Andrea Habeney Arsen und Apfelwein

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Inhaltsangabe zu „Arsen und Apfelwein“ von Andrea Habeney

Vorweihnachtliche Stimmung in Frankfurt – doch keine Zeit der Besinnlichkeit für Kommissarin Jenny Becker und ihr Team. Gleich drei Verbrechen halten sie in Atem: ein grausam misshandeltes Mädchen im Main, das niemand zu kennen scheint, ein vergifteter Nikolaus im Polizeipräsidium und ein reicher junger Mann tot im Gebüsch. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, bald gibt es mehr Fragen als Antworten. Da ist es keine Hilfe, dass sich Jennys Liebesleben ausgerechnet jetzt auf einer munteren Achterbahnfahrt befindet. Erst als die Polizisten erkennen, wie alle drei Fälle zusammenhängen, lüftet sich der Schleier … Mit Arsen und Apfelwein schreibt Andrea Habeney ihre erfolgreiche Serie um Jenny Becker und ihr Ermittlerteam fort – erstmals im Conte Verlag. Ein Muss nicht nur für Frankfurter, sondern auch für Freunde des Polizeiromans.

Krimi mit viel Lokalkolorit, der die Spannung leider nicht durchgehend halten kann mit einer nicht immer einfachen Kommissarin.

— progue
progue

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  • Mord und heißer Apfelwein zur Weihnachtszeit - nett und amüsant!

    Arsen und Apfelwein
    tootsy3000

    tootsy3000

    Jenny Becker ist eine taffe Kommissarin mit einem guten Gespür für das Wesentliche. Meistens ist sie sehr umgänglich, kann aber auch sehr aufbrausend sein. Diese Charakterzüge machen sie aber sympathisch und menschlich. Auch ihre beiden Kollegen Sascha und Logo passen wunderbar in dieses Team und bringen mit ihren Sprüchen Leben in die Ermittlerarbeit. Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Beginnt sie erst mal mit der Weihnachtsfeier und einem vermeintlichen Anschlag an einen Polizistensohn, schwankt sie recht bald in die Vergangenheit zurück um sich allmählich wieder im Jetzt und Heute zu finden. Anfangs wurde ich nicht recht schlau aus diesem Rückblick, erst allmählich begann sich ein klares Bild daraus zu formen, was wiederum der Handlung tiefe verleiht und für eine eigene Art an Spannung sorgt. Eine eigen Art Spannung deshalb, weil man wissen will wie die Ermittlungen voran gehen und was dabei heraus kommt. Die Arbeit des Ermittlerteams und die verschiedenen Schauplätze werden sehr detailliert geschildert, dadurch fällt es sehr leicht sich die Szenen bildlich vorstellen zu können. Die Sprache ist sehr leicht und gut zu verstehen und recht einfach gehalten. Etwas Klischee kam durch die blonde Uni-Sekretärin ins Spiel und sorgte für Auflockerung in diesem Abschnitt der Geschichte. Nur einmal verlief die Handlung für mich nicht rund, ich hatte das Gefühl hier fehlte ein kleiner entscheidender Abschnitt in der Geschichte – ein Druckfehler? Möglich! Im Großen und Ganzen betrachtet ist der Roman sehr gut aufgebaut. Die Handlung selber hat eher wenig Spannung im herkömmlichen Sinne zu bieten – keine Verfolgungsjagden oder ähnliches,  ist aber so gut geschrieben, dass man bis zum Schluss ziemlich im Dunkeln tappt wer der Mörder sein könnte. Das ist ein großer plus Punkt dieses Romans und das empfand ich als spannend gemacht. Ein netter Regional-Krimi für Fans dieses Genre. Gut geschrieben, mit viel Apfelwein und etwas Arsen in der Handlung.

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  • Spannender krimi aus Frankfurt

    Arsen und Apfelwein
    Ritja

    Ritja

    19. December 2013 um 17:10

    Was braucht man vor Weihnachten? Ruhe? Besinnlichkeit? Und etwas Frieden? Das alles muss leider etwas warten, denn Jenny Becker steckt zwischen drei komplizierten Fällen fest und findet bei keinem einen echten Zugang. Fast wie in ihrem Privatleben. Dazu kommen noch ihre zwei direkten Kollegen Logo und Sascha, die ebenfalls, jeder für sich, eine ganz besondere Art haben. Doch nun müssen sie sich beeilen, um die Verbrechen aufzuklären, denn so mancher will die Akten schließen. Warum?  Die Unterstützung fehlt an so mancher Stelle. Gibt es da etwa Verbindungen, von denen keiner etwas wissen darf? Bestehen zwischen den Verbrechen auch Verknüpfungen? Und was haben ganz alte Verbindungen und alte Herren damit zu tun?  Jenny, Logo und Sascha nehmen den Leser nicht nur auf eine spannende Tour durch Frankfurt, sondern auch durch ihr Leben, mit. Die privaten Probleme, der Frustpegel und die Unzufriedenheit mit sich, dem Chef und dem Rest der Welt spiegelt die Realität stark wieder. Die Wut nicht voranzukommen und keine Hilfe zu erhalten, das Gefühl behindert oder belogen zu werden, hat fast jeder schon einmal erlebt und dadurch werden die Figuren und deren Geschichte umso glaubwürdiger. Dazu ist die Sprache ist einfach und schnörkellos und lässt sich sehr gut lesen. Die Figuren sind so gut beschreiben, dass man sich als Leser schnell ein Bild im Kopf schaffen kann.  Logo und Sascha waren meine Symphatieträger und gern wüsste ich, ob nun endlich die großen Lieben gefunden werden und welche Wut- und Frustattacken sie von Jenny Becker noch aushalten müssen. Jenny Becker wirkt etwas unnahbar und spröde, aber sie stellt einen guten Kontrast zu den männlichen Kollegen dar. Andrea Habeney hat einen guten Frankfurtkrimi geschrieben, der es schafft mit seinen kleinen Wendungen und Verstrickungen bis zum Schluss spannend bleiben. Das Ende ist überraschend und gibt dem Krimi noch mal besonderen Abschluss, der für Neugier auf den nächsten Fall erzeugt.

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  • Toller Frankfurt Krimi mit teilweisem wahren Hintergrund

    Arsen und Apfelwein
    baknauf

    baknauf

    09. December 2013 um 08:39

    Kurze Zusammenfassung: Jenny Becker und ihr Team, Sascha und Logo ermitteln in Frankfurt am Main. Und das bei drei Fällen gleichzeitig. Wer ist der Vergiftete Nikolaus? Wieso kam er während der Weihnachtsfeier ins Polizeipräsidium ohne Kontrolle? Wieso wurde er vergiftet? Wer ist das tote Mädchen, und wieso wird es nicht vermisst? Woher kam sie? Wer hat sie so schwer misshandelt, damit es sogar den Pathologen berührt? Und was hat das alles mit dem reichen Toten im Gebüsch zu tun? Fragen über Fragen..... Drei Fälle aber am Anfang keine Zusammenhänge oder Verbindungen. Damit beginnt für Jenny´s Team in Frankfurt am Main die Laufarbeit, mit Befragungen, und jeder Menge an Verdächtigen. Aber während das Team in den Ermittlungen steckt, spielt Jennys Gefühlsleben Achterbahn, dabei nicht ganz unschuldig, der Staatsanwalt Biedermann. Wird Jennys Herz sich entscheiden können? Die Autorin: Andrea Habeney lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie Tiermedizin und führt heute dort eine Tierarzt Praxis. 2011 begann sie mit Ihrem ersten Frankfurt Krimi. Mein Fazit: Es ist ein gut geschriebenes und lesbarer Krimi. Auf 292 Seiten beginnt ein Krimi mit viel Spannung. Es ist ein weiterer Krimi von Andrea Habeney um die Jenny Becker Reihe. Erstmals erschienen im Conte Verlag. Drei Fälle die irgendwie wie an einem roten Faden zusammenhängen, welches sich im Laufe das Lesens erst erschließt. Vor allem es ist nicht langweilig! Man bekommt Lust noch mehr Bücher aus der Jenny Becker Reihe zu lesen. Die Geschichte ist erfunden und hat doch zum Teil wahre Beziehungen. Der Fall des Mainmädchen ist traurige Realität. In Jahr 2001 wurde in Frankfurt am Main eine Mädchenleiche angeschwemmt. Bis heute ist die Identität des Mädchens ungeklärt. Mit diesem Hintergrund ist das Buch noch interessanter. Deshalb gebe ich 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Arsen und Apfelwein" von Andrea Habeney

    Arsen und Apfelwein
    Conte_Verlag

    Conte_Verlag

    Liebe Krimi-Fans, liebe Frankfurt-Liebhaber, Jenny Becker, erfolgreiche Kommissarin der Frankfurter Autorin Andrea Habeney, muss auf Apfelwein verzichten und wieder ermitteln, nachdem ein junges Mädchen im Main gefunden wurde. Ein vergifteter Nikolaus und ein reicher toter Mann verzögern die Ermittlungen erheblich, gilt es doch drei – oder doch nur einen? – Morde aufzuklären. Nach Mörderbrunnen, Mord ist der Liebe Tod und Mord mit grüner Soße ist Arsen und Apfelwein der vierte Roman um Jenny Becker, der es wieder in sich hat: Spannung, Witz und ganz viel Frankfurter Charme. Wir möchten, dass ihr diesen Krimi kennen lernt. Daher starten wir eine Leserunde, zu der ihr euch bis zum 19. Juli 2013 anmelden könnt, und verlosen 10 Exemplare von Arsen und Apfelwein. Hierfür müsst ihr natürlich nicht aus Frankfurt sein, sondern uns eine einfache Frage beantworten: Zu welcher Jahreszeit spielt der neue Jenny Becker-Krimi? Weitere Infos findet ihr unter www.conte-verlag.de.   Inhalt: Tödliche Vorweihnachtszeit in Frankfurt. Gleich drei Verbrechen trüben die alljährliche Besinnlichkeit: ein grausam misshandeltes Mädchen, ein vergifteter Nikolaus und ein reicher junger Mann tot im Gebüsch. Bei den Ermittlungen decken die Kommissarin Jenny Becker und ihr Team ein Rätsel nach dem anderen auf. Da ist es keine Hilfe, dass sich Jennys Liebesleben ausgerechnet jetzt auf einer munteren Achterbahnfahrt befindet. Die Verbrecherjagd mit Kommissarin Jenny Becker und ihrem Ermittlerteam geht in eine neue Runde. Andrea Habeney führt eine Kleintrierpraxis im Westen Frankfurts. Mit Arsen und Apfelwein schreibt die Autorin ihre erfolgreiche Serie um Jenny Becker fort – erstmals im Conte Verlag.   Wir hoffen, ihr seid neugierig geworden. Bei Fragen – nur keine falsche Scheu, ich helfe euch gerne weiter.   Herzliche Grüße, Amelie

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  • Tödliche Vorweihnachtszeit

    Arsen und Apfelwein
    progue

    progue

    27. August 2013 um 10:11

    Es sind gleich drei Fälle, die Kommissarin Jenny Becker und ihr Team in Atem halten: Da ist erst einmal der junge Mann, der als Weihnachtsmann verkleidet, direkt bei der Frankfurter Polizei einschleicht und dort während der Weihnachtsfeier umkippt. Vergiftung oder Allergie? Dann ein junges Mädchen, das aus dem Main gefischt wurde und mit schwersten und grausamsten Verletzungen in der Rechtsmedizin auf dem Tisch liegt und zum Schluss ein weiterer junger Mann, der tot in einem Gebüsch hinterm Opel-Zoo liegt. Hängen die drei Verbrechen zusammen? Handelt es sich überhaupt um drei Verbrechen? Die Eltern des ersten Opfers sind bekannt: Der Vater ist ein Kollege. Die Eltern des zweiten Opfers - Fehlanzeige. Es ist nicht einmal möglich, die Identität des Mädchens herauszufinden. Und die Eltern des toten jungen Mannes benehmen sich mehr als merkwürdig. Sie sind reich, der Vater arbeitet in einer sehr großen Firma und ist gleichzeitig Ehrenkonsul eines nicht näher benannten Landes. Doch weder er noch seine Frau, die seltsam abwesend ist, zeigen Trauer. Bestenfalls fühlen sie sich durch die befragenden Ermittler gestört. Die Spuren führen Jenny Becker und ihre Kollegen unter anderem zu einer russischen Großfamilie, die ihre Hände wohl auch in Mafiadingen hat, zu einer ominösen Studentenverbindung, einer kriminellen Vereinigung von Studenten und in die Botschaften verschiedener Staaten. Dadurch müssen sie mit äußerster Behutsamkeit vorgehen, um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden und Jenny muss sich mehr als einmal dem Ärger des Staatsanwaltes stellen, in den sie zu allem Überfluss verliebt ist. Die Fälle selbst sind interessant, der Einstieg und Anfang des Krimis hat mir sehr gut gefallen. Weniger gut jetzt im Nachhinein finde ich, dass in Kursiv ein paar Eintragungen des zu Tode gequälten Mädchens zu finden war, denn dadurch war mir spätestens ab der Hälfte klar, was es mit dem Fall auf sich hatte, auch wenn mich der tatsächliche Mörder dann überrascht hat. Die Folge aus der zeitigen Erkenntnis war das Abflachen des Spannungsbogens und die Langeweile in der Mitte des Buches, zumal die Ermittler zwar viel herumgefahren sind, aber wenige Erkenntnisse gewannen. Das nahm das Tempo aus der Geschichte; es wurde auch nicht besser dadurch, dass Jenny Becker eine ziemliche Zicke ist, die einerseits tough sein will, andererseits sich durch jedes Mannsbild, der energisch auftritt, aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Sie ist mir ziemlich unsympathisch, denn ihre Unsicherheiten lässt sie an ihrem wirklich tollen Team aus. Die Schreibweise von Andrea Habeney ist gut und die Story lässt sich nach dem Hänger im Mittelteil wieder gut lesen. Wem es nichts ausmacht, ziemlich zeitig die Zusammenhänge zu erkennen und wer mehr Wert auf das Privatleben der Kommissarin legt, ist mit diesem Buch gut beraten. Für Frankfurter oder Leute aus der Umgebung ist es sogar ein Muss, denke ich. Alles in allem ist es eine gute Krimikost.

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  • Arsen und Apfelwein

    Arsen und Apfelwein
    Ayda

    Ayda

    18. August 2013 um 21:51

    Kurzer Inhalt:Arsen und Apfelwein ist der vierte Band der Serie um die Kommissarin Jenny Becker aus Frankfurt. Das Buch kann aber problemlos ohne die anderen Bände gelesen werden. Dieser Fall spielt in der vorweihnachtlichen Zeit. Mitten in dieser besinnlichen Zeit hat Jenny Becker gleich drei Verbrechen auf einmal aufzuklären. Im Main wird ein misshandeltes Mädchen gefunden doch ihre Identität bleibt vorerst unbekannt. Auf einer Weihnachtsfeier wird der Nikolaus vergiftet aufgefunden und bald darauf wird ein junger Mann aus reichem Hause tot in einem Gebüsch gefunden. Hängen diese mysteriösen Fälle miteinander zusammen ? Die Ermittlungen zeigen sich als sehr schwierig aber Jenny Becker und ihr Team geben nicht auf und sind dem Mörder auf der Spur... Meine Meinung:Ich habe ja durch Lovelybooks Regionalkrimis für mich entdeckt und auch dieser konnte mich überzeugen. Die Idee zur Story war etwas neues für mich . Der Schreibstil war flüssig und spannend. Die Autorin war für mich unbekannt, somit konnte ich wieder ein Buch von einer Autorin und auch Verlag für mich entdecken. Da ich noch nie in Frankfurt war fand ich auch die Beschreibungen der Umgebung interessant. Auch die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, Jenny und ihre Team Sascha und Logo warn mir sehr sympathisch. Das Ende war sehr spannend und ich wäre überhaupt nicht darauf gekommen. Autorin:Andrea Habeney lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie in Gießen Veterinärmedizin. Heute führt Andrea Habeney im Westen Frankfurts eine Tierarztpraxis. (Quelle:http://www.conte-verlag.de/autor/habeney-andrea) Fazit: Die Story passt natürlich sehr in die Winterzeit, mit einem Tee auf dem Sofa hat man wirklich spannende Stunden in Frankfurt:)

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  • Rezension zu ARSEN UND APFELWEIN von Andea Habeney

    Arsen und Apfelwein
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    18. August 2013 um 11:46

    Im Frankfurter Polizeirevier geht es kurz vor Weihnachten wirklich turbulent zu. Bei der internen Weihnachtsfeier wird ein unbekannter Weihnachtsmann vergiftet aufgefunden, in der Nähe des Frankfurter Zoos taucht die Leiche eines jungen gut situierten Studenten auf und ein Misshandlungsfall vom Sommer wartet auch noch auf Aufklärung. Gemeinsam mit ihrem Team gerät die Frankfurter Ermittlerin Jenny Becker in Kreise von Studentenverbindungen, Korruption und die Welt der Botschafter. Daneben kommt ihr eigenes Liebesleben allerdings auch nicht zu kurz. Auf 292 Seiten verstrickt Andrea Habeney gekonnt unterschiedliche Handlungsstränge und führt den Leser in elitäre Frankfurter Kreise.  Am besten haben mir die 3 Hauptermittler Sascha, Logo und und Jenny gefallen. Jung, dynamisch und ehrgeizig ermitteln sie im Team auf ihre ganz eigene Art und jeder trägt etwas zum Fall bei. Die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben und die Schilderungen über ihr Privatleben sind auch nicht zu auslandend. Ich kann eigentlich überhaupt nichts Negatives an diesem Frankfurt-Krimi finden. Der Erzähl- und Schreibstil hat mich in wenigen Tagen völlig in seinen Bann gezogen und Tatmotiv und Täter waren schlüssig nachvollziehbar. Ich habe keinen der Vorgängerkrimis über die Ermittlerin Jenny Becker gelesen, bin mir aber sicher, dass sich das lohnt. Fazit: Ein ausgetüffelter, interessanter, gut strukturierter Krimi der wenig Klischees bedarf.

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  • Arsen und Apfelwein - Jenny Becker ermittelt wieder

    Arsen und Apfelwein
    Mine_B

    Mine_B

    14. August 2013 um 20:13

    Der Krimi von Andrea Habeney „Arsen und Apfelwein“ ist der vierte Teil einer Serie, in denen die Kommissarin Jenny Becker im Frankfurter Raum ermittelt. Dies war jedoch mein erstes Buch, welches ich über Jenny Becker gelesen habe, es lässt sich auch gut ohne Vorkenntnisse aus den anderen bisher erschienenen Büchern lesen.   Das Buch spielt in Frankfurt zur Adventszeit. Auf der Weihnachtsfeier im Polizeipräsidium wird der Weihnachtsmann vergiftet – aber wer ist eigentlich der verkleidete Weihnachtsmann? Außerdem hat Jenny Becker noch weitere Fälle zu bearbeiten. In der Nähe des Opel-Zoos wurde in einem Gebüsch eine Leiche gefunden – es stellt sich heraus, dass dies ein reicher junger Mann war. Außerdem ermittelt Jenny Becker noch im Fall eines toten Mädchens, welche im Main gefunden wurde und bisher ist dessen Identität noch unbekannt. Die Autopsie ergab, dass das Kind misshandelt wurden ist, es zeigt auch eine Unterernährung auf. Jenny hat alle Mühe, in den Fällen zu ermitteln und gerät in Kreise hinein, in denen sie lieber nicht ermitteln möchte. Aber dies ist noch nicht genug, auch das Liebesleben von Jenny hat einige Turbulenten vorzuweisen. Die Kommissarin Becker und ihr Team geben sich alle Mühe, hinter dem Mörder des jungen Mannes zu kommen und stoßen dabei auf einige interessante Gegebenheiten.   Das Cover zu dem Krimi empfinde ich als recht ansprechend. Es hat in mir das Interesse an dem Buch geweckt und hat neugierig auf den Inhalt gemacht. Der Schreibstil von Andrea Habeney ist direkt, welcher durch seine schörkellose, nicht überflüssige Art besticht. Das Buch hat sich dadurch sehr flüssig lesen lassen und man war bei den Ermittlungen immer mitten in der Geschichte drinne. Die Charaktere sind recht gut gezeichnet, sie wirken sehr real und jeder hat so seine Ecken und Kanten – keiner wirkt überdimensioniert. Leider fand ich die Art und Weise, wie Jenny Becker mit ihren Kollegen umgeht, nicht immer positiv. Sie ist auch sehr direkt, vergisst aber manchmal dabei die Gefühle der anderen. Auch hatte ich den Eindruck, dass sie immer über das Privatleben ihrer Kollegen auf dem aktuellen Stand sein möchte, aber nicht bereit ist, über ihres zu reden. Die Kollegen von Kommissarin Becker haben mir gut gefallen, wobei sie innerhalb dieses Romans teilweise noch besser und detailreicher beschrieben werden könnten. Ich glaube aber, dass man mit der Kommissarin und dessen Kollegen besser zurechtkommt und einen besseren Bezug aufbauen kann, wenn man die vorherigen Bücher aus der Krimiserie bereits gelesen hat. Den Fall fand ich recht interessant und auch die Vorgehensweise innerhalb der Ermittlungen haben mir gefallen. Das Agieren der Personen fand ich spannend und haben das Buch vorangebracht. Das Ende war mir persönlich leider nicht unvorhersehbar, ich hatte mit einer ähnlichen Auflösung des Falls gerechnet. Die Rückblenden, welche von dem Leben des Mädchens erzählt haben, haben mir gut gefallen. Man hat ein Einblick in dessen Leben und damit ein besseres Gefühl für das Mädchen bekommen.   Mein Fazit: ein durchaus lesenswerter Kriminalroman. Leider hat mich die Kommissarin Jenny Becker nicht ganz überzeugt. Trotzdem ist eine Überlegung wert, weitere Bücher von der Autorin zu lesen. Dafür gibt es von mir 3.5 Sterne.  

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  • Volle Punktzahl

    Arsen und Apfelwein
    loewe

    loewe

    14. August 2013 um 19:11

    Verlagsinfo, Klappentext “Vorweihnachtliche Stimmung in Frankfurt – doch keine Zeit der Besinnlichkeit für Kommissarin Jenny Becker und ihr Team. Gleich drei Verbrechen halten sie in Atem: ein grausam misshandeltes Mädchen im Main, das niemand zu kennen scheint, ein vergifteter Nikolaus im Polizeipräsidium und ein reicher junger Mann tot im Gebüsch. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, bald gibt es mehr Fragen als Antworten. Da ist es keine Hilfe, dass sich Jennys Liebesleben ausgerechnet jetzt auf einer munteren Achterbahnfahrt befindet. Erst als die Polizisten erkennen, wie alle drei Fälle zusammenhängen, lüftet sich der Schleier … Mit  Arsen und Apfelwein  schreibt Andrea Habeney ihre erfolgreiche Serie um Jenny Becker und ihr Ermittlerteam fort – erstmals im Conte Verlag. Ein Muss nicht nur für Frankfurter, sondern auch für Freunde des Polizeiromans.” ISBN: 978-3-941657-93-9 Conte Mein Lesen Jenny Becker ist zurück  Schon lange habe ich mich auf den neuen Fall für Jenny Becker und ihr Team gefreut. Auch im nunmehr vierten Fall um die junge Frankfurter Kommissarin geht es wieder sehr spannend zu. Ich für meinen Teil verfolge sie Serie seit dem ersten Band. Chronologische Reihenfolge :  Mörderbrunnen, Mord ist der Liebe Tod und Mord mit grüner Soße. Ich finde Andrea Habeney hat hier ein wunderbares Team erschaffen. Sie baut ihre Protagonisten in jedem Band ein wenig mehr aus und wir Leser dürfen immer ein Stückchen aus dem privaten Leben unserer Helden mitbekommen. Nie zu viel, als dass es den jeweiligen Fall stören würde, und doch immer genau so viel wie nötig um dem Mord einen gelungenen Rahmen zu geben.  Auch  Frankfurt und Umland wird immer wieder sehr gut beschrieben, so dass man sich in der Stadt wieder findet. Diesmal hat sich Andrea Habeney einem ganz brisanten Thema gewidmet… Ein junges Mädchen wird tot  am Main aufgefunden. Die Autopsie ergibt schreckliche Misshandlungen. Niemand vermisst die junge Frau, alle Suche bleibt erfolglos.  Auf der internen Weihnachtsfeier, wird der Nikolaus vergiftet und dann gibt es noch den reichen, jungen Sohn der Tot im Gebüsch liegt…Als ob das alles nicht schon genug wäre, scheint Jennys Liebesleben erneut in Gefühlschaos auszuarten. In Rückblenden lesen wir immer einige Passagen aus dem traurigen Leben des jungen Mädchens, Stück für Stück erschliesst sich dem Leser wer das Mädchen ist und warum sie so leiden muss. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und man fliegt nur durch die Seiten. Auch mit dem Ende kann Andrea Habeney hier wieder punkten. Lange lässt sie uns Leser im Dunklen und auch wenn das Ende für mich  nicht wirklich ganz zufriedenstellend ist, so liegt es nicht an der Autorin, sondern einfach ein Stück weit an der  Ungerechtigkeit des Lebens. Ich kann mir durchaus vorstellen dass durch diverse Immunitäten nicht immer alles ans Tageslicht kommt… Ich kann diesen Krimi allen Krimifans wärmstens empfehlen 

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  • Frankfurt-Krimi für Frankfurter - aber nicht so toll für Heidelberger

    Arsen und Apfelwein
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    07. August 2013 um 12:58

    Die Ermittlerin Jenny Becker, ein wenig ruppig und aufbrausend, muss in gleich drei Fällen ermitteln: da ist das junge Mädchen, das grausam misshandelt worden ist und im Main gefunden wurde. Dann ist der Nikolaus auf der Weihnachtsfeier umgekippt – eine Reaktion auf Nüsse. Und der Nikolaus entpuppt sich als Sohn von Jennys Kollegen Mogler. Und dann wird ein junger Mann ermordet aufgefunden, der vor Jahren ein junges Mädchen aus Kasachstan angefahren hat und das seither leichte Behinderungen zurückbehalten hat. Sie ist somit eine Schande für die Familie und findet keinen Mann, wie die Familie sagt. Ging eine weitere Schmerzensgeld-Forderung schief und Marc Duprais musste deshalb sterben? Wieso ließen seine Eltern ihn überhaupt so früh so selbständig in Deutschland leben, während sie selbst die meiste Zeit in Afrika sind? Alles sehr dubios, alles sehr verworren – und haben die drei Fälle irgendeinen gemeinsamen Nenner? Jenny ermittelt auf ihre ganz eigene Art und kämpft dabei auch noch mit ihren Gefühlen zu Biederkopf. Andrea Habeney hat einen schlichten, schnörkellosen Schreibstil. Bei mir hat sich leider kaum Spannung eingestellt, das Buch konnte mich nur mäßig fesseln. Für Frankfurt-Kenner sicher ein Leckerbissen, da viele Örtlichkeiten erwähnt werden und Fahrten von einem zum anderen Stadtteil immer wieder erwähnt werden. Die finden Ortsfremde aber sicher nicht so interessant. Ich konnte mich mit keinem der Protagonisten richtig anfreunden, schon gar nicht identifizieren. Besonders schade finde ich die vielen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Das hat mir (bin bekennender Rechtschreibfreak) den Lesespaß dann doch sehr beschnitten. Alles in allem vergebe ich drei von fünf Sternen, da „Fronkfodda“ ganz sicher mehr Freude an diesem Buch haben werden als Nicht-Frankfurter. Auch wenn ich diese Stadt echt toll finde, der Krimi reicht da nicht so ganz ran.

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  • Rezension zu "Arsen und Apfelwein" von Andrea Habeney

    Arsen und Apfelwein
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    06. August 2013 um 17:07

    Kommissarin Jenny Becker muss in der Vorweihnachtszeit in einem Mordfall ermitteln. Ein junges Mädchen wurde tot im Main gefunden. Auf der Weihnachtsfeier kippt der Nikolaus einfach um. Und dann wird auch noch ein toter junger Mann gefunden. Haben alle drei Fälle etwas miteinander zu tun? Zunächst tappen Jenny und ihre Kollegen im Dunkeln, doch schon bald haben sie einen Verdacht. Das Buch beginnt recht spannend. Leider gelingt es der Autorin nicht, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Zwischendurch flacht die Geschichte leider etwas ab. Das Ende ist dann aber doch wieder überraschend. Insgesamt ein ganz netter Krimi, dem leider ein wenig die Spannung fehlt.  

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  • Arsen und Apfelwein

    Arsen und Apfelwein
    Manu2106

    Manu2106

    06. August 2013 um 16:04

    Eine schöne Bescherung. In der Vorweihnachtszeit wird ein totes misshandeltes Mädchen im Main gefunden, welches nicht einmal vermisst wird, die Ermittler tappen schnell im dunkeln. Auf der Weihnachtsfeier der Polizei kippt der Nikolaus einfach aus den Latschen, keiner weiß warum, wurde er etwa vergiftet? Von wem? Fast zur selben Zeit wird ein reicher junger Mann tot im Gebüsch gefunden, wer könnte da nun hinterstecken? Jenny Becker und ihr Team, bestehend aus Sascha und Logo ermitteln in alle erdenklichen Richtungen, trotz der ganzen Steine die ihnen in den Weg gelegt werden lassen sie sich nicht entmutigen, und raffen sich immer wieder auf. Gelingt es dem Team die Fälle zu aufzuklären? Natürlich gelingt es Ihnen :) Nur wie genau, und ob die Drei Fälle zusammenhängen oder nicht, das sage ich hier nicht ;) Ich fand die Geschichte, und die ganzen zusammenhänge recht interessant, vorallem das Finale ist richtig klasse, hätte ich nie mit gerechnet. Die Autorin lässt einen doch sehr lange zappeln bis man hinter alle zusammenhänge inkl. Täter kommt. Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich, aber sehr gut beschrieben worden. Auch bei den Umgebungen hat sich die Autorin viel Mühe mit den Beschreibungen gegeben, bildlich kann man sich das wunderbar vorstellen. Der Schreibstil ist schön, das Buch lässt sich recht flüssig lesen, obwohl man erstmal etwas in die Vergangenheit katapultiert wird. Geschrieben ist das Buch in der Dritten Person. Mir persönlich hat es etwas an Spannung gemangelt. Es fing wunderbar an, aber es flaute ab, richtig Spannung kam dann später erst wieder auf, drum gibt's von Vier Sterne, aber sonst ist es wirklich ein sehr schönes Buch, mit einer tollen Geschichte, und einem noch besseren Ende.

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  • Tipp!

    Arsen und Apfelwein
    unclethom

    unclethom

    05. August 2013 um 15:25

    Der Klappentext: Vorweihnachtliche Stimmung in Frankfurt – doch keine Zeit der Besinnlichkeit für Kommissarin Jenny Becker und ihr Team. Gleich drei Verbrechen halten sie in Atem: ein grausam misshandeltes Mädchen im Main, das niemand zu kennen scheint, ein vergifteter Nikolaus im Polizeipräsidium und ein reicher junger Mann tot im Gebüsch. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, bald gibt es mehr Fragen als Antworten. Da ist es keine Hilfe, dass sich Jennys Liebesleben ausgerechnet jetzt auf einer munteren Achterbahnfahrt befindet. Erst als die Polizisten erkennen, wie alle drei Fälle zusammenhängen, lüftet sich der Schleier … Mit Arsen und Apfelwein schreibt Andrea Habeney ihre erfolgreiche Serie um Jenny Becker und ihr Ermittlerteam fort – erstmals im Conte Verlag. Ein Muss nicht nur für Frankfurter, sondern auch für Freunde des Polizeiromans. Quelle: www.lovelybooks.de Die Autorin: Andrea Habeney lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte sie in Gießen Veterinärmedizin. Heute führt sie im Westen Frankfurts eine Tierarztpraxis. Als Vielleserin und Krimifan begann sie selbst zu schreiben und veröffentlichte Anfang 2011 ihren ersten Frankfurt-Krimi "Mörderbrunnen". Bereits im Herbst 2011 folgte das zweite Buch, "Mord ist der Liebe Tod", ebenfalls mit der Frankfurter Kommissarin Jenny Becker. Im April 2012 erschien der dritte Jenny-Becker-Roman, "Mord mit grüner Soße". Quelle: www.amazon.de Meine Meinung: Bisher war die Autorin für mich ein unbeschriebenes Blatt. Was sich jedoch jetzt ändern wird. Sicher ist dies nicht der letzte Roman den ich von Andrea Habeney lesen werde. Bildhaft beschreibt sie ihre Protagonisten und Schauplätze in Frankfurt und Umgebung. Durch die tolle Schreibweise steht man sofort mitten drin in der Story. Die Spannung steigt langsam an um such dann immer mehr zu steigern. Besonders gut gelungen, das Finale mit dem man so nicht unbedingt rechnen konnte. Für mich als Frankfurter, war es insbesondere auch deshalb interessant, weil ich so die Örtlichkeiten nachvollziehen konnte und weil es interessant war ob man anhand der Erklärungen diese auch wiedererkennen kann. Für jeden Krimi- und Frankfurtliebhaber ist dieser Roman ein absolutes Muss. So kann ich nicht umhin, und Bewerte den Roman mit der Höchstpunktzahl von 5 von 5 Sternen. Selbstverständlich spreche ich hier auch eine Leseempfehlung aus.

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