Andrea Gerecke

 3,5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Mörderischer Feldzug, Die Mühlen des Todes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andrea Gerecke

Gerecke, Andrea, gebürtige Berlinerin mit stetem Koffer in der Stadt. Studierte Diplom-Journalistin & Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, selbstständig. Literarische Spezialität sind mörderische Texte. Ab 2011 die Minden-Krimis mit Kommissar Alexander Rosenbaum. Außerdem humoristische und satirische Texte, Prosa und Lyrik. Mitglied der Mörderischen Schwestern, des Syndikats sowie des Leitungsteams der Mindener Lesebühne. Literaturnetzwerkerin. www.autorin-andrea-gerecke.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andrea Gerecke

Cover des Buches Mörderischer Feldzug (ISBN: 9783827194107)

Mörderischer Feldzug

 (4)
Erschienen am 01.11.2011
Cover des Buches Die Mühlen des Todes (ISBN: 9783827194237)

Die Mühlen des Todes

 (3)
Erschienen am 12.09.2013
Cover des Buches Tödliche Begegnung im Moor (ISBN: 9783827194282)

Tödliche Begegnung im Moor

 (2)
Erschienen am 19.08.2014
Cover des Buches Finales Foul (ISBN: 9783827194343)

Finales Foul

 (1)
Erschienen am 19.08.2015
Cover des Buches Kein letzter Akt (ISBN: 9783827194442)

Kein letzter Akt

 (1)
Erschienen am 02.09.2016
Cover des Buches Der Tote im Mittellandkanal (ISBN: 9783827194169)

Der Tote im Mittellandkanal

 (1)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Zeilenfall (ISBN: 9783827195692)

Zeilenfall

 (1)
Erschienen am 10.08.2020

Neue Rezensionen zu Andrea Gerecke

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Cover des Buches Zeilenfall (ISBN: 9783827195692)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Zeilenfall" von Andrea Gerecke

Zu viele Themen, kaum Spannung
katikatharinenhofvor 7 Monaten

Die Tageszeitung "Weser-Gazette" steht vor dem Aus, doch bevor die letzten Buchstaben auf dem Papier getrocknet sind, passiert noch einiges, was den Weg in die Nachrichten des Tages findet. Assistentin Maud wird Opfer eines feigen Briefbombenanschlages und ein Brand in der Druckerei ist auch nicht auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Warum häufen sich die unschönen Ereignisse  ? Steckt ein Konkurrenzblatt dahinter, das letztendlich am Markt bestehen bleiben wird ? Fragen über Fragen und die Unglücke nehmen kein Ende...


Mit "Zeilenfall" beendet Andrea Gercke die Krimi-Reihe um Kommissar Alexander Rosenbaum und es wirkt leider so, als habe sie in diesem finalen Band noch einmal alles an Ideen reingepackt, die es in einem Krimi zu verarbeiten gilt.

Egal ob Briefbombe, manipulierte Fahrradbremsen, Tod durch Stromschlag, Entführung, Erpressung mit Bit-Coins etc pp - hier findet sich alles an Themen wieder, die man in der breiten Krimilandschaft vermutet. Das lässt leider den Roman vollkommen überfrachtet und unruhig erscheinen und es fehlt irgendwie eine richtige Struktur, damit Spannung überhaupt erst aufkommt. Leider ist aus vielen Kapitelüberschriften nämlich schon im voraus erkennbar, was sich auf den nächsten Seiten ereignen wird und so ist relativ schnell die Luft raus. Man neigt dazu, einfach quer zu lesen, um zum Ende zu kommen, denn man kann sich ziemlich schnell alles zusammenreimen und hat des Rätsels Lösung somit schon recht schnell parat.

Die Figuren versuchen zwar noch irgendwie das Ruder herumzureißen, aber das gelingt ihnen leider nicht wirklich. Man hat das Gefühl, dass sie emsige Arbeitsameisen sind, aber sie gehen im großen Pulk der sich inflationär ereignenden Unfälle und verhängnisvollen Ereignisse unter.

Schade, aber für ein grandioses Finale wird hier einfach zu viel Pulver verschossen :-(


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Cover des Buches Mörderischer Feldzug (ISBN: 9783827199096)Gartenfee-Berlins avatar

Rezension zu "Mörderischer Feldzug" von Andrea Gerecke

Netter Auftakt einer neuen Serie
Gartenfee-Berlinvor 8 Monaten

Diese Reihe hat durchaus Potential. Der Kommissar ist sehr sympatisch und handelt wohlüberlegt. Die Handlung an sich ist auch sehr interessant geschrieben, obwohl man als Leser den Täter schon gleich bei der ersten Tat kennen lernt. Man blickt hier kurz in die Abgründe der Menschheit, sowohl in die des Täters als auch in die der "guten Nachbarn".

Was mich massiv gestört hat, war, dass die Autorin ganz oft "der Mann " oder "die Frau" geschrieben hat, obwohl aus dem Satz vorher immer schon klar hervorging, wer gemeint war. Solche Redewendungen nutzt man doch eher dafür, den Leser noch im Unklaren über die Identität der Person zu lassen.

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Cover des Buches Tödliche Begegnung im Moor (ISBN: 9783827194282)walli007s avatar

Rezension zu "Tödliche Begegnung im Moor" von Andrea Gerecke

Das Hiller Moor
walli007vor 6 Jahren

In einer Berliner Bahn wird eine junge Frau, die einem Afrikaner zur Hilfe eilt, von geistig verirrten großmannssüchtigen Jugendlichen brutal zusammengeschlagen. Die herbeigerufenen Polizisten erkennen entsetzt, dass es sich um die Frau ihres Ex-Kollegen Alexander Rosenbaum handelt. Dieser weiß zunächst nicht, wie er mit der schrecklichen Nachricht umgehen soll, schließlich hatten er und Olga sich schon vor längerer Zeit getrennt. Zur selben Zeit wird im Hiller Moor eine männliche Leiche gefunden. Ein Unfall kann es nicht gewesen sein, da an dem Toten Kampfspuren festzustellen sind. Sofort beginnen Kommissar Rosenbaum und seine Kollegen mit den Befragungen.


Die vermeintlich beschauliche Provinz hat es mal wieder in sich. Ein toter Geschäftsmann, für dessen Ermordung zunächst kein Motiv zu finden ist. Ein Kommissar, dessen Privatleben durch die tragischen Ereignisse aus der Bahn gerät. Ein lieb gewonnener Kollege, der der Pension entgegenblickt. Ein Freund, der an seiner Arbeit erkrankt ist. Ein Fall, der sich im Verlauf der Ermittlungen in eine ganz andere Richtung entwickelt als zu vermuten gewesen wäre. Es ist viel los in dem kleinen Städtchen am Wasserstraßenkreuz. 


Wie bereits in den vorherigen Bänden bietet die Autorin eine vergnügliche Mischung aus Regionalkrimi und detailreich erzählten Beschreibungen von Land und Leuten. Für Ortsfremde gibt es Unbekanntes zu erfahren, Ortskundige finden ihr Wissen schmunzelnd bestätigt oder können es sogar vertiefen. Kommissar Rosenbaum allerdings bekommt durch die Umstände des tragischen Geschehens in Berlin einiges aufgebürdet. Er müht sich darum, sich bei seiner Arbeit nicht ablenken zu lassen. Doch verständlicherweise will ihm das nicht so ganz gelingen. Allerdings gerät hier der Fall umrahmt von einigen Nebenhandlungen, die teilweise nur kurz angerissen werden, etwas ins Hintertreffen. Obwohl beim Lesen durchaus anheimelnde Gefühle auslösend, sind einige Entwicklungen nicht völlig nachvollziehbar. Eine kleine Rolle mag dabei spielen, dass der Leser nicht genau erfährt, über welchen Zeitraum sich die Handlung erstreckt. Davon ausgehend, dass im Buch gesagt wird, der Täter sei relativ schnell gefunden worden, sind hier Ereignisse, die sich durchaus über Monate oder ein Jahr erstrecken können, in eine wesentlich kürzere Zeitspanne gepackt worden, wodurch die Handlungen der Charaktere zum Teil ein wenig sprunghaft erscheinen. Dennoch ein schöner Regionalkrimi mit sympathischen Protagonisten.

3,5 Sterne

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