Andrea Hensgen

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Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH.

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Erschienen am 01.10.2018
Darf ich bleiben, wenn ich leise bin?

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Erschienen am 01.12.2003
Auf kleinen Pfoten kommt das Glück

Auf kleinen Pfoten kommt das Glück

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Erschienen am 21.03.2012
Mit ZORRO durch die Nacht

Mit ZORRO durch die Nacht

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Erschienen am 25.07.2016
Ferien daheim

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Erschienen am 01.03.2012
Frohe Ostern, Sophie! (1. Klasse)

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Erschienen am 07.02.2011
Als Häschen den Sheriff erschoss

Als Häschen den Sheriff erschoss

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Erschienen am 24.08.2009

Neue Rezensionen zu Andrea Hensgen

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kathrineverdeens avatar

Rezension zu "Mit ZORRO durch die Nacht" von Andrea Hensgen

Rezension zu "Mit ZORRO durch die Nacht" von Andrea Hensgen
kathrineverdeenvor 2 Jahren

Als ich noch ein Kind war, habe ich mir oft jemanden an meine Seite gewünscht, der immer für mich da ist und mich beschützt. Jemand starkes, der meine schwierigen Kämpfe für mich austrägt und dabei nie verliert. Leider hat sich dieser Wunsch nie erfüllt und meine Probleme musste ich selbst bewältigen. Matti hat etwas mehr Glück, denn ihm steht ein besonders starker Junge zur Seite: ZORRO - ein Junge gekleidet mit einem Hut, einer Maske und einem schwarzen Umhang. Eines Nachts stand dieser an seinem Fenster und wollte hereingelassen werden. Zuerst zögert Matti, denn die dunkle Gestalt jagt ihm etwas Angst ein. Als Matti jedoch bemerkt, dass es sich um ein Kind in seinem Alter handelt - nur einen halben Kopf größer als er -, öffnet er ihm das Fenster. Jedoch bleibt es nicht bei einem nächtlichen Besuch. Denn dieser Junge, der sich selbst wie ZORRO kleidet, und sich auch so nennt, weiß über alles Bescheid: Über die Probleme in der Schule und beim Fußball. Und dass Mattis Papa nur wenig Zeit für ihn hat. Über alles kann Matti mit ZORRO reden, auch über Mama, was ihm sonst sehr schwer fällt. Sind Mattis Probleme auch noch so groß, ZORRO hat immer eine Lösung parat. Nachdem Matti sich so an die Besuche von ZORRO gewöhnt hat, bleibt dieser einen ganzen Sommer lang verschwunden …

Auf den ersten Seiten macht Matti den Leser mit seinem Alltag vertraut. Er erzählt von einem Schicksalsschlag, der ihn und sein Leben komplett verändert hat – wobei er nie ausführlich über die vergangenen Ereignisse spricht. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen jedoch die vielen Begegnungen mit ZORRO - der immer da ist, wenn Matti ihn am meisten braucht.

Matti hat mit vielen Problemen zu kämpfen, die fast jedes Kind in seinem Alter hat. Gerade deswegen empfindet man den ernsteren Kern dieser anrührenden Geschichte nicht als zu bedrückend. Wir Leser erleben, wie Matti die Schwierigkeiten, die ihn sehr belasten, meistert und daran wächst. Zuerst braucht er ein wenig Unterstützung und manchmal ist er kurz davor aufzugeben, aber am Ende geht er gestärkt aus vielen Situationen hervor.

„Mit ZORRO durch die Nacht“ von Andrea Hensgen ist ein Buch für Kinder ab 9 Jahren, welches sich mit Trauer und Verlust beschäftigt. Die Handlung, die dank eines leisen Humors nie zu schwermütig wirkt, lässt viel Raum für eigene tiefgründige Gedanken. Obwohl die Geschehnisse um den Verlust nur kurz besprochen werden, spürt man die Trauer und die Sehnsucht nach dem verlorenen Menschen deutlich auf jeder Seite dieses Buches. Der Schreibstil ist der Zielgruppe angepasst: Kurz gehaltene Kapitel mit häufigen Szenenwechsel, wobei die Episoden von der Autorin nicht zu sehr ausgeschmückt und recht oberflächlich gehalten werden. Zusätzlich laden viele wunderschöne Illustrationen von Maren Collet zum Verweilen ein, die in vielen Passagen den Text ergänzen.

„Mit ZORRO durch die Nacht“ von Andrea Hensgen ist eine schöne und kurzweilige Geschichte, die zeigt, dass man nicht immer einen Superhelden braucht, um etwas zu erreichen. Und vor allem macht diese Geschichte Mut, nicht zuletzt durch Hensgens authentische literarische Figuren, die heldenhaft zu Herzen gehen und den Leser begeistern.

www.kathrineverdeen.blogspot.de

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Auf kleinen Pfoten kommt das Glück" von Andrea Hensgen

Ein schönes Buch für Eltern und Kinder
R_Mantheyvor 3 Jahren

Der kleine Mann ist wirklich ein kleiner Mann. Und er arbeitet bei einem Bäcker. Doch der ist riesig und brüllt ständig herum. Da kauft sich der kleine Mann zum Trost einen winzigen Hund, mit dem er nun gemeinsam lebt. Er schimpft nie mit dem kleinen Hund, auch wenn er noch so wild im Zimmer herumtobt.

Dann lässt der kleine Mann den kleinen Hund an einem Hunderennen teilnehmen. Als der Startschuss ertönt erschrickt der kleine Hund, rennt ängstlich herum und pinkelt dem Starter ans Bein.

Da entdeckt der kleine Mann, dass es auch unter den Hunden verschiedene Seelen gibt, laute und leise, mutige und ängstliche. Fortan reagiert der kleine Mann nicht mehr auf das Gebrüll des Bäckermeisters. Und siehe da, auch der Schreihals beruhigt sich.

An sich eine sehr schöne und niedlich gezeichnete Geschichte. Ob jedoch die wirkliche Botschaft bei den Vier- bis Sechsjährigen so einfach ankommt, scheint mir jedenfalls nicht ganz klar. Ungewollt schauen natürlich auch die vorlesenden Eltern mit diesem Buch in den Spiegel. Das sollten sie vorher wissen.

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juni_monds avatar

Rezension zu "Hamlet redet zu viel" von Andrea Hensgen

Ein wahrer Gedankenstrom
juni_mondvor 5 Jahren

Edgar - der Protagonist von Andrea Hensgens Hamlet redet zu viel ist Kellner im Kunsthaus, einer Kneipe, die als Anlaufstelle für Künstler und Kunstliebhaber fungiert.

Er versteht sich gut mit dem Koch des  Kunsthaus, Carlo, die beiden haben ein eher gehemmtes Verhältnis zum Chef der Kneipe, Walter.
Nach der Arbeit fahren die beiden jungen Männer in die selbe Richtung mit den Fahrrädern heimwärts um an einer Brücke halt zu machen und zu reden. Das ist ihr gemeinsames Ritual.
Doch nun hat Edgar Hamlet von William Shakespeare gelesen und ist davon mehr als nur begeistert. Er möchte Carlo in nächtlichen Etappen vom Inhalt des Werkes erzählen und sich anschließend mit ihm darüber unterhalten. Carlo ist einverstanden und so beginnt eine Auseinandersetzung mit Shakespeares Werk, verbunden mit einer neuen Geschichte.
 
Denn als Edgar bei Carlos Umzug hilft, lernt er dessen langjährige Freundin Alrah kennen. Alrah ist Faszination. Alrah weiß alles. Alrah kann alles erklären. Sie ist Edgar scheinbar in allen Gebieten überlegen, er fragt sich, wie sie es trotz geringem Altersvorsprung geschafft hat, derart viel zu  wissen.
  
Die Gespräche und Analysen zu Hamlet bleiben nicht länger Edgars und Carlos persönliche Sache. Alrah bezieht sich mit ein und bald soll es eine Konzentration auf ihre Rolle geben.
 
Eine komplizierte Annäherung der Charaktere... und da ist dann noch das ungeklärte Verhältnis zwischen Alrah und Carlo. 
 
Und wäre das nicht alles schon genug für Edgar, so gibt es da noch Mike. Mike ist ein Gast im  Kunsthaus, der immer allein dort erscheint und ein abstoßendes Äußeres hat.
Die jungen Männer überlegen ob es nicht Unrecht ist jemanden, auf Grund von Äußerlichkeiten aus der Gesellschaft auszuschließen, denn offensichtlich hat Mike keine Freunde und niemand möchte etwas mit ihm zu tun haben.
Doch schnell stellt sich heraus, dass Mike auch eine ablehnende Haltung nach außen zeigt. Er tyrannisiert Edgar. Ohne dass es einen Grund dafür gäbe.
Edgar zerbricht sich den Kopf, was den Ausschlag für Mikes Verhalten gegeben haben könnte. Er wird nicht schlau aus ihm.. er versucht Mikes Inneres zu verstehen, sein Verhalten als Reaktion auf die Umwelt zu interpretieren und es zu entschuldigen bzw. es zu rechtfertigen.
 
Doch dann passiert etwas, was sich nicht länger als "Notwehr" gegen das Verhalten der anderen entschuldigen lässt.
 
Edgar sollte Handeln.
Doch er denkt nur über Handlungen nach.
Er denkt zuviel.
Wie Hamlet.
 
Eine andere Seite der Geschichte, die mit Edgars Selbstfindung zu tun hat, ist die Auseinandersetzung mit seiner Kindheit. Dies manifestiert sich in Briefen, die Edgar regelmäßig an seinen Bruder Wolfgang verfasst. Nach diesen Briefen sind auch die Kapitel gegliedert.
 
Ich kann das Buch nur empfehlen, ich habe auch Shakespeares Hamlet parallel dazu gelesen, was zwar nicht unbedingt nötig, aber empfehlenswert ist!

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