Andrea Ecker

 4.1 Sterne bei 21 Bewertungen

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Die Nebelgängerin

Die Nebelgängerin

 (14)
Erschienen am 07.08.2015
Lichtwechsel

Lichtwechsel

 (7)
Erschienen am 31.05.2012

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Rezension zu "Die Nebelgängerin" von Andrea Ecker

Der Schein trügt...
Shunyavor 3 Jahren

Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt.
Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weiteren seelischen Verletzungen sicher wähnt. Doch dann wird ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter – und von der Entdeckung, dass eine ihr bis dahin fremde Zwillingsschwester existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. (Quelle: Edition Oberkassel)

Mal abgesehen von dem etwas wenig hervorgestechenden Cover verbirgt sich in diesem Buch eine beeindruckende Geschichte. Ich war überrascht von dem tollen Schreibstil der Autorin und der interessanten Handlung.
Teresa ist eine Eigenbrötlerin, die etwas introvertiert wirkt und das Verhalten einer Stalkerin aufweist, das im Verlauf der Handlung immer stärker zutage tritt. Die Autorin hat Teresa hervorragend rübergebracht, so dass sie aber dennoch sympathisch wirkt und man sich teilweise doch recht gut in sie hineinversetzen kann. Ihr Zwilling Alice ist hingegen genau das Gegenteil von ihr, äußerlich anscheinend das perfekte Leben führend blickt Teresa aber schnell hinter Alice Fassade und ihr großes Geheimnis.
Besonders die Handlung fand ich klasse umgesetzt. Man erlebt Teresa in ihrem üblichen Alltag, bis sie den ersten Schritt wagt und nach ihrer Schwester sucht. Mit wenigen Anhaltspunkten gelingt es ihr immer tiefer in das Leben ihrer Zwillingsschwester einzutauchen, als ihr zu Anfang vielleicht bewusst ist. Dabei hat Andrea Ecker eine Menge spannender und teilweise auch rührender Szenen mit eingebaut. Neben den kurzen Kapiteln trägt auch der Schreibstil dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Ich fand auch das Thema Stalking enfühlsam umgesetzt und passend in die Geschichte eingewoben. Mit leichten Thrillerelementen blieb die Spannung zum Ende hin auch nicht auf der Strecke. Ich fand es sehr gut umgesetzt wie Teresa immer mehr über das Leben ihres Zwillings erfahren hat. Wie sie versucht hat auf ihre Weise ihrer Schwester näher zu kommen und in ihren Lebensraum eindringt, ohne sich darüber richtig im Klaren zu sein. Hier kam wirklich nichts zu kurz und man merkt beim Lesen deutlich, dass die Autorin sich wirklich Gedanken über die Geschichte gemacht hat. Die Nebenfiguren sind gut umgesetzt worden, aber es ist deutlich, dass sich die Handlung um die Zwillinge dreht und die Nebenfiguren dadurch teilweise etwas kurz kommen. Das hat mich beim Lesen aber nicht wirklich gestört.
Das Ende bringt noch einige Wendungen mit sich und auch ein paar spannende Szenen zum Finale hin. Der Schluss hat eher einen ruhigen Ausklang, hat mir alles in allem aber gut gefallen.

Eine toll umgesetzte Geschichte über Zwillinge, Stalking und das nicht immer alles den Anschein hat wie es ist. Unbedingt reinlesen. Es lohnt sich.

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Rezension zu "Die Nebelgängerin" von Andrea Ecker

Die Nebelgängerin - Andrea Ecker
Leseratte999vor 3 Jahren

Klappentext:

Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt.

Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weitern seelischen Verletzungen sich wähnt. Doch dann wir ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter- und von der Entdeckung, dass eine bis dahin fremde Zwillingsschwerster existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offentsichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen.

Ihnhalt:

Teresa zieht sich nach persönlichen Ereignissen immer mehr in ihrer Welt zurück, geht eigentlich nie in die Öffentlichkeit, trifft sich nicht mit Arbeitskollegen, die sich mit ihr aber treffen wollten und macht einfach nur ihren Job. Als dann ihre Mutter stirbt und Teresa ihr Tagebuch überlässt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Denn in dem Tagebuch ist von einer Zwillingsschwester die Rede. Und wer würde nicht nach einer Schwester suchen, die man glaubt hat nicht zu haben? Ich würde es genauso machen wie Teresa.
Nachdem sie in ihrer Arbeit gesagt hat, dass sie wegen privaten Angelegenheiten für eine Zeit Urlaub braucht, steigt sie in den Flieger nach Wien, (die Adresse war mit in dem Tagebuch zusammen mit einem Foto ihrerer Schwester Alice).
In Wien erwarten sie dann unerwartete Ereignisse und Geheimnisse, zum Beispiel, als sie Alice, durch ein unfreiwillig angehörtes Telefongespräch, am Abend in ein Hotel folgt und danach durch halb Wien in nicht wirklich ansehnliches Viertel, wo Teresa das erstemal ein schreckliches Szenario mitbekommt. Das ganze Buch über passieren immer wieder ähnlich aufregende und spannende Situationen, die den Leser mitreißen in die tragische Geschichte von Teresa. Bis am Ende dann wieder alles gut wird und sich auch vieles klärt. Doch Teresas Leben hat sich ab dem Abflug von ihrer Heimastadt für immer verändert.

Schreibstil:
Die Autorin hat einen sehr spannenden und packenden Schreibstil, der es dem Leser schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen und mal nicht weiterzulesen.

Meine Meinnung:
Ich bin von diesem Buch total begeisert, denn am Anfang beginnt das Buch ganz harmlos und dadurch erwartet man einen ganz anderen Verlauf der Geschichte, doch das täuscht nur, denn ab ca. 1\3 beginnt das Buch immer spannender und unerwarteter zu werden. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Rezension zu "Die Nebelgängerin" von Andrea Ecker

Von Glück, Einsamkeit und Wahnsinn
Kaitovor 3 Jahren


Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt.

Teresa einsames, ereignisloses Nischendasein wird plötzlich erschüttert. Vom Tod der Mutter - und von der Entdeckung, einer ihr bis dahin fremden Zwillingsschwester. Diese verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe hat ein dunkles Geheimnis. Die Faszination ist zu groß und dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Teresa muss sich schließlich aus der Deckung wagen, um ihre Schwester aufzuhalten. Um jeden Preis.

"Die Nebelgängerin" ist eine ruhige, manchmal beklemmende Erzählung, die sich erst gegen Ende zu einem Thriller entwickelt. Dabei lässt die Autorin immer mal wieder Rückblenden in Teresas Vergangenheit oder die Tagebucheinträge ihrer Mutter einfließen. Dadurch erfährt der Leser wer Teresa ist und was sie dazu machte.
Diese Sequenzen und auch Teile der Gegenwart sind allerdings manchmal etwas langatmig geraten. 
Die Erzählung wird aus der Ich-Perspektive von Teresa gestaltet. Man fühlt sich fast selbst als BeobachterIn, als VoyeurIn, die unerlaubt im Leben einer anderen schnüffelt.

Erwartet man auf Grund des doch sehr spannenden Klappentextes einen romanhaften Blockbuster in James-Bond-Manier, kann man nur enttäuscht werden. Man muss der Handlung Zeit lassen und Geduld aufbringen, bis Teresa sich zum nächsten Schritt überwindet. Unerwartete Wendungen und Ereignisse machen aus der Story ein Puzzlespiel, in dem sich die Protagonistin jedes Teil hart erarbeitet.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick düster und zur Story passend, aber auch übersichtlich und sehr einfach gestaltet. 
Leider war die Auflösung des Fotos der beiden Zwillingsschwestern für das Cover nicht ausreichend, es sind deutlich die Pixel zu erkennen.
Die Cover aus dem Verlag Edition Oberkassel sind häufig eher einfach gehalten, dass aber hier nicht auf die Bildqualität geachtet wurde ist wirklich schade.

Fazit:
Die Story-Idee ist sehr gut und auch die Umsetzung war interessant zu lesen. Allerdings wurde ich mit Teresa nicht wirklich warm. Daher war das Buch leider nicht ganz mein Fall.
Wer gerne einen Thriller lesen möchte, der sich sehr stark mit der Psyche der Protagonistin befasst, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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Gespräche aus der Community

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AndreaEckers avatar

Liebe Booklovers,

endlich ist es soweit – ich darf Euch meinen neuen Roman „Die Nebelgängerin“ vorstellen und lade Euch herzlich zur Leserunde ein!

Dafür stellt der Verlag Edition Oberkassel insgesamt 10 Buchexemplare zur Verfügung.

In der Geschichte entdeckt Protagonistin Teresa, dass es sie sozusagen noch einmal gibt. Eine scheinbar perfekte Zweitausgabe ihrer Selbst, und voller Faszination nutzt sie die Chance, dem alternativen Drehbuch ihres Schicksals in die Seiten zu blicken.

Wie stellt Ihr Euch die eigene Parallel-Existenz vor? Wer wäre Euer fremder Zwilling, und was für ein Leben könnte er führen?

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Eure Antworten – der Lostopf ist ab sofort geöffnet!

Viel Glück und herzliche Grüße

 

Andrea Ecker

Kaitos avatar
Letzter Beitrag von  Kaitovor 3 Jahren
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AndreaEckers avatar

Liebe Bücherwürmer und Lesefreunde,

noch auf der Suche nach einer spannenden Lektüre für den Sommerurlaub? Wie wäre es denn mal mit einer außergewöhnlichen Entführungsgeschichte?

Als relativ neue Autorin bei LovelyBooks möchte ich mich gern bei Euch vorstellen und zu einer Leserunde für meinen Debütroman "Lichtwechsel" einladen. Dazu verlose ich acht Taschenbücher mit passenden Lesezeichen und jeweils einer kleinen Überraschung...

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt des Romans:

"Ein Stück Leben wie aus einem Werbespot, so regelmäßig und unverändert gesendet, dass man längst vergessen hat, sich über die ewige Wiederholung aufzuregen. Als die digitale Wanduhr im Schalterraum auf elf Uhr siebenunddreißig sprang, war mein Werbespot-Leben vorbei."

Sprichwörtlich auf Knopfdruck gerät das Leben der Bankangestellten Nina aus seinen geordneten Bahnen. Als sie einen Überfall durch Auslösen des Polizeialarms stört, wird sie von den drei maskierten Räubern verschleppt, die statt der entgangenen Beute nun Lösegeld fordern. In einem Keller festgehalten, schwankt Nina ständig zwischen Hoffnung und Angst. Menschenwürdige Behandlung wechselt mit kaum zu ertragender Brutalität - bis die verlange Lösegeldsumme endlich gezahlt wird. Doch frei ist sie damit noch nicht. Zwischen den Fronten einer fast tödlichen Auseinandersetzung gefangen, wird Nina zur Flucht mit zwei ihrer Entführer gezwungen. In wechselnden Verstecken, immer neuen Gefahren ins Auge blickend, entdeckt Nina fremde Seiten an sich. Seiten, die sie immer mehr von ihrem alten Leben und ihrer Familie entfernen, sie gleichermaßen verstören und faszinieren. Doch erst der Verlust ihres Herzens an einen der Kidnapper bringt Nina an ihre Grenzen - und darüber hinaus...

 

Ich freue mich auf reges Interesse, und im Anschluss an die Runde auf einen interessanten Austausch mit vielen Rezensionen! Bitte bewerbt Euch bis zum 2. Juli 2013. Die Päckchen an die ausgelosten Gewinner werden dann umgehend verschickt. Viel Glück und viel Vergnügen beim Lesen des Buches, das hoffentlich vielen gefallen wird!

 

Viele Grüße und alles Gute,

Eure Andrea Ecker

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