Andrea Conrad Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära

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Inhaltsangabe zu „Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära“ von Andrea Conrad

Herbst 1955 - Heinrich und Richard sind seit vielen Jahren ein Paar und leben in Mainz. Eine Wendeltreppe, die ihre beiden Wohnungen verbindet ermöglicht ihnen ihre Partnerschaft abgeschirmt von den Augen der Öffentlichkeit zu führen. Es könnte perfekt sein. Doch Richard ist unzufrieden in der Beziehung. Ruth, die neue Referendarin an seiner Schule, weckt Zweifel in ihm, ob sein Leben mit Heinrich alles ist. Dann taucht Siegfried wieder auf. Ein Spätheimkehrer aus sowjetischer Gefangenschaft, ehemaliger SA-Kollege von Heinrich und immer noch fanatischer Anhänger der Nazis. Kaum zurück in Mainz, setzt er alles daran, seine offene Rechnung mit Heinrich zu begleichen. Von nun an geht es für Heinrich und für Richard um ihr Leben.

Männerliebe in schwieriger Zeit. Einfühlsam beschrieben und spannend zu lesen.

— JuergenEdelmayer
JuergenEdelmayer

Wunderschöne und spannende Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Richard und Heinrich.

— Sabrina80
Sabrina80
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    Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära
    Koriko

    Koriko

    12. June 2015 um 12:53

    Story: Knapp 15 Jahre sind seit dem zweiten Weltkrieg vergangen, und Heinrich und Richard haben sich in Mainz ein gemeinsames Leben aufgebaut. Trotz des hohen Risikos durch den Paragraphen 175 leben sie gemeinsam in einem kleinen Haus inklusive Fotogeschäft, das von Heinrich betrieben wird. Nach außen hin sind sie lediglich Freunde; keiner ahnt, dass ihre Wohnungen miteinander verbunden sind. Allerdings läuft ihr gemeinsames Leben längst nicht so idyllisch – während Heinrich sich mehr und mehr in seiner Fotografie verliert und darüber seinen Partner vergisst, freundet sich Richard mit seiner Referendarin Ruth an, die sich schon bald in ihn verliebt. Immer häufiger kommt er zwischen den beiden Männern zum Streit und als auch noch Siegfried aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, geraten beide in das Visier des ehemaligen Soldaten. Denn Heinrichs ehemaliger Vorgesetzter hat mit beiden noch eine Rechnung offen und setzt alles daran einen Schwachpunkt im Leben der Beiden zu finden … Eigene Meinung: Mit dem Roman „Späte Rache“ setzt die Autorin Andrea Conrad ihren Roman „Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz“ rund 15 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg fort. Im Mittelpunkt steht einmal mehr die Beziehung zwischen Heinrich und Richard, allerdings müssen sich die beiden Männer dieses Mal eher ihren eigenen Problemen stellen, anstatt es mit einem “übermächtigen Gegner“ zu tun zu bekommen. Die Geschichte spielt Mitte der 50er Jahre, während der Konrad-Adenauer-Zeit. Die schlimmsten Überbleibsel des Krieges sind verschwunden, die Menschen berappen sich allmählich wieder und der Alltag kehrt zurück. Auch für Heinrich und Richard ist eine ruhige Zeit angebrochen, allerdings leben sich die beiden mit jeder Seite weiter auseinander. Aussprachen gibt es nicht, immer wieder wird gesagt, dass sie dringend miteinander reden müssen, jedoch kommt es in „Späte Rache“ nicht wirklich dazu. Stattdessen werden die Wochen zusammengefasst, bis der nächste Streit kommt oder Siegfried einen erneuten kurzen Auftritt hat. Dies ist eines der großen Mankos am Buch: es passiert nichts. Die Handlung wird nur durch die Tatsache vorangetrieben, dass Heinrich und Richard nicht miteinander reden. Siegfried taucht auf und bedroht Heinrich, dieser schweigt. Richard wird von dem rachsüchtigen Mann angefahren, anstatt eines Gesprächs kommt es zum nächsten Streit (obwohl Richard blutend vor Heinrich steht). Immer wieder werden die Figuren um eine Aussprache gebracht, nur damit Siegfried länger die dunkle Gefahr im Hintergrund bleiben kann. Mit der Zeit nervt dieser Aspekt ungemein, ebenso wie die Tatsache, dass sich Heinrich und Richard vornehmen, sich miteinander auszusprechen und man im nächsten Absatz in einem Nebensatz erfährt, dass es (mal wieder) nicht geklappt hat. Hinzu kommen eine Menge Logiklöcher, die dieses Mal zahlreicher vorhanden sind, als in „Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz“. Ganz besonders das Ende wirkt absolut an den Haaren herbei gezogen und unglaubwürdig. Samuels Plan (der nicht wirklich diesen Begriff verdient) um Siegfried auszuschalten ist einfach nur paradox. Inzwischen hat dieser so viele Straftaten begangen (Erpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung), dass man sich wirklich wundert, warum sie ihn auf eine solch unsinnige Art zur Strecke bringen. Es passt einfach gar nicht zusammen und man fragt sich, wozu man überhaupt knapp 200 Seiten gelesen hat, wenn das Buch auf solch seltsame Art und Weise endet. Auch die Figuren können da nichts retten – Heinrich und Richard bleiben ungemein blass, obwohl die Geschichte zu 80 aus ihrer Sicht erzählt wurde. Mitunter sind sie wirklich unsympathisch, da es ihnen nicht gelingt miteinander zu reden. Gerade Richard, der sich im Laufe der Geschichte Ruth zuwendet, wird von Seite zu Seite fremdartiger und agiert immer seltsamer. Auch Heinrich bekleckert sich dahingehend nicht mit Ruhm. Zudem fragt man sich zwangsläufig, ob die beiden außer Ernst keine weiteren Freunde haben. Während Siegfried einen Kollegen nach dem nächsten um Hilfe bittet, wirken Heinrich und Richard wirklich verloren, da sie kaum einen Ansprechpartner haben. Sicherlich ist da Ruth (die jedoch auch nicht wirklich liebenswert daherkommt) und Richards Schwester Silke, aber ansonsten gibt es da kaum Leute, mit denen sich die beiden treffen. Stilistisch ist „Späte Rache“ Geschmackssache – die unendlich vielen Perspektivwechsel mitten in den Absätzen erschweren das Lesen ungemein und sind gravierende Stilfehler. Das ist bereits im ersten Band aufgefallen und zieht sich leider auch durch die Fortsetzung. Andrea Conrad hat dabei eigentlich ein gutes Gefühl für Sprache und Beschreibungen, lediglich am Ausdruck, Stil und den Grundlagen hapert es. Was auch negativ auffällt sind dieses Mal die Erotikszenen. Wären diese dem Genre entsprechend in schwuler Richtung vorhanden, würde dies gar nicht auffallen, jedoch beschreibt die Autorin recht explizit den Akt zwischen Siegfried und einer Hure. Das ist im Grunde nicht schlimm, hat in einem Gay Roman jedoch nichts zu suchen, insbesondere wenn die Szenen zwischen Heinrich und Richard stets abgeblendet werden. Das wirkt extrem unpassend in einem schwulen Roman. Fazit: Auch mit „Späte Rache“ kann Andrea Conrad leider nicht überzeugen. Die Geschichte zieht sich ungemein, die Charaktere bleiben sehr blass und unnahbar und das unglaubwürdige, chaotische Ende setzt dem Ganzen die Krone auf. Zusammen mit dem mittelmäßigen Schreibstil, der durch viele grammatikalische Fehler und Perspektivsprünge besticht, möchte man das Buch am liebsten nach dem ersten Drittel aus der Hand legen. Schade – die Thematik bietet viele Ansatzmöglichkeiten und Optionen, doch leider wird davon nur wenig ausgeschöpft. Wem „Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz“ gefallen hat, der sollte einen Blick riskieren, alle anderen sollten nach anderer Lektüre Ausschau halten.

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  • Liebe in einer bleiernen Zeit

    Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära
    JuergenEdelmayer

    JuergenEdelmayer

    02. January 2015 um 13:29

    Fotograf Heinrich von Wiesbach und der Lehrer Richard Rosenberg, ein Jude, sind ein Liebespaar. Gemeinsam bewohnen sie ein Haus in der Mainzer Innenstadt. Ihre Wohnungen sind durch eine geheime Wendeltreppe verbunden. Von ihrer Liebe wissen nur wenige Vertraute, denn in der Öffentlichkeit dürfen sie sie nicht leben. Die Geschichte spielt nämlich im Herbst des Jahres 1955, einer Zeit, in der die Liebe zwischen zwei Männern einen Straftatbestand darstellte. Die Zweisamkeit des Paares wird jedoch nicht nur durch erschwerte äußere Bedingungen auf die Probe gestellt. Zwischen den beiden Männern kriselt es, weil Richard sich von Heinrich vernachlässigt fühlt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die junge Referendarin Ruth Miltenberger für ihren Kollegen Richard zu interessieren beginnt und ihm deutliche Signale sendet. Das Auftauchen von Siegfried, einem überzeugten Anhänger nationalsozialistischer Ideologie und fanatischen Juden- und Schwulenhasser, verleiht dem Roman ein zusätzliches Spannungselement. Der Spätheimkehrer Siegfried hat mit Richard und Heinrich noch eine alte Rechnung aus Kriegszeiten offen. Er schreckt vor nichts zurück, um diese zu seinen Gunsten zu begleichen. Andrea Conrad hat mit „Späte Rache – Gefährliche Liebe in der Adenauer-Ära“ einen Roman geschrieben, der Leserinnen und Leser die Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders während der Adenauer-Ära nahebringt. Die Zeit des Tauschhandels ist zwar seit einigen Jahren vorbei, wie es zu Beginn des Romans heißt, aber nach wie vor sind die Folgen des Zweiten Weltkriegs unübersehbar. Das gilt auch für den Umgang mit Homosexuellen. Denn auch im Strafgesetzbuch der jungen Bundesrepublik Deutschland findet die von den Nationalsozialisten eingeführte verschärfte Fassung des „Schwulenparagraphen“ 175 bzw. § 175a ihren Niederschlag. Bei „Späte Rache“ handelt es sich um die Fortsetzung des Romans „Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz“ (ebenfalls Himmelstürmer Verlag). Dessen Lektüre ist für das Verständnis von „Späte Rache“ jedoch nicht notwendig. Auch ohne Kenntnis des Vorgängers konnte ich der Handlung gut folgen. „Späte Rache“ ist eine spannende Geschichte über eine Zeit, deren Atmosphäre in späteren Jahrzehnten als bleiern beschrieben wurde und in der Menschen nicht immer lieben durften wie sie fühlten. „Späte Rache – Gefährliche Liebe in der Adenauer-Ära“ ist im Oktober 2014 im Himmelstürmer Verlag, Hamburg erschienen. Das Buch umfasst 190 Seiten und kostet EUR 15,50 (ISBN 9783863614188). Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage http://andrea-conrad.jimdo.com

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  • Leserunde zu "Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära" von Andrea Conrad

    Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära
    Leokadia

    Leokadia

    Liebe Leser, nach dem ich letztes Jahr hier eine Leserunde mit meinem Debütroman „Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz“ gemacht habe, möchte ich das dieses Mal mit meinem neuen Roman 'Späte Rache – Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära' tun. Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung meines ersten Romans. Keine Angst, man muss den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, um den Zweiten zu verstehen. Falls die/der eine oder andere LeserIn, die bei der ersten Leserunde dabei waren, hier wieder mitmachen möchte: gerne. Ich verschenke 10 Ebooks und würde mich freuen, wenn wir hier ein anregende Diskussion entfachen können. Bei mehr als 10 BewerberInnen entscheidet das Los. Wer den Roman schon gelesen hat und trotzdem mitdiskutieren möchte: herzlich willkommen. Zum Inhalt des Romans: Herbst 1955 – Heinrich und Richard sind seit vielen Jahren ein Paar und leben in Mainz. Eine Wendeltreppe, die ihre beiden Wohnungen verbindet ermöglicht ihnen ihre Partnerschaft abgeschirmt von den Augen der Öffentlichkeit zu führen. Es könnte perfekt sein. Doch Richard ist unzufrieden in der Beziehung. Ruth, die neue Referendarin an seiner Schule, weckt Zweifel in ihm, ob sein Leben mit Heinrich alles ist. Dann taucht Siegfried wieder auf. Ein Spätheimkehrer aus sowjetischer Gefangenschaft, ehemaliger SA-Kollege von Heinrich und immer noch fanatischer Anhänger der Nazis. Kaum zurück in Mainz, setzt er alles daran, seine offene Rechnung mit Heinrich zu begleichen. Von nun an geht es für Heinrich und für Richard um ihr Leben. Eine Leseprobe des Romans gibt es auf meiner Amazonseite http://www.amazon.de/Sp%C3%A4te-Rache-Gef%C3%A4hrliche-Liebe-Adenauer/dp/3863614186/ref=sr_1_6?s=books&ie=UTF8&qid=1415296824&sr=1-6&keywords=andrea+conrad Wer mitlesen und diskutieren möchte, der bewirbt sich bitte bis zum 14.11.2014. Am 16.11.2014 werde ich im Laufe des Nachmittags die Gewinner bekannt geben. Die Leserunde startet dann am 19.11.2014. Eine Frage noch an Euch, wenn Ihr Euch bewerben wollt: In dieser Zeit – so kurz vor Weihnachten (ja ist bald so weit): was vermisst Ihr am meisten? Ich freue mich auf Euch und Eure Bewerbungen. Viele Grüße und bis bald Andrea Conrad

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    • 94
  • Die Fortsetzung zu "Liebe unter dem Hakenkreuz"

    Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära
    schafswolke

    schafswolke

    In "Späte Rache" stehen Heinrich und Richard mitten im Leben. Sie leben in Mainz und sie sind eines der wenigen homosexuellen Paare, die ein gutes und "fast normales" Leben miteinander führen können, aber auch nur im Verborgenen. Denn noch immer ist Homosexualutät in Deutschland strafbar und wird in der Öffentlichkeit nicht geduldet. Doch dann holt Heinrich und Richard irgendwie der Alltag ein und sie streiten immer öfter. Und dann taucht auch noch ein Geist aus der Vergangenheit auf: Siegfried. Und der hat noch immer eine Rechnung mit den beiden offen. In dem Buch wird mal wieder deutlich, mit welchen Hindernissen homosexuelle Paare in Deutschland zu kämpfen hatten. Ein normales Zusammenleben wie heute war nur schwer möglich und wurde auch nur selten akzeptiert. Andrea Conrad hat eine spannende und schöne Geschichte um das Paar Heinrich und Richard geschrieben. Mir hat es sehr gefallen die beiden wieder zu treffen. Ich war auch gleich wieder in der Geschichte drin, auch wenn mittlerweile einige Jahre vergangen sind. "Späte Rache" ist auch ohne den ersten Teil "Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz" zu verstehen, aber ich würde empfehlen vorher den ersten Teil zu lesen, denn da lernt man Richards Familie noch mehr kennen. Für dieses lesenswerte Buch, gibt es von mir 5 Sterne.

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    • 2
  • Wunderschöne und spannende Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Richard und Heinrich.

    Späte Rache: Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära
    Sabrina80

    Sabrina80

    05. December 2014 um 09:39

    Erster Satz: "Die Zeit des Tauschhandels ist lange vorbei, Heinrich." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. Richard und Heinrich leben zusammen in Mainz. Jeder hat seine Wohnung, diese sind aber durch eine Wendeltreppe miteinander verbunden. Das Haus, in dem sie wohnen, gehört Heinrich, so kann kein neugieriger Vermieter was rausfinden, von dem er nichts wissen soll. Richard ist Lehrer geworden, so wie er es immer wollte. An seiner Schule arbeitet eine neue Referandarin, Ruth, und so wie es scheint, interessiert sich Ruth für Richard... Heinrich arbeitet als Fotograf und hat ein Fotogeschäft in seinem Haus. Er hat endlich etwas gefunden, was ihm Spaß macht. Nur leider vergisst er dadurch alles um ihn herum. Es gibt in letzter Zeit auch oft Streit zwischen den beiden. Die Krönung ist, das er Richards Geburtstag vergisst... Und die ersten Spätheimkehrer sind zurückgekehrt. Darunter auch Siegfried, der mit Heinrich noch eine Rechnung offen hat... Meine Meinung Es geht spannend und auch total schön zwischen Richard und Heinrich weiter. Richard muss zwar nichts mehr befürchten, weil er Jude ist, aber Homosexualität ist immer noch verboten in Deutschland. Es kommt dauert zu Anzeigen und Verurteilungen. Es ist für Beide nicht einfach ihre Liebe zu leben. Schließlich dürfen sie das nur im Verborgenen. Kein Berührungen in der Öffentlichkeit, kein Händchenhalten, keine Küsse. Alles was "normale" Paare machen können, dürfen sie nicht, weil sie befürchten müssen, es könnte zu einer Anzeige gegen sie führen. Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen, wie das ist, jemanden zu lieben es aber nicht zeigen zu dürfen, weil man deswegen im Gefängnis landen könnte. War eine schlimme Zeit damals. Zum Glück ist das heutzutage alles etwas lockerer. Und Siegfried, so voller Hass, das ist doch anstrengend die ganzen Zeit über. Nur weil Heinrich damals Juden zur Flucht geholfen hat, will er ihn immer noch drankriegen. Auch wenn er jetzt einen anderen Grund dafür benötigt. Am besten gefiel mir Samuel in diesem Buch, Richards großer Bruder. Er ist zwar immer noch nicht begeistert davon, das sein kleiner Bruder einen Man liebt, aber wenn es drauf ankommt, kann Richard  - und auch Heinrich - sich auf ihn verlassen. Er würde sie nie im Stich lassen. Fazit Wunderschöne und spannende Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Richard und Heinrich. Gefährliche Liebe / Richard und Heinrich Band 1: Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz Band 2: Späte Rache - Gefährliche Liebe in der Adenauer Ära Kurzgeschichte: Du fehlst (in der Anthologie "Pink Christmas 4")

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