Andrea Camilleri Der falsche Liebreiz der Vergeltung

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Inhaltsangabe zu „Der falsche Liebreiz der Vergeltung“ von Andrea Camilleri

Wie sah Salvo Montalbanos Leben eigentlich aus, ehe er Commissario wurde? Gab es vor Livia andere Liebschaften in seinem Leben? Und warum fand er ausgerechnet in Vigàta seine Heimat? - In seinem neuen Buch lüftet Camilleri nicht nur das Geheimnis um Montalbanos Leben "vor Vigàta", sondern beglückt seine Leser zugleich mit drei ungemein fesselnden Kriminalfällen, bei denen Montalbanos unkonventionelle Ermittlungsmethoden gefragter sind denn je.

Wir erfahren als klassische Serienleser etwas mehr über den Hauptprotagonisten, den mürrischen espressosüchtigen Commissario Montalbano!

— kassandra1010

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    Der falsche Liebreiz der Vergeltung

    kassandra1010

    18. November 2017 um 19:57

    Commissario Montalbano findet seine Bestimmung!"Der falsche Liebreiz der Vergeltung" ist eine Sammlung von kleinen Geschichten rund um Commissario Montalbano und dessen Vergangenheit.Wir erfahren als klassische Serienleser etwas mehr über den Hauptprotagonisten, den mürrischen espressosüchtigen Commissario Salvo Montalbano und lösen nebenbei noch drei kleine Krimifälle.Für Fans ein absolutes Muss. Man erfährt so einiges aus dem Leben des jungen Salvo und über seine vergangenen Liebschaften und besonders über seine alten Leidenschaften.

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  • Rezension zu "Der falsche Liebreiz der Vergeltung" von Andrea Camilleri

    Der falsche Liebreiz der Vergeltung

    WinfriedStanzick

    26. August 2011 um 13:11

    Schon der Titel des neuen Montalbano – Buchs von Andrea Camilleri kann einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen: „Der falsche Liebreiz der Vergeltung“. Der Untertitel: „Commissario Montalbano findet seine Bestimmung“ passt eigentlich nur zur der ersten von drei etwa gleich langen Geschichten. In „Montalbanos allererster Fall“ erzählt Camilleri, wie Salvo Montalbano etwa 1985 nach Vigata kommt, sein schönes Haus am Meer findet und gleich mit der ihm eigenen Art seine neuen Kollegen im Kommissariat verblüfft. Zusammen lösen sie einen Fall, in dem ein Kind gebliebenes Mädchen und einige sie ausnutzende Männer die Hauptrolle spielen. Zu der Zeit ist er noch mit Mery, einer Frau aus Catania zusammen, mit der er aber eine ähnlich komplizierte Wochenendverbindung pflegt wie später mit seiner langjährigen Freundin Livia, die in den beiden anderen im Buch veröffentlichten Geschichten – sie spielen wieder eher in der Gegenwart – ein paar Mal auftaucht. In „Immer Montags“, der zweiten Geschichte führt uns Camilleri, wie immer sehr belesen, in die Geheimnisse der Kabbala. Jeden Montagmorgen geht eine Meldung über die Tötung eines Tieres ein: es beginnt mit einem Fisch ... und könnte in einer Massenkatastrophe enden. Doch mit dem ihm eigenen Spürsinn kommt Montalbano hinter die verschlüsselten Botschaften und rettet wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben. In der dritten Geschichte „Zurück zu den Wurzeln“ geht es um eine fingierte Entführung eines Mädchens, die ein aus dem USA heimgekehrter ehemaliger Mafiosi angezettelt hat. Und Montalbano legt ihnen allen das Handwerk. Er selbst allerdings gerät in diesem Fall in große Gefahr, wie immer mal wieder in den vorangegangen über zehn Romanen: er ist kurz davor, sich in eine andere Frau zu verlieben. Doch letztendlich ist auch hier seine Bestimmung eindeutig: er gehört zu Livia und will auch dort bleiben, selbst wenn sie wohl nie ihre Beziehung wirklich ins Reine bekommen werden. Camilleri weist in einem Nachwort daraufhin, daß es in allen drei Geschichten kein einziges Mordopfer gibt, offenbar weil es ihm irgendwie widerstrebt. Sein Commissario braucht keine Morde, um sein Talent und seinen Spürsinn, seine Bildung und seine tiefe Menschlichkeit in Szene zu setzen. In diesen Tagen ist Andrea Camilleri 80 Jahre alt geworden. In einem Interview erzählt er davon, daß er gerade an einem allerletzten Roman mit Salvo Montalbano arbeitet, mit dem er sich von seiner Fangemeinde verabschieden will. Doch vielleicht, so fügt er verschmitzt hinzu, lasse er dieses Buch auch noch einige Jahre liegen und lasse seinen Montalbano noch einige Fälle vorher lösen. Wünschen wir diesem wunderbaren Schriftsteller gute Gesundheit und viel Schaffenskraft, denn die Bücher mit Montalbano werden uns irgendwann sehr fehlen Diese Rezension wurde schon 2005 verfasst. Nachtrag 2011:Camilleri ist immer noch fit und es gibt auch weitere Bücher über Montalbano.

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  • Rezension zu "Der falsche Liebreiz der Vergeltung" von Andrea Camilleri

    Der falsche Liebreiz der Vergeltung

    alanshore

    27. November 2007 um 11:28

    Wer gerne einen lauen Sommerabend in einer der hervorragenden sizilianischen Eisdielen im Saarland verbringt und darüberhinaus gerne Krimis mag, der wird sicher an einem Buch Gefallen finden, daß ich kürzlich preiswert in einem Antiquariat erstanden habe: "Der falsche Liebreiz der Vergeltung" ist eine Sammlung von drei Kurzgeschichten des sizilianischen Autors Andrea Camilleri. Camilleri entwirft in seinen Geschichten ein sizilianisches Sittengemälde ohne das Mafia-Pathos, das man aus diversen Hollywood- und Cinécitta-Prodduktionen kennt, und ohne die fragwürdigen Italien-Klischees einer Donna Leon (die wohl ganz gut weiß, warum ihre Bücher ausgerechnet in Italien nicht veröffentlicht werden). Camilleris (Anti-)Held, der desillusionierte 68er Salvo Montalabano löst seine Fälle mit Lebenserfahrung, Intuition, der Unterstützung einiger leicht unterbelichteter Polizeibeamter und vor allem mit einer großen Portion abgeklärter Gelassenheit und teils unkonventionellen Methoden. Um einen Mord zu verhindern, nimmt er schon mal alle Einwohner von Vigàta, deren Namen mit O beginnt, im Dorfkino in Sicherheitsverwahrung und, läßt sich, wenn's der Gerechtigkeit dient, auch mal auf einen Deal mit einem Mafia-Anwalt ein. Morde finden übrigens nicht statt in "Der falsche Liebreiz der Vergeltung". Um korrekt zu sein, keine Morde an Menschen, eine Meeräsche und einige andere kleinere und größere Tiere müssen schon daran glauben (was für PETA-Anhänger gewiss genauso schlimm sein mag). Aber ich will ja nicht zu viel verraten. Wer des Italienischen mächtig ist, dem sei auch die Homepage des immerhin bereits 82-jährigen Andrea Camilleri ans Herz gelegt: http://www.andreacamilleri.net/

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