Andrea Camilleri Das Ritual der Rache

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Inhaltsangabe zu „Das Ritual der Rache“ von Andrea Camilleri

Im Umland von Vigàta liegt ein Toter in einem Plastiksack. In dreißig Teile zerstückelt, der Schuss in den Nacken deutet auf Rache wegen Verrats hin. Commissario Montalbano fühlt sich an eine Geschichte aus dem Evangelium erinnert: an den Verrat des Judas. Die blühende Fantasie eines Commissario? Oder die Tat eines bibelfesten Mafioso? Mörderische Raffinesse, mediterranes Flair und ein Feuerwerk an temperamentvollen Dialogen - Andrea Camilleri versprüht nachhaltig das Lebensgefühl seiner sizilianischen Heimat.

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Bruderlüge

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

Caillean79

Kreuzschnitt

Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen.

RubyKairo

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  • Der sizilianische Weg der Ermittlung

    Das Ritual der Rache

    Duffy

    21. November 2016 um 08:06

    Ein Toter in einem Plastiksack. Dazu noch Genickschuss und dann in 30 Teile zerstückelt. Die Mafia, deren alte Sprache die Rache für Verrat erkennen lässt. Dazu noch der Hinweis mit den 30 Silberlingen. Es könnte leichter werden für Montalbano, wenn da nicht ein paar Dinge wären, die nicht ins Bild passen. Der verdächtigte Mafioso etwa, für den das Opfer so etwas wie ein Sohn war. Dessen Frau, die vor Liebe fast verrückt wird. Und dann macht auch noch Mimi, Monatalbanos Vizekommissar, einen sehr labilen bis verzweifelten Eindruck. Und nach einer Weile stellt sich heraus, dass alles irgendwie zusammenhängt.Camilleri ist wohl auch jemand, der keine schlechten Bücher mehr schreiben kann. Sein Montalbano ist genauso etabliert wie Leons Brunetti und seine Fähigkeit, immer wieder neue und spannende Geschichten zu erzählen scheint nie zu ermüden. So ist auch dieser Fall wieder interessant und spannend bis zur letzten Seite und den Grantler Montalbano und seine etwas ungewöhnlichen Methoden und Launen kennen die Leser ja schon. Gewohnte, gleichbleibend gute Krimiqualität.

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  • Leserunde zu "Rotes Gold" von Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

    Daniliesing

    Fans von guten Krimis, die nicht nur in Sachen Spannung sondern auch aus kulinarischer Hinsicht glänzen, aufgepasst: In 3 Tagen erscheint endlich der zweite Fall für Tom Hillenbrands Ermittler Xavier Kieffer im KiWi Verlag. Nach "Teufelsfrucht" sein 2. Buch, das zu genüsslichen Krimi-Lesestunden einlädt. Der Autor wird diese Leserunde zu "Rotes Gold" außerdem begleiten und beantwortet gern eure Fragen. Mehr zum Inhalt: Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ryuunosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben. "Rotes Gold" ist ein tolles Leseerlebnis für Genießer und Spannungsliebhaber. Tom Hillenbrand macht in seinem Buch nicht nur Appetit auf japanisches Essen, sondern auch auf viele weitere Bücher von ihm. Das möchtet ihr selbst erleben? Dann schließt euch doch dieser Leserunde an! Wenn ihr Lust und Zeit habt euch hier über das Buch in den einzelnen Leseabschnitten auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben, bewerbt euch gleich! Bis einschließlich 22. April 2012 könnt ihr euch als Testleser anmelden. Wer die 25 Glücklichen sind, die je einmal "Rotes Gold" erhalten, erfahrt ihr am 23.04. Beantwortet für eure Chance unter "Bewerbung zur Leserunde" folgende Frage: Was ist euer Lieblingsessen und könntet ihr es euch als Bestandteil eines kulinarischen Krimis vorstellen?

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  • Rezension zu "Das Ritual der Rache" von Andrea Camilleri

    Das Ritual der Rache

    WinfriedStanzick

    12. April 2012 um 09:18

    Es ist wirklich erstaunlich, wie der mittlerweile hoch betagte Andrea Camilleri ein gutes Buch nach dem anderen schreibt. Denn es sind ja nicht nur die vielen Bände über den Commissario Salvo Montalbano aus Vigata, die eine große Lesergemeinde erfreuen, sondern auch seine teilweise kleinen Romane, zuletzt etwa sein bei Kindler 2012 erschienener Roman „Der Bahnwärter“ sind literarisch anspruchsvolle Bücher. Der hier vorliegende neue Montalbano-Roman ist in Italien schon 2008 erschienen, und das lässt hoffen, dass Andrea Camilleri trotz hohem Alter uns noch etliche weitere dieser unvergleichlichen Krimis schenken wird. Während viele andere Reihen nach etlichen Jahren unter einer ausgezehrten Langeweile leiden, hier sei insbesondere Donna Leons Reihe um den Venezianer Brunetti genannt, bleibt Camilleri auf seinem gewohnt hohen Niveau. Ein seit etlichen Bänden älter werdender Montalbano setzt sich nicht nur immer wieder mit dieser Tatsache auseinander und tritt nicht nur in seinem Beruf etwas kürzer, sondern er wird weiser, philosophischer, selbstkritischer. Seine unvergleichliche Art, seine Fälle zu lösen, werden immer tiefsinniger und gleichzeitig unspektakulärer. Hatte man in den vergangenen Jahren immer mal wieder den Eindruck, seine Fernbeziehung zu seiner auf dem italienischen Festland lebenden Freundin könnte in ein verbindlicheres Fahrwasser geraten, glaube ich mittlerweile, dass Salvo sich auch in den nächsten Büchern auf keine wirkliche feste Beziehung einlassen wird und kann. Er ist mit seiner Heimat verwachsen; aber auch mit den Menschen, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet und von denen einer im vorliegenden Buch in ganz ernsthafte persönliche und berufliche Zwickmühlen gerät. Der Fall selbst ist ein Meisterstück. Camilleri gelingt es ganz hervorragend, die Methoden der klassischen alten Mafia zusammenzubringen mit einem seiner eigenen Werke „Der zweite Kuss des Judas“, das Montalbano gelesen hat, und dessen Semiologie ihn schlussendlich zur Lösung eines spannenden Falles führt, von dem hier nichts weiter verraten werden soll. Lesen Sie selbst ein wirklich empfehlenswertes Buch, auf weiter sehr hohem Camilleri`schem Niveau.

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  • Rezension zu "Das Ritual der Rache" von Andrea Camilleri

    Das Ritual der Rache

    Matzbach

    Unfreundlich, intrigant, verschlagen, mit einem Hang zur Völlerei. Montalbano tritt, trotz fortgeschrittenen Alters, in gewohnter Manier auf. In einem Tonabbaufeld wird ein Sack mit einer zerstückelten Leiche aufgefunden, es dauert, bis diese identifiziert werden kann. Alles deutet auf einen Sühnemord der Mafiafamilie Sinagra hin, nur diese signalisiert Montalbano, dass sie unschuldig ist. Erschwert werden die Ermittlungen durch die Missstimmungen im Kommissariat von Vigata. Insbesondere Dr. Augello begegnet Montalbano mit rätselhafter Feindseligkeit, bis dieser ihm den Fall überträgt, nicht ohne Grund aber aus dem Hintergrund weiter die Stippen zieht. Möge Camilleri noch lange leben, um uns mit weiteren Romanen dieser Art zu erfreuen!

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