Andrea Dworkin Pornographie

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Pornographie“ von Andrea Dworkin

301 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.1990')

Stöbern in Romane

Sieh mich an

Wunderbar geschriebener Roman mit leider fadem Ende, das dem Buch den Glanz nimmt

skaramel

Und es schmilzt

Ein Buch voller Trostlosigkeit und ohne Hoffnungsschimmer, sehr schwer zu ertragen. Das schöne Cover passt leider nicht zum Inhalt.

TanyBee

Heimkehren

Ein großartiges Buch!

himbeerbel

Das Glück meines Bruders

Zwei ungleiche Brüder. Am Ende entpuppt sich der vermeintlich stärkere Bruder als der schwächere von beiden. Wen traf nun das Glück?

Waschbaerin

Das Ministerium des äußersten Glücks

Roxy beschreibt ein grausames aber sehr farbenprächtiges Bild von Indien

Linatost

Dann schlaf auch du

Ein sehr ergreifendes Buch, das einen nicht mehr loslässt....

EOS

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ohne Erkenntnisgewinn

    Pornographie
    Sokrates

    Sokrates

    09. January 2014 um 10:53

    Im von Alice Schwarzer geschriebenen Vorwort wird ausdrücklich auf die Wichtigkeit dieses Buches hingewiesen - die hier geschürten Erwartungen wurden m.E. schwerlich enttäuscht. Andrea Dworkin, amerikanische Soziologin, hat Mitte der 1970er Jahre hier ein Buch vorgelegt, was im Großen und Ganzen die eigene Arbeit mit dem Thema reflektiert, ihren Arbeits- und Leseprozess, der offenbar so aufwühlend war für die Autorin, dass sie darüber tagebuchartig (vom Offenbarungsgehalt) Buch führen musste. Ansonsten beschränkt sich die Autorin darauf, Literatur oder bildende Kunst zu reflektieren. Der Duktus wird an pornographische Literatur angepasst (obszöne Begrifflichkeiten), ansonsten verbleibt die Autorin in der post-freudianischen Erklärungswelt und wächst nicht darüber hinaus. Alles sei Dominanz- und Machtgehabe des im Patriarchat etablierten Mannes; Sexualität einzig Ausdruck der Dominanz über Frauen. Marquise de Sade wird als Paradebeispiel und Interpretationsrahmen für Pornographie angesehen - ist das wirklich so? Mir war die Analyse - wo sie mal eine war - zu Freud-Lastig und brachte mir soziologisch-interpretierend viel zu wenige Erkenntnisse. Wer sich für das Thema interessiert, sollte sich aktuellere Studien besorgen. Hier wird bestenfalls der Zeithorizont der 1980er Jahre reflektiert, was für heutiger Verhältnisse größtenteils nicht mehr gilt und daher für die aktuelle Zeit wenig Denkanstöße liefert.

    Mehr