Andrea Gerk Lesen als Medizin

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Inhaltsangabe zu „Lesen als Medizin“ von Andrea Gerk

Bücher entfalten mitunter eine magische Kraft, die uns im Innersten berührt. Jeder Leser hat das selbst erfahren: in der von Weltschmerz geschwängerten Pubertät oder in jenen Augenblicken, in denen zwei Buchdeckel Schutz vor dem bedrohlichen Alltag bieten. Bei Liebeskummer, Melancholie und Einsamkeit.
Aber wie funktioniert diese rezeptfreie Medizin, die schon Erich Kästner in seiner »Lyrischen Hausapotheke« gegen die kleinen und großen Schwierigkeiten der Existenz verordnete?

Interessantes zum Thema Lesen: z.B. was passiert im Gehirn wenn wir lesen. Mit vielen tollen weiterführenden Lesetipps!

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    Lesen als Medizin

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    Bücher können Trost schenken, Mut machen, Spiegel vorhalten, Zuflucht sein, Erfahrungen vermitteln, Perspektiven ändern, Sinn stiften. Bücher amüsieren und berühren. Und sie können ablenken - nicht zuletzt von uns selbst. (S.16) Lesen statt Leben ? Leben durchs Lesen ? Am Anfang war das Wort ! (S. 275) Und über die Bedeutung der Worte - gelernt, gelesen, geschrieben, genutzt, verarbeitet - was sie bewirken, wie sie die Menschen begleiten - daran lässt uns Andrea Gerk in ihrem Buch "Lesen als Medizin" teilhaben. Dabei reist sie weit in die Vergangenheit zurück und in der Gegenwart an unterschiedliche Orte, um mit Menschen zu reden, deren Leben von Büchern bestimmt sind oder verändert wurden. Detailreich beschäftigt sie sich mit solchen Fragen, wie: Was lösen Bücher in uns aus ? Welchen Einfluss haben sie auf uns ? Wie verändern uns die Bücher ? Weshalb sind sie so wichtig ? Wie vielen Gleichgesinnten ich doch in den letzten Jahren gerade virtuell begegnet bin. Die Leidenschaft des Lesens verbindet uns. Wir lesen die Buchbesprechungen des anderen, wir lesen gemeinsam, damit wir uns austauschen können. Es gestaltet sich sehr interessant, wie andere ein Buch empfunden oder was wir übersehen haben. Bücher sind aus unserem Leben nicht wegzudenken, selbst wenn man ein Buch gelesen hat, welches uns eher weniger gelungen erschien. Wir wollen das Lesen nicht missen, denn: * Lesen lenkt ab. * Lesen vertreibt die Zeit. * Lesen vermittelt Wissen. * Lesen bringt Gelassenheit, Ruhe und Konzentration mit sich. * Lesen eröffnet neue Welten aber auch unendlich viele Alternativen im/für das Leben. Bücher bieten im Gegensatz zu unserem Leben die Möglichkeit, bestimmte Stellen zu wiederholen oder zu überspringen. Dabei können sie unsere Seele streicheln, uns trösten; sie lassen uns mutig sein, können Schmerzen vergessen lassen, uns helfen unser Leben zu leben; sie erobern uns, sie verführen, bieten Fluchtwege und lassen uns wachsen. Andrea Gerk verdeutlicht uns, welche Bedeutung die Bücher haben und auch schon immer hatten; welchen Einfluss sie auf den Einzelnen aber auch im großen Rahmen hatten. Dabei führt sie ihre Leser durch die Zeit der Bücher, der Worte, der Leser und der Schriftsteller. Sie betrachtet dabei das Lesen aus unterschiedlichen Perspektiven, leuchtet dabei die verschiedenen Beweggründe für das Lesen aus und stellt eine Verbindung her. Denn egal ob Hausfrau, Gelehrter, Gefängnisinsasse, Nonne oder Kind - Literatur kann uns gleich sein lassen, sie kann dafür sorgen, aufeinander zu hören oder eben auf die eigene Stimme und sie kann jeden etwas empathischer sein lassen. Aristoteles, Woody Allen, Hans Christian Andersen, Jane Austen, T.C. Boyle Agatha Christie, Doktor Erich Käster, Sigmund Freud, Johann Wolfgang von Goethe, die Gebrüder Grimm, Ernest Hemingway, Richard Yates und so viele mehr kommen nicht nur in diesem Buch vor, sondern haben Einfluss auf uns - die Leser - genommen. Ihre Worte, ihre Bücher erzählen nicht nur von oder in der Vergangenheit, sondern sind über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte voller Wirkung...jeder auf seine Art, jeder mit unterschiedlicher Wirkung. Wichtig dabei: Literarische Welten entstehen nicht allein durch die Phantasie und Kreativität ihres Erfinders, sondern muss vor dem inneren Auge des Betrachters/Lesers wiederbelebt werden. (S.176) Hat der Autor so geschrieben, dass beim Leser das Kopfkino anspringt, hat er alles richtig gemacht und wir haben eine durchgelesene Nacht, in der wir gespannt, gerührt oder bewegt waren. Wenn Wörter und Sätze keine innere Resonanz beim Leser finden, bleiben sie lebloses Zeichenmaterial beziehungsweise schlichte Informationsträger ohne ästhetischen Mehrwert. (S. 139) "Lesen als Medizin" ist mehr als ein Buch über das Lesen, die Bücher und dessen Wirkung. Es wird aufgegriffen, unterstrichen, angeregt und bestätigt. Mich persönlich hat es daran erinnert, endlich "Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith und dazu überredet, mehr `ältere Werke´ /Klassiker zu lesen. Mein Dank geht an den Rogner & Bernhard Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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