Andrea De Carlo Techniken der Verführung

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Inhaltsangabe zu „Techniken der Verführung“ von Andrea De Carlo

Ein junger Autor zwischen der Frau, die er liebt, und dem Literaten, den er bewundert und der ihn fördert: In diesem modernen Künstlerroman wird das Schriftstellerdasein zum Abenteuer. Unter De Carlos Feder entsteht ein spannendes und scharfes Bild des heutigen - korrupten - Italien: Der Leser blickt hinter die Kulissen und erfährt Aufschlussreiches über das Innenleben von Redaktionsstuben und Literaturbetrieb.

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  • Rezension zu "Techniken der Verführung" von Andrea De Carlo

    Techniken der Verführung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2010 um 17:11

    Ein Mann, der alles auf eine Karte setzt – und verliert. Andrea de Carlo beschreibt in seinem modernen Künstlerroman den Schaffens- und Leidensweg seines Hauptprotagonisten Roberto Bata, einem Journalisten, der für ein italienisches Hochglanzmagazin namens Prospettiva in Mailand arbeitet. Seine Kreativität jedoch steckt er nicht in seine Arbeitsstelle, sondern in seine Leidenschaft, dem Schreiben. Als er aber an den berühmten Schriftsteller Marco Polidori gerät, beginnt sein gewöhnliches, in eingefahrene Bahnen gelenktes Leben zu bröckeln, um schließlich ganz einzustürzen. Der Autor vermitteln in seinem Roman die Strukturen des Kulturbetriebs, allem voran dessen der Literatur im Italien der Neunziger Jahre. Deutlich werden hierbei auch die Unterschiede zwischen Mailand und Rom aufgezeigt, in denen Mailand im Gegensatz zu der lauten und unsteten und heuchlerischen Hauptstadt fast schon als provinziell dargestellt wird. Roberto wirkt wie eine Marionette, mit seinem angefangenem Roman vollständig dem Willen seines Gönners Polidori unterworfen, der ihm einen neuen Arbeitsplatz, neue Freunde und letztendlich auch zu einer Geliebten verhilft. Dennoch muss der junge Schriftsteller erfahren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Schattenseite kehrt sich jedoch erst zum Ende des Romanes heraus, an dem Roberto alles verliert, was ihm einmal heilig war. Der flüssige Schreibstil und die kleinen Anekdoten über den Literaturbetrieb, die zynischen Anmerkungen über die Politik Italiens sowie geistreiche Sätze, die sich auf jede Gesellschaft zurückführen lassen können machen de Carlos Buch zu einem interessanten Überblick über die Gesellschaft Italiens und das Schaffen eines Künstlers, dessen Leben sich ebenso wendet, wie der vielsagende Name der Zeitschrift lautet, in dessen kurioser Redaktion der Protagonist in Rom arbeitet: um „360°“.

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