blut riechen zu können. Besonders ein Toter, die erste Begegnung auf Annas Beutezug, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Fast alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet, kommen authentisch und lebendig rüber und haben sich bildhaft in meinem Kopf eingenistet. Durch den eingängigen und leicht zu lesenden Schreibstil bin ich sofort in der Geschichte drin und mit Anna und ihren Freunden unterwegs.

    Anna ist eine sehr taffe junge Frau, der fast nichts anderes übrig bleibt, als zu unlauteren Mitteln zu greifen, um die Papiermühle ihres Vaters, die direkt am Ufer der Pegnitz liegt, für sich und ihre Angestellten am Leben zu erhalten. Ihr trunk- und spielsüchtiger Vater Josef ist ihr dabei keine Hilfe. Im Gegenteil: mit seinen Schulden stürzt er sie nur noch tiefer ins Unglück. Aber Anna ist keine, die so leicht aufgibt.

    Vor allem hat sie Freunde, die mit ihr zusammen stehen und sie nicht im Stich lassen. Egal was passiert.

    Eine weitere, mir sehr sympathische Frau, ist Sybille Stromer. Was es mit ihr auf sich hat? Lest selbst.

    Die Autorin schafft es, mich für diese unwirtliche Zeit in Nürnberg zu faszinieren, mich sehr schnell ins Buch hineinzuziehen. Sie gibt dem historischen Roman eine ganz schön große Portion Spannung mit, bei der es mir schwerfällt, das Buch auch mal aus der Hand zu legen.

    Ein historischer Roman, der mich nicht nur in das karge Leben und die Überlebensängste des Dreißigjährig Krieges mitnimmt. Ich erfahre auch einiges über die Papierherstellung und dass Freundschaft keine Grenzen kennt.


    Ein interessantes, spannendes Buch, mit dem ich ein paar wunderbar unterhaltsame Stunden hatte.

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    Yvo3vor einem Monat
    Historischer Roman

    Anna ist die Tochter eines Papiermachers mit eigener Mühle. Da der Vater viel trinkt und Spielschulden hat , ist Anna darauf angewiesen,  die Geschäfte zu betreiben. Da durch die Spielschulden der bankrott droht, fängt Anna mit Freunden dubiose Geschäfte an. Natürlich geraten sie dadurch auch in Gefahr. Die Geschichte spielt um 1621 während des 30jährigen Krieges. Eine große Rolle spielt auch Johann, der der Bruder vom Untergrundboss ist. Johann ist Anna oft behilflich. 

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte aufregend erzählt. Anna ist halt durch die Umstände zur Kriminalität gezwungen. Wir erfahren einiges über den Zoll und Geschäfte der damaligen Zeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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    miriamBvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannender und informativer Historienroman vermischt mit einer hübschen Liebesgeschichte!
    Die Papiermacherin

    Nürnberg im Jahre 1621. Der Dreißigjährige Krieg hat der Bevölkerung nur Not und Armut gebracht. In diesen schweren Zeiten versucht Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters vor dem Ruin zu bewahren. Ihr Vater ist dabei keine rechte Hilfe - seine Trunk- und Spielsucht sind die Ursachen für die Schulden, die Anna dazu zwingen, nicht ganz legale Wege einzuschlagen. Unterstützt wird sie dabei von ihren treuen Freunden. Unglücklicherweise kommt sie dabei aber Bartholomäus von Treist in die Quere, der nicht nur ein reicher und angesehener Kaufmann ist, sondern gleichzeitig auch die Unterwelt von Nürnberg lenkt und beherrscht. Dass der solche Einmischungen nicht dulden kann, ist klar. Welche Konsequenzen müssen Anna und ihre Freunde tragen? Und welche Rolle spielt Johann, der ehemalige Söldner? Welche Ziele verfolgt er? Und warum?

    All das sind die wichtigsten Elemente, aus denen Andrea Bottlinger eine spannende und wirklich flüssig lesbare Geschichte gemacht hat. Was mir persönlich besonders gut gefällt, ist die differenzierte Darstellung der einzelnen Protagonisten. Sie haben alle wirklich gute Seiten wie Treue und Loyalität, aber gleichzeitig sind sie in ihrer Auslegung von Recht und Gesetz erstaunlich flexibel. Es ist die Not, die Menschen manchmal zu Taten verleitet, die sie ansonsten keinesfalls begehen würden!

    Eine etwas vorhersehbare Liebesgeschichte lockert die düsteren Episoden angenehm auf und so kann man sich von Anfang an auf ein Happy End freuen.

    Nebenbei erfährt man auch interessante Details über die Papierherstellung in jener Zeit, über die Macht des Rates, seine Verordnungen und Gesetze, seinen Einfluss auf die Handwerker, aber auch über die Sitten und Lebensumstände der Nürnberger Bevölkerung.

    Fazit: Abgesehen von der Tatsache, dass der Titel nicht zum Inhalt des Buches passt, ist es ein spannender und stimmiger Historienroman, der unterhaltsame Lesestunden garantiert!

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr lesenswert mit tollen Einblicke in die damalige Papierherstellung
    Das Geheimnis der Papiermacherin

    Nürnberg im Jahr 1621: Die Papiermühle von Annas Familie steht durch ihren Vater kurz vor dem Bankrott, denn er ist immer mehr dem Alkohol verfallen. Doch Anna will die Papiermühle unbedingt retten und ist auch bereit, die notwendigen Rohstoffe auf nicht ganz legalem Wege zu beschaffen. Ihr Konkurrent Bartholomäus macht ihr allerdings das Leben schwer, denn er will sie um jeden Preis in den Ruin treiben. Und was ist mit seinem Bruder Johann, der plötzlich auftaucht und Anna den Hof macht? Kann sie ihm trauen? Und kann sie die Papiermühle retten?

    Dieser historische Roman hat mir prima gefallen. Durch den flüssigen Schreibstil und die bildhaften und detaillierten Beschreibungen kam ich sehr schnell in die Geschichte rein. Ich konnte mich gut ins Jahr 1621 fallen lassen und die Geschichte miterleben.
    Die Charaktere empfand ich prima herausgearbeitet und authentisch, da sie mit ihren jeweiligen Eigenschaften versehen waren. Ich konnte sie mir somit gut vorstellen und mir ein Bild von ihnen machen.
    Liebgewonnen habe ich Anna, weil sie voller Herzblut für die Papiermühle ihres Vaters kämpfte und diese unbedingt vor dem Bankrott retten wollte. Ich habe mit ihr mitfiebern können, dass sie es schaffen wird.
    Die Spannung wurde gut aufgebaut und hat sich das ganze Buch über gehalten, so dass ich die Geschichte auch unbedingt zügig fertig lesen musste. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht.
    Wirklich hervorragend fand ich die Beschreibungen zur damaligen Papierherstellung. Das waren ganz tolle Einblicke, die ich fasziniert verschlungen habe. Aber auch die Beschreibungen der damaligen Sitten und Bräuche sowie der allgemein schwierigen Zeiten fand ich sehr gelungen und äußerst lesenswert. Sowas mag ich unheimlich gerne an historischen Romanen, denn es zeigt auch die meist sehr schwierigen Umstände auf und dass die Menschen täglich ums Überleben kämpfen mussten.

    Ein toller und faszinierender historischer Roman, den ich empfehlen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-Cover
    Eine junge Frau kämpft um ihr Glück.

    Nürnberg, 1621: Annas großer Stolz ist die Papiermühle ihres Vaters: Doch nun steht sie kurz vor dem Bankrott. Ihr Vater ist resigniert, aber Anna will die Familientradition nicht aufgeben. Ein harter Kampf, der durch Bartholomäus, ihren ärgsten Konkurrenten, nur noch erschwert wird. Denn dieser versucht mit allen Mitteln, sie in den Ruin zu treiben. Dann taucht dessen Bruder Johann auf, er ist viel attraktiver, als Anna lieb ist, macht ihr den Hof und warnt sie vor Bartholomäus. Aber kann sie ihm trauen?

    Historie, die lebendig wird: Liebe und Intrigen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

    Über Andrea Bottlinger
    Andrea Bottlinger wurde 1985 in Karlsruhe geboren. Sie hat in Mainz Buchwissenschaften, Komparatistik und Ägyptologie studiert und lebt und arbeitet inzwischen als freie Lektorin und Autorin in Heilbronn.

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    3erMamavor 3 Monaten
    Ich liebe Papier ;)
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