Andrea Gunkler , Wernhild Bär Fährtensucherinnen

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fährtensucherinnen“ von Andrea Gunkler

7 Frauen, 3 Generationen: Sieben Autorinnen gewähren Einblicke in das Zeitpanorama des 20. Jahrhunderts. In biografischen Stücken zeigen sich die Fährtensucherinnen Irene Kreissl (geb. 1925), Helga Overweg (geb. 1937), Waltraud Viehmann (geb. 1943), Wernhild Bär (geb. 1944), Monika Beisheim (geb. 1947), Andrea Gunkler (geb. 1967) und Claudia Wagner-Kempf (geb. 1970). Die Frauen aus der Schreibwerkstatt Dippelmühle in Bad Hersfeld erzählen von Bombennächten und Hungerjahren, von Kind- und Muttersein, vom Leben am Fluss, vom Fröscheküssen und vom Überwinden der innerdeutschen Grenze. Vom Persönlichen ausgehend sind Erzählstücke entstanden, die Gesellschaftliches spiegeln und so weit über das Private hinausgehen. Folgen Sie den Autorinnen zurück nach Fulda, auf die schwäbische Alb, nach Fritzlar, an die kleine Elster, an die Nordsee – in eine andere Zeit, an andere Orte, von wo aus sie losgingen, um die Heutigen zu werden: Frauen aus Bad Hersfeld und Umgebung.

Interessante Einblicke in persönliche Schicksale, prägende Lebenssituationen und unterschiedliche Gesellschaftsstrukturen.

— Dagmar_Urban
Dagmar_Urban
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sieben Autorinnen aus drei Generationen auf den Spuren zu sich selbst

    Fährtensucherinnen
    Dagmar_Urban

    Dagmar_Urban

    22. April 2017 um 19:11

    Irene Kreissl (geb. 1925) und Helga Overweg (geb. 1937) erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend in Kriegszeiten, an Verluste und Umwege, an kleine Freuden und große Chancen. Waltraud Viehmann (geb. 1943), Wernhild Bär (geb. 1944) und Monika Beisheim (geb. 1947) beschäftigen sich mit dem Kind- und Muttersein ebenso wie mit Grenzüberschreitungen im buchstäblichen und übertragenen Sinn. Ein Suizid und das Heimweh nach der Geborgenheit bei der Großmutter, die DDR-Ausreise der Kinder und die Sehnsucht bis zur Familienzusammenführung, familiäre Probleme durch einen alkoholkranken Stiefvater und das Glück in einer frühen Ehe treiben diese drei Autorinnen um.  Andrea Gunkler (geb. 1967) und Claudia Wagner-Kempf (geb. 1970) erzählen über ihre Träume, Ziele und die Schwierigkeit, gegen Erwartungen zu verstoßen, zu scheitern und neu zu beginnen, über Selbstzweifel, Selbstfindung und Selbstbewusstsein. Eine gelungene Zusammenstellung völlig unterschiedlicher Lebenswege und Erfahrungen sowie Sprach- bzw. Schreibstile, die zum Nachdenken und zum eigenen Reflektieren anregen.

    Mehr