Andrea Gerecke Der Tote im Mittellandkanal: Ein Krimi aus Minden

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Inhaltsangabe zu „Der Tote im Mittellandkanal: Ein Krimi aus Minden“ von Andrea Gerecke

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    Der Tote im Mittellandkanal: Ein Krimi aus Minden

    walli007

    17. November 2012 um 09:47

    Der Albert Der Albert albert manchmal ein bisschen rum, das darf er auch, er ist nämlich ein Kater und zwar der Kater von Kommissar Alexander Rosenbaum. Den hat es aus persönlichen Gründen von Berlin nach Minden verschlagen. Nicht, dass er unbedingt nach Minden wollte, er wollte unbedingt von Berlin weg. Denn dort hatte er seine Frau vor einiger Zeit mit einem Kollegen von ihm in flagranti ertappt und dass hat der Ehe doch einen argen Stoß versetzt. Um Abstand zu gewinnen, ging es also in die Provinz, doch auch dort schläft das Verbrechen nicht und Alexander Rosenbaum musste sich schnell einarbeiten und ist nun bereits mit dem zweiten größeren Fall betraut. Im Mittellandkanal wird ein Toter gefunden, in seinem Porsche auf dem Rücksitz vertäut. Das kann ja nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Und dann ist da noch der alte Herr, der seinen besten Freund sucht und nicht glauben kann, dass dieser einfach ohne Abschied nach Menorca gezogen sein soll. Bereits den ersten Band der Reihe (es soll auch einen dritten Band geben) habe ich gerne gelesen. Von ein paar Kleinigkeiten abgesehen, fand ich es sehr anregend mal einen Regionalkrimi zu lesen, der in einer Gegend spielt, in der ich mich auskenne. Und dieses Vergnügen vergrößert sich im zweiten Band, da die Personen inzwischen vertraut, einige Ausdrücke gefälliger gewählt und das Thema wieder spannend, aber nicht ganz so hart ist wie im ersten Teil. Besonders gelungen finde ich die Rahmengeschichte um die Herkunft des Kommissars. Hier fand ich die Ergebnisse der Recherchen der Autorin, so wie sie ihren Eingang in das Buch gefunden haben, ausgesprochen interessant und fesselnd. Die Idee des Künstlers, die Menschen mit den in den Weg eingelassenen Stolpersteinen an die unrühmliche Vergangenheit zu erinnern und den Opfern ein kleines Denkmal zu setzen, gefällt mir sehr gut. Stolpersteine kann man auch in anderen Städten finden. Natürlich gibt es auch wieder ein paar Begebenheiten, die einem Reiseführer entsprungen sein könnten, dass war auch für mich sehr informativ. Manchmal muss man gar nicht in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch nah. Und zugegebenermaßen bin auch ich nur zugezogen und kenne mich auch noch nach Jahren nicht mit allen westfälischen Feinheiten aus. Ich habe diesen Roman jedenfalls mit Vergnügen gelesen und kann ihn auch einem überregionalen Leserkreis gerne weiterempfehlen.

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