Andrea Glaubacker

 4,5 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Andrea Glaubacker

Cover des Buches Indien 151 (ISBN: 9783958892514)

Indien 151

 (6)
Erschienen am 07.10.2019
Cover des Buches Indien... Von Buddha bis Bollywood (ISBN: 9783934918290)

Indien... Von Buddha bis Bollywood

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Erschienen am 05.04.2009

Neue Rezensionen zu Andrea Glaubacker

Cover des Buches Indien 151 (ISBN: 9783958892514)KerstinMCs avatar

Rezension zu "Indien 151" von Andrea Glaubacker

Indien mit all seinen Facetten
KerstinMCvor 5 Monaten

Auf dem Cover kannst du ganz viele Menschen sehen. Wenn du genauer hinschaust siehst du nur Männer auf einem Blumenmarkt in Indien. Ganz viele farbenprächtige Blühten sind auf Seile gezogen und werden hier verkauft. Auch der typische Schnäuzer ist in fast jedem Gesicht zu finden. Im Hintergrund kann man eine Häuserzeile hinter einer Mauer erkennen. Überall hängen scheinbar Netze herum. Ich finde auf dem Bild kann man sehr schön das Gedränge von Indien wahrnehmen.

Indien ist für mich ein Land, in das ich gerne noch einmal reisen möchte. Bei einer kurzen Stippvisite im Frühjahr 2015 durften mein Mann und ich das idyllische Kerala kennenlernen, wir haben in der Nähe von Goa den Strand bewundert und uns in das dichte Gedränge in Mumbai gestürzt. Wir waren von diesem Land fasziniert und hatten für 2020 eine Reise gebucht, die uns genau in dieses Land nochmal führen sollte. Doch es kam alles anders. So habe ich mich sehr über das Buch „Indien 151 – Porträt des faszinierenden Subkontinents in 151 Momentaufnahmen“ aus dem Conbook Verlag gefreut. Mit Hilfe der kleinen Geschichten von Andrea Glaubacker konnte ich meine virtuelle Reise nach Indien erleben. Fasziniert haben mich dabei besonders die vielen Hintergründe zu den Göttern aus dem Hinduismus. Während meiner Reise nach Indien viel mir immer wieder eine Elefanten ähnliche Statue auf. Jetzt im Buch habe ich erfahren, dass diese Statue den elefantenköpfigen Gott Ganesh zeigt. Einer von vielen Göttern im Hinduismus. 

Wenn ich an Indien denke, habe ich direkt ein Bild von einer heiligen Kuh vor Augen. Dass dieses Tier den Indern heilig ist, ist weithin bekannt. Neu war mir, dass es weitere heilige Tiere für die Menschen in Indien gibt. So gehören auch die Affen zu den heiligen Tieren. 

Die 151 Momentaufnahmen vom Leben in Indien kommen in wohlportionierten Dosen daher. So hat jeder Moment maximal eine Doppelseite zur Verfügung. Kurz und knapp erfahre ich ein kleines Detail über dieses bevölkerungsreiche Land. Somit kann ich das Buch einfach auch nur mal kurz für ein zwei Geschichte zur Hand nehmen. Mich für kurze Zeit nach Indien träumen und einfach etwas neues über das ferne Land erfahren. Es ist ein Buch, um zwischendurch einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Mir und meinem Fernweh hat das Buch sehr gut getan. Ich habe Indien nochmal aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt und freue mich um so mehr darauf, dieses Land ein weiteres Mal besuchen zu dürfen. 

Wenn ich könnte würde ich jetzt sofort online mein Visum für Indien beantragen, meine Koffer packen und dieses faszinierende Land besuchen. Doch leider bleibt dies auch für 2021 wohl nur ein Traum. Also werde ich einfach immer mal wieder dieses Buch aufschlagen und mich in das indische Getümmel stürzen.

Das Buch gibt sehr viel Input, der zum Nachdenken anregt, der aber auch Fernweh auslöst. Ich habe einen guten Eindruck bekommen, wie tief der Glaube an Götter im Hinduismus verankert ist. Wenn du eine Reise nach Indien planst, oder einfach das Land Indien näher kennenlernen möchtest, dann ist „Indien 151“ genau das richtige für dich, um schon mal einen ersten Eindruck von Indien zu bekommen. Mich hat das Buch einfach bestärkt irgendwann wieder nach Indien zu reisen. Wie heißt es so schön: Entweder man liebt Indien oder man will nie wieder dorthin.

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Cover des Buches Indien 151 (ISBN: 9783958892514)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Indien 151" von Andrea Glaubacker

‚Jeder Europäer, der nach Indien kommt, lernt Geduld [...].'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Jeder Europäer, der nach Indien kommt, lernt Geduld, wenn er keine hat, und er verliert sie, wenn er sie hat.‘ (Seite 98)

Andrea Glaubacker stellt Indien in Form von 151 Stichworten von A bis Z vor, erzählt u.a. von Aberglaube und Religion, Adivasi und Kasten, Affen und Schlangen, Alter und Armut, Barbieren und Haaropfern, Bettlern und Slums, Chai und Chili, Dabbawallahs und Dhobis, Diwali und Holi, Familie und Heirat, Ganges und Varanasi, Gerüchen und Geräuschen, Hijras und Frauenrechten, Himalaya und Goa, Zugfahren und Rikschas, Kinderarbeit und Korruption, Kühen und Elefanten, Sadhus und Schlangenbeschwörern.

Ich habe schon sehr viel über Indien und von indischen Autoren gelesen, so dass mir viele Aspekte, die Glaubacker in ihrem Buch anspricht, bereits geläufig waren. Ich habe aber auch sehr viel Neues erfahren, denn Glaubacker nähert sich Indien auf etwas unkonventionellere Weise, erzählt von Dingen, die man nicht schon aus x Reiseführern kennt.

‚Indien 151‘ war meine erste Begegnung mit der 151-Reihe, und mir hat das Konzept sehr gut gefallen. Natürlich sind nicht alle Themen für alle Leser gleich spannend, aber durch die schönen Fotos, die neugierig auf die Texte machen, und die ebenso knappen wie unterhaltsam geschriebenen und informativen Texte liest sich das Buch flott, und selbst Aspekte, die mich zuvor vielleicht weniger interessiert haben, wurden so gut aufbereitet, dass das Buch auf keiner einzigen Seite langatmig oder weniger relevant war.

‚Indien 151‘ ist ein spannendes und hilfreiches Buch für Indien-Reisende, aber auch eine lesenswerte Lektüre für alle, die daheim bleiben und sich Indien lediglich literarisch nähern wollen. Zudem war dies sicher nicht mein letztes Buch aus der 151-Reihe, da das Konzept sowohl übersichtlich gestaltet als auch etwas entfernt vom Mainstream der Reiseliteratur ist.

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