Andrea Camilleri Die Farbe der Sonne

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Farbe der Sonne“ von Andrea Camilleri

Das Leben des Caravaggio, so spannend wie ein Krimi. Andrea Camilleri reist in seine Heimat Sizilien, um sich die Aufführung einer griechischen Tragödie anzusehen. Doch auf der Insel geschehen mysteriöse Dinge: Während der Vorstellung steckt ihm ein Fremder einen Zettel zu. Tags darauf wird der Schriftsteller mit verbundenen Augen in ein abgelegenes Haus in der Campagna gebracht. Was soll das Spiel? Handelt es sich bloß um die übersteigerte Fantasie des berühmten Krimiautors? Aber nein. In dem Haus trifft Camilleri den Mann vom Vorabend wieder, in dessen Besitz sich das bisher unveröffentlichte Tagebuch Caravaggios befindet. Und so steigt Camilleri ein in die packende Vita des vor vierhundert Jahren verstorbenen Malers – und entdeckt, dass dessen Leben nie gekannte Geheimnisse birgt… Ein hochorigineller Roman über die letzten Lebensjahre Caravaggios – mit Camilleri in der Hauptrolle!

Stöbern in Romane

Das Licht zwischen den Wolken

Sehr schöne und emotionale Familiengeschichte

momomaus3

Liebe zwischen den Zeilen

Sehr tolle Atmosphäre und interessante Menschen

Bjjordison

Heimkehren

Eine wunderschöne Geschichte über Generationen hinweg!

Lealein1906

Dann schlaf auch du

Aufwühlender, spannender Roman über Schein und Sein eines Kindermädchens, das den Zweispalt zwischen Karriere und Kindern auszunutzen weiß

krimielse

Damals

Ein fabelhafter Roman, wenn man die rauhe, englische Landschaft und seine Bewohner mag.

buecher-bea

Die goldene Stadt

Ein spannender, historischer Abenteuerroman mit tollen Schauplätzen. Hat mir sehr gut gefallen!

-nicole-

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Intelligent konstruiert und spannend geschrieben

    Die Farbe der Sonne
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. February 2015 um 15:43

    Am 18. Juli vor 400 Jahren ist der geniale Meister des italienischen Frühbarock Caravaggio gestorben. Zu diesem Anlass liegen nicht nur viele prächtige Bildbände praktisch von allen renommierten Kunstverlagen vor, sondern der deutsche Leser bekommt auch einen belletristischen Leckerbissen von Andrea Camilleri präsentiert.  Bei Kindler ist sein in Italien schon 2007 erschienener, kunstvoll konstruierter Roman über Caravaggio, in diesem Frühjahr verlegt worden. Und so wie der gewitzte Kriminalist aus Porto Empedocle in seinen Montalbano-Romanen seine Figuren gerne auf anderen, wenig ausgetretenen Spuren suchen und wandeln lässt, so hat er sich auch hier dem Revolutionär der Kunst auf eine sehr ungewöhnliche Weise genähert. Michelangelo Merisi, später wurde er Caravaggio genannt nach seinem Geburtsort östlich von Mailand, war ein für seinen Jähzorn und seine ausufernde Gewalt bekannter Maler, dessen abenteuerliches Leben im Alter von gerade mal 38 Jahre früh zu Ende ging. Seine letzten Lebensjahre lagen bisher weitgehend im Dunklen, geradezu ein „Fressen“ für Camilleri, der sich dieser Zeit auf verschlungenen Wegen auch in Sizilien nähert. Der Schriftsteller selbst wird eines Tages bei einem Besuch auf seiner Heimatinsel quasi gezwungen, sich dem streitlustigen Genie des Frühbarock zu widmen. Mit verbundenen Augen wird er im Auto von einem Unbekannten auf ein einsames Landgut gebracht, wo dieser ihn mit Originalmanuskripten Caravaggios aus dessen letzten Lebensjahren konfrontiert. Wegen eines Mordes hatte Caravaggio aus Rom fliehen müssen, wanderte in Malta in den Kerker und tauchte dann nach einer gelungenen Flucht irgendwann auf Sizilien auf. Durch diese Dokumente kann Camilleri aufklären , was es mit der „schwarzen Sonne“ auf sich hat, die der langsam im Wahnsinn versinkende Maler sieht, dessen kranken Augen das Tageslicht nicht ertragen. Aus dem romanhaften Tagebuch des Malers, der in seinen letzten Jahren seine besten Bilder malte, von denen Camilleri zur Veranschaulichung einige im Buch abgedruckt hat, zitiert er eine Stelle, die erklären soll, was es mit den dunkeln Bildern der letzten Schaffensperiode Caravaggios auf sich hat: „Ich habe angefangen, an der ‚Enthauptung Johannes des Täufers’ zu arbeiten, und das schwarze Licht der schwarzen Sonne verließ mich nimmer. Für mich gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht.“ Das Buch ist intelligent konstruiert und spannend geschrieben und kann den Krimiautor in Camilleri nicht verleugnen. Aber in kunsthistorischer Hinsicht ist die kleine Auftragsarbeit bedeutsam.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Farbe der Sonne" von Andrea Camilleri

    Die Farbe der Sonne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2010 um 14:12

    Ist es nun Fiction oder eine wahre Geschichte?
    Auf jeden Fall ein echter Camilleri.
    Es hat mir gut gefallen.