Andrea Camilleri Die Tage des Zweifels

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Inhaltsangabe zu „Die Tage des Zweifels“ von Andrea Camilleri

Im Fahrwasser einer Luxusjacht wird ein namenloser Toter angespült. Die mondäne Schiffskapitänin wirkt ebenso mysteriös wie ihre Besatzung. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Commissario Montalbano so häufig am Hafen von Vigàta anzutreffen ist. Denn Salvo ist verliebt - und zwar in Laura, die Chefin der Hafenkommandatur. Doch wie sagt er's ihr? Wie sagt er╔s seiner Livia? Und wie soll er hinter das Geheimnis des Toten kommen, wenn alle Zeugen tun, als wären sie stumm wie die Fische?#RN#

Für diese Folge konnte ich mich begeistern. Eine klare Leseempfehlung, besonders für die Leser, die gut geschriebene Bücher schätzen.

— Zmei
Zmei

Il Commissario ist verliebt. Aber seine Angebetete ist genauso unsicher wie er. Ruhiger Krimi, der am Ende noch richtig spannend wird

— harakiri
harakiri

Wie könnte einem dieser Commissario nicht gefallen, liebt er doch Wein, Weib, Essen und das Meer - ein Sizilianer wie er im Buche steht!

— LibriHolly
LibriHolly

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  • Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte

    Die Tage des Zweifels
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 10:01

    Dieser Kriminalroman besteht zu ca. 50 % aus einer Liebesgeschichte. Das war mal was anderes und die Mischung hat mir gefallen. Manches hat der Autor für meinen Geschmack zu übertrieben dargestellt. Trotzdem war es über weiter Strecken sehr unterhaltsam. Commissario Montalbano scheint seinen Job nicht ernst zu nehmen und nimmt die Arbeit (manchmal zu sehr?!) auf die leichte Schulter. Das fand ich amüsant, wenn es auch etwas realitätsfremd war. Der Inhalt gab insgesamt wenig her und es gab nur ein paar kleine Überraschungen. Namensähnlichkeiten haben bei mir teilweise Verwirrung gestiftet. Trotzdem war es für mich im Großen und Ganzen ein unterhaltsames Buch, das sich für zwischendurch sehr gut geeignet hat. 

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  • Commissario Montalbano ist verliebt

    Die Tage des Zweifels
    Herbstrose

    Herbstrose

    30. April 2016 um 23:26

    Auf dem Weg zur Dienststelle rettet Commissario Montalbano die junge Vanna Digiulio aus einer misslichen Lage. Sie wollte zum Hafen, um dort ihre Tante Livia zu treffen, die mit ihrer Yacht „Vanna“ einlaufen sollte. Als diese infolge eines Unwetters verspätet eintrifft, hat sie an Bord eine unbekannte männliche Leiche. Diese trieb zuvor in einem Schlauchboot in der Hafeneinfahrt und wurde von der Besatzung aufgefischt. Jetzt muss Montalbano ermitteln. Dazu benötigt er die Hilfe der Hafenkommandatur, wo seit einigen Tagen Leutnant Laura Belladonna, eine äußerst attraktive junge Frau, arbeitet. Diese bringt den alternden Kommissar völlig durcheinander. Es trifft ihn wie ein Blitz, er verliebt sich Hals über Kopf und auch Laura scheint nicht abgeneigt. Doch wie soll er ihr von seinen Gefühlen erzählen? Und was soll er seiner langjährigen Verlobten Livia sagen? Dass er in dieser Verfassung in dem Fall nicht voran kommt, versteht sich beinahe von selbst … Eine herrlich komische Geschichte, ein softer Krimi mit wenig Spannung aber hohem Unterhaltungsfaktor, mit viel Humor und Situationskomik. Recht amüsant z.B. zu lesen, wie der (ebenfalls betagte) Autor Andrea Camilleri das Auf und Ab der Gefühle des beinahe 60jährigen Kommissars beschreibt. Wie immer verdrängt Montalbano seine Probleme, verschiebt sie auf später, und genießt stattdessen lieber ein gutes Essen und einen Rotwein bei Enzo. Dienstliche Aufgaben delegiert er gerne weiter an seinen etwas trotteligen Mitarbeiter, so kann er in Ruhe über seine Lage nachdenken. Dass der Fall letztendlich doch seine Auflösung findet, ist eher Kommissar Zufall zu verdanken. Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte mit viel Humor, leicht zu lesen, mit ein bisschen Liebe und ein wenig Spannung. Genau die richtige Lektüre für unbeschwerte Urlaubstage. 

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  • Eine spannende, sehr gut gelungene Geschichte

    Die Tage des Zweifels
    Zmei

    Zmei

    16. October 2015 um 11:43

    Nach der letzten Folge, i.e. "Das Ritual der Rache", die ich ziemlich enttäuschend fand, ist diese wieder ein voller Erfolg. Montalbano beweist sich und dem Leser, dass er sowohl geistig als auch körperlich top fit ist und kann mit den Verbrechern locker aufnehmen. Eine Liebesgeschichte gibt es auch, diesmal ganz dezent und gut ins das Geschehen eingeflochten, eine unterhaltsamere Alternative zu der seit einigen Folgen nicht mehr so spannenden Beziehung zu seiner Dauerverlobten Livia. Der Anfang hat mir besonders gut gefallen. Gut geschrieben, spannend. Auch weiter lässt die Geschichte kaum nach. Durch einige humorvolle Situationen wird es dem Leser klar, dass der alte Meister durchaus noch Spaß beim Schreiben und noch einiges zu bieten hat. Auch das Finale ist gut, realistisch und schlüssig. Ich bin gespannt, was und wie der gute Montalba in der nächsten Folge so treiben wird.

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  • Einer der stärksten Romane der Serie

    Die Tage des Zweifels
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. April 2013 um 13:30

    Achtundfünfzig Jahre ist er mittlerweile alt, der Commissario Salvo Montalbano aus Vigata auf Sizilien. Schon seit einigen Folgen der einzigartigen Krimireihe von Andrea Camilleri setzt sich sein Protagonist mit seinem eigenen Alter und mit seiner Endlichkeit auseinander. Nimmt es da Wunder, wenn der neue, in Italien schon 2008 erschienene Roman „Die Tage des Zweifels“ damit beginnt, dass Montalbano von seinem eigenen Tod träumt, zu dem ihm die Kollegen kondolieren und dessen Ursachen der Gerichtsmediziner Pasquano zweifelsfrei feststellt. Zwei Dinge treffen ihn besonders hart im Traum, der schon einiges mit seinem aktuellen Leben zu tun hat: er darf nicht ermitteln und seine Freundin Livia, die außer bei ein bis zwei konfliktreichen Telefongesprächen pro Buch schon lange nicht mehr wirklich auftaucht, kann nicht an seiner Beerdigung teilnehmen.   Der Fall, den Montalbano in diesem Buch zu lösen versucht, ist wie immer zunächst eher zur Nebensache degradiert. Dieses Mal geht es um eine im Gesicht total verstümmelte Leiche, die von einer Yacht an Land gebracht wird. Diese Yacht und seine Besitzerin und Crew spielen denn auch eine wichtige Rolle bei der Beschreibung des spezifisch sizilianisch -italienischen Hintergrunds des Falles, der in keinem Buch von Camilleri fehlt. Zentral und für Montalbano sehr verwirrend geht es aber um seine Beziehung zu Laura, die in der Hafenbehörde arbeitet und natürlich auch mit dem Fall zu tun hat. Montalbano war in den bisherigen dreizehn Folgen der Reihe schon das eine oder andere Mal versucht, seiner Livia untreu zu werden, doch noch nie hat es ihn, jedenfalls in meiner Erinnerung, so hart und tief erwischt wie dieses Mal.   Mit dem Fortgang des Buches nimmt die mit viel Phantasie ausgedachte Handlung Fahrt auf und am Ende gibt es einen regelrechten Showdown, bei dem Montalbano zeigt, was er noch drauf hat.   Camilleris Biographie bei wikipedia entnehme ich, dass es zur Zeit noch fünf Romane der Serie gibt, die noch nicht übersetzt sind. Da können sich alle Freunde von Montalbano noch die nächsten Jahre auf gute Bücher freuen.

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  • Rezension zu "Die Tage des Zweifels" von Andrea Camilleri

    Die Tage des Zweifels
    Matzbach

    Matzbach

    Montalbano verfällt dem Johannistrieb. Bei seinen Ermittlungen im Fall einer entstellten Leiche in einem Rettungsboot lernt er die wesentlich jüngere Frau Laura, eine Bedienstete des Hafenamtes im Leutnantsrang, kennen und lieben. Doch wie soll er seine eigenen Gefühle gegenüber sich selbst eingestehen, geschweige denn seiner Dauerfreundin Livia. Also stürzt er sich in die Ermittlungen, die seinen und vor allem Mimi Augellos ganzen (Körper-)Einsatz fordern. Ein zweiter Mord kommt hinzu, der Fall wird Montalbano vom seinem Intimfeind, dem Präfekten, entzogen, aber auf höhere Weisung wieder zugeteilt. Am Ende gelingt es dem Team der Polizeidienstelle Vigata, den Fall um den Schmuggel von Blutdiamanten zu lösen, aber um einen hohen Preis. Wie immer grantelt sich Montalbano durch seinen Fall, köstlich ist die Idee, dass er Livia anschnauzt, weil sie in einem seiner Träume nicht zu seinem Begräbnis erschienen ist, lügt wie gedruckt, um unangenehmen Aufgaben aus dem Weg zu gehen und schlemmt, dass er eigentlich kugelrund sein müsste.

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    thursdaynext

    thursdaynext

    17. March 2013 um 13:02