Andrea Busfield Mauertänzer

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Inhaltsangabe zu „Mauertänzer“ von Andrea Busfield

Fawad und wie er die Welt sieht Für Fawad ist Afghanistan das Land der Abenteuer, der Poesie und der Traditionen - trotz des beschwerlichen Alltags im kriegsgezeichneten Kabul. Als der Elfjährige mit seiner Mutter in eine WG mit westlichen Journalisten zieht, bleibt der Kulturschock nicht aus: Der trinkfeste James sitzt halbnackt in der Sonne, die blonde May schwärmt für Frauen, und die emanzipierte Georgie liebt einen mächtigen Paschtunen. Fawad will seine Mutter vor diesen Sünden beschützen, zugleich ist er hingerissen von der fremden Lebensweise. Eine Liebeserklärung an Afghanistan: "Dieser Roman geht unter die Haut!" Freundin

Dieses Buch lässt uns verstehen, warum unsere gut gemeinte Unterstützung in Afghanistan so oft scheitert.

— Barbara62

Eines der schönsten Bücher!!!

— Nicki-Mimi

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  • Afghanistan aus der Sicht eines Elfjährigen

    Mauertänzer

    Barbara62

    29. July 2015 um 08:18

    Fawad hat im Krieg gegen die Taliban Vater und Bruder verloren, die Schwester wurde entführt. So leben er und seine Mutter leidlich geduldet bei deren Schwester und ihrer Familie in Kabul. Während Fawad das abenteuerliche und gefährliche Leben in den Straßen Kabuls genießt und mit seinen Freunden versucht, an die Devisen der Ausländer in der Chicken Street heranzukommen, leidet die Mutter sehr unter den unwürdigen Lebensbedingungen. Doch dann findet sie eine Stelle im Haushalt einer WG dreier westlicher Ausländer. Der Kulturschock für Fawad, der die drei von einer Mauer aus beobachtet, ist gewaltig: Die Engländerin George raucht, trägt Jeans und hat dazu noch ein Liebesverhältnis mit einem mächtigen Paschtunen, der trinkfeste James liegt mit nacktem Oberkörper im Garten und May liebt Frauen. Fawad ist hin- und hergerissen zwischen Schock und Faszination. Mauertänzer ist kein Buch über den Krieg, sondern eines über das Leben der Menschen in Afghanistan, spannend, tragisch, aber auch voller Humor, und wirkt authentisch durch die Perspektive des Kindes. Es lässt uns auch verstehen, warum unsere gut gemeinte Unterstützung so oft scheitert. Ein sehr empfehlenswertes Buch zum Thema Afghanistan, das meiner Ansicht nach jedoch nicht ganz an Drachenläufer heranreicht.

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  • Kinderaugen zum Schmunzeln, Lachen und mit ernsten Hintergrund.....sehr schön geschrieben!

    Mauertänzer

    Nicki-Mimi

    22. January 2015 um 19:15

    Afghanistan aus der Sicht eines 10-11jährigen Halbwaisen, der sowohl mit dem Krieg als auch mit Traditionen und dazu im Gegensatz stehender westlicher Lebensweise konfrontiert wird. Zuckersüß, zum Lachen und Weinen zugleich. Habe es bereits schon an Freunde verschenkt und alle waren begeistern.....man kann das Buch nicht aus der Hand legen.....😊

  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    ninchen1809

    27. September 2012 um 20:27

    Ein kluges Buch aus Sicht des jungen Fawad… Fawad ist jung, wächst ohne Vater auf und lebt mit seiner Mutter in großer Armut. Seine Mutter hat bis auf Fawad ihre Kinder verloren. Fawad kämpft sich mit den Problemen der Straße herum. Ein Kampf um ein paar Dollar, die er sich auf der Straße sammeln oder gar stehlen kann. Doch eines Tages bekommt seine Mutter das Angebot in einer WG die Hausarbeit zu übernehmen und als Gegenleistung dort zu wohnen. Für Fawad und seine Mutter brechen andere Zeiten an. Doch so sehr ihn das Leben auch interessiert, so sehr will er doch auch seine Mutter beschützen. Es beginnt eine abenteuerliche Geschichte zwischen Verstand und Gefühl. Busfield erzählt flüssig und regt zum Nachdenken an. Sie führt den Leser ein Land vor Augen, welches so die wenigsten kennen. Da das Buch aus der Sicht eines Kindes geschildert wird, nimmt die Geschichte eine unbeschreibliche Authentizität an. Die politischen Situationen sind kompliziert, aber vereinfacht dargestellt versteht sie jeder. Das Geschriebene ist gefühlvoll. Manchmal muss man lachen, teilweise lässt der Text aber auch das Lachen im Halse stecken bleiben. Ein ganz außergewöhnliches Buch über ein außergewöhnliches Land. Hier spielt weniger die eigentliche Handlung im Vordergrund, als die Liebe zu einem Land, seinen Menschen und der Kultur.

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  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Sabrina D

    24. April 2011 um 11:53

    Fawad ist ein afghanischer Junge. Er erzählt aus seinem Leben, über den Tod seines Vaters und der Geschwister durch die Taliban, den Einzug bei der seltsamen Tante und den Auszug hin zu Ausländern, bei denen seine Mutter einen Job und er tiefe Freundschaften findet.
    Fazit: Wow, obwohl ich das nie gedacht hätte, fand ich das Buch wirklich schön erzählt.

  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Elocin

    31. March 2011 um 19:49

    Der elfjährige Fawad zieht mit seiner Mutter in Kabul in eine WG von Europäern. Der Kulturschock bleibt nicht aus, denn der trinkfeste James, die lesbische May und die charmante Georgie sind so anders als alles was er kennt. Nach „Drachenläufer“ und „ Tausend strahlende Sonnen“ ist dies mein dritter Afghanistan-Roman. Er kommt für mich nicht ganz an die bewegenden Bücher von Khalid Hosseini ran, aber trotzdem war es ein Lesevergnügen. Es ist allerdings deutlich leichter zu verdauen und hat zwischen all der Tragik immer wieder lustige Elemente.

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  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2010 um 18:22

    Fawad ist ein 11-jähriger Junge und lebt mit seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen in Kabul. Sein Vater und sein älterer Bruder sind im Krieg gefallen und die Schwester wurde als kleines Mädchen von den Taliban entführt. Doch in Afghanistan ist das nichts Besonderes. Als die Mutter eines Tages einen Haushälterinnen-Job von einer Ausländerin erhält, beginnt ein neues Leben. Fawad und seine Mutter ziehen in die WG von Georgie, May und James. Doch der Kulturschock lässt nicht lange auf sich warten. James trinkt literweise Alkohol und läuft ständig halbnackt durch das Haus, May ist lesbisch und Georgie liebt einen mächtigen Paschtunenanführer. Fawad ist gleichzeitig irritiert und fasziniert von dieser ihm gänzlich unbekannten Lebensweise und obwohl es Ungläubige sind und dazu verdammt sind in der Hölle zu schmoren, freundet sich Fawad mit ihnen an. Mauertänzer ist ein wunderbares Buch über Afghanistan und seine Bewohner. Man fängt an hinter die Kulissen der Medienberichte zu schauen und entdeckt ein Volk, dass trotz bald 40 Jahren Krieg, Zerstörung und Leid, sein Lachen und Überlebenswillen nicht verloren hat.

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  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Dani1046

    08. September 2010 um 07:44

    Andrea Busfield liefert einen außergewöhnlichen Blick auf das Leben in Afghanistan, aus der Sicht des elfjährigen Fawad. Er lebt mit seiner Mutter in einem europäischen Haushalt, in dem ihm einiges völlig neu ist. Er muss doch seine Mutter beschützen vor den Fremden, die Jeans tragen, rauchen und sogar nackt sonnenbaden. Doch bald freundet er sich mit Georgie an, die eine geheime Affäre mit einem einflussreichen Paschtunen hat. Man bekommt einen interessanten Einblick in die Kultur Afghanistans, verpackt in einem wundervollen Roman, über Freundschaft, Liebe und das Heranwachsen zwischen zwei Kulturen. Es hat mir große Freude bereitet Fawad auf seinem Weg zu begleiten und ich konnte mir das ein oder andere Mal ein Schmunzeln nicht verkneifen.

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  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Büchermona

    17. May 2010 um 18:30

    Kurzbeschreibung: Als der elfjährige Fawad in Kabul mit seiner Mutter in eine WG mit westlichen Journalisten zieht, bleibt der Kulturschock nicht aus: Der trinkfeste James sitzt halbnackt in der Sonne, die blonde May schwärmt für Frauen und die emanzipierte Georgie liebt einen mächtigen Paschtunen. Fawad will seine Mutter vor diesen Sünden beschützen, zugleich ist er hingerissen von der fremden Lebensweise. Ein kluges Buch aus der Sicht des jungen Fawad… Fawad ist jung, hat keinen Vater mehr und lebt mit seiner Mutter in großer Armut. Seine Mutter kannte auch bessere Zeiten, so ist sie verschlossen, vorsichtig und Fawad kommt auch nicht richtig an sie heran. Das Lächeln um ihre Lippen, ist schon vor langer Zeit erblasst. Fawad muss sich mit den Problemen der Straße herumschlagen und jeden Tag beginnt von neuem ein Kampf. Ein Kampf um die paar Dollar, die sich auf den Straßen sammeln oder schnorren lassen. Doch eines Tages bekommt seine Mutter ein Angebot: Sie soll in einer bunten WG als Mädchen für alles arbeiten. Es brechen andere Zeiten an. Fawad kommt nicht nur in Berührung mit einer vollkommen anderen Lebensweise, er lernt auch die Annehmlichkeiten des Geldes kennen. Plötzlich ist er stolzer Besitzer eines Fernsehers, eines Fahrrads und plötzlich auch von ganzen 100 Dollar! Doch so sehr ihn das Leben auch interessiert, so sehr will er doch auch seine Mutter beschützen. Es beginnt eine abenteuerliche Geschichte zwischen Verstand und Gefühl. Flüssig erzählt und zum Nachdenken anregend - authentisch führt uns die Autorin ein Land vor Augen, welches die wenigstens kennen. Aus der Sicht eines Kindes geschildert, nimmt die Geschichte eine unbeschreibliche Authentizität an. Die politischen Situationen sind kompliziert, aber vereinfacht dargestellt versteht sie jeder. Das Geschriebene ist gefühlvoll. Manchmal muss man lachen, teilweise lässt der Text aber auch das Lachen im Halse stecken bleiben. Die Unterschiede zwischen den beiden Ländern werden deutlich, aber auch unsere Gemeinsamkeiten. Ein ganz außergewöhnliches Buch über ein außergewöhnliches Land. Hier spielt weniger die eigentliche Handlung im Vordergrund, als die Liebe zu einem Land, seinen Menschen und der Kultur.

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  • Rezension zu "Mauertänzer" von Andrea Busfield

    Mauertänzer

    Kolibri1966

    25. April 2010 um 12:51

    Wer das Buch von Khaled Hosseini "Drachenläufer" gelesen hat und für gut empfunden hat wird mit "Mauertänzer" von Andrea Busfield seine große Freude haben. Auch hier geht es um Afghanistan und seine Menschen. Der elfjährige Fawad lebt mit seiner Mutter in ärmsten Verhältnissen bis er mit ihr bei reichen Westlern unterkommt und dort die Kultur des Westens kennenlernt. Das dies nicht immer ankommt brauchen wir hier nicht zu beschreiben. Das Buch ist sehr interessant geschrieben und bringt viel Einblick in die Kultur und Denkweise der Afghanen. Die Geschichte zeigt auch das es zwischen denn Kulturen keinen Clash geben muß wenn beide Seiten sich aufeinander zubewegen. Ich kann dieses Buch empfehlen ohne rot zu werden;-)!!! Deswegen auch die volle Punktzahl!

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