Andrea Camilleri Der Kavalier der späten Stunde

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Inhaltsangabe zu „Der Kavalier der späten Stunde“ von Andrea Camilleri

Aktien statt Arancini, Spekulationen statt Spaghetti, Börse statt Balsamico - auch in Sizilien hofft man auf das schnelle Geld. Und genau das verspricht Emanuele Gargano, der "Magier der Finanzen". Doch plötzlich ist der Mann spurlos verschwunden. Und mit ihm das Geld der Bevölkerung. Alle jagen den Dieb, doch Commissario Montalbano ahnt, dass hinter der Sache ein ganz anderes Verbrechen steckt. Commissario Montalbano löst seinen sechsten Fall.

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  • Rezension zu "Der Kavalier der späten Stunde" von Andrea Camilleri

    Der Kavalier der späten Stunde
    sabine

    sabine

    28. July 2012 um 22:24

    Ich liebe diese Geschichten rund um Commissario Montalbano!!!! Einfach genial!

  • Rezension zu "Der Kavalier der späten Stunde" von Andrea Camilleri

    Der Kavalier der späten Stunde
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 19:28

    Emanuele Gargano verschwindet spurlos. Offenbar hat er seine Anleger geschröpft und ist mit deren Geld über alle Berge. Nur seine altjüngferliche Angestellte Signorina Mariastella hält noch die Stellung in der Firma, denn sie glaubt felsenfest an die Unschuld des Mannes, in den sie heimlich verliebt ist. Mit der gewohnten Schläue und oft nicht legal, begibt sich Montalbano auf die Spur des Vermissten, von dem angenommen wird, dass er sich entweder mit der Mafia angelegt hat, die ihn daraufhin beiseite geschafft hat oder aber dass er auf einer Südseeinsel dem süßen Leben frönt. Wie gewohnt, hat Montalbano seine kleinen und größeren Probleme mit seiner Freundin Livia (die der Fernbeziehung wegen gänzlich am Telefon ausgetragen werden), die gewohnte Riege an Polizisten ist wieder dabei, alles wie gehabt - aber sehr gut gemacht! - nur das Ende mutet ein wenig seltsam, unwirklich an, fast denkt man, Camilleri kann es nur auflösen, indem er Montalbano aus einem Fiebertraum aufwachsen lässt. Die "Alles nur geträumt"-Lösung erspart Camilleri seinen Lesern - zum Glück. So bleibt das Ende zwar irreal, aber ok - mich hat's nicht sonderlich gestört. Dafür finde ich das Buch, Camilleris Schreibstil allgemein, einfach zu gelungen. Was mir tatsächlich nicht oft passiert: In dieses Buch möchte ich am liebsten hineinkriechen: Mich auf Montalbanos Veranda setzen, dem Rauschen des Meeres zuhören, den Duft der Nacht riechen (so der Originaltitel des Buches, der meiner Meinung nach auch deutlich besser gewesen wäre), eines der genialen Gerichte von Montalbanos Haushälterin genießen - und Camilleri lesen :-) Eine Lektüre, wie sie für den Sommer nicht besser geeignet sein könnte!

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  • Rezension zu "Der Kavalier der späten Stunde" von Andrea Camilleri

    Der Kavalier der späten Stunde
    Girasole

    Girasole

    17. August 2008 um 15:19

    Emanuele Gargano ein Buchhalter der sich zum „finanzoman“ (Montalbano : Sie kennen das Geld in- und auswendig, sogar wie es isst, vögelt und aufs Klo geht. Sie haben aus dem Internet die aktuellen Kurse von alles und jedem heruntergeladen und jonglieren damit ohne Skrupel) entwickelt hat, verspricht auch der Bevölkerung von Vigàta Reichtum, nimmt deren Ersparnisse und zahlt sehr gute Zinsen dafür. Allerdings nicht lange und er verschwindet von der Bildfläche. Die Ermittlungen in diesem Fall führt zum Grossteil Guarnotta, der Spezialist für Betrug und Montalbano erfährt nur davon weil er eingeschaltet wird, als eine Angestellte des Verschwundenen von einem wütenden Geprellten mit der Pistole bedroht wird. Nun ist seine Neugier geweckt und er beginnt auf seine Art und Weise an diesem Fall mitzuwirken wobei er schnell erkennt dass die Angelegenheit nicht so einfach ist, wie sie dargestellt wird –dass sich nämlich Gargano einfach abgesetzt hat und in der Südsee das schöne Leben geniesst – wie die Leute glauben. Andrea Camilleri ist wieder ein unterhaltsamer gut strukturierter Krimi gelungen. Neben dem eigentlichen Plot, ist es die Rahmenhandlung welche mich fasziniert hat. Salvo Montalbano isst immer noch sehr gern, führt die Ermittlungen immer noch in seiner unverwechselbaren Art und an Bissigkeit hat er noch nichts verloren. Dennoch spürt man, er ist älter geworden, er ist etwas nachdenklicher, schwelgt doch schon ab und zu in nostalgischen Gedanken, zeigt mehr menschliche Schwächen. Die Dialoge lassen sich herrlich lesen, besonders der „arme“ Catarella bringt mich immer wieder zum lachen. Bereichert mit dem einzigartigen „Dialekt Siziliens“ welcher hier (natürlich immer erklärend) vermehrt angewendet wird.

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