Andrea De Carlo Yucatan

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Inhaltsangabe zu „Yucatan“ von Andrea De Carlo

Ein Regisseur aus Europa fliegt nach Los Angeles, um sich mit dem mexikanischen Schriftsteller zu treffen, dessen Buch er verfilmen will."Yucatan" ist noch faszinierender, noch ungewöhnlicher als De Carlos bisherige Romane. Er konfrontiert in diesem Buch die amerikanische Technologie-Euphorie mit der metaphysisch und mythologisch geprägten Welt Mittelamerikas. Brillant, detailgetreu und von beißender Ironie.

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  • Rezension zu "Yucatan" von Andrea De Carlo

    Yucatan
    Bienchen99

    Bienchen99

    22. February 2010 um 20:42

    Sehr komische Geschichte. Hat mich im Gegensatz zu anderen Büchern des Autors nicht gefesselt. Der Schluss ist doof. Da ist man das ganze Buch gespannt, auf was diese Reise hinaus läuft, und dann passiert nichts außer dass sich die Typen, die man die ganze Zeit begleitet hat, kaputtlachen und was essen gehen?!?

  • Rezension zu "Yucatan" von Andrea De Carlo

    Yucatan
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 10:41

    Skurrile, witzige Unterhaltung "Yucatan" ist ein ziemlich skurriler Roman, ein Roman, der mit einem schrägen Star-Regisseur Dru Reznik, seinem amerikanischen Checker-Produzenten, einem "Spiritual Girl", einem "Physical Girl" und natürlich auch dem Assistenten des Regisseurs (der, bis auf einige eingeschobene Gedankenstrom-Kapitel des Regisseurs auch der Ich-Erzähler ist) besetzt ist. Einen Kurzauftritt hat (neben einigen weiteren schönen Frauen) auch ein sagenumwobener südamerikanischer Schriftsteller, der an eine Mischung aus Carlos Castaneda und Thomas Pynchon erinnert. Dru Reznik und sein Assistent Dave sind auf dem Weg nach Los Angeles um sich hier mit dem berühmten Schriftsteller zu treffen, um sich über die Verwendung eines Romans als Vorlage zu einem Film zu einigen. Probleme treten auf, der Schriftsteller springt ab, man fährt via San Diego, bzw. La Jolla kurz nach Mexico, bis man nach einem weiteren L.A. Intermezzo wieder in Mexico, diesmal Cancun landet. Überall wird Dru Reznik von Tu (dem Geist...) verfolgt, erhält Notizen, Anrufe, man sieht in Baseballfiguren mögliche Gefahren. Mystik, bzw. die Absurdität dieser wird angedeutet... Was diesen Roman zu einem Vergnügen werden lässt, ist das ständige Gefühl, daß Andrea de Carlo nicht versucht, diese "mystische" Seite ernst zu nehmen (auch keine ernsthafte Beschäftigung mit der mythischen Welt Südamerikas versucht), sondern daß man es hier mit einer literarischen Veräppelung zu tun hat. Deshalb versucht Andrea de Carlo auch nicht, eine Aufklärung des unterhaltenden Treibens ans Ende seines Romans zu stellen. Figuren sind so skurril überzeichnet (einzig der Ich-Erzähler scheint das Geschehen relativ nüchtern zu betrachten), daß man es eigentlich gar nicht anders verstehen kann. Fazit: witzige, kurzweilige, skurrile, Unterhaltung auf bestem Niveau.

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  • Rezension zu "Yucatan" von Andrea De Carlo

    Yucatan
    Clari

    Clari

    19. June 2008 um 12:05

    Andrea De Carlo Yucatan Diogenes In diesem Buch geht es um die Welt Mittelamerikas. Dru Resnik ist Filmregisseur und eine exzentrische, schräge Figur. Markant und kennzeichnend für ihn sind Szenen des Wartens,--in seinen Filmen und in seinem realen Leben. Es sei ein Symbol für die Wechselfälle des Lebens wird im Eingangstext viel sagend vermerkt. In Heathrow wartet sein Assistent Dave Hollis auf ihn, um mit ihm gemeinsam nach Mittelamerika zu reisen, wo sie einen Schriftsteller ausfindig machen wollen, dessen Buch Resnik verfilmen will. Astor Camado ist der geheimnisvolle Schriftsteller, von dem hier die Rede ist. Resnik und sein Assistent fliegen nach Los Angeles, wo sie auf Jack Nesbitt treffen, der sich als wohlhabender Geldgeber entpuppt. Eine abenteuerliche Reise nimmt ihren Anfang. Dem Schriftsteller Camado begegnen sie nur kurz. Er entzieht sich aus geheimnisvollen Gründen der Mission und schickt die drei Filmemacher zu Milieustudien alleine nach Mexiko. Schon in Los Angeles erhält Dru Resnik mysteriöse Zettel und anonyme Anrufe und merkt, dass still und unerklärlich jemand im Hintergrund Intrigen spinnt, die ihn und seine Kumpels beängstigen sollen. Niemand von den dreien ist aber verängstigt, sondern die Zwischenfälle lösen eher Verärgerung aus. Die Reise führt die drei in Küstenstädte der Halbinsel Yucatán. Dort zwischen Tropenstränden und Pyramiden, Kaffeeplantagen und Kokoshainen, zwischen Korallenriffe und Indiodörfern spielt die mystisch unheimliche Geschichte, auf die sich die kleine Reisegesellschaft eingelassen hat. Wie an unsichtbaren Fäden gezogen spielen sie ein Spiel mit, zu dem ein gewisser Tu, ein unsichtbarer Geist, die Vorgaben macht. Dave Hollis ist der eher nüchterne Icherzähler, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie bleibt auf weite Strecken hin schwer verständlich. Es ist eine Reise abseits der rationalen Vorstellungen, mit der sie begonnen wurde. Absurd und skurril steht die westlich-amerikanische Welt einer im Mystischen verhafteten mittelamerikanischen Gesellschaft gegenüber. Der Roman gilt als skurrile und witzige Unerhaltung. De Carlo arbeitete als Fotograf und Rockmusiker und wurde Assistent bei Fellini, bevor er Schriftsteller wurde. Er avancierte schnell zum Bestsellerautor in Italien. De Carlo engeagierte sich für Greenpeace und lebt in Rom und Mailand.

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