Andrea De Carlo

 3.8 Sterne bei 208 Bewertungen
Autor von Wenn der Wind dreht, Sie und Er und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andrea De Carlo (© Andrea De Carlo / Quelle: Andrea De Carlo)

Lebenslauf von Andrea De Carlo

Die italienische Sensation: Andrea De Carlo, geboren am 11. Dezember 1952 in Mailand, ist ein italienischer Schriftsteller. Er hat zunächst Literatur und Geschichte studiert, bevor er seine ersten Romane veröffentlichte, die weltweit Erfolg feierten. De Carlo arbeitete u.a. auch als Rockmusiker, Fotograf und Assistent des berühmten Filmemachers Fellini. Außerdem betätigte er sich als Maler und Filmemacher. Sein Romane verkauften sich weltweit Millionenfach. Heute lebt der Autor in Rom, in Mailand und auf dem Land in der Nähe von Urbino.

Neue Bücher

Das wilde Herz

 (1)
Erscheint am 22.07.2020 als Taschenbuch bei Diogenes.

Alle Bücher von Andrea De Carlo

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Cover des Buches Wenn der Wind dreht9783257237832

Wenn der Wind dreht

 (36)
Erschienen am 23.09.2008
Cover des Buches Sie und Er9783257242430

Sie und Er

 (34)
Erschienen am 28.05.2013
Cover des Buches Wir drei9783257232769

Wir drei

 (22)
Erschienen am 28.08.2012
Cover des Buches Das Meer der Wahrheit9783257240337

Das Meer der Wahrheit

 (15)
Erschienen am 25.05.2010
Cover des Buches Zwei von zwei9783257225846

Zwei von zwei

 (11)
Erschienen am 27.03.2007
Cover des Buches Techniken der Verführung9783257227833

Techniken der Verführung

 (9)
Erschienen am 21.07.2009
Cover des Buches Als Durante kam9783257067439

Als Durante kam

 (8)
Erschienen am 26.03.2010
Cover des Buches Villa Metaphora9783257243710

Villa Metaphora

 (7)
Erschienen am 28.09.2016

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Neue Rezensionen zu Andrea De Carlo

Neu

Rezension zu "Das wilde Herz" von Andrea De Carlo

Zäh und langweilig
Duffyvor 4 Monaten

Die Geschichte von der Bildhauerin Mara und dem Anthropologen Craig. Sie ist gebürtige Italienerin und deswegen verbringen sie ihre Sommer in einem kleinen, alten Haus in Ligurien, das Mara über alles liebt. Den Rest des Jahres leben sie im Umfeld des Wissenschaftlers Craig in Cambridge. Unterschiedlicher kann ein Paar gar nicht sein. Die kreative und lebensoffene Mara und der nüchterne Wissenschaftler Craig, der diese Wochen in dem kleinen Haus nicht genießen kann und am liebsten nichts damit zu tun haben will. Als eines Tages das Dach einbricht und Craig gleich mit ihm, taucht ein geheimnisvoller Bauunternehmer auf, der die Reparatur übernimmt. Es kommt zu einer vorhersehbaren Konfliktsituation.

Ein 470 Seiten langer Parforceritt durch eine konfliktgeladene Ehe. Allerdings ohne besondere Überraschung, auf die man, weil man de Carlo kennt, wartet. Leider ergebnislos. Zu vorhersehbar, teilweise schon klischeehaft, mäandert der Roman durch Stationen verunglückter Eheereignisse und es lässt sich eigentlich alles schnell zusammenfassen, was sich der Autor hier mühsam zusammenschreibt. Da gibt es noch nicht mal irgendwelche überraschenden Wendungen, alles, auch die Nebenhandlungen, liest sich wie schon hundertmal gelesen. Dazu kommen noch die unendlichen Fragen, die sich die Handlungsträger stellen, seitenweise nur Fragen und das geht nach einer Weile schon auf die Nerven, sodass man sagen möchte: „Nicht schon wieder“.

Das ist ganz sicher der schlechteste Roman, den de Carlo geschrieben hat, er hat nichts von seinen üblichen brillanten Handlungsabläufen und Dialogen. Spannung kommt nur kurz in wenigen Sequenzen auf. Wenn man nicht den Autorenbonus gewähren würde, könnte man das Buch nach der Hälfte weglegen.

Natürlich steht es einem so guten und stilsicheren Autoren auch zu, mal einen „Ausreißer“ zu produzieren, aber diese Veröffentlichung hätte man sich überlegen sollen. Zwei Sterne für die Recherchearbeiten zum Thema Anthropologie.

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Rezension zu "Wir drei" von Andrea De Carlo

Lebenslange Freundschaft
felice_sianavor 7 Monaten

Liest sich sehr flüssig, ich mag es, dass sich die drei Biografien immer wieder berühren. Die Personen sind psychologisch schlüssig gestaltet und erschließen sich dem Leser erst im Lesevorgang. Es gibt immer wieder größere Sprünge, sodass es nicht langweilig wird.
Es ist keine dieser typischen Dreiecks-Geschichten wie der Titel vermuten lässt sondern eher eine Story zwischen Freundschaft und Beziehungsanarchie.

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Rezension zu "Das wilde Herz" von Andrea De Carlo

Ménage à trois mit Folgen
YukBookvor einem Jahr

Der italienische Schriftsteller Andrea de Carlo ist ein Meister darin, die Beziehung zwischen Mann und Frau zu sezieren. In dem Roman „Sie und Er“ hat er das Thema bereits ziemlich auf die Spitze getrieben. Dass das Ganze noch steigerungsfähig ist, zeigt sein jüngstes Buch.

Es handelt von einem ungleichen Paar, das in Cambridge lebt und die Sommermonate in Ligurien verbringt – oder genauer gesagt von der Reparatur ihres Ferienhauses, nachdem Ehemann und Anthropologe Craig Nolan auf dem morschen Dach herumspaziert und abgestürzt ist. Sowohl der Unfall als auch der Wiederaufbau des Dachs ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman und entwickeln einen stark symbolischen Charakter.

Von Anfang an herrscht eine feindselige Atmosphäre: Craig leidet sowohl unter seinen Verletzungen als auch unter dem Baulärm und beobachtet äußerst misstrauisch die Handwerker – in seinen Augen allesamt unzuverlässige und inkompetente Halsabschneider. Seine Frau Mara, eine erfolgreiche Bildhauerin, fühlt sich nicht nur bei der Arbeit gestört, sondern gerät durch den Handwerker und Aussteiger Ivo Zanovelli emotional auch noch aus dem Gleichgewicht. Craig und Mara fragen sich, ob ihre Ehe bereits vor dem Unfall so schwer beschädigt und kaum zu retten war wie das baufällige Haus, das sie gemeinsam erworben haben.

Der Autor erzählt aus wechselnden Perspektiven, nimmt auch mal die Rolle des stillen Beobachters und Verhaltensforschers ein, entfaltet die Szenen auf der Baustelle wie ein absurdes Theater und beschreibt, wie sich die Machtverhältnisse zwischen den drei Figuren immer wieder verschieben. Obwohl mich das Thema interessiert, hätte ich damit rechnen müssen, dass mittlerweile gewisse Ermüdungserscheinungen auftreten. Zum einen wiederholt sich Andrea de Carlo in seinen Beziehungsanalysen und bringt keinen Erkenntnisgewinn mehr; zum anderen ist der Ton in diesem Roman fast durchgehend aggressiv und destruktiv. Ein bisschen Humor und Leichtigkeit hätten der Geschichte nicht geschadet.

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Zusätzliche Informationen

Andrea De Carlo wurde am 11. Dezember 1952 in Mailand (Italien) geboren.

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