Andrea Camilleri , Christiane Bechtoldsheim Die Stimme der Violine

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Inhaltsangabe zu „Die Stimme der Violine“ von Andrea Camilleri

Commissario Montalbano gereicht Commissario Brunetti aus den vielgelobten Kriminalromanen von Donna Leon zur Ehre. Und macht ihm Konkurrenz. Vielleicht liegt es daran, dass Andrea Camilleri zugleich Drehbuchautor und Theaterregisseur ist und deshalb über seine Dialoge eine bildhafte Spannung erzeugen kann. Der Sizilianer, dessen Werke bereits achtfach in die italienischen Bestsellerlisten geklettert sind, gilt in Italien als Erzählwunder.<P> Auch in Deutschland grassiert mittlerweile durch die deutschen Übersetzungen das Commissario Montalbano-Fieber. In seinem neuesten Krimi klärt Montalbano den Mord an der jungen, schönen und reichen Arztgattin Michela Licalzi auf. Der Commissario arbeitet gleichermaßen mit Herz und Verstand. Der Autor hat eine Figur herausgearbeitet, die sympathisch ist und die der Leser einfach mögen muss.<P> Ihm zur Seite stehen Mitarbeiter, denen jener eigenwillige, unorthodoxe Charakter fehlt, der Montalbano so unverwechselbar macht. Ohne jegliche Arroganz lässt er auch Hinweise und Gedankengänge einfacher Zimmermädchen gelten. Der Leser wird in ein spannendes Detektivspiel miteingebunden. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen, um nach anfänglichem Gelingen doch als Fata Morgana zu verschwimmen.<P> Camilleri legt Köder aus, die der Leser begierig schnappt und auf die falsche Fährte lockt. Michela Licalzi wurde von vielen Männern begehrt. Als sie nackt in ihrer Villa aufgefunden wird, deutet alles auf einen Sexualmord hin. Zu diesem Verdachtsmoment passt der Lebenswandel, den die Frau geführt zu haben schien. Sie residierte regelmäßig in denselbem Hotel, blieb über Nacht weg und kehrte erst im Morgengrauen wieder zurück. Nach und nach wird das Geheimnis um die Dame aus besseren Kreisen gelüftet. Ein bemerkenswerter Roman, der Appetit auf weitere Abenteuer des Commissario Montalbano macht. <I>--Corinna S. Heyn</I> Er ist ein schwieriger Charakter, nicht unbedingt freundlich, vor allem nicht zu seinen Mitarbeitern. Seine Ermittlungsmethoden sind, sagen wir, manchmal etwas fragwürdig. Aber er hat ein untrügliches Gespür. Er liebt die feinen Mahlzeiten, die Adelina für ihn kocht. Und er ist in vielen Dingen altmodisch. Seine Geliebte Livia lebt in Genua ... und er in Vigata. Die Rede ist von Commissario Salvo Montalbano, einem Mann mit vielen Ecken und Kanten. Einem Polizist, der sich nicht so leicht täuschen lässt und der alles gegen seine Beförderung tut. <p> Durch einen Zufall gerät Salvo in diesen neuen Fall, in dem Verwechslungen und Täuschungen einander jagen. Er entdeckt aus reiner Neugierde in einer kleinen Villa die tote Hausbesitzerin Michela. Sie wurde nackt erwürgt. Doch es sieht weder nach Einbruch noch nach Vergewaltigung aus. Seltsam ist, dass ihre Kleider fehlen. Mauricio, ein junger Mann, der Michela nachstellte und seit Tagen verschwunden ist, wird vom Chef der Mordkommission in einer spektakulären Aktion erschossen. Selbstverständlich glaubt Salvo nicht, dass der zurückgebliebene Mauricio Michelas Mörder ist. Doch: Man entzieht ihm den Fall! Was ihn natürlich wenig stört. <p> Andrea Camilleri wurde 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Porto Empedocle geboren. Er lebt in Rom und arbeitet als Drehbuchautor und Theaterregisseur. Neben Büchern mit dem Serien-Kommissar Montalbano hat er auch einige historische Romane geschrieben. Camilleri lehrt seit mehr als 20 Jahren an der Accademia d'arte drammatica. <p> Die Hörspielbearbeitung mit der bewährten Sprechercrew (Gerd Wameling, Horst Mendroch, Frank Stöckle u.v.a.) bleibt bis zur letzten Sekunde spannend und fesselnd. Den Ton geben die perfekt arrangierten Dialoge und Pointen an, begeleitet und geführt von dem lakonisch-raffenden Erzähler. Purer Genuss nicht nur für Montalbano-Fans! Lesung, Spieldauer: ca. 210 Minuten, 2 MC. <p> <I> -- culture.text </I>

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  • Rezension zu "Die Stimme der Violine" von Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine
    Henriette

    Henriette

    01. June 2010 um 08:01

    Wieder sehr amüsant geschrieben. Das ist ein Schreibstil, der mir gut gefällt. Und spannend gemacht bis zum Schluss. Ein Autor bei dem ich das Buch schlecht zur Seite legen kann.

  • Rezension zu "Die Stimme der Violine" von Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine
    sabine

    sabine

    30. September 2009 um 20:08

    Ist leider nicht mein Fall gewesen.

  • Rezension zu "Die Stimme der Violine" von Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 20:40

    Nach "Der Dieb der süßen Dinge" mein 2. Montalbano. Nachdem ich den "Dieb" gar nicht so überzeugend fand, hat es sich gelohnt, es noch einmal mit Camilleri zu versuchen, denn - oh Wunder - diesen hier habe ich mit großem Vergnügen gelesen! In einer noch nicht bezogenen Villa wird die Leiche einer jungen, schönen Frau entdeckt. Wie Commissario Montalbano und sein Team den Fall lösen, hat nicht viel mit der korrekten Befolgung des Dienstweges zu tun. Montalbano lässt sich viel von seinem Gefühl lenken und beschreitet dabei auch schon mal unbürokratische, wenn nicht gar illegale Wege. Der Zweck heiligt die Mittel! Bürokratismus gibt es genug - und andere Personen bei der Polizei, die ihr eigenes Süppchen kochen und nur mit ihren eigenen Waffen geschlagen werden können. Montalbano beherrscht das Spiel meisterhaft. Raffiniert, leicht, witzig, kurzweilig kommt der Roman daher. Am Ende stellt Montalbano den Mörder in einem Hotel - ganz ähnlich wie Van Veteeren im jüngst gelesenen "Falschen Urteil". Camilleris Schreibstil ist schnell, humorvoll, "italienisch" (beschwingter und leichter als der der Skandinavier), es wird viel telefoniert, sich nicht lange mit Vorreden aufgehalten, manches bleibt unausformuliert und nur gestreift. Was mich bei Agatha Christie gestört hat, hier hat's mir sehr gut gefallen. Ein bisschen gestört haben mich persönlich hingegen die vielen verschiedenen Personen und die immer wieder eingestreuten italienischen Namen von Gerichten. Beides mag meine eigene Beschränkung sein (kulinarisch versiertere Leser müssen wahrscheinlich nicht jedes Gericht im Anhang nachschlagen; ich wusste auch mit der deutschen Übersetzung oft nicht, wie ich mir den Geschmack - eine Sauce aus Seeigeln?! - nun vorzustellen hatte) und weniger am Buch liegen. Grade dafür, dass Montalbano (und wahrscheinlich somit auch Camilleri) so ein Feinschmecker ist, gibt dem Buch eine ganz eigene Note.

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  • Rezension zu "Die Stimme der Violine" von Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine
    Lee

    Lee

    05. October 2007 um 11:54

    Packend und spannend wie alle Montalbano Krimi's, aber leider nur 253 Seiten umfassend. Ich habs in einem Tag gelesen und nun warte ich auf den Postboten der mir Band 5 und 6 bringen wird.