Andrea Camilleri Das Labyrinth der Spiegel

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth der Spiegel“ von Andrea Camilleri

Zwei mysteriöse Bombenattentate bereiten Commissario Montalbano ebenso Kopfzerbrechen wie seine neuen Nachbarn in Marinella: Liliana Lombardo kreuzt beinahe jeden seiner Wege, ihr Ehemann ist nie zu sehen. Weitere mafiöse Vorfälle und nächtliche Rendezvous der Signora mit dubiosen Galanen lassen einen Zusammenhang mit den Attentaten erahnen. Außerdem scheint jemand mit großer Raffinesse falsche Fährten zu legen, sodass Montalbano sich schon bald an das mörderische Labyrinth in Orson Welles‘ Film Die Lady von Shanghai erinnert fühlt-

Ein schönes Verwirrspiel. Auch diesmal ist letztlich ein unterhaltsamer und am Ende auch spannender Krimi entstanden, dessen Lektüre lohnt.

— RicardoEff

Definitiv eins der schwächsten Bände der Reihe!

— QueenDebby

Montalban kokettiert mit dem Alter und seiner schönen Nachbarin

— Bibliomarie

Montalbano verstrickt sich (fast) in ein amouröses Netz

— Matzbach

Wieder ein wunderbares Buch vom Autor, spannend und heftig.

— LillyMunster

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Sehr starker, interessanter Anfang, zum Schluss einfach nur abstrus und an den Haaren herbeigezogen.

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  • Montalbano lässt sich verwirren

    Das Labyrinth der Spiegel

    RicardoEff

    30. October 2016 um 20:38

    Zwei scheinbar sinnlose Sprengstoffexplosionen vor leer stehenden Lagerräumen stellen Comissario Montalbano vor ein Rätsel. Was wird damit bezweckt? Anonyme Briefe, die Hinweise enthalten dienen offenbar mehr der Verwirriung, als dass sie das Geschehen erhellen. Dazu lernt Montalbano seine neue Nachbarin kennen, die alles tut um ihm zu gefallen. Ihr Ehemann hat erkennbar wenig Interesse an seiner attraktiven Frau. Diese wiederum hat mit einem jungen sowie attraktiven Damenmodeverkäufe ein Verhältnis, das sie aber offiziell beendet hat. Das alles macht dem Commissario zu schaffen. Er sieht sich wie in einem Spiegelkabinett gefangen, bei dem unklar ist, was Täuschung und Wahrheit ist. Montalbano kokettiert mit seinem Alter, aber als es darauf ankommt, funktionieren sein Scharfsinn ebenso wie seine Reflexe. Rasch erkennt er, dass seine Nachbarin Liliana ganz andere Motive hat und ihn aus Berechnung anmacht. Montalbano nimmt die Partie an, aber spielt auch gleichzeitig mit dem Feuer, denn den Reizen der schönen Liliana kann er kaum widerstehen.Es ist immerhin bereits der 23. Band der Montalbano-Reihe und so kennt man den Commissario schon ziemlich gut. Man Schmunzelt über seine kulinarischen Vorlieben, denen er fast täglich in der Trattoria da Enzo frönt ebenso, wie über seinen anschließenden Spaziergang zur Mole, um über seine Fälle zu sinnieren. Man amüsiert sich über die unglaublichen Namensverballhornungen von Catarella, der sich zudem stets bei seinen unterwürfigen Satzungetümen verhaspelt. Auch Fazios Manie alle Personen hinsichtlich ihrer Persoanenstandsdaten nebst deren Angehörigen darzustellen erwartet man natürlich. Oder Augello, der wieder einmal als Schürzenjäger agieren darf. Dazu kommen die typischen Telefonate mit seiner Freundin Lydia, die meist in Missverständnissen oder einem apruptem Abbruch enden. Allerdings fällt diesmal auf, dass die liebevoll entwickelten Eigenheiten von Montalbanos Freunden und Kollegen nicht mit dem bewährten Charnme und auch oft nur kurz, oder mit wenigen Worten angedeutet, behandelt werden.Das Verwirrspiel dieses Roman überzeugt mit seiner stringenten und nachvollziehbaren Handlung. Es ist wieder einmal faszinierend, wie Camilleri die Puzzleteile in die Handlung einbaut, um daraus einen spannenden Krimi zu formen. Montalbano ist älter geworden, aber obwohl langsamer, doch im entscheidneden Moment weise, intuitiv, wachsam und zuversichtlich. Camilleri versteht es, eingebettet in der Stimmung Siziliens, eine schöne Geschichte zu erzählen. Wieder schafft er es, den Leser zu fesseln, obgleich er in diesem Buch der Spanungsbogen erst spät schlägt. Allerdings gibt es diesmal wenige Überraschungen, keine neuen Entwicklungen im Berufs- und Privatleben des Commissario. Trotzdem sind die Wendungen am Ende der Story spannend, da aus scheinbar ganz verschiedenen Ereignissen eine logische Auflösung entsteht. Mit den Bänden einer Krimi-Serie lässst oft die Qualität und die Originalität nach, nicht so bei Camilleri. Auch diesmal ist letztlich ein unterhaltsamer und am Ende auch spannender Krimi entstanden, dessen Lektüre lohnt. Jedoch gehört dieser Roman trotzdem nicht zu den Besten der Montalbano-Reihe, deshalb vier Sterne für diese gute Kriminalgeschichte.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Montalban gerät in Versuchung

    Das Labyrinth der Spiegel

    Bibliomarie

    Wenn man den 23. Band der Montalbano Krimis liest, bleibt es nicht aus, dass man den Commissario wie einen alten Freund kennt. Man weiß um seine kulinarischen Vorlieben, geht fast täglich mit ihm zur Trattoria von Enzo und anschließend zur Mole, um über das Alter zu sinnieren. Ich amüsiere mich über die altbekannten Namensverballhornungen des Catarella oder die Leidenschaft des Fazio alle Personen bis in die dritte Generationen zu verfolgen und ärgere mich über die immer gleichen Telefonate mit Lydia, aber trotzdem  bin ich immer wieder fasziniert, wie Andrea Camilleri aus einigen Puzzlestücken einen logischen spannenden Kriminalfall aufbaut.Zwei Sprengstoffattentate vor leer stehenden Lagerräumen, ein – zwei anonymen Briefe, einer Nachbarin, die Montalbano schöne Augen macht und einem jungen attraktiven Damenmodeverkäufer, das sind die Eckpunkte die dem Commissario zu schaffen machen. Er fühlt sich wie in einem Spiegellabyrinth gefangen, was ist echt und was ist Schein? Er ist ein wenig müde geworden, kokettiert mit seinem Alter, aber wenn es darauf ankommt, funktioniert sein Scharfsinn, genau wie seine Reflexe.Schnell wird ihm klar, dass seine Nachbarin Liliana ganz eigene Interessen verfolgt und ihn aus Berechnung umgarnt, aber er macht das Spiel mit und spielt auch gleichzeitig mit dem Feuer, denn den Reizen einer schönen Frau kann Montalbano nur schwer widerstehen.Camilleri ist ein Könner, er schreibt elegant und vermittelt so wunderbar die Stimmung Siziliens, dass ich sofort hinreisen möchte. Mich verwundert, dass er es auch noch nach so vielen Büchern um Commissario Montalbano schafft, den Leser zu fesseln, auch wenn sich in diesem Band die Spannung erst spät aufbaut. Aber umso überraschender sind die Haken, die geschlagen werden, bis sich aus einigen scheinbar ganz verschiedenen Ereignissen eine logische Auflösung ergibt.Wenn Krimi Reihen anwachsen, lässt oft die Qualität und die Originalität nach, aber nicht so bei Camilleri. Lediglich die häufigen Wiederholungen seiner kulinarischen Vorlieben und die täglichen Streitereien mit Lidia am Telefon finde ich allmählich störend. Trotzdem: ich habe bisher alle Bände gelesen und werde auch in Zukunft keinen verpassen.            

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    • 4
  • Unverändert hohe Qualität

    Das Labyrinth der Spiegel

    WinfriedStanzick

    15. August 2016 um 11:44

    Der vorliegende Roman mit Commissario Montalbano aus Vigata in Sizilien ist der nunmehr 18. ins Deutsche übersetzte einer Reihe, die ihr Schöpfer Andrea Camilleri, mittlerweile 91 Jahre alt, in Italien schon auf 23 Bände ausgeweitet hat.Ich habe alle bisher erschienenen Bände vom ersten Band „Die Form des Wassers“ bis zum dem aktuellen vorliegenden in Italien zuerst 2011 erschienenen gelesen, und ich muss sagen, dass ich selten in einer Krimireihe (die meisten mit deutlich weniger Bänden) so wenig qualitative Unterschiede gesehen habe wie bei Camilleri.Obwohl die Besetzung bis auf unwesentliche Veränderungen in seinem Ermittlerteam immer gleich bleibt, ist es jedes Mal ein Genuss zu lesen, wie Montalbano etwa seinen Vorgesetzten mit dessen eigenen Mitteln austrickst oder wie sein tolpatschiger Assistent Catarella jeden Namen verwechselt, der ihm unter die Nase kommt.In den letzten Bänden spielt Camilleri immer wieder mit dem Thema Alter. Montalbanos Zwiegespräche mit seinem Alter Ego deren sich immer mehr um seine Vergesslichkeit und seine abnehmende Energie. Doch dann zeigt sich der auf sie sechzig zugehende Commissario wieder wie im vorliegende Band von seiner besten Seite, lässt sich von ermittlungstechnischen Sackgassen nicht entmutigen und stellt wieder einmal fest, dass seine Libido noch nicht erloschen ist.Doch die Annäherungen seiner schönen und gut gebauten Nachbarin Liliana, denen er auf den ersten Blick nachzugeben scheint, führen ihn im vorliegenden Buch wieder einmal in große Lebensgefahr, denn er gerät mitten in mafiöse Machenschaften.Wie er mit Hilfe seiner Kollegen, hauptsächlich aber durch seine Kombinationsgabe, mit List und mit gut eingesetzter Hilfe seines Journalistenfreuden Nicolo den Fall so löst, dass die Schuldigen die Sache unter sich selbst ausmachen, ist wunderbar spannend und witzig beschrieben. Warum Montalbano allerdings immer noch jeden Abend mit seiner Freundin Livia telefoniert, obwohl er jedes Mal mit ihr in einen  Streit gerät, weiß wahrscheinlich nur Camillieri selbst. Montalbano scheint sie durch die Zeiten aufrichtig zu lieben, obwohl sie sich in diesem Buch gar nicht sehen.Ich habe das Buch im Urlaub an einem schönen Nachmittag auf der Liege in einem Zug ausgelesen. Eine bessere Erholung und Unterhaltung hätte ich mir nicht wünschen können.Auf insgesamt sechs in Italien schon erschienene, aber noch nicht ins  Deutsche übersetzte Bände können sich alle Freunde dieses Commissarios, der nach wie gutes Essen und guten  Wein goutiert, in den nächsten Jahren freuen.

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    • 2
  • Beinahe verirrt sich der Commissario Montalbano im Labyrinth

    Das Labyrinth der Spiegel

    Matzbach

    12. June 2016 um 17:23

    Zugegeben: ich kannte bereits die Verfilmung des Romans aus der letzten Staffel der RAI-Verfilmungen, daher konnte ich das Buch recht schnell lesen. Aber dennoch, es lohnt sich, beides, sowohl der Roman als auch die DVD-Reihe. Der Reihe nach: Der Galan in Montalbano lässt ihn eine Frau aus der Nachbarschaft helfen, deren Wagen nicht anspringt. Daraus entwickelt sich beinahe eine Affäre, doch der Commissario durchschaut, dass die hübsche Liliana eigentlich ganz andere Ziele verfolgt. Daneben ermittelt er im Falle zweier Sprengstoffanschläge in Vigata, deren Hintergründe zunächst unklar sind. Erst als sich herausstellt, dass die Ziele der Anschläge, zwei leerstehende Lagerräume, vom Ehemann seiner neuen Bekanntschaft angemietet waren, erkennt Montalbano die Verbindungen. Wie gesagt, der Fall war mir bereits bekannt, aber der Roman lebt durch das, was ein Film nicht zeigen kann. Montalbanos zum Teil verschrobene Gedankengänge sind immer wieder köstlich, insbesondere der fast schon obligatorische Eingangstraum, in dem sich der Commissario einem Idiotentest unterziehen muss. Und erneut fragt man sich, wieso der Commissario bei den Mengen, die er verdrückt, nicht kugelrund wird. Wer die Reihe mag, sollte auf keinen fall auf diesen Teil verzichten!  

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