Andrea Gerecke Mörderischer Feldzug

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Inhaltsangabe zu „Mörderischer Feldzug“ von Andrea Gerecke

Natürlich mutmaßen die neuen Kollegen von Kommissar Alexander Rosenbaum, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein mag. Wer lässt sich schon freiwillig aus einer guten Position in der Hauptstadt in die Provinz nach Minden versetzen? Rosenbaum trägt einige Last mit sich herum, seine Beweggründe möchte er auch nicht jedem auf die Nase binden. Er will einfach nur gute Arbeit leisten und gleichzeitig auf andere Gedanken kommen. In Berlin hatte er die schlimmsten Verbrechen zu klären. Bei manchen allerdings empfand er sogar eine gewisse Sympathie mit den Tätern. Als die Frau ihren Mann erschlug, der sie jahrelang gedemütigt und misshandelt hatte. Als der Hartz-IV-Empfänger den Beamten in der Arbeitsagentur erschoss, denn der einstige Professor für Soziologie sollte in die Putzkolonne der Stadtreinigung einsteigen. Sexualverbrechen an Minderjährigen gehörten bislang nicht zu seinem Arbeitsfeld. Dieser Kelch war glücklicherweise an ihm vorübergegangen. Und nun ausgerechnet ein solcher erster Fall. Rasch scheint der Täter gefasst, doch es waren nur Indizien. Als er freigelassen wird, entwickeln sich die Dinge im Selbstlauf und der „Mörderische Feldzug“ geht weiter …

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  • Rezension zu "Mörderischer Feldzug" von Andrea Gerecke

    Mörderischer Feldzug
    walli007

    walli007

    05. October 2012 um 21:59

    Reiseführer für Zuzügler Aus persönlichen Gründen lässt sich der Berliner Polizist Alexander Rosenbaum in das ostwestfälische Provinznest Minden versetzen. Bei den Kollegen eckt er erstmal an als er am späten Freitag nachmittag auf der Wache auftaucht, um sich vorzustellen. Auch mit der Bemerkung über den langweiligen Handball kommt er nicht gut rüber. Zum Glück teilt er während der ersten Tage das Büro mit dem Kollegen Wolfhard Schmidt, der kurz vor der Pensionierung steht. Denn obwohl dieser zunächst nichts von seinem neuen Partner hält, entdecken die neuen Kollegen trotz des Altersunterschiedes schnell Gemeinsamkeiten und harmonieren besser als gedacht. Und schon bald hat Rosenbaum den ersten Fall. Ausgerechnet etwas, wovor jeder Polizist sich fürchtet; ein Kind ist verschwunden. Wie ein lustiger Reiseführer aus der Sicht des zugezogenen Großstädters geschrieben so kommt einem dieser Krimi zu Beginn vor. Gut informiert hat sich der Kommissar, das erkennt die Leserin neidlos an, die sich vor Jahren in einer ähnlichen Situation befand. Mit einem Unterschied allerdings, wenn sie auch sonst nicht viel über diese Stadt wußte, dem Fauxpas mit dem Handball ist sie entgangen. Witzig ist es, wenn man als Leser die beschriebenen Orte wieder erkennt und sie mal aus der Sicht einer anderen Person betrachten kann. Gleichzeitig wird der Kommissar mit einem Fall konfrontiert, der es in sich hat. Das Verschwinden des Kindes, das langsame Vorangehen der Ermittlungen, die irgendwann fast stecken bleiben, der Kollege Zufall, der hilft. Die private Situation des Provinzneulings, der sich nach einigen Mühen recht schnell anpasst und am Landleben Gefallen zu finden scheint, ist nicht gerade einfach. Die Familie in Berlin, die Eltern auf Usedom, die Wurzeln im ostwestfälischen. Da hat die Autorin so viel in den Roman hineingepackt, dass der Fall manchmal etwas zu kurz kommt. Wobei sie sich die Freiheit lassen kann, das eine oder andere ungelöst zu lassen, da wir es hier wieder einmal mit dem Beginn einer Reihe zu tun haben. Ein liebenswerter Provinz-Krimi, der auch für Berliner interessant ist oder ein Berlin-Krimi aus der Provinz? Das kann sich der geneigte Leser aussuchen, der nur einen kleinen Wunsch hegt, um das Lesevergnügen zu vergrößern, die Autorin möge ihren Protagonisten nicht "der Mann" nennen, vergrößert es doch die Distanz zum Geschehen.

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