Andrea Camilleri Das graue Kleid

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Inhaltsangabe zu „Das graue Kleid“ von Andrea Camilleri

Ironisch, erotisch: Camilleri

Durch einen anonymen Brief gerät das Leben eines pensionierten Beamten aus den Fugen: Seine fünfundzwanzig Jahre jüngere Frau soll ihn betrügen. So bestätigt sich, was er schon lange geahnt hat: Adele ist eine Femme fatale, die ihn hintergeht und ausnutzt. Seltsamerweise trägt sie bei bestimmten Anlässen ein graues Kleid. Es scheint für sie eine tiefe symbolische Bedeutung zu haben; eine Bedeutung, die sich ihm vielleicht besser nicht erschließen sollte …
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  • Rezension zu "Das graue Kleid" von Andrea Camilleri

    Das graue Kleid

    Bibliophil

    29. January 2013 um 17:30

    Febo Germosino lebt scheinbar ein schönes, gut situiertes Leben. Er lebt in einer grossen Villa mit Dienstboten und ist mit einer wesentlich jüngeren, sehr attraktiven Frau in zweiter Ehe verheiratet. Der Schein trügt. Jetzt, am ersten Tag seiner Pensionierung, denkt Febo mit Grauen an die vor ihm liegende freie Zeit. Ohne seine Arbeit als Bankier weiss er so gar nichts was er mit seiner freien verfügbaren Zeit anfangen soll. Seine Frau lebt im anderen Teil der Villa längst ihr eigenes Leben. Betrügen tut sie ihn schon lange. Das weiss er, spricht aber mit ihr darüber nur andeutungsweise. So verfallen ist er ihr, dass er es zulässt, dass sie ihn ausnützt, demütigt und ihm Hörner aufsetzt. Madame Bovary auf sizilianisch. Die kurze Geschichte ist gut und sicher auch spannend geschrieben, trotzdem vermochte mich die Erzählung nicht wirklich fesseln. Das mag daran liegen, dass mir weder Febo und schon gar nicht seine Femme fatale richtig sympathisch waren. Ausserdem fehlte es mir an Tiefe in diesem Roman, vieles wurde nur angedeutet und blieb vage und undurchsichtig. Dazu muss ich aber fairerweise anmerken, dass mir Kurzgeschichten nicht so liegen. So liess mich das Ende des Buches etwas frustriert und unzufrieden zurück, aber ich gebe es freimütig zu; die Geschichte hat mich weit über das Lesen hinaus beschäftigt.

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