Andrea Brackmann

 4,5 Sterne bei 42 Bewertungen

Lebenslauf

Andrea Brackmann ist Diplom-Psychologin und Verhaltenstherapeutin. Sie behandelte ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen, später spezialisierte sie sich auf Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte sie einige der bekanntesten Bücher zu emotionalen und sozialen Besonderheiten Hochbegabter. Seit vielen Jahren ist sie am Chronischen Fatigue Syndrom (ME/CFS) erkrankt, befasst sich jedoch weiterhin mit dem Thema Hochbegabung.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Long Covid und Chronisches Erschöpfungssyndrom lindern (ISBN: 9783608860856)

Long Covid und Chronisches Erschöpfungssyndrom lindern

Neu erschienen am 19.04.2024 als Taschenbuch bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Andrea Brackmann

Neue Rezensionen zu Andrea Brackmann

Cover des Buches Moni (ISBN: 9783947930470)
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Rezension zu "Moni" von Andrea Brackmann

Zeitreise in die wilden 70er, aber hoch aktuell
Soloread64vor 6 Monaten

Die Geschichte spielt in den 70er Jahren, aber das thema ist hoch aktuell. Es wird aus der Sicht eines knapp 13jährigen Mädchens erzählt - endlich mal, denn die meisten Coming of Age Bücher handeln ja von Jungs, z. B. "Tschick", "Es bringen" oder "Echtzeitalter".. Der absolut authentische Ton von Moni hat mich sofort mitgerissen man fiebert auf jeder Seite mit ihr mit. Es ist oft derbe und witzig erzählt. Aber die story ist vielschichtig und es geht letztlich um ein ernstes Thema: erlebnishungrige Mädchen leben gefährlich - damals genauso wie heute, Stichwort slutshaming". ich kann das Buch nur empfehlen (Lesealter laut Verlag ab 16 Jahren).

Cover des Buches Ganz normal hochbegabt (Fachratgeber Klett-Cotta) (ISBN: 9783608200126)
RadikaleResignations avatar

Rezension zu "Ganz normal hochbegabt (Fachratgeber Klett-Cotta)" von Andrea Brackmann

schön gespickt mit vielen Fallbeispielen
RadikaleResignationvor einem Jahr

Schön ist an dem Buch, dass die Autorin verschiedene Berichte von ihren Patienten selbstständig verfassen hat lassen. Wie sie sich als Hochbegabte fühlen, wo ihre Probleme liegen und wann sie an ihre Grenzen stoßen. Dann greift sie in einzelnen Teilen Aspekte heraus und geht näher darauf ein. 

Als Anfangs-Büchlein für eine erste Annäherung an das Thema Hochbegabung wunderbar geeignet. Zum tiefer eintauchen in die Welt, mit fachlichem Hintergrund nicht weit genug gedacht. Aber vielleicht war das auch die Intention der Autorin:-)

Cover des Buches Extrem begabt: Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies (Leben lernen) (ISBN: 9783608892581)
seschats avatar

Rezension zu "Extrem begabt: Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies (Leben lernen)" von Andrea Brackmann

Spannende und zugleich aufschlussreiche Literatur
seschatvor 3 Jahren

Andrea Brackmanns Bücher über Hochbegabte und Autisten sind stets eine Lektüre wert, so auch das vorliegende Buch. Dieses handelt von den sog. Höchstbegabten bzw. Genies und deren Persönlichkeitsstruktur. 

Die erfahrene deutsche Diplom-Psychologin und Verhaltenstherapeutin weiß, wovon sie schreibt. Allgemeinhin wurden und werden Höchstbegabte von der Gesellschaft für ihre Eigenheiten oftmals belächelt oder gar für verrückt erklärt. Meist sind jene Menschen mit einem IQ über 160 auch noch sehr sensibel und scheu. Dies belegen Beispiele wie Marie Curie, Pablo Picasso oder Stephen Hawking. Nur durch Förderung, familiäres Feingefühl und Verständnis können jene Höchstbegabte intellektuell, musikalisch, sportlich usw. Ungeahntes vollbringen. Diese feinsinnigen Menschen haben oft mehrere Interessengebiete und schweifen in Gesprächen daher häufig ab. Auch der Rückzug in die Natur und die Vorliebe für Ruhe  eint viele Genies. Smalltalk und Gleichförmigkeit schreckt sie ab. 

Für ihr Buch hat Brackmann viele Biografien bekannter Genies studiert und eigene Erfahrungen aus der Praxis einfließen lassen. 

Mich hat die kurzweilige wie leicht verständliche Schreibe sehr angesprochen. Zudem habe ich einige der genannten Eigenschaften bei mir selbst wieder erkannt. Ich bewundere Wunderkinder und Genies wie Mozart, Humboldt, Picasso & Co für ihre Unangepasstheit und ihren Forscherdrang. Daher empfand ich die Lektüre als sehr flüssig und als Gewinn. Die sog. Biblio-Therapie betreibe ich seit Jahrzehnten, gleichwohl ich den Begriff bis dato nicht kannte.

FAZIT

Ein durchweg spannendes Buch über Genies und deren Persönlichkeitsmerkmale, das nicht nur für Betroffene und Angehörige interessant ist; augenöffnende Wirkung inklusive. 

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Community-Statistik

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