Andrea Camilleri Der Hund aus Terracotta

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Inhaltsangabe zu „Der Hund aus Terracotta“ von Andrea Camilleri

Bei der Aufklärung eines Mafia-Racheakts kommt Commissario Montalbano einem Jahrzehnte zurückliegenden Verbrechen auf die Spur: In einer Höhle findet er die skelettierten Leichen eines Mannes und einer Frau in inniger Umarmung, bewacht von einem lebensgroßen Schäferhund aus Terracotta. Eine gefährliche Reise in die Vergangenheit nimmt ihren Lauf ...

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  • Nachdenken mit Montalbano

    Der Hund aus Terracotta
    Duffy

    Duffy

    20. April 2015 um 09:10

    Ein Mafiamörder bittet Commissario Montalbano um seine Verhaftung, weil er vor seiner "Familie" mehr Angst hat als vor der Staatsmacht. Zu Recht, wie sich später nach seiner Ermordung zeigen soll. Doch in diesem Zusammenhang stößt Montalbano bei Nachforschungen auf eine Höhle, in der er nicht nur eine veritable Waffensammlung findet, sondern auch die Überreste zweier Menschen, die in einer besonderen Formation, zusammen mit einem Hund aus Terracotta, in einer benachbarten Höhle fast kunstvoll zusammengelegt wurden. Dieses Verbrechen datiert, wie die Ermittlungen ergeben, von vor 50 Jahren. Im Commissario wird die Jagdleidenschaft geweckt. Sehr zum Verdruss seiner Freundin Livia übrigens, doch die Dinge nehmen ihren Lauf. Schon mit diesem zweiten Fall des heute so beliebten sizilianischen Polizisten etabliert Camilleri seine Figur so, wie sie in den folgenden Fällen danach ein Publikumsliebling geworden ist. Schreiben konnte der Italiener schon immer hervorragend, wie sein Erfolg in der Heimat zeigte. Mit Montalbano ist ihm eine nachhaltige Ermittlerfigur gelungen, der man auch menschlich und mentalitätsbezogen sehr gut folgen kann. Auch dieser Fall ist von einer großen Raffinesse, weit fächert Cammilleri den Handlungsbogen, um dann ohne Langeweile und mit viel Liebe für das Detail (die Beziehung zu seinen Mitarbeitern ist köstlich) zum Punkt zu kommen und den Fall glaubhaft zum Abschluss zu bringen. Es verwundert nicht, dass die Figur des Montalbano so erfolgreich geworden ist.

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  • Rezension zu "Der Hund aus Terracotta" von Andrea Camilleri

    Der Hund aus Terracotta
    sabine

    sabine

    24. September 2012 um 13:44

    Ich liebe Camillieri, deshalb auch seine Commissario Fälle!

  • Leserunde zu "Gloria!" von Johanna Alba

    Gloria!
    Jan_Chorin

    Jan_Chorin

    Lust auf Italien? Wir (Johanna Alba und ich) laden herzlich ein nach Rom: Dort spielt unser neuer Papst-Krimi "Gloria!". Wir freuen uns, wenn ihr mit uns düstere Ruinen, romantische Gassen und prachtvolle Palazzi erkunden wollt - auf der Suche nach dem mysteriösen Schädeldieb, vor allem aber auf der Suche nach kulinarischen Geheimtipps. Rowohlt spendiert 20 Freiexemplare - vielen Dank nach Reinbek! In der Rubrik "Bitte ein Buch!" könnt Ihr euch bis zum 8. Mai bewerben. Eine Woche später, am 16. Mai, starten wir dann mit der Lektüre. Bis dahin dürft Ihr natürlich gerne in allen anderen Rubriken posten - ich schaue regelmäßig rein und beantworte Fragen! Wem könnten unsere Papst-Krimis gefallen? Ganz sicher allen, die Italien lieben. Freunde des "gemütlichen Krimis" kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Und alle, die humorvolle Krimis mit schrägen Ermittlern mögen. Wer vor allem blutrünstige skandinavische Serienkiller-Romane liest, darf sich natürlich ebenfalls bewerben - aber bitte nicht enttäuscht sein! Hier ein Link zu unserer Homepage: http://www.papstkrimi.de/ Hier ein Link zur Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Chorin_Gloria.pdf Und hier ein Link zur letzten Papst-Krimi-Leserunde: http://www.lovelybooks.de/gruppe/363264131/diskussionsgruppe_zu__halleluja___von_johanna_alba___jan_chorin/ Wir freuen uns sehr auf die Diskussionen mit Euch! Falls Ihr Band I ("Halleluja!) nicht gelesen habt, macht das gar nichts - man kommt auch so gut in die Handlung hinein. Natürlich freuen wir uns, wenn "Halleluja!"-Leser nun auch bei "Gloria!" dabei sind, aber ganz besonders herzlich begrüßen wir auch die "Neuleser". Einstweilen liebe Grüße Jan

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  • Auf den Hund gekommen

    Der Hund aus Terracotta
    Stefan83

    Stefan83

    07. October 2011 um 10:38

    Im zweiten Band um den eigenwilligen Commissario Montalbano aus dem kleinen (fiktiven) sizilianischen Nest Vigàta, knüpft Autor Andrea Camilleri nahtlos an das Erfolgsrezept des Debütromans "Die Form des Wassers an". Auch in "Der Hund aus Terracotta" ist der Leser dank der gelungenen Fabulierungen schon nach wenigen Seiten geistig im sonnigen Süden gelandet und folgt genüsslich der wieder sehr kurzweiligen, amüsanten Story. Diese ist schnell erzählt: Tano u Greco, flüchtiger Mehrfachmörder und hohes Mitglied in den Reihen der Mafia, stellt sich freiwillig und bittet Montalbano um seine Verhaftung. Feinde innerhalb der Organisation wollen seinen Tod und da erscheint ein Gefängnis noch am sichersten. Diese Vorsichtsmaßnahme erweist sich schnell als berechtigt, als er wenig später von Unbekannten ermordet wird. Bevor er auf dem Sterbebett das Zeitliche segnet, kann er dem Commissario noch einige Informationen mitteilen, welche diesen auf die Spur eines weiteren, weit zurückliegenden Verbrechens bringt: Die Skelette eines vor etwa fünfzig Jahren ermordeten Pärchens. Versteckt in einer eingemauerten Höhle. Montalbano, völlig gefangen von dem mysteriösen Fall, stürzt sich, entgegen anders lautender Anweisungen seiner Vorgesetzten, in die Ermittlungen. Stürzen sollte man in diesem Zusammenhang jedoch nicht allzu wörtlich nehmen, denn wie auch sein Vorgänger behält "Der Hund aus Terracotta" seine ruhige Erzählweise bei. Geschickt verbindet Camilleri nach und nach scheinbar zusammenhangslose Handlungsstränge miteinander, so dass diese nur langsam ein Gesamtbild ergeben. Spannung vermag also wieder wenig aufzukommen. Dafür überzeugt der Roman aber erneut durch perfekt pointierten Witz, der sowohl trocken als auch derb ausfällt, und den, aufgrund seiner vielen Schrullen, liebenswürdigen Hauptprotagonisten. Wenn sich dieser mal wieder nervös stammelnd auf einer Pressekonferenz zum Affen macht oder sich, trotz wichtiger anderer Termine, lieber den kulinarischen Genüssen seiner Haushälterin hingibt, muss man sich desöfteren ein Schmunzeln verkneifen. Überhaupt sprüht auch der zweite Band voll wunderbar sizilianischem Flair. Die Übersetzerin hat hier den Ton wieder perfekt getroffen, auch wenn stellenweise deutlich wird, dass wohl einiges an Sprachwitz verloren gegangen ist. Auch die vielen italienischen Begriffe machen einem den Einstieg in den Plot anfangs schwer. Insgesamt ein sehr atmosphärischer, vielschichtiger Kriminalroman, der den vorherigen Band noch übertrifft und insbesondere gegen Ende zu fesseln weiß. Ein literarischer Kurztrip in das karge, sonnige Sizilien, der blendend unterhält, jedoch eher Lesern zu empfehlen ist, die sich auch an der Schönheit der Sprache erfreuen und von der Erzählung treiben lassen können. Wer knisternde Spannung sucht, sollte von diesem Camilleri die Finger lassen.

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  • Rezension zu "Der Hund aus Terracotta" von Andrea Camilleri

    Der Hund aus Terracotta
    Henriette

    Henriette

    31. May 2010 um 16:27

    Andrea Camilleri hat einen sehr eigenen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, so dass ich auch weitere Bücher lesen werde. Die Geschichte ist durchgehend spannend und man erfährt hier erst zum Schluss den Täter und den Grund.

  • Rezension zu "Der Hund aus Terracotta" von Andrea Camilleri

    Der Hund aus Terracotta
    nickido

    nickido

    19. January 2009 um 19:34

    Zweiter Fall von Montalbano. Noch besser als der erste Teil