Andrea Camilleri Der Dieb der süßen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Der Dieb der süßen Dinge“ von Andrea Camilleri

Aufruhr im sizilianischen Küstenstädtchen Vigàta: zwei Morde, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, und ein Dieb, der seit geraumer Zeit sein Unwesen treibt. Als Commissario Montalbano ihn auf frischer Tat ertappt, bringt ihn der junge Übeltäter auf die Spur der geheimnisvollen Tunesierin Karima. Ist sie es, die die beiden Morde miteinander verbindet?

Die Verfilmung ist das eine, aber zu lesen ist es sehr schön.

— LeifTewes
LeifTewes

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    Der Dieb der süßen Dinge
    Herbstrose

    Herbstrose

    18. December 2016 um 14:32

    In der Questura im sizilianischen Vigáta herrscht Hochbetrieb, beinahe zeitgleich werden drei Verbrechen gemeldet. Im Aufzug eines Wohnhauses wird ein Geschäftsmann mit einem Messer im Rücken tot aufgefunden, auf hoher See wurde ein tunesischer Seemann auf einem italienischen Fischerbot von einem Patrouillenboot aus erschossen und im Pausenhof der örtlichen Schule treibt ein Dieb sein Unwesen. Commissario Montalbano konzentriert sich zunächst auf den Fall des ermordeten Geschäftsmannes, muss aber bald feststellen, dass die drei Fälle irgendwie zusammenhängen und tief in sein Privatleben eingreifen …   Der sizilianische Autor und Regisseur Andrea Camilleri hat mit Commissario Montalbano eine Figur geschaffen, die inzwischen Kultstatus erreicht hat. Man muss ihn einfach mögen, diesen eigenwilligen Macho mit dem weichen Herzen, der neben seiner Dauerverlobten Livia auch gerne mal ein Auge auf andere Frauen wirft. Stark wetterfühlig ist er, oft auch launisch, worunter besonders seine Kollegen zu leiden haben. Ungeliebte dienstliche Aufgaben delegiert er gerne weiter an seinen Mitarbeiter Mimi. Er liebt gutes Essen und seine sizilianische Heimat (am Ende des Buches befindet sich ein Anhang mit Übersetzung der erwähnten kulinarischen Köstlichkeiten sowie einiger regionaler Ausdrücke, die im Original beibehalten wurden). Wer einen spannenden Krimi ohne blutrünstige Details, dafür aber mit trockenem Humor und Situationskomik, bevorzugt, der ist hier richtig. Ein klarer, präziser Schreibstil, gekonnt herausgearbeitete Figuren und ein in sich stimmiger Plot garantieren beste Unterhaltung. Geschickt werden die einzelnen Handlungsfäden miteinander verwoben. Die Lösung der Fälle ist dann eher Montalbanos Intuition als seinem kriminalistischem Können zuzuschreiben, was die Geschichte so schön ‚menschlich‘ macht. Fazit: Ein rasant und fesselnd erzählter Krimi, leicht zu lesen, mit Humor und Spannung.    

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  • Rezension zu "Der Dieb der süßen Dinge" von Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2012 um 10:07

    Camilleris drittes Buch ist das meistgelesenste. Schon etwas älter aber immer noch absolut lesenswert. Was ich an ihm und an diesem Buch schätze: Er kommt immer gleich zur Sache und verliert sich nicht in langatmigen Beschreibungen. Daher ist das Buch auch kürzer als viele andere Kriminalromane. Es verzichtet auch gänzlich auf heute übliche "Blutlachen-und-abgetrennte-Gliesmaßen-Beschreibungen". Man braucht sie wirklich nicht. Ansonsten typisch italienisch. Ist ein wenig wie ein Drehbuch geschrieben, daher wird die eigene Vorstellungskraft stark gefördert. Es wäre sicher nicht mein Lieblingsroman, aber zur Entspannung im Urlaub (am besten in Italien) durchaus empfehlenswert.

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  • Cherchez la femme

    Der Dieb der süßen Dinge
    Stefan83

    Stefan83

    07. October 2011 um 10:40

    Vorhang auf für Comissario Montalbanos dritten Fall, der gegenüber seinen beiden Vorgängern noch wortwitziger daherkommt und erneut mit einem intelligenten, in sich stimmigen Plot samt typisch sizilianischen Ende aufwartet. Diesmal bekommt der hartgesottene, oftmals brummige und grobe Ermittler einen Mordfall aufs Auge gedrückt, der auf den ersten Blick keinen Sinn zu ergeben scheint. In Vigáta, der (fiktiven) malerischen sizilianischen Küstenstadt, wird der Geschäftsmann Lapecora erstochen im Aufzug seines Wohnhauses aufgefunden. Und wie es scheint, ist er in diesem toten Zustand auch ein paar Runden mit dem Lift gefahren. Gleich mehrere Personen kommen für die Tat in Frage, ein Motiv vermag Montalbano doch zunächst nicht zu finden. Bis er auf die Spur der schönen Tunesierin Karima kommt, mit welcher sich der Verstorbene desöfteren zu einem Schäferstündchen im Büro getroffen hat. Die Schönheit ist jedoch spurlos verschwunden. "Cherchez la femme!", heißt es nun für Montalbano, der im Zuge seiner Ermittlungen bald die Untersuchungen seines Kollegen aus Mazàra kreuzt. Dort hat es vor der Küste einen Zwischenfall mit einem tunesischen Patrouillenboot gegeben, in deren Verlauf ein Mitglied der Besatzung eines Fischerboots - auch ein Tunesier - durch die Ladung eines Bordmaschinengewehrs den Tod gefunden hat. Ein Zufall? Als dann auch noch ein Eierkuchendieb die Gegend unsicher macht, scheint nicht nur ein gewaltiger Eisberg des Verbrechens zutage zu treten, sondern auch Montalbanos Privatleben in seinen Grundfesten erschüttert zu werden. Wie immer lebt auch dieser Krimi von seiner Hauptperson, von dem man als Leser nie so recht weiß, was man von ihm halten soll. Eigentlich ein trotz seiner zynischen, überheblichen Art ein sympathischer Mensch, neigt er zu Wetterfühligkeit und wird damit nicht selten zum Fluch für all seine Kollegen. Doch unter der harten Schale steckt mehr als offensichtlich ein weicher Kern, ein gerechtigkeitsliebender Mensch, der Falschheit verabscheut und vorgeblich "anständigen" Bürgern gern mal die Fassade wegreißt, um sie vor aller Öffentlichkeit bloßzustellen. So sicher er sich aber auch durch seine Ermittlungen windet und dienstliche Situationen zu seinen Gunsten lenkt, auf privater Ebene ist er unsicher wie ein Schuljunge. Seine Wochenendbeziehung mit der schönen Livia mag nicht so recht vorangehen. Ängste vor fester Bindung, Kindern oder viel schlimmer - zukünftig schlechter Küche, lassen ihn in den Armen seiner großen Liebe winden. All das macht Montalbano jedoch zutiefst menschlich und trägt dazu bei, dass die Figur beim Lesen lebendig vor unserem Auge erscheint und wir an seinem Schicksal Anteil nehmen. Auch wenn hier erneut eher selten kriminalistische Feinarbeit geleistet wird: Ein ziemlich spannendes Buch mit einem Ende voller Finesse und Einfallsreichtum, in dem geschickt die zu anfangs parallel laufenden Handlungsstränge miteinander verwoben werden. Insgesamt ist "Der Dieb der süßen Dinge" ein absolut lesenswerter Kriminalroman mit bildhafter Sprache, trockenem Humor und schnellen Dialogen, der sizilianischer nicht sein könnte und Montalbano endgültig zur Kultfigur erhebt. Für alle Liebhaber der italienischen Lebensweise und Küche ohne Einschränkung zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Dieb der süßen Dinge" von Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge
    Henriette

    Henriette

    31. May 2010 um 16:19

    Es bringt immer wieder (oder noch) Spaß Andrea Camilleri zu lesen. Er hat einen leichten, spaßigen Schreibstil, so dass man auch mal lachen muss. Er nimmt auch kein Blatt vor dem Mund, wenn es um die Machenschaften der Polizei (Bestechung /Korruption) der Polizei und anderen Behörden geht. Ich habe dieses Buch innerhalb von 1 1/2 Tagen gelesen, hatte Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen.

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  • Rezension zu "Der Dieb der süßen Dinge" von Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge
    BTOYA

    BTOYA

    01. April 2009 um 01:26

    Commissario Montalbano löst seinen dritten Fall. Commissario Montalbano kann sich über einen Mangel an Arbeit nicht beklagen. Denn in Vigàta, dem malerischen Städtchen an der sizilianischen Küste, geschehen gleich zwei Morde: Auf einem Fischerboot wird während einer nächtlichen Ausfahrt ein Tunesier erschossen, und der sizilianische Geschäftsmann Lapecora wird im Aufzug seines Wohnhauses erstochen aufgefunden. Die beiden Opfer haben, außer der Tatsache, daß sie tot sind, offensichtlich nichts gemeinsam. So scheint es zumindest, bis Commissario Montalbano ein drittes “Verbrechen” aufklärt: Bei einer überraschenden Polizeiaktion ertappt er auf frischer Tat einen Dieb, der seit ein paar Tagen im Ort für Aufregung sorgt. Der geheimnisvolle Übeltäter bringt den Commissario auf die Spur der schönen Tunesierin Karima. Und eben diese wie sich herausstellt in Vigàta nicht unbekannte Schöne ist das, was die beiden Morde miteinander verbindet ... Andrea Camilleris Heimat Sizilien ist für den Autor eine unerschöpfliche Quelle an Inspiration für seine kriminalistischen Fälle, mit denen er zugleich ein bisweilen beunruhigendes, aber sich stets veränderndes Sittengemälde entwirft. Dieses wird perfekt durch seine wunderbar bildhafte, niemals banale Sprache ergänzt, die seinen Romanen jene unverwechselbare “Sicilianità” verleiht, die auch Salvo Montalbano auszeichnet. Wen wundert es da, daß “der beliebteste Commissario Italiens” in diesem Roman einem Kollegen vom Festland, der ihn an die Bedeutung erinnert, ein Staatsdiener zu sein, erklärt: “Ich und Sie, wir dienen sozusagen zwei verschiedenen Staaten.” Zum Autor: Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren und lebt heute in Rom. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik.

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  • Rezension zu "Der Dieb der süßen Dinge" von Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge
    Lee

    Lee

    25. September 2007 um 19:08

    Montalbano's dritter Fall. Sehr vergnueglich zu lesen. Ich habe nun gleich die naechsten drei Baende bestellt.