Andrea Ecker Die Nebelgängerin

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Inhaltsangabe zu „Die Nebelgängerin“ von Andrea Ecker

Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weiteren seelischen Verletzungen sicher wähnt. Doch dann wird ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter - und von der Entdeckung, dass eine ihr bis dahin fremde Zwillingsschwester existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Das Bild, das sie am Ende von ihrem Zwilling erhält, ist alles andere als harmlos. Die Frau, die alles hat, was Teresa entbehren musste, tritt dieses Glück mit Füßen. Und scheint entschlossen, alles und jeden zu beseitigen, der ihren Zukunftsplänen im Weg steht. Teresa muss sich schließlich aus der Deckung wagen, um Alice aufzuhalten. Um jeden Preis.

Eher Psychogramm als Thriller. Tolle Story, die Protagonistin war nicht so meins.

— Kaito

Ich hatte eher am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden, aber je mehr man gelesen hat, desto besser wurde es.

— winterdream

Spannender Thriller mit großartiger Sprache

— SchwarzeFee
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  • Leserunde zu "Die Nebelgängerin" von Andrea Ecker

    Die Nebelgängerin

    AndreaEcker

    Liebe Booklovers, endlich ist es soweit – ich darf Euch meinen neuen Roman „Die Nebelgängerin“ vorstellen und lade Euch herzlich zur Leserunde ein! Dafür stellt der Verlag Edition Oberkassel insgesamt 10 Buchexemplare zur Verfügung. In der Geschichte entdeckt Protagonistin Teresa, dass es sie sozusagen noch einmal gibt. Eine scheinbar perfekte Zweitausgabe ihrer Selbst, und voller Faszination nutzt sie die Chance, dem alternativen Drehbuch ihres Schicksals in die Seiten zu blicken. Wie stellt Ihr Euch die eigene Parallel-Existenz vor? Wer wäre Euer fremder Zwilling, und was für ein Leben könnte er führen? Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Eure Antworten – der Lostopf ist ab sofort geöffnet! Viel Glück und herzliche Grüße   Andrea Ecker

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  • Der Schein trügt...

    Die Nebelgängerin

    Shunya

    27. December 2015 um 14:20

    Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weiteren seelischen Verletzungen sicher wähnt. Doch dann wird ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter – und von der Entdeckung, dass eine ihr bis dahin fremde Zwillingsschwester existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. (Quelle: Edition Oberkassel) Mal abgesehen von dem etwas wenig hervorgestechenden Cover verbirgt sich in diesem Buch eine beeindruckende Geschichte. Ich war überrascht von dem tollen Schreibstil der Autorin und der interessanten Handlung. Teresa ist eine Eigenbrötlerin, die etwas introvertiert wirkt und das Verhalten einer Stalkerin aufweist, das im Verlauf der Handlung immer stärker zutage tritt. Die Autorin hat Teresa hervorragend rübergebracht, so dass sie aber dennoch sympathisch wirkt und man sich teilweise doch recht gut in sie hineinversetzen kann. Ihr Zwilling Alice ist hingegen genau das Gegenteil von ihr, äußerlich anscheinend das perfekte Leben führend blickt Teresa aber schnell hinter Alice Fassade und ihr großes Geheimnis. Besonders die Handlung fand ich klasse umgesetzt. Man erlebt Teresa in ihrem üblichen Alltag, bis sie den ersten Schritt wagt und nach ihrer Schwester sucht. Mit wenigen Anhaltspunkten gelingt es ihr immer tiefer in das Leben ihrer Zwillingsschwester einzutauchen, als ihr zu Anfang vielleicht bewusst ist. Dabei hat Andrea Ecker eine Menge spannender und teilweise auch rührender Szenen mit eingebaut. Neben den kurzen Kapiteln trägt auch der Schreibstil dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ich fand auch das Thema Stalking enfühlsam umgesetzt und passend in die Geschichte eingewoben. Mit leichten Thrillerelementen blieb die Spannung zum Ende hin auch nicht auf der Strecke. Ich fand es sehr gut umgesetzt wie Teresa immer mehr über das Leben ihres Zwillings erfahren hat. Wie sie versucht hat auf ihre Weise ihrer Schwester näher zu kommen und in ihren Lebensraum eindringt, ohne sich darüber richtig im Klaren zu sein. Hier kam wirklich nichts zu kurz und man merkt beim Lesen deutlich, dass die Autorin sich wirklich Gedanken über die Geschichte gemacht hat. Die Nebenfiguren sind gut umgesetzt worden, aber es ist deutlich, dass sich die Handlung um die Zwillinge dreht und die Nebenfiguren dadurch teilweise etwas kurz kommen. Das hat mich beim Lesen aber nicht wirklich gestört. Das Ende bringt noch einige Wendungen mit sich und auch ein paar spannende Szenen zum Finale hin. Der Schluss hat eher einen ruhigen Ausklang, hat mir alles in allem aber gut gefallen. Eine toll umgesetzte Geschichte über Zwillinge, Stalking und das nicht immer alles den Anschein hat wie es ist. Unbedingt reinlesen. Es lohnt sich.

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  • Die Nebelgängerin - Andrea Ecker

    Die Nebelgängerin

    Leseratte999

    12. December 2015 um 14:34

    Klappentext: Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weitern seelischen Verletzungen sich wähnt. Doch dann wir ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter- und von der Entdeckung, dass eine bis dahin fremde Zwillingsschwerster existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offentsichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Ihnhalt: Teresa zieht sich nach persönlichen Ereignissen immer mehr in ihrer Welt zurück, geht eigentlich nie in die Öffentlichkeit, trifft sich nicht mit Arbeitskollegen, die sich mit ihr aber treffen wollten und macht einfach nur ihren Job. Als dann ihre Mutter stirbt und Teresa ihr Tagebuch überlässt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Denn in dem Tagebuch ist von einer Zwillingsschwester die Rede. Und wer würde nicht nach einer Schwester suchen, die man glaubt hat nicht zu haben? Ich würde es genauso machen wie Teresa. Nachdem sie in ihrer Arbeit gesagt hat, dass sie wegen privaten Angelegenheiten für eine Zeit Urlaub braucht, steigt sie in den Flieger nach Wien, (die Adresse war mit in dem Tagebuch zusammen mit einem Foto ihrerer Schwester Alice). In Wien erwarten sie dann unerwartete Ereignisse und Geheimnisse, zum Beispiel, als sie Alice, durch ein unfreiwillig angehörtes Telefongespräch, am Abend in ein Hotel folgt und danach durch halb Wien in nicht wirklich ansehnliches Viertel, wo Teresa das erstemal ein schreckliches Szenario mitbekommt. Das ganze Buch über passieren immer wieder ähnlich aufregende und spannende Situationen, die den Leser mitreißen in die tragische Geschichte von Teresa. Bis am Ende dann wieder alles gut wird und sich auch vieles klärt. Doch Teresas Leben hat sich ab dem Abflug von ihrer Heimastadt für immer verändert. Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr spannenden und packenden Schreibstil, der es dem Leser schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen und mal nicht weiterzulesen. Meine Meinnung: Ich bin von diesem Buch total begeisert, denn am Anfang beginnt das Buch ganz harmlos und dadurch erwartet man einen ganz anderen Verlauf der Geschichte, doch das täuscht nur, denn ab ca. 1\3 beginnt das Buch immer spannender und unerwarteter zu werden. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Von Glück, Einsamkeit und Wahnsinn

    Die Nebelgängerin

    Kaito

    03. December 2015 um 09:28

    Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Teresa einsames, ereignisloses Nischendasein wird plötzlich erschüttert. Vom Tod der Mutter - und von der Entdeckung, einer ihr bis dahin fremden Zwillingsschwester. Diese verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe hat ein dunkles Geheimnis. Die Faszination ist zu groß und dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Teresa muss sich schließlich aus der Deckung wagen, um ihre Schwester aufzuhalten. Um jeden Preis. "Die Nebelgängerin" ist eine ruhige, manchmal beklemmende Erzählung, die sich erst gegen Ende zu einem Thriller entwickelt. Dabei lässt die Autorin immer mal wieder Rückblenden in Teresas Vergangenheit oder die Tagebucheinträge ihrer Mutter einfließen. Dadurch erfährt der Leser wer Teresa ist und was sie dazu machte. Diese Sequenzen und auch Teile der Gegenwart sind allerdings manchmal etwas langatmig geraten.  Die Erzählung wird aus der Ich-Perspektive von Teresa gestaltet. Man fühlt sich fast selbst als BeobachterIn, als VoyeurIn, die unerlaubt im Leben einer anderen schnüffelt. Erwartet man auf Grund des doch sehr spannenden Klappentextes einen romanhaften Blockbuster in James-Bond-Manier, kann man nur enttäuscht werden. Man muss der Handlung Zeit lassen und Geduld aufbringen, bis Teresa sich zum nächsten Schritt überwindet. Unerwartete Wendungen und Ereignisse machen aus der Story ein Puzzlespiel, in dem sich die Protagonistin jedes Teil hart erarbeitet. Das Cover wirkt auf den ersten Blick düster und zur Story passend, aber auch übersichtlich und sehr einfach gestaltet.  Leider war die Auflösung des Fotos der beiden Zwillingsschwestern für das Cover nicht ausreichend, es sind deutlich die Pixel zu erkennen. Die Cover aus dem Verlag Edition Oberkassel sind häufig eher einfach gehalten, dass aber hier nicht auf die Bildqualität geachtet wurde ist wirklich schade. Fazit: Die Story-Idee ist sehr gut und auch die Umsetzung war interessant zu lesen. Allerdings wurde ich mit Teresa nicht wirklich warm. Daher war das Buch leider nicht ganz mein Fall. Wer gerne einen Thriller lesen möchte, der sich sehr stark mit der Psyche der Protagonistin befasst, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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  • spannender und interessanter Thriller.....

    Die Nebelgängerin

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. November 2015 um 06:32

    Kurzbeschreibung Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weiteren seelischen Verletzungen sicher wähnt. Doch dann wird ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter – und von der Entdeckung, dass eine ihr bis dahin fremde Zwillingsschwester existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Das Bild, das sie am Ende von ihrem Zwilling erhält, ist alles andere als harmlos. Die Frau, die alles hat, was Teresa entbehren musste, tritt dieses Glück mit Füßen. Und scheint entschlossen, alles und jeden zu beseitigen, der ihren Zukunftsplänen im Weg steht. Teresa muss sich schließlich aus der Deckung wagen, um Alice aufzuhalten. Um jeden Preis. Meinung Der Einstieg ins Buch war ganz gut. Bald darauf merkte ich den Spannungsbogen, der konstant bis zum Schluss anhielt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war fasziniert davon. Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse kamen Schlag auf Schlag und es gestaltete sich wie ein Puzzlespiel, bei dem am Ende doch alles zusammen passte. Nur hätte ich nicht gedacht, dass es  SO zusammenpassen und ausgehen würde. Da war ich doch ziemlich positiv überrascht. Über das ganze Buch hinweg erfuhr ich in Rückblenden und dann aus den Tagebuchauszügen der Mutter über das Leben von Teresa und wie und warum es zu der ganzen Sache kam. Dies machte mir alles mehr verständlich. Diese Passagen wurden in kursiver Schrift gedruckt. Außerdem spielte Frau Ecker sehr mit Emotionen und Gefühlen und der Unterschied zwischen Gut und Böse kam perfekt rüber. Am besten allerdings gefielen mir die beiden unterschiedlichen Zwillingsschwestern. Frau Ecker hat diese beiden Charaktere sehr gut dargestellt und die Unterschiede kamen sehr gut rüber. Die Eine Teresa, die sehr zurückgezogen und einsam lebt und die andere, Alice, die ein Leben als angeblich perfekte Opernsängerin führt. Diesen Unterschied merkte ich auf jeder Seite und es faszinierte mich. Aber auch die Nebendarsteller wurden gut in Szene gesetzt und fügten sich perfekt ins ganze Bild ein. Etwas mehr gewünscht hätte ich mir von den Ortsbeschreibungen. Ich erfuhr darüber nicht viel und somit konnte kein rechtes Kopfkino entstehen. Der Schreibstil der Autorin war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar erschien er mir als einfach und leicht, dennoch musste ich mich an manchen Stellen etwas an die Ausdrucksweise heran arbeiten. Mit der Zeit gelang es mir aber sehr gut. Cover Ein Cover das auf den ersten Blick sehr düster wirkt. Die beiden Zwillingsschwestern in der Mitte und die Schrift in weiß darunter. Alles passt perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit „Die Nebelgängerin“ ist ein spannender und interessanter Thriller, mit tollen Charakteren und vielen unerwarteten Wendungen. Im Leben hätte ich beim Lesen des Klappentextes nicht vermutet, was mich in der ganzen Geschichte erwartete. Somit vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternen, weil ich am Anfang etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der auf Thriller steht.

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  • Die Nebelgängerin

    Die Nebelgängerin

    winterdream

    23. November 2015 um 16:05

    Inhalt/Klappentext: Wer könnte ich sein? Wie wäre mein Leben verlaufen, hätte das Schicksal die Weichen anders gestellt? Fragen, auf die es in der Regel keine Antwort gibt. Nach zahlreichen Tiefschlägen hat sich Teresa ein Nischendasein geschaffen, in dem sie sich vor weiteren seelischen Verletzungen sicher wähnt. Doch dann wird ihr einsames, ereignisloses Leben erschüttert. Vom Tod der Mutter – und von der Entdeckung, dass eine ihr bis dahin fremde Zwillingsschwester existiert. Diese Alice, die sie unter einer Wiener Adresse ausfindig macht, verkörpert in ziemlich jeder Hinsicht das genaue Gegenteil Teresas. Doch ehe sie sich zu erkennen geben kann, muss Teresa feststellen, dass ihre offensichtlich perfekte Zweitausgabe ein dunkles Geheimnis hat. Die Faszination ist zu groß. So dringt Teresa unbemerkt in das Leben ihrer Schwester ein, folgt den Spuren, setzt das Rätsel Stück für Stück zusammen. Das Bild, das sie am Ende von ihrem Zwilling erhält, ist alles andere als harmlos. Die Frau, die alles hat, was Teresa entbehren musste, tritt dieses Glück mit Füßen. Und scheint entschlossen, alles und jeden zu beseitigen, der ihren Zukunftsplänen im Weg steht. Teresa muss sich schließlich aus der Deckung wagen, um Alice aufzuhalten. Um jeden Preis.   Cover: Das Cover fand ich ganz in Ordnung, aber auch eher nichts Besonderes. Da hätte man mehr draus machen können.   Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Auch in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen. Das gesamte Buch ist in einer doch eher bedrückenden, beklemmenden und depressiven Stimmung geschrieben, was ich persönlich als nicht so toll empfunden habe. Dies zieht sich aber bis zum Schluss durch. Die Story von dem Buch fand ich aber spannend und gut gewählt. Das Buch wird in der Ich-Variante von der Protagonistin Teresa erzählt. Stellenweise ist es ein wenig langatmig, aber im Großen und Ganzen konnte man das Buch sehr gut lesen. Ich hatte eher am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden, aber je mehr man gelesen hat, desto besser wurde es. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

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  • Die Zwillingsschwester

    Die Nebelgängerin

    Maddinliest

    17. November 2015 um 15:01

    Ein toller Thriller mit viel Tiefgang und interessanten Protagonisten. Teresa erfährt von dem plötzlichen Tod ihrer Mutter. Die Beiden hatten kein inniges Verhältnis, aber dennoch bringt es die zurückgezogene Teresa aus der Ruhe. Erschüttert hingegen ist sie, nachdem sie erfährt, dass ihre Mutter ihr während des gesamten Lebens verschwiegen hat, dass sie eine Zwillingsschwester besitzt. Sie beschließt, sich der neuen Situation zu stellen und die Schwester auszusuchen. Sie stößt auf eine Wiener Adresse, an der sie auch die Schwester antrifft, aber nicht den Mut aufbringen kann, sie auch anzusprechen. Sie möchte zunächst mehr von ihr erfahren und stellt ihr in der nächsten Zeit nach. Ihr vermeintlich erstrebenswertes Leben scheint aber einige Risse vorzuweisen, die Teresa plötzlich mehr und mehr in Gefahr bringen... Andrea Ecker hat einen sehr eigenen und interessanten Schreibstil. Anfangs sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig, macht er im Nachgang süchtig. Sehr schön, wie Andrea Ecker gerade die beiden unterschiedlichen Schwestern beschreibt und charakterisiert. Das Ganze ist auch durch die Sprache sehr mystisch und geheimnisvoll. Mir fiel es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Spannungsbogen wird über die ganze Geschichte hinweg aufrechtgehalten und der Leser kann immer wieder eigene Mutmaßungen anstellen, welche Geheimnisse um die Schwester ranken und in welchen Zusammenhang diese stehen, um an Ende doch überrascht zu werden. Andrea Eckert arbeitet auch mit vielen kürzeren Kapiteln, was der Geschichte einen zusätzlichen Charme verleiht. Insgesamt hat mich "Die Nebelgängerin" begeistert und ich kann es nur allen Liebhabern von spannenden und etwas mystischen Geschichten ans Herz legen. Absolute Leseempfehlung!!

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  • Wie könnte Dein Leben anders verlaufen sein?

    Die Nebelgängerin

    SchwarzeFee

    15. November 2015 um 09:24

    Diese Frage stellt Andrea Ecker in ihrem Thriller "Die Nebelgängerin". Teresa erfährt nach dem Tod ihrer Mutter, dass sie eine Zwillingsschwester hat und macht sich auf die Suche nach ihr, dies immer mit der Frage im Hinterkopf, wie ihr Leben hätte verlaufen können, wenn sie diese Schwester gewesen wäre und ihr Leben gelebt hätte. Teresa ist eine Einzelgängerin mit einer wenig schönen Kindheit, ihre Schwester dagegen eine erfolgreiche Sängerin, wohnhaft in Wien und zudem auch Mutter einer kleinen Tochter.  Teresa setzt in diesem Roman Stück für Stück das Leben ihrer Schwester zusammen wie ein Puzzlespiel, zudem gibt es immer wieder Rückblenden in Teresas vorheriges Leben, was erklärt, warum sie so geworden ist wie sie ist. Das Ganze endet in einem furiosen Finale, welches man so, wie viele Wendungen in der Story, nicht unbedingt erwartet hätte.  Andrea Ecker legt hier einen einen sehr spannenden Thriller vor, der alles hat, was man als Thrillerleser von einem Buch erwartet: Ausgefeilte Charaktere, einen Spannungsbogen, der einen die Seiten immer wieder umblättern lässt und einige überraschende Wendungen in der Geschichte, mit denen man als Leser nicht unbedingt gerechnet hätte.  Hervorheben möchte ich aber unbedingt noch den Schreibstil und Ausdruck der Autorin. Dieser hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen und ich habe lange nicht so etwas Gutes gelesen, eine so ausgefeilte Sprache mit großartigen Bildern findet man nur in wenigen Büchern.  Dieses Buch gehört sicherlich zu den Highlights für mich im Jahre 2015 und ich bin froh, dass ich es hier entdecken und lesen durfte. 

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  • Parallelexistenzen im Focus – Spannende Geschichte über Zwillingsschwestern, die in verschiedenen Fa

    Die Nebelgängerin

    jutscha

    09. November 2015 um 20:25

    Die Protagonistin Teresa arbeitet als Bestatterin und ist sehr verschlossen. Von der Mutter hat sie keine Liebe erfahren, der geliebte Stiefvater ist früh verstorben und ihr Freund hat sie extrem enttäuscht. Nach dem Tod der Mutter, der sie nicht sonderlich berührt, erfährt sie aus deren Tagebuch und einem an sie gerichteten Brief, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die nach der Geburt weggegeben wurde. Sie entschließt sich, sie zu suchen. Die Suche ist erfolgreich, aber Teresa verpasst es irgendwie, mit ihrer Schwester Alice in Kontakt zu treten. Stattdessen beobachtet sie sie und versucht, möglichst viel über deren Leben in Erfahrung zu bringen. Wäre ihr eigenes Leben anders verlaufen, wenn die Mutter sie statt Alice weggegeben hätte? Wo würde sie heute stehen? Doch je länger sie Alice folgt, desto mehr glaubt sie, dass ihre Schwester nicht das Leben führt, das sie vorzugeben scheint. Sie verbirgt ein dunkles Geheimnis, dem Teresa mehr und mehr auf die Spur kommt und das sie in große Gefahr bringt. Der Schreibstil ist leicht lesbar. Es war mir gut möglich, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen. Aufgrund des Titels hatte ich eigentlich etwas anderes erwartet, wurde aber positiv überrascht, denn die Protagonistin handelt komplett anders, als ich es tun würde. Auch nimmt die Geschichte dramatische Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Aufgrund der hohen Spannung und der Überraschungseffekte kann ich den Roman absolut weiterempfehlen. Für mich ist er gute 4 von 5 Sternen wert.

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  • Die Nebelgängerin

    Die Nebelgängerin

    hundeliebhaber

    09. November 2015 um 08:14

    Teresa erfährt, dass sie eine Zwillingsschwester hat und reist nach Wien, um diese zu treffen. Allerdings läuft die erste Begegnung anders als geplant und die Entwicklung nimmt ihren Lauf. Teresa versucht, alles über Alice herauszufinden und deren Geheimnis zu erfahren... Der Leser wird zu Beginn in Teresas Leben mitgenommen, bekommt einen EInblick in ihren Alltag und durch geschilderte Erinnerungen Stück für Stück Informationen über ihre Vergangenheit. So kann sich der Leser im Laufe der Geschichte ein gesamtes Bild von ihr machen und bis dahin eigene Rückschlüsse ziehen. DIese Erzählweise gefällt mir sehr gut. Ich hatte zu Beginn einige Schwierigkeiten, durch die Atmosphäre in die Geschichte hineinzufinden. Auf mich wirkte der Beginn sehr trist, sehr deprimierend, Teresas Unsicherheit nervte mich - im Verlauf erweist sich die Atmosphäre allerdings als sehr passend. Und nach einigen Kapiteln hat mich Teresa dann doch mitgenommen in ihre düstere Gedankenwelt und mich davon überzeugt, dass dies nur ein Teil von ihr ist. Ich konnte mich nur eingeschränkt mit Teresa identifizieren, was allerdings keine Auswirkung auf die Begeisterung von der Geschichte oder die Spannung hatte. Und da die Handlung zwar vorhersehbar wirkte, sie dann jedoch nicht war, wurde es für mich immer spannender und ich wollte immer mehr über Alice und den weiteren Verlauf erfahren. Schließlich konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann das Buch Psychothriller-Fans definitiv empfehlen!

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  • Überraschend, packend und sehr spannend

    Die Nebelgängerin

    BeatesLovelyBooks

    16. September 2015 um 20:42

    Meine Meinung:  Teresa ist eine sehr zurückhaltende Frau. Sie arbeitet als Thanatopraktikerin und hat wenige Freunde. Als ihre Mutter stirbt und bekommt sie ein Tagebuch von ihr, in dem sie Antworten auf die Frage, warum sie nie wirklich geliebt wurde, findet. Vor 30 Jahren hat ihre Mutter mit einem Pärchen eine erst alberne Idee gehabt, die sie hinterher in die Tat umsetzten. Das befreundete Paar kann keine eigenen Kinder bekommen und daher lässt sich Teresas Mutter schwängern, um Beide glücklich zu machen. Doch wie das Schicksal es will, verläuft nicht alles nach Plan und nun sitzt die Mutter von Teresa mit einem Kind da, dass sie eigentlich nie wollte. Das es noch ein Zwilling gibt, erfährt Teresa nach und nach aus Briefen einer Frau. Demnach wuchs ihre Schwester Alice in Wien auf. Sie wurde geliebt, wenn auch in ärmeren Verhältnissen. Teresa macht sich auf die Spuren ihrer Schwester, ohne einen genauen Plan zu haben und ohne über etwaige Konsequenzen nachzudenken. Von da ab läuft Teresa von einer Katastrophe in die nächste. Wird mit 2 Morden konfrontiert, einer boshaften Zwillingsschwester und einem kleinen Mädchen. Alice ist eine begnadete Sängerin und nach ihrer Ausbildung sofort den Ort verlassen hat. Sie hat sich um über ihre Herkunft geschämt und hat ihre Mutter auch als diese die Diagnose Krebs bekam, im Stich gelassen. Teresa kommt während des Romans immer mehr aus ihrem Schneckenhaus hervor. Sie wird mutig und stellt sich ihrer Schwester. Sie begibt sich in Lebensgefahr ohne vorher darüber nachzudenken. Am Ende des Buches ist nichts mehr so wie es einmal war. Andrea Ecker hat einen sehr interessanten Schreibstil. Ich hatte zu Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, doch zum Glück hab ich weitergelesen. Ich hätte sonst einen wahren Thriller verpasst. Die Autorin hat ihre Charaktere wunderbar ausgeschmückt, so dass man eine gute Vorstellungskraft hatte. Sie sind allesamt sehr authentisch und manchmal recht düster. Die Geschichte wurde aus ihrer Sicht geschildert, so dass man die Gedankengänge von Teresa verfolgen konnte. Fazit: Ein sehr spannender Thriller, den ich jedem empfehlen kann. Das Zusammenspiel von Gut und Böse hat mir besonders gut gefallen. Warum wird ein Mensch, der eigentlich alles hat, plötzlich böse? Die Autorin hat mich bis zum Schluss im Zweifel gelassen, ob Teresa ihr Ziel erreicht. Meine Bewertung: 5/5

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