Andrea Lochen Das Wunschjahr

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Inhaltsangabe zu „Das Wunschjahr“ von Andrea Lochen

Neues Jahr, neues Glück. Als Olive Watson am Neujahrsmorgen aufwacht, traut sie ihren Augen nicht: Sie liegt im Bett ihres Exfreundes Phil. Dabei hatte sie sich doch letztes Jahr von ihm getrennt. Aber niemand außer ihr erinnert sich daran. Für Phil, Olives Eltern, ihre Mitbewohnerin hat einfach das neue Jahr angefangen - sie ist die Einzige, bei der das Schicksal auf »Zurückspulen« gedrückt hat. Olive muss sich entscheiden: Soll sie alles genauso machen wie im Vorjahr, oder ist das ihre einmalige Chance, an der eigenen Zukunft zu drehen?

Die Möglichkeit einer zweite Chance für sympathische Protagonistin - phantastisch, aber schön

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Leider etwas holprig in der Umsetzung....

— MissRose1989
MissRose1989

Hat mich nicht ganz überzeugt.

— Tamaru
Tamaru

Und die Moral von der Geschicht? Die sucht man vergebens und findet sie nicht. = Zeitreiseroman in seiner seichtesten Form.

— nana_what_else
nana_what_else

Ganz nett aber kein Highlight.

— Labradoria
Labradoria

Ein Buch über die Liebe und die zweite Chance im Leben mit dem Appell das Leben und seine wichtigen Gelegenheiten zu nutzen.

— martina400
martina400

Für schlecht Wettertage, ganz gut. Haut mich aber nicht vom Hocker.

— VanesssaOmoni
VanesssaOmoni

Tolles Buch und der Satz auf dem Buch „Ein berührender und romantischer Roman über Liebe, Freundschafft und die Frage, wer man wirklich sein

— Fairy25
Fairy25

Wunderschönes, wenn auch leicht kitschiges Buch zum darin versinken!

— Nachas
Nachas

Noch einmal 2011 erleben, geht das? Die liebenswerte Olive erhält die Chance alles anders zu machen, wird sie diese Chance nutzen?

— karolina138
karolina138

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  • Die Möglichkeit einer zweite Chance für sympathische Protagonistin - phantastisch, aber schön

    Das Wunschjahr
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    11. November 2016 um 19:07

    Olive ist Anfang 20 und arbeitet als Krankenschwester in der Neurologie. Als sie an Neujahr aufwacht, kann sie sich an den Silvesterabend nicht erinnern und ist überrascht, dass sie neben ihrem Exfreund Phil aufwacht. Die beiden hatten sich eigentlich im Februar getrennt, weil Olive Phil mit ihrem Kollegen Alex betrogen hatte, was Phil ihr nicht verzeihen konnte. Olive erlebt das Jahr 2011 noch einmal neu und begreift dieses als Chance der Wiedergutmachung. Sie versucht, den Fehler, der ihre Beziehung zerstört hat, ungeschehen zu machen. Sie möchte Phil, den sie immer geliebt hat, nicht noch einmal verletzen.Im Gespräch mit einer Nachbarin ihrer Mutter erfährt sie, dass das Phänomen, das sie erlebt, nicht einzigartig ist. Auch Sherry erlebt das Jahr 2011 erneut und hat bereits schon andere Jahre zuvor mehrmals durchleben müssen. Alle anderen in ihrer Umgebung merken davon nichts und glauben Olive auch nicht, dass sie 2011 schon einmal erlebt hat. Der Leser begleitet Olive ein ganzes Jahr, in welchem sie versucht, nicht nur privat im Umgang mit Phil, ihrer Freundin und Mitbewohnerin Kerrigan oder ihrer Mutter, die sie im letzten Jahr wegen ihrer Heirat mit ihrem neuen Freund verletzt hat, ein besserer Mensch zu sein. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Sie hat enorme Schwierigkeiten, Alex aus dem Weg zu gehen und weiß zum Teil auch nicht, wie sie sich gegenüber ihren Patienten verhalten soll bzw. ob es zulässig ist, auf andere Schicksale Einfluss zu nehmen. "Das Wunschjahr" ist durch den angenehmen Schreibstil von Andrea Lochen flüssig zu lesen. Es ist ein Roman fürs Herz, der ohne viel Spannung auskommt und dennoch nicht langweilig wird. Olive ist ein sympathischer Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte, auch wenn die Geschichte phantastisch ist. Die zentrale Frage, ob Olive ihre zweite Chance nutzt und ob sie Phil tatsächlich zurückerobern kann oder ob sie am Ende vielleicht doch nicht so gut zusammenpassen könnten, wird zwar gelöst, wäre aber noch ausbaufähig gewesen, um dem Roman mehr Tiefe zu verleihen.  

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  • Wünsche und 2. Chancen...

    Das Wunschjahr
    MissRose1989

    MissRose1989

    04. August 2016 um 05:33

    Das Cover von "Das Wunschjahr" ist wirklich schön, weil es das küssende Liebespaar (was vermutlich Olive und Phil zeigt) im Spiegel der Regenpfütze zeigt und das hat etwas besonderes, weil man das selten sieht, dass die Covergestaltung so gelingt. Ich hatte die Chance, das Buch als Wanderbuch lesen zu dürfen und deswegen ist das Buch inzwischen schon weitergewandet, hat also schon andere Leser glücklich gemacht.Mit Olive und auch Phil schafft Andrea Lochen zwei Charaktere, die an sich recht unterschiedliche Auffassungen vom Leben haben, was natürlich Konfliktpotenzial hat und vielleicht auch die Spannung des Buches unterstreicht. Olive kommt am Anfang etwas unterkühlt rüber, aber das wird im Laufe des Buches besser. Phil bleibt leider immer etwas unnahbar, was schade ist, weil so springen die Emotionen nicht wirklich auf den Leser über.Interessant ist, wie das Umfeld von Olive auf die neue oder besser gesagt vertraute Situation reagiert, weil sich keiner mehr an die Trennung erinnern kann. Olive scheint in einer Art Zeitschleife zu hängen, weiss aber sicher, dass sie sich getrennt hat. Die Geschichte erinnert etwas an "Und täglich grüßt das Murmeltier", allerdings ist da die Umsetzung anders. Nun ist die grosse Frage was Olive aus der Chance macht - eine 2. Chance für die Liebe oder doch die Trennung, die sie eigentlich wollte...An sich ist die Idee der Geschichte wirklich gut überlegt, auch der Beginn des Buches ist recht gut gelungen, aber leider ist danach die Umsetzung etwas holprig geworden. Der Stil von Andrea Lochen ist wirklich schön und man liest das Buch an sich gerne, aber die Entwicklung der Geschichte zieht sich ziemlich, manche Längen hätten man vielleicht weglassen können und manchmal hatte man das Gefühl, dass das Buch etwas stockt, was dann aber auch die Spannung und den Spannungsbogen nach unten reisst.Das Buch ist in insgesamt 24 Kapitel unterteilt, was zum Lesen angenehm ist, verleitet aber auch etwas dazu, das Buch öfters mal aus der Hand zu legen. Fazit:Mit "Das Wunschjahr" ist eine gute Idee leider nicht so gut umgesetzt wurden, der Plot passt, aber der Rest der Geschichte zieht sich leider ziemlich lang und das macht das Buch etwas langatmig. Der Schreibstil ist zwar gut, aber durch die Längen und die doch recht gut gelegten Kapitel kommt es immer wieder dazu, dass man das Buch doch aus der Hand legt und dann eben nicht so schnell wieder in die Hand nimmt. 

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  • ist eine zweite Chance wirklich immer besser?

    Das Wunschjahr
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    08. January 2016 um 08:43

    Olive hat sich 2011 von ihrem Freund Phil getrennt, weil er ihr nicht verzeihen kann, dass sie ihn mit einem anderen betrogen hat. Doch im neuen Jahr wacht sie plötzlich wieder neben Phil auf und dieser benimmt sich, als wäre nichts geschehen. So langsam dämmert ihr, dass sie sich wieder am Anfang von 2011 befindet und anscheinend eine zweite Chance bekommen hat, ihre Beziehung zu retten und auch sonst ein paar Dinge zu regeln. Die Vorstellung ein Wiederholungsjahr zu erleben ist einerseits toll, wenn man so einen Fehler gemacht hat wie Olive, andererseits macht es auch Angst, denn wer möchte schon mehrere Jahre im gleichen Jahr gefangen sein. Olive konnte ich sofort ins Herz schließen. Wie verzweifelt sie sich an diese Chance klammert, mit ihrer großen Liebe Phil glücklich zu werden und doch hat sie immer den Seitensprung von dem vorherigen Jahr 2011 im Kopf. Sie analysiert was in diesem Jahr geschehen ist und was passieren könnte, wenn sie sich dieses Mal anders verhält. Meistens stellt sie sich vor, wie alles perfekt verläuft, aber natürlich tut es das nicht, und oft fragt sich Olive hinterher, ob die zweite Chance in dem Fall wirklich besser war. Es hat mir sehr gefallen, wie viele Gedanken sie sich über die Konsequenzen ihrer Taten macht und wie Rückblenden ihrer Vergangenheit eingebaut werden. Phil hat mir auch super gefallen, er ist wirklich ein Traumtyp durch und durch. Nur dass er so Stur ist und Olive einfach nicht verzeihen kann, konnte ich nicht recht nachvollziehen. Klar war das ein riesen Fehler, doch wenn man sich doch liebt und für immer zusammen bleiben will, denke ich schon, dass man immer eine Möglichkeit finden wird, zusammen zu bleiben. Aber da tickt ja auch jeder anders. Sheryl fand ich ein klein wenig überflüssig und nervig. Sie ist eigentlich nur dazu da, Olive ihre Situation vor Augen zu halten und sie darauf aufmerksam zu machen, dass es vielleicht mehr gibt als die Liebe, was gerettet werden muss. Doch das hätte Olive sicher auch irgendwie selber hinbekommen. Ihre beste Freundin Kerrigan war mir am Anfang sehr sympathisch, gegen Ende wurde sie allerdings durch ihre Taten leider immer unsympathischer. Trotzdem war es ein Lesegenuss durch und durch, der zum Nachdenken anregt. Wie würden wir uns in dem Fall verhalten? Hätten wir eine zweite Chance überhaupt verdient? Über solche Fragen denkt man noch nach dem Buch lange nach.

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  • Ein Jahr zum zweiten Mal erleben

    Das Wunschjahr
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    14. September 2015 um 16:09

    Als Olive an Neujahr aufwacht, ist alles etwas merkwürdig. Sie liegt im Bett ihre Exfreundes, von dem sie sich eigentlich letztes Jahr getrennt hat. Dieser scheint davon allerdings nichts zu wissen, da er sich verhält, als wenn alles normal wäre. Als er Olive nach Hause fahren möchte, fährt er sie nicht zu ihrer aktuellen Wohnung, sondern zu ihrer alten Wohnung, aus der sie letztes Jahr ausgezogen ist. Dort wartet ihre ehemalige Mitbewohnerin auf sie, die eigentlich auch letztes Jahr dort ausgezogen ist. Es passieren viele weitere merkwürdige Dinge und Olive muss feststellen, dass für sie im Gegensatz zu allen anderen kein neues Jahr angefangen hat. Sie wiederholt das alte Jahr. Doch wieso? Inhalt: Das Buch erzählt eine schöne Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy. Olive bekommt mit ihrem Exfreund Phil eine zweite Chance, ohne dass dieser davon etwas weiß. Was Olive daraus macht, möchte ich nicht verraten, allerdings finde ich, dass Olive einfach zu viele Fehler macht und für meinen Geschmack viel zu sehr nachdenkt. Ich habe mir die Geschichte aufgrund des Klappentextes irgendwie etwas anders vorgestellt, und war ein klein wenig Enttäuscht von dem Buch. Ich finde die Idee, ein Jahr ein zweites Mal zu durchleben und durch eventuell bereits vorhandenes Wissen die Möglichkeit Dinge zu verändern, wirklich spannend, allerdings ist mir in diesem Buch in dieser Hinsicht zu wenig passiert. Die Umsetzung dieses Buches finde ich also etwas verbesserungsfähig. Aufbau und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in viele Kapitel, die eine angenehme Länge haben. So besteht die Möglichkeit das Buch an beinahe jeder Stelle zu unterbrechen, was ich generell wirklich gut finde. Außerdem sind die Kapitel in sich Inhaltlich abgeschlossen, was ich ebenfalls gut finde. Das Buch ist flüssig und angenehm zu lesen, am Schreibstil habe ich also nichts auszusetzen. Allerdings hat mich bei diesem Buch etwas gefehlt, das mich an das Buch fesselt. Ich weiß nicht, ob es am Schreibstil lag oder am Inhalt. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl dieses Buch unbedingt weiterlesen zu müssen. Dies finde ich schade. Charaktere: Wie bereits erwähnt mag ich Olive zwar, allerdings macht sie mir einfach zu viele Fehler und denkt viel zu sehr nach. Sie sollte eher auf ihr Herz hören, statt alles haarklein zu analysieren und ständig Angst davor zu haben einen Fehler zu machen. Denn erst durch dieses Verhalten macht sie unnötige Fehler, die sich hätten vermeiden lassen. An einigen Stelle habe ich mich regelrecht über Olive aufregen können :D. Ansonsten finde ich sie aber authentisch und sympathisch. Es hat mir Spaß gemacht ihr Jahr mit ihr ein zweites Mal zu erleben. Cover und Klappentext: Wie bereits erwähnt, habe ich mir aufgrund des Klappentextes den Inhalt des Buches ein wenig anders vorgestellt. Ich hatte die Erwartung, dass der Fokus mehr auf der Änderung ihres Verhaltens liegt. Allerdings ging es viel mehr darum, dass Olive sich Gedanken macht, ob sie die Menschen hintergeht, wenn sie sich ihr Wissen aus dem letzten Jahr zu Nutze macht. Das Cover des Buches gefällt mir hingegen sehr gut. Ich finde die farbenfrohe Gestaltung mit dem Foto sehr ansprechend. Das Buch ist mir aufgrund seines Covers aufgefallen. Fazit: Als ich die Leseprobe zu diesem Buch gelesen habe, war ich begeistert und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Nun nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich ein klein wenig enttäuscht, weil es nicht ganz so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Mir fehlt etwas, was mich an diese Geschichte fesselt. Außerdem macht Olive mir zu viele Fehler und denkt einfach viel zu sehr nach, statt sich auf ihr Herz zu verlassen. Ich finde die Idee dieses Buches wirklich gut, die Umsetzung ist aus meiner Sicht allerdings verbesserungswürdig.

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  • Was würde man ändern?

    Das Wunschjahr
    Tine_1980

    Tine_1980

    29. April 2015 um 19:32

    Olive wacht am Morgen des neuen Jahres auf, denkt sie zumindest, doch auf einmal liegt ihr Exfreund neben ihr. Völlig verwirrt, denkt sie im ersten Moment an eine Art Filmriß, aber Phil versucht sie wieder in richtige Bahnen zu lenken und somit merkt sie, daß sie irgendwie nochmal im Jahr 2011 gelandet ist. So beginnt sie zu überlegen, welchen Zweck es hat, ob sie in Ihrer Arbeit etwas ändern soll? Da sie auf der Intensivstation arbeitet, wäre das eine Option. Ob es sich um den Streit mit ihrer Mutter dreht, bei dem es um die erneute Heirat nach dem Tod ihres Vaters vor zwei Jahren geht. Hat sie damals nicht gemerkt, daß es ihrer Mutter danach gut ging, sie aufgeblüht ist und ihr neuer Mann ihr einfach gut getan hat. Geht es vielleicht um ihre langjährige Freundin Kerrigan, mit der sie so ganz und gar die Freundschaft und den Kontakt verloren hat. Oder geht es um die Trennung von ihrem langjährigen Freund Phil, der sie im ersten Jahr 2011 im Februar verlassen hat, nachdem sie mit einem Arzt im Bett war. Nach dieser Trennung hat sie sich ins Arbeitsleben gestürzt, ist aus der gemeinsamen Wohnung mit Kerrigan ausgezogen und hat sich oft sehr einsam gefühlt. Letztendlich hat sie entschieden, daß sie mit dem "Problem" Phil beginnt und den entscheidenden Ausflug etwas verändert. Dies gelingt ihr auch sehr gut, bis zu dem Zeitpunkt, als er ihr einen Heiratsantrag macht. Sie kann einfach nicht Ja sagen, denn sie fühlt sich als Betrügerin. Aber dennoch raufen sie sich zusammen und ihr wird mit jedem Tag klarer, wie sehr sie Phil liebt, aber auch immer schwerer, ihn in ihr Wiederholungsjahr einzuweihen. Die nächste Situation, die sie ändern möchte, ist ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber, als sie erfährt, daß sie nochmals heiraten möchte. Beim letzten Mal hat sie sich total bescheiden verhalten, aber vielleicht auch einfach, weil sie es etwas als Verrat gegen ihren Vater angesehen hat. Dieses Jahr ist es ihr Bruder, der damit nicht klar kommt. Ihre Freundin Kerrigan weiht sie im Laufe der Zeit in ihr Wiederholungsjahr ein und kann sie anhand einiger Abläufe auch überzeugen. Doch hier kommt doch irgendwann die Zeit, als sie mit Phil in eine Eigentumswohnung zieht, Kerrigan zu "verlassen". Es kommt an Olives Geburtstag zum Verwürfnis zwischen ihr und Kerrigan, was drastische Folgen auch für ihre Beziehung mit Phil hat. Wie wird es enden, werden sie beieinander bleiben? Gehen sie auseinander? Renkt es sich mit Kerrigan wieder ein oder wacht sie an Neujahr wieder im Jahr 2011 auf. Die Geschichte ist interessant, da es bestimmt in jedem Leben Jahre gibt, die man gerne wiederholen würde, einfach weil man Entscheidungen getroffen hat, die nicht unbedingt richtig waren. Wie würde man sich entscheiden, was würde man anders machen. Die Charaktere sind gut beschrieben, Olive und Kerrigan, die sich gesucht und gefunden haben, Phil, der supersymphatische Freund, bei dem man sich fragt, wie kann man ihn betrügen. Olives Mutter, die endlich wieder einen glücklichen Eindruck macht und die sich die Entscheidung zu heiraten bestimmt nicht einfach so gemacht hat. Man kommt gut in die Geschichte hinein, kann mitfühlen, möchte Olive manchmal gerne schütteln, daß sie endlich ihren Mund aufmacht, kann sie aber gleichzeitig auch verstehen. Für mich eine schöne Lektüre, die einem ein bißchen zum Nachdenken anregt, viel Gefühl zeigt und sich flüssig lesen läßt.

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  • stell dir vor...

    Das Wunschjahr
    clair

    clair

    ...du könntest die Zeit zurück drehen- was würdest du ändern... Mit diesem kurzen Satz war mein Interesse geweckt, um hinter die Geschichte zu schauen. Der Roman erzählt die Geschichte von Olive. Sie wacht an einem Neujahrsmorgen auf und stellt zu ihrem Entsetzen fest, das sie neben ihrem Exfreund liegt. Wie ist sie hier her gekommen, wieso ist sie bei ihrem Ex gelandet, wieso tut er so als wären sie nie getrennt gewesen... Nach und nach gelangt sie zu der Erkenntnis, das etwas nicht stimmt. Die Zeit scheint sich zu wiederholen. Das gesammte Jahr scheint nie statt gefunden zu haben. Doch wie geht man mit solcher Erkenntnis um? Versucht man alles genauso statt finden zu lassen oder kann man etwas ändern, etwas besser machen ? Zum Glück ist sie auf dieser Odysse nicht allein, eine alte Bekannte ihrer Mutter eröffnet ihr das selbe Problem, auch sie sitz in diesem Jahr fest um ihre Chancen besser zu nutzen in diesem Wiederholungsjahr. Doch wo ist der Knackpunkt, was soll sie ändern? Ist die Beziehung zu ihrem Traummann Phil der springende Punkt oder die bevorstehende Hochzeit ihrer Mutter? Vielleicht ihr Job? Sie hat keine Wahl und erlebt nun Monat für Monat erneut und stellt fest, das sie durchaus einige Sachen beim zweiten Mal besser machen kann... Alles in Allem ist der Roman eine durchaus unterhaltsame und kurzweilige Geschichte. Das Lesen der 24 Kapitel geht zügig vorran. Der Gedanke der Zeitreisen wurde schön und gekonnt umgesetzt und viele ernste und bewegende Themen finden Gehör, die sich durch ihren Beruf der Krankenschwester ergeben aber auch in ihrem persönlichen Umfeld statt finden. Es ist eben nicht nur eine Liebesgeschichte sondern geht tiefer. Am Ende kommt man ins Grübeln, ob sich im eigenen leben alles optimal entwickelt oder ob man vielleicht über so manches Detail mehr Gedanken machen sollte. Eine runde Geschichte, die mich sehr begeistern konnte.

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    • 2
  • Zeitreiseroman in seiner seichtesten Form.

    Das Wunschjahr
    nana_what_else

    nana_what_else

    Stell dir vor, du könntest die Zeit zurückdrehen - was würdest du ändern? Ein klein wenig zum Inhalt: Als Olive nach der Silvesternacht erwacht, glaubt sie an einen bösen Streich. Denn neben ihr liegt ihr Exfreund Phil und scheint keine Ahnung mehr davon zu haben, dass sie sich vor zehn Monaten wegen eines Fehltritts von Olive trennten. Doch schon bald wird Olive klar: Sie erlebt das ganze Jahr 2011 noch einmal. Bekommt sie nun die Chance, alles wieder geradezubiegen? Macht diese Wiederholung den ersten fehlgeschlagenen Versuch vergessen? Kann sie ihrem Glück trauen oder bricht ihre Welt am Ende ein zweites Mal in sich zusammen? "Es war einfacher die Kämpfe der anderen auszufechten, und deutlich schwieriger, angesichts solch schmerzlicher Zurückweisung unerschrocken zu bleiben. Tapfer zu bleiben, wenn das eigene Herz auf dem Spiel stand." Seite 372 Idee: Ich bin ein großer Fan von Zeitreiseromanen und erwische mich selbst auch immer wieder dabei, mir Wenn-Dann-Szenarierien auszumalen. Wäre das nicht so gelaufen, hätte ich da anders entschieden, könnte ich das noch einmal machen, dann ... Manchmal wünscht man sich wirklich nichts sehnlicher, als etwas rückgängig machen zu können, eine zweite Chance zu bekommen, um Fehlentscheidungen ungeschehen zu machen und verpasste Gelegenheit zu nützen. Genau eine solch einzigartige Chance erhält Olive. Und nachdem sie erst zaudert, entschließt sie sich dann, zu versuchen, das Ruder herumzureißen und die Dinge, wieder ins Lot zu bringen. "Diese Geschichte hat irrsinniges Potenzial..." Umsetzung: ... dachte ich mir noch, während des Lesens der ersten Seiten. Moralisches Dilemma meets unbegrenzte (oder zumindest 365) Möglichkeiten - explosiver Inhalt, möchte man meinen. Leider braucht die gute Olive ewig, um in die Gänge zu kommen und selbst als sie endlich begreift, was ihr durch ihr kostbares Wiederholungsjahr ermöglicht wird, nutzt sie diese Chance kaum und die spannende, ja fast schon philosophisch angehauchte Idee plätschert nur träge vor sich hin, bis sie schlussendlich vollkommen verdunstet. Die Charaktere schwimmen weiter fröhlich an der Oberfläche, Tauchgänge in tieferes Wasser gibt es kaum. Wie schade! Die Handlung wirkte auf mich leider nicht ganz rund und auch die schöne Sprache konnte über den (mangelnden) Inhalt nicht hinwegtäuschen. Gestaltung: Ich liebe die Aufmachung dieses Taschenbuches von A bis Z. Ein wunderschönes Motiv, knallige Herbstfarben, ein perfekter Titel. Dieses Buch in 5 Worten: Zeitreiseroman in seiner seichtesten Form. Fazit: Ein Buch für Zwischendurch, das meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte und dem ein wenig mehr Tiefgang nicht geschadet hätte. Und die Moral von der Geschicht? Die sucht man vergebens und findet sie nicht.

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    • 2
  • Das Wunschjahr

    Das Wunschjahr
    Tamaru

    Tamaru

    06. December 2014 um 18:17

    Als Olive am Neujahrsmorgen erwacht glaubt sie sich in einem schlechten Film. Sie liegt im Bett ihres Ex-Freundes von dem sie eigentlich getrennt ist. Doch der weiß gar nichts von einer Trennung. Und so langsam dämmert es Olive, bei ihr fängt das vergangene Jahr von vorne an. Alle anderen erleben es zum ersten Mal, nur sie hat die Chance alles anders zu machen und ihre Fehler auszubügeln. Aber funktioniert das auch wirklich? Kann man aus vergangenen Fehlern lernen oder begeht man die gleichen immer wieder? Das Thema des Romans hat mir gut gefallen, denn wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt, was würde man tun wenn man ein zweites Mal die Chance bekäme, ein Jahr neu zu durchleben. Würde man wirklich alles besser machen oder ist es einfach Schicksal was passiert und man kann gar nichts daran ändern. Mit Sicherheit wird man manche Entscheidungen in Zukunft besser überdenken und manches Mal nicht so unüberlegt handeln, nachdem man dieses Buch gelesen hat. Der Roman als solches hat mir nicht so gut gefallen. Ich konnte einfach keine Sympathie für Olive oder einen der anderen Protagonisten aufbringen. Mir fehlte ein wenig die Spannung oder das Mitfiebern, der Roman plätschert so vor sich hin und das Ende war recht vorsehbar. Schade eigentlich, denn aus diesem Thema wäre bestimmt mehr zu machen gewesen.

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  • Buchverlosung zu "Das Wunschjahr" von Andrea Lochen

    Das Wunschjahr
    Buchfee81

    Buchfee81

    Hallo ihr Lieben,
    auf meiner Buchseite verlose ich "Das Wunschjahr" und "Der Sommer der Freiheit".
    Schaut doch mal vorbei !!!
    Die Teilnahme ist ganz leicht ;-)

    https://www.facebook.com/pages/My-life-with-books-Buchfees-Lesewelt/750882504951731

    • 2
    Nadine1307

    Nadine1307

    05. November 2014 um 21:05
  • Was würdest du tun?

    Das Wunschjahr
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    10. October 2014 um 22:43

    Ein ganz normaler Neujahrsmorgen mit ganz normalen Vorsätzen - zumindest denkt Olive das. Aber warum liegt ihr Exfreund neben ihr? Der hatte sich doch im Laufe des vergangenen Jahres von ihr getrennt. Langsam, Stück für Stück, dämmert ihr, dass sie eine zweite Chance bekommen hat. Sie darf das vergangene Jahr noch einmal erleben und kann endlich alles richtig machen. Sie könnte ihre Beziehung retten! Aber ist diese zweite Chance tatsächlich ein Geschenk? Angelockt hat mich in diesem speziellen Fall vor allen Dingen das Konzept. Wer von uns hat darüber noch nicht nachgedacht - wenn wir eine zweite Chance bekommen würden, würden wir alles noch einmal genau so machen? Oder würden wir aus unseren Fehlern lernen und den Dingen eine andere Wendung geben? Ich habe diese Frage für mich schon lange beantwortet, umso spannender war es für mich zu erfahren, wie unsere Protagonistin damit umgehen würde. Schön fand ich, dass die Autorin alle Geschehnisse von zwei Seiten beleuchtet hat. Es ist nicht nur eine Chance und es ist auch nicht nur eine Strafe. Es ist keine ultimative Lösung, aber auch nicht nur ein Problem. Es ist genau das, was man daraus macht. Auch ein moralischer Aspekt wurde an der einen oder anderen Stelle eingeflochten - "Dürfen wir das überhaupt?" - ist es richtig, Fehler ausradieren zu wollen, die wir nun einmal begangen haben? Auch wenn ich befürchtet hatte, dass ich hier einen klassischen Liebesroman mit einem kleinen Special in den Händen halte, ließ ich mich gerne eines besseres Belehren. Schon allein durch Olives Beruf als Krankenschwester kommt der Leser zwangsläufig auch mit tiefgründigeren Themen in Berührung.  Alles in allem ein schöner, runder Roman. Nur das gewisse Etwas für den fünften Stern hat mir leider gefehlt.

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  • Das Wunschjahr, ein Wiederholungsjahr

    Das Wunschjahr
    Starlet

    Starlet

    15. September 2014 um 12:00

    Stell Dir vor, Du könntest die Zeit zurückdrehen...", dieser Satz, mit dem das Buch beworben wird, hat mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Beim Klappentext wurde mir bereits klar, dass es sich nicht um einen Zeitreiseroman handelt. Olive kann die Zeit nicht selbst zurückdrehen, sondern wird ein Jahr zurückgeworfen. Am Neujahrsmorgen 2012 erwacht sie wieder am Neujahrsmorgen 2011. Das ist der einzige Zeitsprung, der in diesem Buch stattfindet. Es gibt drei große Ereignisse, die in 2011 in Olives Leben passiert sind. Ihre Beziehung ging in die Brüche, ihre Mutter hat noch einmal geheiratet und sie hat sich von ihrer besten Freundin entfernt. Nun bekommt sie die Chance, das Jahr noch einmal zu erleben und ihre Entscheidungen zu überdenken. Anfangs hätte ich das Buch fast abgebrochen, denn das erste Viertel des Buches zieht sich sehr in die Länge. Ich hatte das Gefühl, dass einfach nichts passiert. Dann hat es mich aber etwas mehr gepackt, als es um Details aus Olives Leben in 2011 ging. Auch wenn Olive mir nicht wirklich ans Herz gewachsen ist, da ich oftmals ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte, wurde es etwas spannender. Am Ende habe ich sogar mitgefiebert. FAZIT: Insgesamt war es ein schöner Liebesroman, der keine fantastischen Elemente - abgesehen von dem Zeitsprung - enthielt. Das Buch hat mich nach den Startschwierigkeiten gut unterhalten.

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  • Das Wunschjahr

    Das Wunschjahr
    martina400

    martina400

    10. September 2014 um 19:49

    "Sie zwag sich dazu, weiterzugehen. Nach vorne zu schauen und all die Trümmer im Rückspiegel zu ignorieren."    S. 87 Inhalt: Am Neujahrsmorgen kennt sich Olive gar nicht aus. Irgendwie passt nichts zusammen, dann sie liegt im Bett ihres Exfreundes Phil. Doch sie hatte sich doch letzten Februar von ihm getrennt! Es scheint, als wäre sie verrückt, denn niemand außer ihr erinnert sich daran oder an die ganzen Dinge, die im letzten Jahr passierten. Das Jahr 2011 hat einfach noch einmal begonnen und bei Olive scheint jemand die Rücklauftaste gedrückt zu haben. Nun liegt es an ihr die zweite Chance zu nutzen und Fehler nicht mehr zu wiederholen oder alles gleich zu lassen. Zudem muss sie den Grund heraus finden, warum das genau jetzt geschah. Wegen der Trennung von Phil? Sollte sie noch etwas anderes verbessern, worauf sie nicht achtet? Cover: Das Cover passt gut zum Buch. Schließlich ist es ein Liebesroman und die Füße des Paares, welches man dann im Spiegelbild sieht passen ja in gewisser Weise auch zum doppelten 2011. Dadurch, dass man fast nur das Spiegelbild sieht, sind die Farben und Konturen ein bisschen verschwommen, was auch seine Wirkung hat. Meine persönliche Meinung: Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen. Obwohl dieses Thema eines Wiederholungsjahres nicht unbedingt realistisch ist, gefiel mir die Idee der Geschichte ganz gut. Die Autorin schreibt spannend und durch ihre Art zu schreiben, wird man von der Geschichte gleich gefangen genommen. Mit der Zeit kann Olive zwar ein bisschen anstrengend sein mit ihrer Unsicherheit und dass sie ihre zweite Chance mit Phil nur mit Bedenken, wegen ihres letztjährigen Fehlers nutzen kann, jedoch ist sie sehr sympathisch und versucht, ihre Fehler zu verbessern und ist sensibel für die dinge, die passierten und vielleicht hätten anders laufen sollen. Nun bin ich selbst ein bisschen nachdenklich. Die Idee mit der zweiten Chance steckt an, einmal inne zu halten und zu überlegen, wie man sich in gewissen Situationen verhält, wie man im Leben mit seinen Mitmenschen umgeht, wie man besser reagieren könnte, usw. In unserer schnelllebigen Zeit ist es oft schwierig Ruhe zu finden und vielleicht ist es genau das, was dieses Buch uns sagen möchte: Halte still, reflektiere, genieße, was du hast und lass dich nicht von Stress, plötzlichen Gefühlen oder plötzlichen Adrenalinschüben überrumpeln. Fazit: Ein Buch über die Liebe und die zweite Chance im Leben mit dem Appell das Leben zu nutzen und sich nicht von überbrausenden Gefühlen leiten zu lassen.

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  • Was wäre, wenn...

    Das Wunschjahr
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2014 um 10:54

    Zum Buch Der Roman "Das Wunschjahr" erschien erstmals 2013 unter dem Titel "The Repeat Year". Der deutsche Erscheinungstermin war der 8. August 2014. Geschrieben wurde der Roman von Andrea Lochen, es ist ihr Debütroman. Persönliche Stellungnahme Das Buch thematisiert etwas, worüber sicher jeder schon einmal nachgedacht hat. Was wäre, wenn ich statt dieser Entscheidung eine andere getroffen hätte? Wir wäre mein Leben dann verlaufen? Was wäre, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte? Würde ich alles genau so machen oder etwas ändern? Olive durchlebt all diese Fragen in dem Buch und schafft es so, die Beziehung zu ihrer Mutter und Phil zu retten. Auch, was ihren Freundeskreis und das Berufsleben betrifft, verläuft ihr Leben gänzlich anders, da sie manche Entscheidungen anders fällt. Soweit gefällt mir das Konzept des Buches gut, es liest sich flüssig und ist an der ein oder anderen Stelle spannend. Das Ende jedoch war mir ein wenig zu weit hergeholt und Kerrigans Verhalten war für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Dennoch ist es alles in allem ein Buch, welches ich genossen habe und was mich teilweise falsche Schlüsse ziehen lassen hat. Fazit Schöner Lesegenuss!

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  • Was wäre, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?

    Das Wunschjahr
    Leseloft

    Leseloft

    31. August 2014 um 19:04

    Was wäre, wenn das letzte Jahr total mies gelaufen ist, du einfach auf den Wiederholungsknopf drücken und neu beginnen könntest? Wer hat sich das nicht schon einmal gewünscht? Genau das passiert Olive – sie wacht im Jahr 2011 auf, welches sie eigentlich gerade hinter sich gebracht hat. Völlig verwirrt liegt sie neben ihrem Ex-Freund Phil im Bett, doch dieser weiß von der Trennung vor zehn Monaten nichts mehr und macht sich wahnsinnige Sorgen um seine Freundin. Für jeden um Olive scheint es ein ganz normaler Neujahrstag zu sein, wie jeder andere auch, nur sie steckt in einer Zeitschleife fest. Langsam beginnt auch Olive zu realisieren, dass sie dieses Jahr noch einmal durchleben muss. Doch ganz allein ist sie dann doch nicht – Sherry, eine Bekannte ihrer Mutter, durchlebt ebenfalls dieses Jahr noch einmal und zeigt Olive auf, dass sie es als zweite Chance sehen soll, um ihre Fehler des Vorjahres auszubessern. Sie muss sich bewusst darüber werden, was im ersten 2011 schief gelaufen ist und was davon genau sie verbessern sollte. Für sie beginnt eine schwierige Zeit, sie weiß, was auf sie zukommt, was das letzte Mal in den Situationen passiert ist. Aber vor allem hat sie Gewissensbisse, weil sie über manche Ereignisse, etwa den Grund für die Trennung, einfach nicht mit Phil reden kann. Sie hat Angst davor, ihn erneut zu verlieren oder andere Menschen, die ihr wichtig sind, wenn sie wieder verletzt werden. “Das Wunschjahr” von Andrea Lochen war ein für mich sehr emotionaler Roman. Olive war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich konnte mich so gut in ihre Situation hineinversetzen. Es hat mich fasziniert, wie genau sie sich an das vergangene Jahr noch erinnern konnte und einem immer im passenden Moment der Ablauf aufgezeigt wurde. Die Rückblendungen fand ich passend eingebaut. Vor allem fand ich es toll, dass nicht nur das letzte Jahr reflektiert wurde, sondern in gewissem Sinne Olive’s komplettes Leben – wie sie ihre beste Freundin Kerrigan und ihren Freund Phil kennenlernte, die Leukämieerkrankung ihres Vaters, sein Tod und ihre Arbeit auf der Intensivstation. Der Schreibstil hat dort natürlich auch einiges zu beigetragen. Ich konnte mir vieles sehr gut bildlich Vorstellen, aber auch die Gefühle wurden sehr schön beschrieben. Generell habe ich mich im kompletten Verlauf der Geschichte sehr gut aufgehoben gefühlt. Zumal ich mich durch meinen eigentlichen Beruf auch gut in das Arbeitsleben von Olive hineinversetzen kann. ;) Olive lebt ihr Leben in dieser zweiten Chance zum Teil ganz anders, was ich daran aber interessant fand ist, dass sie zwar weiß, wie ihre Reaktion beim ersten Versuch ankam, jedoch nicht, was jetzt passiert, wo sie sich anders verhält. Sie malt sich wunderbare Szenen aus und doch kommt es dann wieder anders. Beispielsweise als sie einem Patienten helfen will und dann aber niedergeschlagen ist, weil sie es sich etwas anders vorgestellt hat. Somit zeigt der Roman sehr schön, dass man sein Verhalten zwar ändern kann, wenn man so eine Chance erhält, aber dennoch nie vorhersieht, was der zweite Weg für Tücken bereithält. Ich muss diesmal auch ein paar Worte zum Cover verlieren, denn das war es, was mich im allerersten Augenblick zum Buch gezogen hat. Ich finde es sehr passend zum Inhalt des Buches. Man sieht ein Pärchen, genauer gesagt die Füße, am oberen Rand und die Reflexion des Paares im Wasser. Mir gefiel es einfach, es zeigt die zwei Seiten, die Olive in den beiden Jahren geht. Das einzige Problem, was ich dabei hatte, ich wollte das Buch immer verkehrt herum aufschlagen. Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass ich “Das Wunschjahr” jedem nur empfehlen kann, der über Freundschaft, Liebe und eine zweite Chance im Leben etwas lesen möchte. Ich bin begeistert.

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  • Wenn zweite Chancen nur so einfach wären...

    Das Wunschjahr
    Kia

    Kia

    29. August 2014 um 12:06

    Inhalt: Am Neujahrsmorgen wacht die 26-jährige Olive im Bett ihres Ex-Freundes auf. Was zunächst nur wie ein One-Night-Stand aussieht, entpuppt sich als viel verrückter. Denn allmälig wird Olive klar, dass sie in der Zeit um genau ein Jahr zurückgesprungen ist und das Leben auf Anfang gestellt ist. Das verkorkste Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrem neuen Mann, ihre Unsicherheiten beim Berufsanfang als Krankenschwester, die Entfremdung von ihrer besten Freundin und auch der Seitensprung und die anschließende Trennung von Phil sind nie geschehen. Dieses Wiederholungsjahr ist die Chance alles richtig zu machen. Meine Meinung: Das Wunschjahr ist ein sehr ehrliches Buch über den Umgang mit Fehlern, was wir aus ihnen lernen, zweiten Chancen, Überforderungen, Aufrichtigkeit, Offenheit und Zusammenhalt im Kleinen. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern geht es hier nicht ums Zusammenkommen sondern um die Kunst des Zusammenbleibens. Das ganze Wiederholungsjahr über begleiten wir Olive und ihre alten und neuen Entscheidungen. Hierbei geht es nicht um große Ereignisse, sondern  gerade die ruhigen, alltäglichen Begebenheiten und inneren Einstellungen, die den Unterschied ausmachen, ob wir und unsere Mitmenschen mit uns glücklich werden. Ein Gedanke prägt die Geschichte: Wenn wir im ersten Jahr einen Fehler gemacht haben, aber im zweiten Jahr die betreffenden Personen nichts davon wissen, da es für sie nur dieses zweite Jahr gibt, haben wir ihnen dann unrecht getan? Können wir so tun, als ob es das erste Jahr nicht gegeben hätte? Dürfen wir die zweite Chance genießen? Hierauf findet das Buch sehr verschiedene und inspirierende Antworten. Und auch ja, das Buch hatte seine Längen und zähen Passagen, Wiederholungen, langatmigen Ausschmückungen und Versenkungen in Grübeleien. Doch nichts desto trotz haben mich die Gedanken über das Zusammenbleiben sehr bewegt. Fazit: Ein langsames aber erwachsenes Buch über Liebe, Familie und Freundschaft und das Glück im Alltag.

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