Andrea Fehringer

 3.8 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Die Poesie des Tötens, Das Schreibseminar und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andrea Fehringer

Andrea FehringerDie Poesie des Tötens
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Die Poesie des Tötens
Die Poesie des Tötens
 (21)
Erschienen am 15.11.2016
Andrea FehringerDas Schreibseminar
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Das Schreibseminar
Das Schreibseminar
 (2)
Erschienen am 10.11.2008
Andrea FehringerDie größten Pechvögel des Jahrhunderts - Mit ihren Ideen wurden andere reich
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Die größten Pechvögel des Jahrhunderts - Mit ihren Ideen wurden andere reich
Andrea FehringerDer Johannesweg
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Der Johannesweg
Der Johannesweg
 (0)
Erschienen am 21.06.2012
Andrea FehringerWolfgang Ambros: Die Biographie
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Wolfgang Ambros: Die Biographie
Wolfgang Ambros: Die Biographie
 (0)
Erschienen am 22.09.2011
Andrea Fehringer75 Jahre Coca-Cola in Österreich
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75 Jahre Coca-Cola in Österreich
75 Jahre Coca-Cola in Österreich
 (0)
Erschienen am 17.11.2004
Andrea FehringerDie Kunst des Schreibens
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Die Kunst des Schreibens
Die Kunst des Schreibens
 (0)
Erschienen am 30.10.2013

Neue Rezensionen zu Andrea Fehringer

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Federchens avatar

Rezension zu "Die Poesie des Tötens" von Andrea Fehringer

Willst du deine Tochter wiedersehen? Dann schreib...
Federchenvor einem Jahr

Max West ist ein erfolgreicher Schriftsteller und Ghostwriter. An einem wunderbaren Sommertag klingelt sein Telefon. Christopher Kleist möchte, dass Max ein Buch schreibt, sein Buch, seine Geschichte. Genervt und doch nachgebend bittet Max den Mann in sein Büro. Nichts ahnend, dass Christophers Geschichte "Betriebsanleitung eines Serienkillers" bereits mit diesem ersten Besuch beginnt. Max muss diese Geschichte schreiben, obwohl sich alles in ihm sträubt. Auch wenn er angewidert ist und sich gefangen fühlt. Christopher hat ein Druckmittel. Max Tochter Ella...

"Die Poesie des Tötens" ist ein Thriller, der vor allem nichts für schwache Nerven ist. Die Beschreibungen der einzelnen Morde sind nicht nur blutig, sondern können auch einmal zum Weglegen des Buches führen. Dabei steht dann vor allem die Frage im Raum, ob man eher angewidert oder fasziniert ist. Trotz dieses Kopfkinos bleibt die Spannung ab und an auf der Strecke. Einige Szenen wirken aufgesetzt, ziehen sich unnötig in die Länge, während andere nicht tief genug gezeichnet sind. Besonders die Protagonisten bleiben an manchen Stellen flacher, als sie es sein sollten. So kann man den Serienkiller Christopher nicht recht greifen, auch wenn er in seinen Handlungen abstoßend wirkt. Max, der Ghostwriter bricht zu wenig aus. Er ergibt sich quasi seinem Schicksal. Die Wut, die ich an seiner Stelle spüre, spricht nicht wirklich aus ihm heraus. Einzig seine Frau versucht als Psychologin tiefer in Christopher hinein zu schauen.

Die Treffen der Freunde im Haus an den Freitagen könnte man als abgehoben und aufgesetzt empfinden, obwohl dies vor allem einer Art Pause im Geschehen gleichen soll, sind einige der Dialoge eher zäh, als unterhaltsam. Die Veränderungen, die mit dem Paar, dass seine Tochter vermisst einher gehen, bleiben viel zu lange unbemerkt. Der Eindruck von Oberflächlichkeit entsteht dabei sehr schnell. Immer wieder verliert der Plot so an Fahrt, um dann erneut mit einem doch eher schnellen Ende für leicht getrübten Lesegenuss zu sorgen. Als Leser, der wirklich gern Thriller liest, wirkt dieses Buch mir zu wenig nach. Es ist mit seiner Geschichte und mit seinen Figuren viel zu schnell aus dem Kopf verschwunden. Der Schreibstil ist gut, was nicht verwundert, da die beiden Autoren bereits mehrere Bücher im Sachbuchbereich veröffentlicht haben und mit Sprache umzugehen wissen. Die Story gibt viel her, vor allem weil dem Plot eine wahre Begebenheit zu Grunde liegt. Es ist zwar für einen normalen Verstand schwer vorstellbar, aber dennoch nicht unmöglich, dass genau so eine Geschichte passieren könnte. Dennoch ist mir der Thriller zu flach. Bestimmte Szenen sind vorhersehbar, was mich als Thrillerleser meist nervt.

(c) buchgefieder.blogspot.com

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Beluris avatar

Rezension zu "Die Poesie des Tötens" von Andrea Fehringer

Kindesentführer und Serienkiller will eine Biographie über sich
Belurivor einem Jahr

Inhalt in Kürze

Max West ist ein berühmter österreichischer Ghostwriter, der mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Emma in Wien wohnt. Sein Leben könnte nicht schöner sein, als eines Tages Christopher diese Idylle zerstört. Dieser hat nämlich durch einen Komplizen die Tochter von Max entführen lassen und erpresst ihn nun, damit Max ihm ein Buch schreibt. Das Buch soll einerseits eine Biographie von Christopher sein, andererseits auch die künstlerische Darstellung von 5 Morden, die er vorhat, zu begehen. Um Max im Auge zu behalten, zieht Christopher bei ihm und seiner Frau ein und beginnt ein teuflisches Spiel. Max’ Leben wird zur Hölle, denn er hat nur sieben Wochen Zeit um einen ganzen Roman zu schreiben und seine Tochter zu retten.

Charaktere:

Mir fällt es richtig schwer die Charaktere zu beschreiben, da ich kein richtiges Gefühl für sie entwickeln könnte. Christopher ist ein psychotischer Sadist mit einer schwierigen Vergangenheit. Max, der Ehemann und Vater, der sich um das Wohl seiner Liebsten sorgt und seine Frau Livia, eine angesehene Psychologin, versuchen irgendwie durch eine Analyse ihres Peinigers eine Lösung aus der Misere zu finden. Mehr kann ich auch nicht sagen, da die Charaktere keine Zeit haben, um sich richtig zu entwickeln. Man steigt direkt ins Geschehen ein und bis zum Ende gibt es keine Pausen. Eigentlich etwas schade, aber das Buch definiert sich nicht durch seine raffinierten Charaktere, sondern eher durch die Geschichte.

Die Handlung:

7 Wochen Zeit. 5 Morde sollen geschehen und ein ganzes Buch geschrieben werden. Das sind die wichtigsten Eckpunkte der Geschichte. Wer einen langsamen und leichten Einstieg ins Geschehen will, sollte das Buch meiden, denn es geht gleich rasant und auch sehr blutig los. Die Morde sind einerseits grausam, andererseits in einem so trockenen Stil verfasst, (so) dass man mit genügend schwarzem Humor auch teilweise darüber lachen kann. Das hat mir schon recht gut gefallen, aber nach dem Dritten war irgendwie die Luft raus. Die Sache hat angefangen sich zu sehr in die Länge zu ziehen und es gab eigentlich keine Pausen im Spannungsbogen, was mit der Zeit einfach nur ermüdend war und deshalb auch oft die Wirkung verfehlt hat. Es hätten ein paar ruhigere Momente eingebaut werden können, in denen der Leser ein wenig zur Ruhe kommen kann, bevor der nächste Schritt getan wird. Auch die Spielchen, die Christopher mit Max, Livia und auch deren Freunden gespielt hat, waren am Anfang noch recht interessant und spannend, aber auch da war ziemlich schnell die Luft raus. Das ist wirklich schade, denn die Idee an sich war richtig gut.

Der Stil:

Ich mochte den trockenen und schwarzen Humor, mit dem das Buch geschrieben wurde. Das hat die ganze Sache ein wenig aufgelockert. Auch sonst kann man nichts am Stil oder der Wortwahl bemängeln. Die ersten 150 Seiten habe ich regelrecht verschlungen und hätte die Handlung mit der Zeit nicht abgebaut, hätte es wirklich zu einem Pageturner werden können.

Fazit: Wer auf blutige Morde und schwarzen Humor steht, kann „Die Poesie des Tötens“ sicherlich in die Hand nehmen und einen genaueren Blick riskieren. Aber für mich wäre etwas weniger einfach mehr gewesen, denn irgendwann war es mir einfach zu viel.

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Makarias avatar

Rezension zu "Die Poesie des Tötens" von Andrea Fehringer

Der psychisch gestörte Mörder..
Makariavor 2 Jahren

..ist ein gern diskutiertes Thema, dass auch immer viele Leser anlockt. So meiner Meinung nach auch dieses Buch.  Die Ghostwriter-Thematik fand ich in Kombination mit dem Morden noch spannender und habe mich deshalb für die Leserunde beworben und glatt gewonnen. Ich fand es am Anfang fast ein wenig langweilig, wie Kleist sein Opfer beschreibt, obwohl es an sich nichts an der Situation auszusetzen gibt (die ist ganz im Gegenteil sehr gruselig).Es gibt einen Abstand zwischen dem Leser und der Erzählung, der leider bis zu Ende nicht schwindet. 
Der Schreibstil ändert sich nicht, aber man gewöhnt sich dran. Kleist ist ein intelligenter Killer, ein Protagonist, über den sich zu lesen lohnt. Max ist eigentlich nur der Normalo, der zufällig mit reingezogen wird. Gruselfaktor ist allerdings da, da kann man nichts aussetzen. 
Thema: 5 Sterne, Schreibstil: 3,5

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Gespräche aus der Community

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Pro-Talk_Verlags avatar

Sieben Wochen - Vier Morde - Eine Biografie

Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß...

Zum AutorInnenteam:
Andrea Fehringer & Thomas Köpf haben zusammengenommen mehr als 60 Jahre Erfahrung im Schreiben. Sie sind Journalisten und Buchautoren, waren in diversen Chefredaktionen tätig und führen seit 2004 ihr eigenes Medienunternehmen, die Xpertmedia, mit Sitz im Lehár-Schlössl in Wien-Döbling. Sie produzieren Kunden- und Publikumsmagazine, sind Berater für Konzerne, Vortragende an der Universität Wien und halten Schreibseminare ab. Sie haben 37 Bücher geschrieben, »Die Poesie des Tötens« ist ihr erster Thriller.

Der Hintergrund: Das Treffen des Ghostwriters mit dem Psychopathen beruht auf einer wahren Begebenheit. Ein Fremder stand vor der Tür der beiden Autoren und wollte sein Buch schreiben lassen. Erst nach einer halben Stunde stellte sich heraus, dass der Mann wahnsinnig und Mitglied einer Teufelssekte war. Diese Begegnung brachte die Autoren auf Idee zum Plot.


Für diese Leserunde verlosen wir 15 Exemplare von "Die Poesie des Tötens" unter allen, die mit uns auf die Suche begeben wollen. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, müsst ihr euch dafür über den "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, indem ihr bis zum 30.11. auf diese Frage antwortet:

Warum interessiert euch dieses Buch?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

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Viel Spaß und viel Glück!
Susanne
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