In meinem Lesekreis haben wir uns für Dez/Jan dieses Buch vorgenommen. Ich bin gespannt, ob meine Lesefreunde beim nächsten Treffen das Buch auch so gut fanden wie ich.
Der Autor, Andrea Hirata, erzählt in diesem Roman von seiner Kinder- und Schulzeit. Er wuchs in armen Verhältnissen auf der indonesischen Insel Belitung nahe Sumatra auf. Dank zwei sehr (!) engagierten Lehrkräften (einer Frau und einem Mann), die meine absolute Hochachtung haben, kann er mit neun anderen zur Schule gehen. Die Schule ist einsturzgefährdet, sie haben keine Materialien und die Toilette ist der nächste Baum. Aber trotz aller Widrigkeiten, lehrt sie die zwei Lehrkräfte zusammen zu halten und zu kämpfen bzw. auf Bildung zu pochen. Es ist ihre einzige Möglichkeit aus der Armut heraus zu kommen.
In seiner Schulzeit gibt Hirata seiner Lehrerin das Versprechen, wenn er groß ist, schreibt er ein Buch über die Schule und das Leben drum herum. Et Voila!
In Indonesien war das Buch ein Bestseller und dadurch Hirata der dort am meisten gelesene Autor. Der Roman wurde in 25 Sprachen übersetzt und 2008 in Indonesien verfilmt (leider gibt es ihn nicht in deutsch, aber auch im Original ist er nicht zu finden – gerne hätte ich ihn geschaut).
Ein warmherzige, anrührende, biografische Geschichte aus einem zerrissenen Land, die einen aber hoffnungsvoll zurück lässt.
Warum sich die Schüler aber „die Regenbogentruppe“ nannte, müsst ihr selbst lesen! … Oder habe ihr das Buch bereits gelesen?













