Andrea Jolander Da gehen doch nur Bekloppte hin

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Inhaltsangabe zu „Da gehen doch nur Bekloppte hin“ von Andrea Jolander

(K)ein ganz normaler Beruf Stimmt es, dass sich viele Patienten in ihren Psychotherapeuten verlieben und die meisten Therapeuten selbst einen an der Waffel haben? Mit 30 Jahren Berufserfahrung berichtet Andrea Jolander voller Humor und Selbstironie von ihren spannendsten Fällen und lässt uns durch das Schlüsselloch in ihren Praxisalltag schauen. Man muss nicht verrückt sein, um dieses Buch zu lieben! Angenommen, Sie sind Chirurg oder Kernphysiker: Wie würde es Ihnen gefallen, wenn tagein, tagaus Menschen zu Ihnen kämen und Ihnen mit hängenden Schultern und gesenktem Blick erzählten, sie hätten jahrelang vergebens versucht, sich selbst die Gallenblase zu entfernen oder im Keller einen kleinen Fusionsreaktor zusammenzubauen? – Davon kann Andrea Jolander ein Lied singen, denn die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass sie mit ihren psychischen Krisen alleine fertig werden. Unterhaltsam und anschaulich erzählt die erfahrene Psychotherapeutin aus dem Universum ihrer Therapiewelt, von seltsamen nächtlichen Terminabsagen und anderen skurrilen Begebenheiten, und erklärt, warum man niemals den Besuch eines Volkshochschulkurses empfehlen sollte.

Wenn man eine Therapie machen möchte, erklärt das Buch einen sehr gut auf.

— MaiPie80

Sehr gut alles erklärt....

— Simone86

Humorvoller, laienverständlicher Überblick über Psychotherapie: Vorurteile, Methoden, Anwendungsfälle, therapeutische Beziehung etc.

— Zachanassian

Endlich schafft mal jemand Ordnung in den Wirrwarr der Psychologie-und das mit viel Witz und Humor!

— bookworm97

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  • Aufklärend und humorvoll.

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2017 um 08:54

    Gutes Buch über Psychotherapeuten und ihre Arbeit.

    • 3
  • Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Sooy

    13. April 2015 um 12:36

    Andrea Jolander ist Psychotherapeutin im Bereich Tiefenpsychologie. Mit ihrem Buch "Da gehen doch nur Bekloppte hin" bricht sie noch bestehende Vorurteile, die leider noch immer um den Bereich Psychotherapie kursieren. Sie erlaubt einen Blick in psychotherapeutische Praxen und zeigt auf, wie welche Therapieart vonstatten geht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war flüssig zu lesen. Jedoch würde ich sagen, dass es eher etwas für Menschen ist, die noch wenig bis keine Therapieerfahrungen haben. Wobei auch ich (mit Therapieerfahrung) noch einiges daraus mitnehmen konnte.

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Ritja

    21. August 2012 um 17:03

    Andrea Jolander ist Psychotherapeutin und versucht mit diesem Buch gegen die typischen Klischees und Vorurteile ihres Berufes und ihrer Patienten vorzugehen. Dabei nimmt sie den Leser mit in ihr "Büro" und klärt ihn auf, was Psychotherapie bedeutet, wer sie anbieten darf, welche Unterschiede zwischen Psychoanalyse, Tiefenpsychologie, Verhaltenspsychologie und Neurologie liegen. Sie geht auf die allseits beliebten und stets leicht dahin gesagten Begriffe "Bekloppte" und "Normalos" ein. Sie zeigt, wer eine Therapie evtl. bräuchte und wie lange es dauert bis der Mut dazu gefunden wird (nicht ganz unschuldig sind dabei die eben genannten Vorurteile der Anderen). Gut erklärt sie das "Ich", "Über-Ich" und "Es" und beschreibt einige Praxissituationen und Missverständnisse. Sie zeigt, dass Fernsehen nicht immer bildet, denn häufig werden hier falsche Eindrücke geschaffen. Gut fand ich auch ihre Tipps und Informationen, wie Betroffene vorgehen können, um eine Therapie zu beantragen und vorallem wie lange es dauern kann bis sich die Erfolge einstellen. Insgesamt ein gutes Buch für Laien, die einfach mal wissen wollen, wie das mit der Psychotherapie so läuft und vielleicht auch bereit sind Vorurteile abzubauen oder gar nicht entstehen zu lassen.

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    chaosbaerchen

    26. April 2012 um 12:51

    In ihrem Buch "Da gehen doch nur Bekloppte hin" versucht eine berufserfahrene tiefenpsychologisch arbeitende Psychotherapeutin unter dem Pseudonym "Andrea Jolander" mit den Vorurteilen gegenüber Reizthemen wie Psychotherapie und Depression auf und erklärt Begrifflichkeiten, u.a. was Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten voneinander unterscheidet. Man guckt quasi durch's Schlüsselloch und erfährt, was bei einer Therapie geschieht und begleitet einen fiktiven Patienten von der Suche eines guten Therapeuten bis zum Therapieende. Auch wird das Thema Traumdeutung angerissen. Ich als recht erfahrene "Bekloppte" kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der eine Vorstellung davon bekommen möchte, was Psychotherapie eigentlich bedeutet und der glaubt, seine Probleme lieber alleine in den Griff bekommen zu wollen und dabei regelmäßig scheitert und stecken bleibt. Das Buch kann den letzten Schubs geben und wenn dies gelingt, dann hat es seinen Sinn mehr als erfüllt. Erfahrene Hasen wie meine Wenigkeit werden allerdings in dem Buch nicht viel Spannendes und Neues entdecken. Allenfalls werde sie eine Bestätigung finden, dass die eigene Therapie "gut gelaufen" ist und sie unter Umständen neu durchleben. Ob das gut und sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Traenenherz

    06. April 2012 um 04:21

    "Da gehen doch nur Bekloppte hin" ist ein Aufklärungsbuch gegen die Vorurteile die über Psychotherapie so im Umlauf sind. Die Therapeutin versucht es auf eine lockere sarkastische flachsige Art ziemlich ungezwungen, um auch Menschen die absolute Negativvorstellungen von dieser Berufsgruppe haben anzulocken. Schon der Titel und das Titelbild zeigen eigentlich das es in dem Buch eher locker vor sich geht. Die Therapeutin erklärt unter anderem was der Unterschied zwischen all den Therapeutenarten ist, sie erzählt wie es so in etwa in einer Therapeutenpraxis aussieht, auf welche Art man zu einem Therapeuten kommt, wann eine Therapie angebracht ist, und wie es in der Therapiestunde so vonstatten. Um das alles ein bisschen besser mitzubekommen lässt sie uns durch das Schlüsselloch einer Therapiepraxis schauen. Auch sonst sind noch viele gute Anregungen im Buch enthalten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist auch für Menschen geschrieben die wirklich keine Ahnung von einer Therapie und dergleichen haben. Es lässt die Berührungsängste sinken, und mir würde es dabei helfen mich für eine Therapie zu entscheiden, wenn es dringend notwendig wäre. (Da ich selbst aber schon viel Erfahrung mit Psychotherapie gesammelt habe, war es für mich eher eine Bestätigungs- oder Schmunzellektüre für zwischendurch mit nicht ganz so hartem Inhalt.)

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Sarlascht

    30. March 2012 um 12:32

    Klappentext: (K)ein ganz normaler Beruf Stimmt es, dass sich viele Patienten in ihren Psychotherapeuten verlieben und die meisten Therapeuten selbst einen an der Waffel haben? Mit dreißig Jahren Berufserfahrung berichtet Andrea Jolander von ihren spannendsten Fällen und lässt und durch das Schlüsselloch in ihren Praxisalltag schauen. . Meine Meinung: Viele Berufsgruppen müssen mit Vorurteilen kämpfen, aber besonders bei Psychologen wird es den meisten Menschen mulmig. Darf man in ihrer Anwesenheit frei reden, ohne gleich analysiert zu werden? Die sind doch selbst verrückt, ansonsten gibt es keinen Grund, diesen Beruf zu wählen usw. Andrea Jolander zeigt in ihrem Buch allerdings was niemand vermutet hätte, Psychologen sind auch nur Menschen und ganz froh, wenn sie mal Feierabend und somit Freizeit haben. Allerdings widerliegt sie in ihrem Buch nicht nur Vorurteile, sondern zeigt dem Interessiertem, was Psychotherapie wirklich ist. . Gelungen und in einfachen Worten gewährt sie dem Leser einen Einblick in die Psychotherapie, begleitet einen in eine Therapiepraxis und erzählt, wie der Ablauf ist, welche Methoden es gibt und wie die Gespräche wirken. Auch wenn der Humor oft gezwungen wirkt, so fand ich ihn trotzdem immer witzig, nie abwertend. Sie spielt einfach mit den Klischees, die sich bei den Menschen eingebürgert haben und betrachtet sie mit einen Augenzwinkern. . Fachliches Wissen vermittelt sie einem leicht verständlich, Dinge die im ersten Moment seltsam klingen, wie zB. Ich – Über Ich – Es erklärt sie so, dass es jeder letztlich versteht und auch bei sich selbst nachvollziehen kann. Und auch die Unterschiede zwischen Psychologie, Psychiater und therapeutischer Psychologe erklärt sie so, dass man sie auf keinen Fall je wieder vergisst. . Was nicht ganz richtig ist, auf den Klappentext steht, Andrea Jolander berichtet von ihren spannendsten Fällen – finde ich jetzt nicht so. Natürlich gibt sie für die eine oder andere Situation Fallbeispiele, aber wirklich tiefe Einblicke erhält man dabei nicht. Sie passen als Beispiele wunderbar in das Konzept, sind meiner Meinung nach aber nur ein Hilfsmittel, um etwas verständlicher zu machen. . In einem Kapitel findet man ein „Erste-Hilfe-Köfferchen“, welches Hilfe gegen leichte Schlafstörungen, oder Stress aufzeigt. Allerdings sagt die Autorin selbst, ihr Buch sei kein Ratgeber und so sind die Tipps wirklich nur minimal, bei bestimmten Themen sollte man lieber weiterführende Literatur kaufen, um wirklich seine Probleme anzupacken. Bei erheblichen Störungen bringt natürlich ein Buch nichts, weshalb da immer eine Therapie empfehlenswert wäre. . An Andrea Jolanders Seite beginnen wir eine Psychotherapie, bekommen erzählt, wie man einen Therapeuten finden, welche Methode empfehlenswert ist, wie es mit der Kostenübernahme aussieht und auf welche Dinge man sich vorbereiten sollte. Nach der Therapeutenentscheidung wird auch der Verlauf einer Therapie beschrieben, so dass auch Außenstehende verstehen können, was nun wirklich in den Praxisräumen vor sich geht. Schnell merkt man, dass es so ganz anders ist, wie man es zum Beispiel aus dem Fernsehen kennt. Die Behandlung hat nichts mit Voodoo zu tun, sondern ist vergleichbar wie das verarzten eines verletzen Körperteiles, eben auf die Seele bezogen. . Fazit: „Da gehen doch nur Bekloppte hin“ spielt mit Vorurteil, unterstürzt dabei allerdings, sein eigenes Gedanken mal zu überdenken, da es doch wirklich so ist, dass die meisten Menschen einfach eine falsche Vorstellung von Psychotherapie haben. Definitiv ein gutes Buch für Angehörige, Betroffene und eigentlich alle, die Interesse an Psychologie haben.

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. March 2012 um 19:15

    Es ist ja immer mehr Gang und Gebe, dass Menschen Bücher über ihren Beruf schreiben. Buchhändler, Kassiererinnen, sog. Putzfrauen und, und, und... Und nun schreibt eben auch eine Psychotherapeutin über ihren Beruf. Doch anders, als in den anderen Bücher dieser Gattung ist es nicht halb so amüsant gemeint, wie der Klappentext es verspricht. Darüber bin ich eigentlich mehr als froh, ich hätte es befremdlich gefunden, wenn jemand, der in einem so vertrauensvollen Beruf arbeitet, plötzlich über seine Patienten herziehen würde. Dieses Buch ist vielmehr ein Buch, dass über die leider immer noch vorherrschenden Vorurteile aufklärt. Es erklärt einem die von der Krankenkasse übernommenden Therapiearten, die Vorgehensweisen eines Therapeuten und einiges anderes Grundlegendes. Dabei ist es hier und da mit einigen Witze und Auflockerungen gewürzt, die sicher eine gewisse Hemmschwelle beim Leser abbauen soll, ganz dem Motto "Therapeuten sind auch nur Menschen". Dieses Buch ist wirklich für diejenigen interessant, die so gar nichts mit diesem Thema am Hut haben. Wer aber aus dieser Ecke kommt und sich in der Thematik eigentlich schon bewegt, der wird manches witzg finden, es wie einen heiteren Bericht lesen, aber nichts wirklich tiefgreifendes für sich mitnehmen. Es ist ein unterhaltsames Buch, dass sicherlich die Angst vor einem Therapeuten nehmen kann, aber es ist auch etwas einseitig. Wenn die Psychoanalyse etwas länger erklärt wird und dann die Tiefenpsychologie als etwas erklärt wird, dass zwar psychoanalytische Elemente in sich hat, aber ganz anders ist, eben für Leute, die die Probleme erst seit kurzem haben, dann ist mir das zu wenig und zu einfach. Auch die Abhandlung über die verschiedenen Arten der "Seelenklempner" fand ich lasch. Ich fand das Buch nicht schlecht, ich fands recht unterhaltsam, aber ich kann jetzt auch nicht sagen, dass es eines meiner Lieblingsbücher wird. Es ist gut, dass so ein Buch auf dem Markt ist, dass man den Menschen zumindest Grob erklären kann, was Psychotherapie ist und das auch Menschen die immer noch darüber Lächeln, oder Ratschläge verteilen "Der Fritz braucht doch nur mal eine Freundin...und frische Luft", an eine Möglichkeit kommen sich aufzuklären. Ich hätte für mich selber, mir etwas mehr von diesem Buch erhofft.

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  • Rezension zu "Da gehen doch nur Bekloppte hin" von Andrea Jolander

    Da gehen doch nur Bekloppte hin

    hproentgen

    23. February 2012 um 11:44

    Haben Sie auch immer so ein mulmiges Gefühl, wenn Sie jemanden treffen, der sagt, er sei Psychotherapeut oder Psychologe? Was wird der wohl über mich analysieren? Keine Angst, sagt Andrea Jolander, Psychologen haben auch gerne Feierabend und sind froh, wenn sie dort entspannen können. Ärzte sind ja auch nicht begierig darauf, am Abend weitere Diagnosen stellen zu müssen. Das ist nicht das einzige Vorurteil, das uns Andrea Jolander widerlegt. Sie plaudert aus dem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz einer Psychotherapeutin und sie tut das so geschickt, dass wir eine Menge lernen, fast ohne es zu merken und vor allem ohne Langeweile. Was sie als Therapeutin besonders ärgert, ist die Vorstellung, dass jeder doch mit seinen seelischen Problemen alleine fertig werden müsse und dass die Patienten oft voller schlechten Gewissens die Praxis betreten. Dabei fühlt sich niemand beschämt, der ins Krankenhaus geht, um sich den Blinddarm herausnehmen zu lassen und auch Mitmenschen, die sagen: Warum brauchst du dafür einen Doktor, das geht schon vorbei, sind heutzutage eher selten. Dabei ist es bei seelischen Krankheiten nicht anders als bei körperlichen. Je eher behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Jolander erzählt viel aus dem Alltag der Therapeuten. Warum sich keineswegs alle Patienten in den Therapeuten verlieben, warum auch die feuchtesten Sexträume nicht unbedingt was mit Sex zu tun haben müssen, wie die Praxis organisiert ist, wie der Beginn einer Behandlung abläuft (sehr unterschiedlich, je nach Patient), wie das Ende und warum die Krankenkassen heutzutage bereit sind, Psychotherapien zu bezahlen (weil es sich rechnet). Dass Träume zwar wichtig sind, aber selten das große Aha-Erlebniss bringen, sondern Therapien sich in kleinen Schritten vollziehen. Und dass ihre Patienten in der Regel völlig normale Menschen sind. Dazu kommt eine kleine Hausapotheke mit ein paar weniger bekannten Mitteln, um mit alltägliche psychische Problem umzugehen, inklusive einer kleinen Anleitung, wie man selbst aus Träumen etwas über sich lernen kann. Was auffällt: Wie oft die Autorin offenbar mit Patienten konfrontiert ist, die sich selbst gar nichts gestatten. Und deren Umwelt ebenfalls sorgfältig darauf achtet, dass alles "normal" verlaufen möge. Finden Sie heraus, was ihnen wirklich guttut, sagt sie, wenn Sie nur hohe Literatur lesen, weil ihre Bekannten über alles andere die Nase rümpfen, sollten sie besser zu sich stehen und das lesen, was sie wirklich mögen. Denn wenn Sie nur das tun, was andere von Ihnen erwarten, könnten Sie bald wirklich einen Psychotherapeuten benötigen. Erstaunlich, wieviel Macht selbst in unserer freien Gesellschaft die gesellschaftlichen Normen haben. Und die Autorin lässt sich auch gar nicht auf die früher so beliebten Grabenkämpfe zwischen Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Psychopharmaka ein. Das alles wird so spannend und witzig erzählt, mit einem großen Schuss Weisheit, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag. Leseprobe: http://www.amazon.de/gp/reader/3453200020/ref=sibdppt#reader-link Da gehen doch nur Bekloppte hin, Sachbuch, Andrea Jolander, Heyne, Februar 2012 ISBN-13: 978-3453200029, Tb, 221 Seiten, Euro 14,99

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