Andrea Camilleri Die Flügel der Sphinx

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Inhaltsangabe zu „Die Flügel der Sphinx“ von Andrea Camilleri

Der Mord an einer jungen Frau bereitet der Polizei von Vigàta Kopfzerbrechen. Es gibt keine Hinweise auf die Identität des Opfers und das Gesicht ist völlig entstellt. Einziger Anhaltspunkt ist ein Tattoo: ein Schmetterling. Commissario Montalbano findet heraus, dass die Unbekannte zu einer Gruppe junger Russinnen gehörte, die von einer Institution namens Der gute Wille zwecks Jobvermittlung nach Italien gelockt worden war. Und ihm wird schnell klar, dass der Padrone des Vereins offenbar einiges zu verbergen hat.

Sehr unterhaltsam, allerdings sind manche Charaktere doch stark überzeichnet, auch das Mordmotiv ist sehr schwach.

— Rupert_Schoettle
Rupert_Schoettle

kurzweilig - unterhaltend - amüsant

— Todesrose
Todesrose

Lokalkolorit, südländisches Lebensgefühl, Spannung, interessante Charaktere und Humor - alles da, was einen guten Roman ausmacht.

— Elfenblume
Elfenblume

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  • Unterhaltsam und spannend – so müssen Krimis sein

    Die Flügel der Sphinx
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. February 2015 um 15:06

    Die Serienkommissare der gegenwärtigen Krimiliteratur kommen ins Alter, begegnen der Midlife-Crisis und haben schwer mit Beziehungskrisen zu kämpfen. Bei Ake Edwardsons Erik Winter und seinen Teamkollegen ist das so im gerade vorgelegten neunten Band der Reihe mit dem Titel „Toter Mann“ und bei Andrea Camilleris Salvo Montalbano treibt die Krise im aktuellen Band „Der Flügeln der Sphinx“  auf einen allerdings wieder einmal nicht aufgelösten  Höhepunkt zu. Montalbanos schon jahrzehntelang dauernde (Fern) -beziehung zu Livia ist in den letzten Jahren merklich abgekühlt. Seit beide vor langer Zeit die Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließen, gemeinsam Eltern eines Kindes zu werden, hat sich ihre Beziehung verändert, sie ist weniger leidenschaftlich und verbindlich geworden. Nicht dass Montalbano den durchaus  vorhandenen Angeboten des zarten Geschlechts abgeneigt wäre, aber seit einer bösen Erfahrung mit einer jungen Frau im vorletzten Fall hat er offenbar abstinent gelebt. Sein Appetit auf die wunderbaren Speisen, die ihm seine Haushälterin Adelina oder Enzo in seiner Stammtrattoria servieren, ist nach wie vor ungezügelt, doch seine Spannkraft scheint nachzulassen. Mitte fünfzig, sind seine Lebensperspektiven auch recht unklar. Mit Livia scheint so gar nichts mehr ins rechte Lot zu kommen, und auch das früher lockere Verhältnis zu seinen Kollegen, insbesondere dem sympathischen Fazio, ist spürbar gespannt. Montalbano weiß nicht wohin, wer treibt von Fall zu Fall, aber außer dem Genuss von Essen und Trinken und seinem regelmäßigen Bad im Meer erfreut ihn nichts mehr. Seiner Arbeitsmotivation hat  diese ausgewachsenen Krise bislang nicht geschadet und so sieht er sich auch im neuen Fall einer Interessengemeinschaft aus Kirchenleuten, Politikern und Kriminellen gegenüber, wie so oft in Sizilien. Eine junge Frau ist ermordet worden. Es gibt keinerlei Hinweise auf die Identität des Opfers, weil der Mörder ihr Gesicht vollkommen zerstört hat. Einzig ein Schmetterlingstattoo auf ihrer linken Schulter, das dem Buch seinen Titel gab, könnte weiterführen. Montalbano wittert sofort große Zusammenhänge, und tatsächlich findet er heraus, dass die Tote zu einer Gruppe von Russinnen gehörte, alles ehemalige Prostituierte, die von einer Organisation namens „Der Gute Wille“ nach Italien und Sizilien gelockt worden sind. Der dem Commissario sofort verdächtige Vorsteher dieses mysteriösen Clubs gibt an, man hätte die Mädchen aus christlichen Motiven vor der Prostitution in ihren Herkunftsländern retten wollen. Doch das ist, wie sich herausstellt, nur die Oberfläche eines kriminellen und scheinheiligen Interessen- und Beziehungsgeflechts, in das Montalbano nun immer tiefer eindringt. Was er dabei zu Tage fördert, ist skandalös, aber an diese sizilianischen Zustände hat man sich bei Camilleri mittlerweile gewöhnt. Während etwa Roberto Saviano unter Lebensgefahr die Mafia beschreibt, hat sie bei Camilleri etwas von Lokalfolklore, die mir nicht immer gefällt. Das Buch ist wie immer eine unterhaltsame Lektüre nicht nur wegen der erheiternden Dialoge zwischen Montalbano und Fazio, erst recht aber mit Catarella. Unterhaltsam und spannend – so müssen Krimis sein.

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  • Rezension zu "Die Flügel der Sphinx" von Andrea Camilleri

    Die Flügel der Sphinx
    Neala

    Neala

    13. July 2011 um 09:21

    Wieder ein wunderbarer, intelligenter und sehr unterhaltsamer Commissario Montalbano-Krimi. Der Fall "Die Flügel der Sphinx" handelt von dem Tod einer jungen Russin mit einem markanten Schmetterlings-Tattoo auf der Schulter. Erneut greift Camilleri ein aktuelles Thema (moderner Sklavenhandel) auf, um sich mit diesem in seiner gewohnten Art (mal kritischer mal nüchterner), aber immer auch mit dem für ihn typischen Augenzwinkern den Irrungen und Wirrungen in der italienischen Gesellschaft auseinander zu setzten. Wie immer macht es viel Spaß Commissario Montalbano in seinem politischen, medialen, mafiösen Leben zu begleiten und die sehr auspeprägten Charaktere auf ihrem Weg durchs Leben zu begleiten. Ein wunderbarer Sommer-Sonnen-Urlaubskrimr! Perfekt!

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  • Rezension zu "Die Flügel der Sphinx" von Andrea Camilleri

    Die Flügel der Sphinx
    Duffy

    Duffy

    05. June 2011 um 16:27

    Eine junge Frau wird erschossen aufgefunden. Leider ist ihr Gesicht nicht mehr geeignet, um Aussagen über die Person machen zu können. Daher kann nur noch ein tätowierter Schmetterling auf ihrer Schulter helfen, sie zu identifizieren. Das führt Kommissar Montalbano zu einer Institution, die unter dem Deckmantel der Sozialhilfestellung eine Menge Geld macht. Diese Gruppe besteht dann auch noch aus Leuten, die von oben geschützt werden. Nebenbei ist noch eine Entführung, eine Brandstiftung und Montalbanos schwierige Beziehung zu seiner Freundin in Arbeit. Der Plot ist gut und das Ganze liest sich schnell, in einem Rutsch weg. Leider bleibt nicht viel haften, denn die Spannung hält sich in Grenzen und für meinen Geschmack wird dem Kommissar oder dem Gerichtsmediziner zu oft "auf die Eier gegangen". Camilleris Vorbild, der Kollege Montalban, der dem Kommissar hier seinen Namen gibt, geht da schon etwas subtiler zu Werke, wenn er seinen Carvalho losschickt. Wie dem auch sei, das hier ist leichte Kost mit gutem Unterhaltungswert, nicht mehr und nicht weniger. Für den Strand.

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  • Rezension zu "Die Flügel der Sphinx" von Andrea Camilleri

    Die Flügel der Sphinx
    batzn

    batzn

    01. June 2011 um 17:58

    AAHHH...MMMHHHHH....Perfecto.....Magnifico....Mama Mia.....Superro.....Sensationale!!!!!!

  • Rezension zu "Die Flügel der Sphinx" von Andrea Camilleri

    Die Flügel der Sphinx
    Babyboomer

    Babyboomer

    08. January 2010 um 17:22

    Wie jeden Montalbano-Krimi konnte ich auch diesen kaum erwarten – und wurde leider enttäuscht. Weniger spannend und weniger lebhaft als die anderen Camilleri-Krimis. Trotzdem ist dieses Buch immernoch viel besser als vieles andere auf dem überfluteten Krimi-Markt. Er kann einfach schön schreiben.

  • Rezension zu "Die Flügel der Sphinx" von Andrea Camilleri

    Die Flügel der Sphinx
    nickido

    nickido

    24. October 2009 um 14:48

    Ich bin ein großer Fan von Montalbano, aber es ist mir bei diesem Roman ähnlich gegangen wie mit Robert Langdon... Ja haloo, da sind wir alle wieder beisammen, aber was neues gibt es nicht zu erzählen. Der Kriminalfall scheint sich zu wiederholen und was sonst ein bäbeißiger kraftstrotzender Kriminalbeamter war, scheint mir jetzt ein Mann in der Lebenskrise, dessen Gejammer nervt und die Beziehung zur Langzeit Telefonfreundin Livia langweilt auch und finde ich auch unglaubwürdig. Enttäuschend...

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