Andrea Israel , Nancy Garfinkel Johannisbeersommer

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Inhaltsangabe zu „Johannisbeersommer“ von Andrea Israel

Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten.

Freundschaft fürs Leben.Liebe das Cover. Tagebuch Stil, sowie mit Rezepten bestückt, einfach nur toll. Ein Must Read! I love it!

— BuecherFeenkiste

na ja, sehr vorhersehbare Story. Ab der Mitte war mir alles klar. UND: Ich würde nicht ein Rezept nachkochen oder backen. Schon vom lesen hatte ich Steine im Bauch... ;)

— Pink1975

Schade, ich fand die Rezepte deutlich besser als die Story...für mich leider nur Mittelmaß.

— Queenelyza

Ja ich habe den Käsekuchen mit Keksboden gebacken, war sehr lecker...zu mehr bin ich leider noch nicht gekommen.

— JessSoul

Bei den Rezensionen lese ich ganz oft, dass die Rezepte zum Nachkochen bzw. Backen einladen. Hat denn schon jemand die Rezepte wirklich ausprobiert? Lieben Gruß

— Cappukeks

Ich fand es einfach schön - erfrischend - mal anders - viele neue schöne Rezepte - zwei Tage Sommer - zwei Tage Johannisbeersommer lesen...

— Mina - Das Irrlicht

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  • Die Schwierigkeiten einer Freunschaft

    Johannisbeersommer

    ReiShimura

    08. June 2017 um 10:04

    „Johannisbeersommer“ erzählt die Geschichte der zwei Freundinnen Lily und Valerie. Die beiden lernen sich in den 1960er Jahren kennen, da bereits ihre Eltern eine tiefe Freundschaft zu einander haben. Die beiden Mädchen wachsen zusammen und doch örtlich voneinander getrennt auf. Verbunden sind die beiden aber nicht nur durch ihre Eltern, sondern vor allem auch durch ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen und Backen. Ansonsten gibt es wenige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Mädchen. Lily ist selbstbewusst, extrovertiert und künstlerisch begabt, wohingegen Valerie eher ruhig, zurückgezogen und ein naturwissenschaftliches Interesse pflegt. Doch Geheimnisse und Unstimmigkeiten überschatten die Freundschaft und der Kontakt reißt über die Jahre immer wieder ab. Doch ganz ohne die andere können sie auch nicht leben. Ein neuer Annäherungsversuch wird nach Jahren der Trennung gestartet. Wird ihre Freundschaft dieses Mal Bestand haben oder können sie die Vergangenheit einfach nicht vergessen.Das besondere und auffälligste an „Johannisbeersommer“ ist die Erzählform. Diese bleibt auch nicht während des ganzen Buches gleich sondern wird mit den verschiedenen Zeitabschnitten die behandelt werden gewechselt. So besteht die 60er Jahre Epoche aus Briefen die sich die beiden Mädchen schreiben, die 2000er Jahre werden mit Hilfe von E-Mails erzählt und nur kurz Bereiche am Ende des Buches weisen eine Prosaform auf.Zu Beginn war die Erzählform etwas verwirrend und ungewohnt, aber ich persönlich konnte sehr schnell in die Geschichte hineinfinden und empfand daher weder die Briefe noch die E-Mails als störend. Bereits Daniel Glattauer hat mit „Gut gegen Nordwind“ gezeigt, dass ein Buch, welches nur aus E-Mails besteht sehr gut funktionieren kann.Zusätzlich hebt sich vor allem der längere Mittelteil, die 60er Jahre, durch die vielen Rezepte hervor. Aufgrund ihrer gemeinsamen Liebe zu gutem Essen gründen Lily und Valerie einen Rezept-Club und schicken sich ihre Lieblingsrezepte mit den Briefen mit. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass die Rezepte wirklich nachgekocht werden können und vor allem dass es immer einen Bezug zur Geschichte gab. Es wurden nicht einfach wahllos irgendwelche Gerichte genommen, sondern man merkt dass die einzelnen Speisen für die Mädchen und für die Geschichte eine besondere Bedeutung haben.Mit den Charakteren hatte ich über längere Zeit Schwierigkeiten und habe gerade anfangs die beiden öfter verwechselt. Dies ist meiner Meinung nach auf die Erzählform zurückzuführen, da der Leser erst nach und nach eine bessere Beschreibung und Vorstellung der beiden bekommt. Mit der Zeit wurde dies aber immer besser und zum Schluss hin hatte ich überhaupt keine Probleme mit dem Verwechseln mehr. Außerdem habe ich Valerie und Lily sehr gut vor meinem geistigen Auge sehen können.Durch die Zeitsprünge lernt man die beiden sowohl als erwachsene Frauen wie auch als Teenager kennen. Anfangs war ich ein wenig irritiert über den teilweise sehr kühlen und aggressiven Ton in den E-Mails, da ja im Klappentext von Freundinnen die Rede war. Durch die nachfolgenden Kapitel die in den Jugendjahren der beiden spielen, wurde dieser Punkt aber geklärt.„Johannisbeersommer“ zeigt auf sehr unterhaltsame und anschauliche Weise wie schwierig das Erwachsenwerden ist, aber auch die Schwierigkeiten in Bezug auf Freundschaften und Liebe. Erwartet hatte ich mir eigentlich einen eher seichten Frauenroman, bekommen habe ich allerdings viel mehr. Hier geht es eher darum wie wir durch unsere Eltern geprägt werden, wie das Leben uns manchmal mitspielt, und dass anderen immer scheinbar alles leichter fällt. Ein Buch das zumindest bei mir noch lange nach dem Lesen nachgewirkt und mich zum Nachdenken angeregt hat.

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  • Johannisbeersommer

    Johannisbeersommer

    Flocke09

    Die Geschichte handelt über die Höhen und Tiefen einer jahrzehntelangen Freundschaft. Der Leser wird zu Beginn gleich mitten in die Story geworfen, ohne recht zu wissen wo er steht. Nach ca 20 Jahren ohne Kontakt, versuchen Valerie und Lilly wieder ihre Freundschaft zu beleben. Doch eine lange zurückliegender Disput lässt dies nicht zu. Dann wird man in ihre Kindheit zurückversetzt , in der sie sich viele Briefe geschrieben haben. Diese bekommt man hier zu lesen und es zeigt sich langsam warum sie sich auseinandergelebt haben.  Doch erst der Tod eines Familienmitgliedes und eine überraschende Offenbarung belebt zwei Jahre doch noch ihre Freundschaft. Ich fand das Cover sehr anziehend und den Klappentext. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Aufbau des Buches nicht gefällt. So besteht er zu großen Teilen aus Briefen, E-Mails und Rezepten. Das empfand ich als sehr störend. Die Geschichte an sich war schon interessant und einfühlsam.

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    Traeumeline

    03. September 2014 um 21:14
  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    janaka

    25. October 2012 um 14:25

    Das Cover finde ich sehr schön, es ist farbenfroh und macht Lust auf Sommer. Aber was Titel und Cover mit dem Buch zu tun haben, weiß ich nicht. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen. Die Autoren haben das Buch in Form eines Brief- und Rezeptaustausch geschrieben. Die Idee finde ich sehr witzig. Inhalt: Zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schreiben seit ihrer Jugendzeit Briefe und tauschen Rezepte aus. Lilly ist sehr selbstbewusst und kann schnell Freundschaften schließen, während Valerie eher schüchtern und introvertiert ist. Die Liebe zum Kochen verbindet sich und auch die Familien sind befreundet. Ein Streit entzweit die beiden jungen Menschen und auch Jahre später bei der Beerdigung von Valeries Mutter können sie diesen nicht vergessen. In den Briefen wird deutlich, wie unterschiedlich diese beiden Mädels sind, aber auch wie sehr sie sich eigentlich auch mögen. Fazit: Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Rezepte zu lesen hat Lust aufs kochen gemacht. Das Buch ist sehr unterhaltsam und regt einem auch zum Nachdenken an. Wer gerne kocht und mal in Geheimnisse zweier Teenager eingeweiht möchte, sollte dieses Buch lesen.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Johannisbeerchen

    04. July 2012 um 17:16

    *Meinung:+ Es ist schwer einen Anfang zu finden, das Buch und dessen Geschichte lässt sich nicht leicht in Worte fassen. Ich fange mit dem Inhalt an. Als Lilly eine Mail ihrer ehemals besten Freundin Val erhält ist sie verwirrt und nachdenklich. Der Kontakt bricht ab, aber die Erinnerungen kommen wieder hoch. Diese Erinnerungen sind in verschiedene Kapitel geteilt, die als Überschriften Jahreszahlen tragen. In diesen Kapiteln werden die alten Briefe und Rezepte des Rezep-Clubs aufgezeigt. Wären das Ausnahmen gewesen und der restliche Text in normaler Form geschrieben wäre ich zufrieden gewesen. Allerdings besteht das ganze Buch, bis auf wenige Kapitel gegen Ende, aus E-Mail oder Briefkontakten. Lange Zeit habe ich Val und Lilly verwechselt; wusste nie, wer von beiden gerade den Freund hatte oder wer jetzt lesbisch ist. Zeiten waren auch eher ungreifbar. 2000 ist noch klar, dann kommen die Kinder - und Jugendjahre.. dann wieder 2002, irgendwie war das alles zu viel für mich. Auf dem Klappentext ist von einem Geheimnis die Rede, welches eine Belastungsprobe darstellt. Die ersten 350 Seiten bestehen aus dem mehr oder weniger langweiligen Leben von Val und Lilly, der Streit wird auf den letzten 100 Seiten Gesprächsthema und nach Friede-Freude-Eierkuchen war das Buch auch schon vorbei. Wer Freude an dem Buch hat und mitdenkt, wird sich denken können, was das große Geheimnis ist und wie das Buch letztendlich ausgeht. In einem Satz: Das Buch zog sich wie Kaugummi. Die Rezepte waren immer sehr schön gestaltet, jedoch nichts für meinen Geschmack und auch für die Geschichte überhaupt nicht relevant. +Fazit*: In einem Wort: Überflüssig. Ich hatte überhaupt keinen Spaß am Buch, es zog sich wie Kaugummi und bekommt 1,5 von 5 Punkten, weil es 2 Rezepte gibt, die mich zum Kochen verführen.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    saba

    06. November 2011 um 17:18

    Johannisbeersommer wurde von Andrea Israel und Nancy Garfinkel zunächst im Selbstverlag veröffentlicht und entwickelte sich dann zu einem Überraschungserfolg. Die Geschichte handelt von Valerie und Lilly, die sich während ihrer Kindheit in den 1960er Jahren in New York kennenlernen. Beide verbindet die Liebe zum Kochen und Backen. Als Lilly in einen anderen Stadtteil zieht, bauen die beiden Mädchen eine intensive Brieffreundschaft auf. Außerdem bilden sie einen Rezeptclub und jedem Briefwechsel der beiden, ist ein Koch- oder Backrezept beigefügt. Der Leser erhält einen umfangreichen Einblick in die Entwicklung der beiden Frauen, denn die Handlung erstreckt sich zunächst bis in die Mitte der 1970er Jahre. Dann kommt es zum Bruch zwischen den Freundinnen. Erst 26 Jahre später werden sie wieder voneinander hören, doch die Schatten der Vergangenheit geben auch dann keine Ruhe und die Freundschaft wird erneut auf eine harte Probe gestellt. Ein anrührender Frauenroman, der größtenteils in Brief- und Mailform geschrieben wurde und mit leckeren Koch-und Backrezepten gespickt ist. Genau das richtige Buch für einen netten Sonntag auf der Couch.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    rwe25

    11. July 2011 um 22:42

    Val versucht nach 25 Jahren Funkstille, den Kontakt zu ihrer ehemals besten Freundin Lilly wiederaufzunehmen. Man spürt sofort, dass beiden der enge Kontakt offenbar sehr fehlte und sie sich nichts sehnlicher gewünscht haben als die frühere Vertrautheit iwederaufzubauen. Doch plötzlich reißt der Kontakt wieder ab, wie schon damals vor 25 Jahren, weil die beiden Frauen doch so verschieden sind und der Konflikt von damals noch unterschwellig brodelt und offenbar nie geklärt wurde. Alte Verletzungen brechen wieder auf; Verzeihen ist hier wohl nicht möglich. Andrea Israel und Nancy Garfinkel gelingt auf geschickte Weise die Enthüllung der Lebensgeschichten beider Frauen, sodass sich dem Leser die Puzzleteile erst nach und nach erschließen. Das Buch beginnt mit dem erneuten Versuch der Kontaktaufnahme nach 25 Jahren, geht zurück in die Kindheit der beiden Mädchen mit der Schilderung des Briefwechsels zwischen 1964-1973 und spannt schließlich den Bogen in die Gegenwart und der erneuten Annäherung der beiden. Der Leser lernt zwei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein können. Valerie Rudman, die ruhige, fast unscheinbare, intelligente, und Liliane Stone, die verrückte, lebensfrohe, männerverschleißende. Ihre Eltern sind befreundet, und so werden auch die beiden Mädchen unzertrennliche Freunde. Sie schreiben Briefe, tauschen Rezepte aus, erzählen sich alles und vertrauen sich Geheimnisse an, von denen noch nicht mal ihre Eltern wissen. Anfangs war ich von diesen „Zeitbrüchen“ irritiert und hätte mir gewünscht, dass der frühere Briefwechsel und die Geschichte der beiden in den E-Mails der Gegenwart eingeflochten worden wäre, aber dies wäre sicher zu kompliziert gewesen, den jeweiligen Charakter den beiden so unterschiedlichen Frauen zu verstehen. Auch hätte es den Austausch der Rezepte für mich nicht gebraucht – es hätte ausgereicht, sie in den Briefen jeweils zu erwähnen. So habe ich diese Seiten einfach überblättert. Nachkochen werde ich davon wohl nichts, auch wenn ich eigentlich gern neue Rezepte ausprobiere. Der Titel hat sich mir auch nicht ganz erschlossen. Die einzige Parallele zwischen Johannisbeeren und der geschilderten Freundschaft ist wohl der säuerlich-süße Geschmack der Beeren und der Tatsache, dass die beiden Frauen wohl weder mit- noch ohne einander können. „Sommerlich“ war an diesem Buch jedoch nichts – zumal vor allem der Schluss bewusst kalt und winterlich geschildert wird. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gefallen (bis auf den etwas zu kitschigen Schluss – Muss es denn immer ein zu konstruiertes Happy End geben?). Freundschaften hat jeder, sodass sich jeder Leser durchaus in die Situation hineinversetzen kann. Zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln sich nicht linear, sondern sind durchaus komplex: Missverständnisse und gekränkte Eitelkeiten bestimmen oft die Richtung, in die sich diese Freundschaften dann entwickeln. Die Kunst besteht hier darin, auf die Eigenheiten des jeweils anderen einzugehen und ihn so zu nehmen, wie er eben ist.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Leseratte87

    01. July 2011 um 13:05

    Eine Freundschaft mit Hoehen und Tiefen Valerie und Lilly sind schon seit Schultagen\befreundet. Auch ihre Familien pflegen den Kontakt zueinander und so ist es nicht verwunderlich, dass die beiden sich oft sehen und als beste Freundinnen ueber die Probleme in Ihren Familien erzaehlen. Den Kontakt halten sie vor allem durch Anrufe und Briefe. Am Beginn des Buches steht ein Versuch, ihre Freundschaft wieder zum Leben zu erwecken, denn im Jahr 2000 ist es bereits 26 Jahre her, seit die beiden Frauen zuletzt Kontakt hatten. Das ist nicht nur darauf zurueckzufuehren, dass beide Maedchen sich sehr unterschiedlich entwickelt haben, sondern auch darauf, dass Lilly sich durch Valerie verraten fuehlte. Leider scheitert dieser Versuch, ihre Freundschaft wieder aufzubauen. Doch danach beginnt der Hauptteil des Buches. Briefe, die sich die beiden in ihrer Jugend geschrieben haben, kann man nun lesen und man wird dadurch ein kleiner Teil dieser Freundschaft. Man lernt beide Maedchen kennen und merkt im Verlauf der Lektuere, dass die beiden Maedchen sehr verschieden sind. Val ist eher schuechtern, eine Wissenschaftlerin, die weiss, was sie vom Leben will. Lilly dagegen traeumt von einer Karriere als Saengerin, ist selbstbewusst und tut was sie will. Schon waehrend des Briefwechsels der beiden Freundinnen liest man immer wieder von kleineren Streitereien und man merkt oft, dass die beiden sehr verschieden sind. Als es dann zum Bruch zwischen den beiden kommt, scheint das unvermeidbar, weil beide eben unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben haben. Nach dem Tod von Lillys Vater, der Valerie in ihrer Ausbildung sehr foerderte, wird allerdings ein Geheimnis enthuellt, dass die beiden scheinbar noch weiter voneinander trennt, aber schliesslich auch zu einer Aussprache der beiden fuehrt - nach 26 Jahren. Das Buch ist toll und leicht geschrieben. Man kann waehrend der Lektuere sehen, wie sich die Charaktere von Valerie und Lilly entwickeln und in die vorgezeichneten Bahnen gelenkt werden. Waehrend Val aufs College geht und danach studiert, widersetzt sich Lilly dem Wunsch ihres Vaters, der auch fuer sie eine wissenschaftliche Laufbahn vorgesehen hat. Insgesamt ist das Buch sehr empfehlenswert, auch wegen den tollen Rezepten, die die beiden Protagonistinnen im Rahmen ihres gegruendeten Rezeptclubs austauschen, und die zuammen mit den Briefen abgedruckt sind.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    maxi

    22. April 2011 um 22:18

    Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten. Ich fand dieses Buch toll. Man wird mit in das Leben von Lily und Valerie genommen. Zwei wahnsinnig verschiedene Charaktere. Die eine ruhig, schüchtern und zurückhaltend und die andere total ausgeflippt. Bei so einer Konstelation weiß man eigentlich schon das kann eigentlich nicht gut gehen. Und so kommt es wie es kommen muß sie zerstreiten sich fürchterlich. Die eine möchte mit der anderen nichts mehr zu tun haben aber irgendwie können sie den anderen auch nicht vergessen und die Gedanken sind beim anderen. Das hält 26 lange Jahre an. Doch dann nach einem tragischen Ereignis versuchen sie wieder Kontakt zueinander auf zu nehmen. Durch alte Rezepte kommen Sie sich wieder ein kleines bisschen näher. Als Sie allerdings an einer ganz bestimmten Stelle angekommen sind aus der damaligen Zeit zerstreiten Sie sich erneut und der Kontakt bricht wieder ab. Man wird in diesem Buch in drei Lebensabschnitte mit genommen. Ihre Kindheit und Jugend in den Jahren 1964-1973. In das Jahr 2002 und das Jahr 2003. Man geht mit Ihnen auf eine lange Reise man ist sehr gespannt ob Sie wieder zueinder finden werden oder ob die Geschehnisse von damals so schlimm waren das eine erneute Freundschaft für immer ausgeschlossen ist. Ein tolles und einmaliges Buch. Ich finde solche Bücher klasse die in Briefform oder E-Mail geschrieben sind. In Kombination mit den Rezepten einfach toll und nicht alltäglich. Ich habe dieses Buch bei tollem sonnigen Wetter im Garten gelesen bei einem leckeren kühlen Eistee. Leider haben nur noch die roten Johannisbeeren gefehlt. Ein bewegendes und zum Teil sehr nachdenkliches Buch über die Freundschaft. Freundschaft bekommt man eben nicht geschenkt man muß auch immer wieder was dafür tun. Eine mitreißende Geschichte die ich nur weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Queenelyza

    07. April 2011 um 13:40

    Ich liebe Geschichten, die in Briefen, Mails und Telefonaten erzählt werden, insofern musste ich natürlich auch "Johannisbeersommer" lesen. Und hier gab es obendrein noch Rezepte dazu, das rundet das Ganze für mich als Kochfan noch zusätzlich ab. Also auf ging's in Richtung Lesevergnügen. Die Freundinnen Lilly und Valerie nähern sich erst nach einer langen Trennung aufgrund eines Todesfalls wieder an. Und zwar per Mail. Zuerst nur zögerlich, später dann offener und wieder bereit, die jeweils andere in ihr Leben zu lassen. Wäre da nicht ein altes Geheimnis, dessen Auswirkungen die so zart neu ersponnene Freundschaft wieder zerstören könnten... Zwischen den Mails aus der "Neuzeit" erfahren wir in Rückblicken aus den damals geschriebenen Briefen die Geschichten rund um die Freundschaft der beiden. Die beiden Mädchen beschliessen nämlich im Alter von rund 12 Jahren, sich zusätzlich zu ihren zahlreichen Briefen immer ein Rezept mitzuschicken. Das sind die unterschiedlichsten Dinge, Kekse, Deftiges, später dann auch mal ein Cocktail, aber meistens passend zu einem Ereignis, das im Brief thematisiert wird. So finden sich darin zum Beispiel eine Liebeskummer-Lasagne oder auch eine jazzige Bisquitrolle. Leider entwickelt sich die Story ein wenig zäh, und ich habe mich lange gefragt, wann denn nun endlich das angekündigte Geheimnis endlich thematisiert wird. Und als es dann endlich so weit war, dachte ich mir: ach so, und das war jetzt alles? Ich hatte irgendetwas weitaus Aufsehenerregenderes erwartet, auch wenn das, was letzendlich ans Licht kam, für die beiden Hauptpersonen sicher aufregend genug war. Dadurch, dass der Story für mich so schnell die Puste ausging, habe ich mich auch bald dabei ertappt, wie ich immer mal wieder vorwärtsblätterte. Leider nicht in Vorfreude auf die spannenden Ereignisse, sondern von Rezept zu Rezept, denn auch wenn ich noch keines davon ausprobiert habe (folgt aber noch!), sind sie einfach wunderbar zu lesen. Die Rezepte machen, anders als die Story, uneingeschränkt Spass... Insofern kann ich eigentlich auch keine gute bis sehr gute Punktzahl vergeben, auch wenn ich es gerne getan hätte. Ich finde, wären die Rezepte nicht gewesen, hätte ich mich nach dem Lesen den Buches wahrscheinlich sogar über diese lieblose Story geärgert. Ja, der Geschichte fehlte einfach die nötige Portion Leidenschaft und Herzblut, die man aber wenigstens wiederum in den Rezepten findet. Somit gibt es von mir leider nur drei Punkte.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2011 um 19:42

    Auch wenn der Titel so gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat, fand ich "Johannisbeersommer" ein richtig schönes Buch. Ich habs auf ner Zugfahrt weggeschmökert, was auch daran liegt, dass es fast nur in Brief-/E-Mail-Form geschrieben ist. Trotzdem kommt die Geschichte und vor allem die Emotionen der Protagonisten gut rüber, ich habe regelrecht mitgelitten und mich am Ende mitgefreut. Die Rezepte darin sind da noch das Sahnehäubchen. Fazit: Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    JessSoul

    20. December 2010 um 20:13

    Johannisbeersommer - Ein zauberhaftes Buch über eine unvergängliche Freundschaft Lilly und Valerie, zwei Freundinnen von Kindestagen an, geraten nach vielen Jahren Funkstille durch den Tod von Valeries Mutter wieder in Kontakt. Die Wiederaufnahme einer Freundschaft, wie sie früher einmal war, gestaltet sich allerdings als sehr schwer, denn beide können sich einen alten Streit nicht verzeihen und Scheitern an der Aufarbeitung der Vergangenheit. Immer wieder geraten sie aneinander und verstricken sich in gegenseitigen Vorwürfen bis ein bis dato verborgenes Geheimnis alles in ein anderes Licht stellt und den beiden die Chance gibt, von vorn anzufangen. Johannisbeersommer ist ein luftig-leicht erscheinender Roman mit einer Weisheit, die schwer im Magen liegt. Wie sehr unsere Herkunft und unsere Familie auf uns Einfluss nehmen können, wird einem mit fast jeder Seite schmerzlich bewusst. Freud hätte seine wahre Freude an dieser Dokumentation entwicklungspsychologischer Aspekte gehabt. Aufgelockert wird die für mein Empfinden schwere Kost (nicht im sprachlichen Sinne) durch fantastische amerikanische Rezepte und eine platonische Liebe, wie man sie nur in Kindestagen unbeschwert genießen kann. Mein Fazit: Definitiv ein Soll-Buch, nicht nur für Feinschmecker, sondern auch für Menschen, denen Familie und Freundschaft am Herzen liegen.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    glitzerfee22

    11. December 2010 um 18:48

    n diesem Buch geht es um eine feste Freundschaft von Lilly und Valerie die in der Kindheit unzertrennlich mit ihren Briefen waren denn auch wenn sie weiter auseinander gewohnt haben und auch andere intressen hatten da sie ja total unterschiedlich sind, blieben sie immer im Kontakt. Doch irgendwann haben die beiden sich seht gestritten und 26 Jahre keinen Kontakt miteinander gehabt. Doch als Valeries Mutter gestorben ist, hat sie wieder Kontakt zu Lilly aufgenommen per E-mail. Es fängt also im Jahr 2000 an und es dauert nicht lange und sie amchen sich wieder gegenseitig vorwürfe und streiten sich. Danach geht es weiter mit ihrer Kindheit und man bekommt einen schönen Einblick auf die Briefe die sie sich gegenseitig geschrieben haben. Zudem haben sie einen Rezeptclub gegründet und schicken sich immer wieder schöne Rezepte zu die man ganz toll nachmachen kann. Die beiden sind total unterschiedlich Val ist eher die ruhige, artige und schüterne die später aufs College geht und Ärztin werden will, kaum erfahrungen mit Jungs hat, bis sie doch ihre erste Liebe findet und dann gleich Schwanger wird (doch Lilly hilft den beiden aus der Patsche) und Lilly ist die Person die Selbstbewusstsein hat, Sängerin werden will, ständig wechselnde Partner hat, später sogar eine Frau und immer sagt was sie denkt. Lillys Eltern streiten sich häufig und ihre Mutter trifft ständig neue Männer und ihr Vater liebt eindeutig mehr Valerie und ist auch ständig bei ihr zu Hause um ihrer Mutter die Depressionen und auch Angstzustände hat zu stärken. Lillys Vater zahlt sogar das College von Val damit sie eine vernünftige Ausbildung hat. Es ist ein sehr schön geschriebenes Buch was man in eins weglesen kann und man sich freut wie es weitergeht, wenn man es mal aus der Hand nimmt. Einige Rezepte sind sehr schön andere wiederum braucht kein Mensch aber ich finde es ist eine super tolle Idee. Man hat richtig Spaß dieses Buch zu lesen und ist ein muss für jeden der Bücher im Briefformat gerne liest. Das Cover ist auch sehr schön sommerlich und passt super gut, wäre ein Buch gewesen was mich in der Buchhandlung anspricht, worauf man schaut. Alles in allem ein sehr gelungenes super schönes Buch!!!

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Julz

    07. October 2010 um 15:47

    ,Johannisbeersommer' ist ein schöner Roman über eine Frauenfreundschaft, die schon in der Kindheit begonnen hatte, jedoch für 26 Jahre eine Pause einlegte. Lilly und Valerie waren in ihren Kindertagen beste Freundinnen und teilten all ihre Erlebnisse miteinander: Liebeskummer, Stress, Freude und Liebe. Dabei tauschten sie auch Kochrezepte aus, die sie in ihrem Alltag begleiten sollten. Eines Tages zerstreiten sie sich so sehr, dass sie 26 Jahre lang nichts mehr voneinander hören. Nachdem sie sich endlich einander annähern, beginnt ihre Freundschaft wieder aufzublühen. Der Roman ist aus zwei Perspektiven geschrieben und zwar in Form von E-Mails. So können aber beide Ansichten verfolgt und verstanden werden. Eine schöne Lektüre für Zwischendurch, mit Rezepten zum Nachmachen und einer großen Portion Freundschaft.

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    Spinnendon

    06. October 2010 um 19:40

    Während des Lesens musste ich immer wieder an meine Freundin und mich denken. In Kindertagen haben wir viel zusammen unternommen. doch wir lebten uns auseinander und sahen uns 11 Jahre nicht. Doch dann rief ich sie an. Einfach so. Und heute sind wir wieder ein Team. Auch wenn man jahrelang keinen Kontakt hatte; richtige Freunde bleiben trotzdem Freunde. Diese Erfahrung machten auch Lilly und Val. Nach dem Tod ihrer Mutter nimmt Val Kontakt zu ihrer ´Freundin auf und während ihrer Emails un der Rückblende erfährt man viel über ihr Leben. Es ist fast so, als man in einem fremden Tagebuch lesen würde. Lilly und Val nähren sich an und doch bricht der Kontakt wieder ab. Sie starten einen erneuten Versuch und da passiert etwas. hier muss man stoppen um nicht die ganze Geschcihte zu verraten. Ich lese normalerweise keine "Frauenromane" aber dieses hier unterscheidet sich durch seine wirklich realitätsnahe Geschichte. Jede von uns kann sich darin wieder finden und etwas daraus mitnehmen ins wahre Leben. Dieses Buch ist ein kleiner Schatz, voller schöner erinenrungen die wachgerufen werden inkl. einem sanften Stupsen "ruf sie doch einfach mal an". Freunde sind Kostbar. Danke für dieses Buch!

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  • Rezension zu "Johannisbeersommer" von Andrea Israel

    Johannisbeersommer

    BuecherGoere

    18. September 2010 um 23:45

    Gratwanderung zwischen Roman und Kochbuch. Inhalt: Das Buch erzählt von einer langen, tiefen Freundschaft zwischen Valerie und Lilly, die sich schon seit Kindertagen kennen. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, die eher schüchtern und sehr unsicher ist während Lilly eher wild ist und mit starkem Willen und Selbstbewusstsein den Gegenpol bildet. Schnell wird klar, dass es einen Bruch zwischen den Freundinnen gab. Wie es dazu gekommen ist und welche Tiefe die Freundschaft zwischen beiden hatte, erfährt man dann aus alten Briefen die beide während vieler Jahre ausgetauscht haben – ebenso wie viele Rezepte, da beide als Kinder einen Rezeptclub gegründet haben. Stil: Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Während man die Geschichte in den ersten beiden Teilen in Form von eMails und Briefen erfährt, so wird im dritten Teil zu einem erzählenden Schreibstil übergegangen. Kritik: Der von den Autorinnen gewählte Weg, die Geschichte der Freundschaft von Valerie und Lilly in Form von eMails und Briefen zu erzählen, gelingt sehr gut. Durch die Art und Weise in der die Briefe geschrieben sind, bleibt sowohl die Geschichte als auch die Figuren und deren Entwicklung weitestgehend jederzeit nachvollziehbar. Positiv anzumerken ist allerdings, die schnörkellose moderne Sprache mit denen den Autorinnen eine lockere und gut lesbare Erzählweise gelingt. Die Briefe geben dem Leser eine sehr persönliche Sicht beider Seiten. Allerdings entsteht in Teilen des Buches das Gefühl, dass Valerie „stehenbleibt“ während sich Lilly weiter entwickelt. Das zeigt sich auch in dem Konflikt, der letztlich zum Bruch in der Freundschaft der beiden entsteht. Aus meiner Sicht verliert das Buch allerdings dann im dritten Teil an Glaubwürdigkeit. Zum einen war dies durchaus etwas vorhersehbar und zum anderen wirkt vieles folgende dann bedauerlicherweise etwas überzogen. Die Kombination der Geschichte mit Rezepten ist an und für sich eine schöne Idee, dennoch wäre hier weniger mehr gewesen. Fazit: Ein Sommerbuch, das sich während eines Kurz-Urlaubs zügig lesen lässt.

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