Rezension zu "Von 107 Wintern- die Reise zum nördlichsten Weihnachtsgipfel" von Andrea Herrmann
BenteAmlandtAndrea Herrmanns „Von 107 Wintern, Die Reise zum nördlichsten Weihnachtsgipfel“ hat mich in eine wunderbare Familiengeschichte und Märchenwelt entführt, in der der elfjährige Aaron mit seinen Meerschweinchen Marlon und Edith bis zum nördlichsten Weihnachtsgipfel reist. Mir haben die fantasievollen Einfälle der Autorin - der Dachbodenfund, die Gesichter in den Bäumen, die mit Blüten besetzten Elche und viele andere märchenhafte Erscheinungen - sowie der schnell auf den Punkt kommende Schreibstil gut gefallen. Für jemanden, der gefühlt immer mit „weißen Weihnachten“ aufgewachsen ist, ist es wirklich eine seltsame Vorstellung, wenn Kinder noch nie Schnee gesehen haben, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Das Buch thematisiert auch den Umgang mit dem Tod (Trauer um den Großvater) und regt zum Beobachten, zum genaueren Hinsehen und zu einem bewussteren Umgang mit unserer Natur an.




