Andrea Froh Die Welt um mich schien irgendwie traurig

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Inhaltsangabe zu „Die Welt um mich schien irgendwie traurig“ von Andrea Froh

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  • Rezension zu "Die Welt um mich schien irgendwie traurig" von Andrea Froh

    Die Welt um mich schien irgendwie traurig

    Fabella

    27. September 2012 um 15:53

    Inhalt: Annabella lebt mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann Til glücklich in ihrem Reihenhaus. Sie opfert sich gern für Freunde und Familie auf und hat immer ein offenes Ohr. Eigentlich wäre alles bestens, wäre da nicht Leon, der Nachbar ihrer besten Freundin, der ihr immer mal wieder durch den Kopf geistert. Doch Annabella ist mit Til nicht unglücklich und würde ihn nicht betrügen. Doch dann dreht sich die Idylle und Annabellas ganzes Leben wird durcheinandergewürfelt. Und sie muss mit Ende dreißig noch einmal ganz von vorne anfangen. Meine Meinung: Sehr schwer, hier eine konkrete Meinung zu finden. Ich fand das Buch jetzt nicht massiv schlecht, jedoch hatte es sehr viele Aspekte, die mir so gar nicht gefielen. Und die möchte ich Euch mal versuchen zu erzählen. Zum einen fand ich den kompletten Roman sehr depressiv. Die Protagonistin bzw. ihre Schwester und/oder ihre Freundin schliddern von einem Unglück ins nächste: Verlassen werden, schwanger sein, Pleite sein, etc. Kaum ist die eine Baustelle behoben, öffnet sich die nächste. Das steigert sich noch, als auch ihre Mutter mit ihren Lebensgefährten Probleme bekommt. Annabella versucht also nicht nur ihren Haushalt mit ihren zwei Kindern und dem genervten Mann sowie ihre Beziehung laufend zu halten, nein, sie versucht das auch noch bei ihrer Schwester, Freundin und Mutter. Und der Leser muss immer mit. Das war auf Dauer doch sehr eintönig und langweilig. Annabella selbst mochte ich übrigens auch nicht sonderlich. Hätte ich noch einmal lesen müssen, wie straff, knackig, perfekt ihr Körper noch war, hätte ich wohl genervt aufgeseufzt. Das war mir schon nach den ersten 10 Beschreibungen klar. Auch ihren Hang zu Biokost fand ich ein wenig zu ausgeprägt. Denn selbst wenn nur den Kindern ein Brot geschmiert wurde, wurde es mit Biowurst, Biohonig etc belegt. Auch hier hatte ich schon nach den ersten 10 mal verstanden, dass sie Wert auf gesunde Nahrung legt. Was mir auch nicht gefiel, waren die Namensverwechslungen. So heisst ihr Ehemann in einem Kapitel auf einmal nicht Til sondern Rene - der eigentlich der Mann ihrer Schwester ist. Das legt sich im nächsten Kapital dann glücklicherweise wieder. Dafür gabs dann noch Annabellas Mutter, die nach dem Tode ihres Mannes einen neuen Freund fand: Rainer. Leider verstarb auch dieser sehr bald und Paul tauchte auf. Doch ein paar Kapitel später war dann Rainer wieder da und blieb bis zum Ende?! Ich finde, solche Verwechslungen dürften eigentlich nicht sein. Trotz allem hab ich das Buch tapfer bis zum Ende gelesen. Wenn man von dem geschilderten absah, ließ es sich ganz nett lesen. Eine konkrete Empfehlung würde ich hier aber definitiv nicht aussprechen, dafür gibt es zu viele wesentlich bessere Romane und auch der Schreibstil hat mich persönlich nicht in seinen Bann ziehen können. Fazit: Wenig überzeugende Geschichte, mit Fehlern und nervigen Wiederholungen. Normalerweise hätte ich 2,5 Punkte vergeben, da es die nicht gibt, habe ich aufgerundet.

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