Andrea Camilleri , Carlo Lucarelli Das süße Antlitz des Todes

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Inhaltsangabe zu „Das süße Antlitz des Todes“ von Andrea Camilleri

Italiens berühmteste Ermittler in gemeinsamer Mission. Ein Goldfisch steckt in der Kehle der Leiche, die in einer Bologneser Wohnung aufgefunden wird. Der Mann liegt in einer Wasserlache und wurde mit einem Plastikbeutel erstickt. Die Inszenierung des Tatorts gibt Kommissarin Grazia Negro Rätsel auf. Einziger Anhaltspunkt: Der Tote stammt aus Vigàta, deshalb bittet sie ihren sizilianischen Kollegen Montalbano um Hilfe. Kurz darauf wird ihr von höchster Stelle jedes weitere Eingreifen untersagt. Irgendjemand versucht mit allen Mitteln, sie von der Wahrheit abzubringen. Die Kommissare lassen sich nicht einschüchtern. Und müssen feststellen, dass sie selbst ganz oben auf der Todesliste des Mörders stehen ...

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    Das süße Antlitz des Todes
    Duffy

    Duffy

    16. January 2014 um 16:35

    Wenn zwei berühmte Ermittler gemeinsam auf Spurensuche gehen und ihre Urheber sich zusammentun, um das gemeinsam aufzuschreiben, kann das gut werden oder so wie hier. Eine Leiche wird in einer Bologneser Wohnung gefunden, mit einem Plastikbeutel erstickt, und in der Kehle steckt ein Goldfisch. Später wird tiefer im Rachen noch ein etwas seltenerer Fisch gefunden. Kommissarin Negro findet diese Szenerie etwas grenzwertig und tatsächlich wird ihr der Fall von höherer Stelle schon bald entzogen. Trotzdem an Aufklärung interessiert, wendet sie sich an den Kollegen Montalbano. Mit gemeinsamen Kräften soll der Fall gelöst werden, obwohl man inoffiziell operieren muss. Die beiden Autoren haben sich auf die Form des Briefromans geeinigt und das geht leider nach hinten los. Durch diese starre Form ist der ohnehin nicht ganz durchsichtige Fall (im Endeffekt) noch statischer, eigentlich fallen sämtliche Spannungsmomente weg und, ja, es wird langweilig. Man hat den Eindruck, als wollten da zwei etablierte Autoren mal gemeinsam auf einem Buchcover erscheinen. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig, ist oberflächlich und lieblos dahergeschrieben. Wäre das Werk nicht so kurz, hätte man hier schon bei Seite 50 die Segel gestrichen. Nur für Hardcore-Fans der beiden Autroen.

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  • Camilleri Kurzkrimi in Briefform

    Das süße Antlitz des Todes
    thursdaynext

    thursdaynext

    Italien hat nicht nur einen Berlusconi, es hat den Silberlöffel, umwerfendes Essen, Moto Guzzi und einen Camilleri den Erfinder von Salvo Montalbano. Dieser ermittelt hier zusammen mit einer Kollegin aus der Feder eines italienischen Schriftstellerkollegen. Agiert wird schriftlich. Auf Zetteln, unter schuljungenartiger Geheimhaltung. Kurzweilig und amüsant. Experiment gelungen. Man sollte aber wenigstens eine/n der Ermittler aus anderen Büchern kennen. Hintergrundwissen ist nicht zwingend, vermehrt jedoch sicherlich das Lesevergnügen. 4 Sterne für einen fesselnden Kurzkrimi.

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  • Rezension zu "Das süße Antlitz des Todes" von Andrea Camilleri

    Das süße Antlitz des Todes
    berka

    berka

    16. February 2013 um 17:41

    Ein Buch wie ein Album von Miles Davis Hätte ich mal den Anhang zuerst gelesen. Dort findet sich eine Notiz des Verlegers die man durchaus vorab lesen kann, es wird nicht zuviel verraten. Das Gemeinschaftswerk von Camilleri und Lucarelli wird dort zutreffend mit Free Jazz verglichen. Dieser Musikstil begeistert mich nur bedingt. Aber der Reihe nach: Einen Montalbano-Roman habe ich mal vor Ort in Sizilien gelesen, Lucarelli kannte ich gar nicht. Hier treffen beide zusammen und es entwickelt sich eine Art Briefroman, aufgelockert durch Fotos und anderes Bildmaterial. Originelle Idee und für einen Krimi ungewöhnlich. Die Handlung beginnt mit einem recht konventionellen Mordfall. Merkwürdige Details tauchen auf, der Austausch zwischen den beiden Ermittlern entwickelt sich flott und durchaus interessant. Dann beginnt die Improvisation... Die Handlung ufert in ein unüberschaubares Gewirr von Personen und Handlungssträngen aus. Dahinter steckt offenbar die Mafia. An dieser Stelle schreiben die beiden Autoren eher gegen- als miteinander. Dissonanzen sind so unvermeidbar. Die Auflösung bleibt daher unbefriedigend. Zum Glück ist die Geschichte schnell vorbei, das wäre allerdings auch bei Free Jazz Platten kein positives Fazit.

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