Andrea Camilleri Die Pension Eva

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Inhaltsangabe zu „Die Pension Eva“ von Andrea Camilleri

Leichfüßig. Erotisch. Sizilianisch. «Pension Eva» - so heißt das Bordell in der sizilianischen Stadt Vigàta. Hier hat der junge Nenè schon viele Stunden verbracht. Aber nicht, um mit den Frauen zu schlafen, sondern um sich ihre Geschichten erzählen zu lassen. Denn sie lehren ihn, das Leben zu verstehen. Und es gibt viel zu lernen für einen Jungen Mann im kriegsgeplagten Sizilien der vierziger Jahre. «Ein bizarrer, sehr komischer Bildungsroman.» (Der Spiegel) «Kein Krimi, und doch ein echter Camilleri.» (NDR) «‹Die Pension Eva› zeugt von einer solchen erzählerischen Leichtigkeit, ja Glückseligkeit, dass feststeht: Der Fall Camilleri ist – trotz des weltweiten Erfolgs – noch lange nicht abgeschlossen.» (Corriere della Sera)

Man möchte noch mal Kind sein (im Puff).

— Holden
Holden

Ein warmherziger Blick durch das Kaleidoskop der Pension Eva und die Augen des Heranwachsenden Nenè auf Menschen und das Allzu-Menschliche.

— Beust
Beust

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  • Evas Pension

    Die Pension Eva
    Holden

    Holden

    19. June 2017 um 20:17

    ...nur wer Eva ist, erfahren wir nicht: Der junge Nene wächst in Vigata auf in unmittelbarer Nähe zu einem geheimnisvollen Haus, "in dem Männer sich nackte Frauen kaufen", wie er in seiner kindlichen Wahrnehmung bald erfährt. Montags ist dort allerdings Ruhetag, und da Jacolinos Vater der neue Besitzer ist, können die Schulfreunde dort die jungen Frauen treffen und mit ihnen reden. Gleichzeitig wird draußen die Bombardierung immer schlimmer, denn man befindet sich im faschistischen Italien und das Bombardement der Amerikaner wird immer unerbittlicher. Ein tolles Gesellschafts- und Sittenporträt, sehr zu empfehlen!

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  • Die Pension Eva von Andrea Camilleri.

    Die Pension Eva
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2013 um 21:14

    Ein unterhaltsames, manchmal etwas frivoles, kleines Buch – welches man spontan und zwischendurch gut lesen kann. Ich las es im Laufe des Lesemarathons und es hat mir gut getan. Der Stil ist erfrischend und unkompliziert, die Geschichte kommt leichtfüßig sizilianisch daher. Es ist ein Sommerbuch, vielleicht sogar ein Strandbuch, aber definitiv etwas für einen Nachmittag in der Sonne – vielleicht mit etwas italienischem Eis versüßt. Es ist seicht genug, um auch unterwegs nicht zu beschweren, aber ausreichend anspruchsvoll für den erfahrenen Leser. So wie der Autor das Schreiben des Buches im Nachwort wiedergibt, liest es sich auch – wie ein Ausflug vom normalen Lesealltag. Die Figuren Camilleria sind frech und abenteuerlustig und verführen den Leser zu mehr Sinnlichkeit im Denken und Erleben und vielleicht sogar einer erotischen Spielerei. Lies dieses Buch an einem sonnigen Nachmittag, am besten mit einer Kugel Stracciatella oder in Morgenmantel und Lingerie…

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  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    18. January 2012 um 21:46

    Bezaubernd erzählt, feiner Humor, warmherzig, aber auch, was die Kriegsszenen betrifft bedrückend.

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    Marlischen

    Marlischen

    07. September 2010 um 19:53

    Ein erotischer Roman mit sizilianischem Flair, der zu tiefst berührt, aber auch zum Lachen bringt. Italien rund um 1940. Zweiter Weltkrieg. Nené, der schon früh in Welt der Sexualität eintaucht, besucht seit seinem 16. Lebensjahr mit seinen Freunden Ciccio und Jaquolino die "Pension Eva". Die Pension Eva ist ein Freundenhaus, in dem die Mädchen in der Regel zwei Wochen verweilen, um danach in die nächste Stadt weiter zu ziehen. Montag ist Ruhetag. Montag ist der Tag, an dem die drei Freunde mit den Mädchen zu Abend essen. Sie bringen Wein, geschmuggelte Speisen und lauschen den Geschichten, die die Mädchen von ihren Reisen mitbringen - selbst der tobende Krieg kann diesem wöchentlichen Ritual keinen Einhalt gebieten, aber wie lange noch? Die Geschichte rund um Nené und seine Freunde bildet die Rahmenhandlung dieses Romans, die durchbrochen wird durch die Erzählungen von Einzelschicksalen rund um die Mädchen der Pension Eva. "Die Pension Eva" ist ein kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen, an der nicht nur Italien-Liebhaber gefallen finden werden.

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  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    lao0ola

    lao0ola

    16. December 2009 um 11:24

    Das Buch besteht aus einer Ansammlung von Geschichten die ein wenig unzusammenhänglich wirken aber alle mit dem Bordell "Pension EVA" zu tun haben teilweise von den Nutten erzählt die der junge Erzähler und seine Freunde kennen lernen teilweise auch von dem Jungen selbst.
    Die Handlung spielt während des Krieges, ist an einigen Stellen interessant und amüsant aber kein muss-ich-haben-Buch.

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    lokoschade

    lokoschade

    06. October 2009 um 18:06

    abgebrochen

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    HoneyBunny

    HoneyBunny

    28. July 2009 um 19:13

    kurz und knapp: das buch war recht unterhaltsam... hat mich aber nicht vom hocker gerissen...

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    Ritja

    Ritja

    08. January 2009 um 12:46

    Das Bordell Pensin Eva steht in diesem Roman im Mittelpunkt. Es erzählt von den Erlebnissen der sich stetig wechselnden Frauen und von den Bewohnern der Stadt. Leichte Lektüre ohne richtiges Ziel, aber angenehm.

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    kai_huebner

    kai_huebner

    03. September 2008 um 11:17

    Ganz ehrlich nicht mein Fall, eine Ansammlung schwülstiger Episoden rund um ein Bordell, von einem kleinen Jungen erzählt.

  • Rezension zu "Die Pension Eva" von Andrea Camilleri

    Die Pension Eva
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    25. June 2008 um 10:47

    Im neuen Roman des Sizilianers Andrea Camilleri bekommt man es nicht mit Kommissar Montalbano zu tun. Erzählt wird hier die Geschichte des jungen Nené, der im faschistischen Sizilien zur Zeit des zweiten Weltkrieges aufwächst. Auf dem Weg zur Schule fährt er täglich an einer dreistöckigen Villa vorbei. Dort ist nie jemand zu erblicken, dennoch hört er gelegentlich Lachen und Frauenstimmen aus dem Gebäude. Deshalb sucht er immer wieder mal diesen Ort auf, doch erst mit dem Erwachen seiner Sexualität wird ihm klar, was sich dahinter verbirgt: ein Bordell. Obwohl Nené und sein bester Freund Jacolino noch nicht volljährig sind, dürfen beide jeden Montag, am Ruhetag, in die Pension Eva. Dort lauschen sie den Geschichten der Prostituierten, während draußen der Krieg immer näher rückt. Andrea Camilleris fiktionalisierte Erinnerungen an ein Freudenhaus erinnern in vielerlei Hinsicht an die deftigen Novellen aus dem Decamerone. Wie bei dem Klassiker der italienischen Literatur werden auch hier einzelne Geschichten und Begebenheiten, die mit dem Bordell und seinen Besuchern zusammenhängen, scheinbar lose zusammengefügt. Camilleri erzählt warmherzig und voller Anteilnahme von den Irrungen und Wirrungen in der Pension Eva. Es ist ein wahrer Genuss wie ihm die Verschmelzung von böser Lakonik und wunderbarer Komik gelingt. Leichtmündig erzählt der sizilianische Autor von einer Bombenexplosion, die bei einem alten Mann auf wundersame Weise als Aphrodisiakum wirkt, von der kommunistischen Hure Tatiana und der frommen Hure Nadia. Andrea Camilleri wird dabei aber nie anzüglich, obszön oder gar pornografisch. Es wird jedoch auch vom Krieg erzählt und was die Gewalt mit den Menschen anstellt. Stilvoll und mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit, die sich in einer eleganten und literarischen Sprache offenbart, gelingt ihm der Spagat zwischen Erotik, Ironie und dem Schrecken der Kriegsnächte. „Die Pension Eva“ ist eine Art Schelmenroman, ein nuancenreiches Sprachkunstwerk und eine pralle, diskrete Lektüre. Frank Paulus

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