Andrea Israel

 3.7 Sterne bei 74 Bewertungen
Autor von Johannisbeersommer, The Recipe Club und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andrea Israel

Andrea IsraelJohannisbeersommer
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Johannisbeersommer
Johannisbeersommer
 (73)
Erschienen am 14.07.2010
Andrea IsraelThe Recipe Club
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The Recipe Club
The Recipe Club
 (1)
Erschienen am 21.09.2010
Andrea IsraelTaking Tea
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Taking Tea
Taking Tea
 (0)
Erschienen am 01.09.1988
Andrea IsraelUnti Novel #2
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Unti Novel #2
Unti Novel #2
 (0)
Erschienen am 01.12.2014

Neue Rezensionen zu Andrea Israel

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MelliSt13s avatar

Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

Rezeptgeschichten
MelliSt13vor 2 Monaten

Val und Lilly sind ca 12 Jahre,als sie beginnen den Rezepteclub zu gründen.Sie schreiben sich Briefe oder Postkarten,wie es in den 60ern so üblich war.

Wir begleiten die beiden durch die Schulzeit,Collegezeit, die erste Liebe, die erste Party bis hin zum erwachsen werden.

Valerie wird bei ihren Eltern groß, wird geliebt und geachtet,nur ihre Mutter die unter Depressionen leidet,irritiert das Familienbild.

Lillys Eltern dagegen halten nicht viel von Familie, so wird Lilly schnell erwachsen und selbstständig.

Zwrei Familien wie sie unterschiedlicher nicht sein können.

Neben zahlreichen Briefen und später E-Mails befinden sich in diesem Buch jede Menge Rezepte,herzhaft wie auch süße.

Ein leicht zu lesendes Familiendrama,locker leicht geschrieben, so wie es schon vom Cover präsentiert wird.

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mamenus avatar

Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

Johannisbeersommer
mamenuvor 2 Monaten

Klapptext

Über 25 Jahre lang hatten Lilly und Valerie nicht miteinander gesprochen.Dabei waren sie mal beste Freundinnen,engste Vertraute,verschworen gegen den Rest der Welt.Doch als Lilly sich von ihrer Freundin verraten fühlte,brach sie den Kontakt zu ihr ab.Als ihre Mutter stirbt,fasst sich die mittlerweile 47 jährige Valerie ein Herz und schreibt Lilly eine Mail.Lilly ist überglücklich,wieder von der alten Freundin zu hören,und so entwickelt sich,zunächst vorsichtig tastend,aber bald wieder vertraut,ein lebhafter Austausch.

Sie erinnern sich an ihre gemeinsame Kindheit und Jugend und kramen die Briefe und Rezepte aus jener Zeit wieder hervor.Denn mit elf Jahren gründeten die beiden Mädchen einen Rezepteclub und schickten einander über viele Jahre Briefe und Koch oder Backrezepte,vom Kndergeburstagskuchen über den Silvester Nudelsalat bis hin zu Anti Kummer Waffeln und den Küchenexperimenten während der Collegezeit.Und wie sie in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen an ihre Jugend,an der erste Lieben,große Pläne und mal mehr,mal weniger Auseinandersetzungen mit den Eltern,kommen sich die Frauen wieder Stück für Stück näher.

Und sie lassen diese Erinnerungen aufleben mit Rezepten für die Speisen,die für sie immer schon mehr waren als einfach nur Essen,nämlich Heimat und Trost.Aber unter der Oberfläche schwelt der nie bereinigte Konflikt,der einst zum Bruch führte,weiter.Als sich die beiden Freundinnen wieder an dem Punkt befinden,an dem sich einst ihre Wege im Zorn trennten,muss sich zeigen,ob ihre Freundschaft groß genug ist,die alten Verletzungen zu verzeihen.Und dann ist da noch ein lange gehütetes Geheimnis,das nach vielen Jahren endlich ans Licht kommt und Lillys und Valeries Freundschaft auf eine harte Probe stellt.Werden sie daran wachsen oder sich endgültig entzweien?

 

 

Meine Meinung

Bei diesem Buch muss ich sagen, das ich doch etwas überrascht wurde, da ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Irgendwie passt für mich das Cover sowie auch der Titel nicht zur Geschichte. Es wurde weder über Johannisbeeren geschrieben, noch hat die Geschichte direkt mit Sommer zu tun. Hier steckt eher eine sehr traurige Geschichte drin, worüber ich auch erstaunt war.

Die ganze Geschichte wurde in der Ich Form geschrieben, was ich ja eigentlich sehr mag, aber hier wurde durch das ganze Buch nur E-Mails hin und her verschickt, zwischen Lilly und Valerie, was dann doch für mich nachher etwas langweilig wurde. Wer es mag dem wird das Buch sehr gefallen, aber mir leider nicht so.

Wer sehr gerne Backt und Kocht, der wird dieses Buch lieben, da echt sehr viele Rezepte in dieser Geschichte mit eingebaut sind,was ich persönlich nicht schlecht finde. Bei jeder E-Mail war auch meistens ein Rezept dabei, was den Lese Verlauf echt dann irgendwann unterbrochen hat. Am Anfang habe ich sie mir noch durchgelesen, doch irgendwann habe ich sie nur noch überflogen, weil ich eigentlich eine Geschichte lesen wollte und kein Back oder Kochbuch.

Leider konnte dieses Buch mich nicht so richtig überzeugen.

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ReiShimuras avatar

Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

Die Schwierigkeiten einer Freunschaft
ReiShimuravor einem Jahr

„Johannisbeersommer“ erzählt die Geschichte der zwei Freundinnen Lily und Valerie. Die beiden lernen sich in den 1960er Jahren kennen, da bereits ihre Eltern eine tiefe Freundschaft zu einander haben. Die beiden Mädchen wachsen zusammen und doch örtlich voneinander getrennt auf. Verbunden sind die beiden aber nicht nur durch ihre Eltern, sondern vor allem auch durch ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen und Backen. Ansonsten gibt es wenige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Mädchen. Lily ist selbstbewusst, extrovertiert und künstlerisch begabt, wohingegen Valerie eher ruhig, zurückgezogen und ein naturwissenschaftliches Interesse pflegt. Doch Geheimnisse und Unstimmigkeiten überschatten die Freundschaft und der Kontakt reißt über die Jahre immer wieder ab. Doch ganz ohne die andere können sie auch nicht leben. Ein neuer Annäherungsversuch wird nach Jahren der Trennung gestartet. Wird ihre Freundschaft dieses Mal Bestand haben oder können sie die Vergangenheit einfach nicht vergessen.

Das besondere und auffälligste an „Johannisbeersommer“ ist die Erzählform. Diese bleibt auch nicht während des ganzen Buches gleich sondern wird mit den verschiedenen Zeitabschnitten die behandelt werden gewechselt. So besteht die 60er Jahre Epoche aus Briefen die sich die beiden Mädchen schreiben, die 2000er Jahre werden mit Hilfe von E-Mails erzählt und nur kurz Bereiche am Ende des Buches weisen eine Prosaform auf.

Zu Beginn war die Erzählform etwas verwirrend und ungewohnt, aber ich persönlich konnte sehr schnell in die Geschichte hineinfinden und empfand daher weder die Briefe noch die E-Mails als störend. Bereits Daniel Glattauer hat mit „Gut gegen Nordwind“ gezeigt, dass ein Buch, welches nur aus E-Mails besteht sehr gut funktionieren kann.

Zusätzlich hebt sich vor allem der längere Mittelteil, die 60er Jahre, durch die vielen Rezepte hervor. Aufgrund ihrer gemeinsamen Liebe zu gutem Essen gründen Lily und Valerie einen Rezept-Club und schicken sich ihre Lieblingsrezepte mit den Briefen mit. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass die Rezepte wirklich nachgekocht werden können und vor allem dass es immer einen Bezug zur Geschichte gab. Es wurden nicht einfach wahllos irgendwelche Gerichte genommen, sondern man merkt dass die einzelnen Speisen für die Mädchen und für die Geschichte eine besondere Bedeutung haben.

Mit den Charakteren hatte ich über längere Zeit Schwierigkeiten und habe gerade anfangs die beiden öfter verwechselt. Dies ist meiner Meinung nach auf die Erzählform zurückzuführen, da der Leser erst nach und nach eine bessere Beschreibung und Vorstellung der beiden bekommt. Mit der Zeit wurde dies aber immer besser und zum Schluss hin hatte ich überhaupt keine Probleme mit dem Verwechseln mehr. Außerdem habe ich Valerie und Lily sehr gut vor meinem geistigen Auge sehen können.

Durch die Zeitsprünge lernt man die beiden sowohl als erwachsene Frauen wie auch als Teenager kennen. Anfangs war ich ein wenig irritiert über den teilweise sehr kühlen und aggressiven Ton in den E-Mails, da ja im Klappentext von Freundinnen die Rede war. Durch die nachfolgenden Kapitel die in den Jugendjahren der beiden spielen, wurde dieser Punkt aber geklärt.

„Johannisbeersommer“ zeigt auf sehr unterhaltsame und anschauliche Weise wie schwierig das Erwachsenwerden ist, aber auch die Schwierigkeiten in Bezug auf Freundschaften und Liebe. Erwartet hatte ich mir eigentlich einen eher seichten Frauenroman, bekommen habe ich allerdings viel mehr. Hier geht es eher darum wie wir durch unsere Eltern geprägt werden, wie das Leben uns manchmal mitspielt, und dass anderen immer scheinbar alles leichter fällt. Ein Buch das zumindest bei mir noch lange nach dem Lesen nachgewirkt und mich zum Nachdenken angeregt hat.

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