Der vertauschte Sohn

von Andrea Camilleri 
3,6 Sterne bei7 Bewertungen
Der vertauschte Sohn
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Was, kein Roman, eine Biographie??? Egal, war trotzdem oder gerade deshalb richtig gut. Pirandellos Leben ist allemal spannend genug.

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Inhaltsangabe zu "Der vertauschte Sohn"

Auf verblüffende Weise verknüpft Andrea Camilleri hier zwei Leben - sein eigenes und das eines der bedeutendsten italienischen Autoren des 20. Jahrhunderts, Luigi Pirandello, der, wie Camilleri, im sizilianischen Empedolce zu Hause war.§ Kunstvoll ineinandergefügt erzählt der Autor von Pirandellos und seiner eigenen Kindheit und Jugend, von schrulligen Verwandten, komischen Dorfbewohnern, sizilianischen Märchen. Und er schildert verrückte wahre Episoden, die so nur in Sizilien geschehen können. Camilleri erzählt von einem durch und durch persönlichen Standpunkt aus und darum erfährt der Leser auf höchst unterhaltsame Weise bislang Unbekanntes nicht nur aus Pirandellos Leben und Werk, sondern auch viel von Camilleri.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596157204
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    tedescas avatar
    tedescavor 8 Jahren
    Rezension zu "Der vertauschte Sohn" von Andrea Camilleri

    Luigi Pirandello ist wohl einer der bekanntesten Schriftsteller, die der Süden Italiens je hervorgebracht hat, und ich muss zu meiner großen Schande gestehen, dass ich ausser einem oder zwei Theaterstücken noch nichts von ihm gelesen habe. Das werde ich nach dem Lesen dieser herrlichen Biografie sofort ändern.

    Camilleri beschreibt einmal mehr Sizilien, seine geliebte Heimat. Bezeichnenderweise ist die Hochzeit seiner Eltern am selben Dokument vermerkt wie die Pirandellos, und Camilleri war es auch, der etliche vergessene Dramen des Autors wieder auf die Bühne gebracht hat.

    Auf seine übliche Art, also mit einem Augenzwinkern aber auch der nötigen Sensibilität, beschreibt Camilleri das Leben eines Menschen, der bis kurz vor seinem Tode die Geister seiner Kindheit nicht loswerden konnte, und dessen Schicksal sich in dem seiner Kinder fast unverändert fortsetzt. Luigis Talent für das Schreiben wird bald erkannt, dennoch gelingt es ihm nur mit großer Mühe, sich auch finanziell aus den Klauen des übermächtigen Vaters zu befreien. Dazu kommt die schwere psychische Krankheit seiner Frau, die ihn einerseits über sich hinauswachsen lässt, ihm andererseits auch viel Stoff für seine Literatur bietet.

    Fast jedes Werk Pirandellos enthält autobiografische Elemente, und somit freue ich mich darauf, mich in der nächsten Zeit - so lange die Erinnerungen an diese Biografie noch frisch sind - auf eines davon zu stürzen.

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    Helles_Leuchtens avatar
    Helles_Leuchtenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Was, kein Roman, eine Biographie??? Egal, war trotzdem oder gerade deshalb richtig gut. Pirandellos Leben ist allemal spannend genug.
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    Pytho
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    Mambo
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    bettina_hofbauervor 5 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    F
    faltervor 6 Jahren

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