Andrea Camilleri Die Spur des Lichts

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Inhaltsangabe zu „Die Spur des Lichts“ von Andrea Camilleri

"Bislang der schönste Roman um Commissario Montalbano" Corriere della Sera Das beschauliche Städtchen Vigàta auf Sizilien ist in Aufruhr, und ein Besuch des Innenministers steht bevor. Für Commissario Montalbano ein guter Grund, sich an diesem Tag zurückzuziehen und eine Vernissage zu besuchen. Die schöne Galeristin Marian ist mindestens so reizvoll wie die Exponate - und sie gibt Montalbano diverse Rätsel auf. Wie auch der Überfall auf die Ehefrau eines vermögenden Vigàteser Kaufmanns, der einen mysteriösen Mord nach sich zieht. Als seine Dauerverlobte Livia ihm schließlich ein unerwartetes Geständnis macht, muss Montalbano eine weitreichende Entscheidung treffen ... Der 19. Band aus Camilleris erfolgreicher Krimiserie um den sizilianischen Commissario Montalbano

Camilleri lässt nach. Und seine Weibergeschichten nerven so langsam.

— QueenDebby
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Sehr persönlicher Fall für den Commissario Montalbano

— Matzbach
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  • Unbekanntes aus Montalbanos Vergangenheit

    Die Spur des Lichts
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. May 2017 um 10:49

    Der vorliegende Roman mit Commissario Montalbano aus Vigata in Sizilien ist der nunmehr 19. ins Deutsche übersetzte einer Reihe, die ihr Schöpfer Andrea Camilleri, mittlerweile 92 Jahre alt, in Italien schon auf 24 Bände ausgeweitet hat.Ich habe alle bisher erschienenen Bände vom ersten Band „Die Form des Wassers“ bis zum dem aktuellen vorliegenden in Italien zuerst 2011 erschienenen gelesen, und ich muss sagen, dass ich selten in einer Krimireihe (die meisten mit deutlich weniger Bänden) so wenig qualitative Unterschiede gesehen habe wie bei Camilleri.Obwohl die Besetzung bis auf unwesentliche Veränderungen in seinem Ermittlerteam immer gleich bleibt, ist es jedes Mal ein Genuss zu lesen, wie Montalbano etwa seinen Vorgesetzten mit dessen eigenen Mitteln austrickst oder wie sein tolpatschiger Assistent Catarella jeden Namen verwechselt, der ihm unter die Nase kommt.In den letzten Bänden spielt Camilleri immer wieder mit dem Thema Alter. Montalbanos Zwiegespräche mit seinem Alter Ego deren sich immer mehr um seine Vergesslichkeit und seine abnehmende Energie. Doch dann zeigt sich der auf sie sechzig zugehende Commissario wieder wie im vorliegenden Band von seiner besten Seite, lässt sich von ermittlungstechnischen Sackgassen nicht entmutigen und stellt wieder einmal fest, dass seine Libido noch nicht erloschen ist.Lange habe ich mich in den letzten Jahren gefragt, warum Montalbano  immer noch jeden Abend mit seiner Freundin Livia telefoniert, obwohl er jedes Mal mit ihr in einen  Streit gerät. Man spürt, dass Montalbano sie durch die Zeiten aufrichtig liebt. Und nach der Lektüre dieses Buches, in dem Camilleri viel Einblick gibt in Montalbanos Vergangenheit, auch seine Geschichte mit Livia, weiß man auch warum. Ich glaube jedenfalls mittlerweile nicht mehr daran, dass Camilleri an dem Beziehungsstand der beiden in den insgesamt fünf in Italien schon erschienenen, aber noch nicht ins  Deutsche übersetzte Bände, etwas ändern wird, auf die  sich alle Freunde dieses Commissarios, der nach wie vor gutes Essen und guten  Wein goutiert, in den nächsten Jahren freuen können.

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  • Montalbano wird von seiner Vergangenheit eingeholt

    Die Spur des Lichts
    Matzbach

    Matzbach

    22. April 2017 um 16:42

    Der Roman beginnt wie so einige der Reihe mal wieder mit einem surrealen Traum des Commissarios. Auf einem öden Feld steht ein Sarg, darin die Leiche des Vorgesetzten Montalbanos. Vorzeichen oder schlicht ein einfacher Albtraum? Im Büro jedenfalls erwartet ihn ein vermeintlich einfacher Raubüberfall, doch bei näherem Hinsehen ergeben sich doch einige Ungereimtheiten. Als schließlich dann auch noch der Hauptverdächtige für die Tat nach Mafia-Art ermordet aufgefunden wird, ergibt sich ein wahrer Abgrund. In einem weiteren Fall kommt Montalbano einem Waffenschmuggel auf die Spur, ausgeübt von drei tunesischen Widerstandskämpfern. Einer von den drei steht im näher, als der Commissario ahnt. Das dritte Problem, mit dem sich Montalbano herumschlagen muss, ist seine Beziehung zur Frauenwelt. Mit Livia streitet er sich fast nur noch, dagegen findet er in einer ortsansässigen Galeristin eine neue Geliebte, so dass er sich zu einer Entscheidung gezwungen sieht. Wieder einmal überzeugt Camilleri mit seinem Roman. Montalbano grantelt und futtert wie ein Scheunendrescher, Fazio darf wieder Melderegister zitieren und Catarella hat einige großartige Auftritte. Der einzige Nachteil des Roman ist, dass seine Verfilmung in Deutschland schon erhältlich ist, aber dass ist mein Problem, nicht das des Buches.

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