Andrea Maria Schenkel

 3,3 Sterne bei 1.320 Bewertungen
Autorin von Tannöd, Kalteis und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andrea Maria Schenkel (©Andrea Herdegen)

Lebenslauf von Andrea Maria Schenkel

Andrea Maria Schenkel, geboren am 21. März 1962 in Regensburg, ist eine deutsche Kriminalautorin. Nach der Schule absolviert Andrea Maria Schenkel eine Ausbildung bei der Post. Sie bekommt 1992 ihr erstes Kind und wird Hausfrau. Erst im Jahr 2006 feiert sie mit dem Krimiroman „Tannöd“ ihr Debüt als Schriftstellerin. Die Geschichte basiert auf einem authentischen und bis heute nicht aufgeklärten Mord im oberbayerischen Weiler Hinterkaifeck, bei dem 1922 in einer Nacht alle sechs Bewohner brutal erschlagen wurden. „Tannöd“ ist ein gigantischer Erfolg und verkauft sich bis heute über eine halbe Million Mal. Der Roman hält sich in der Spiegel-Bestsellerliste über 3 Monate auf dem ersten Platz. Andrea M. Schenkel erhält für „Tannöd“ den „Deutschen Krimi Preis“, den „Friedrich Glauser-Preis“ und den „Schwedischen Krimipreis“. Auf das Buch folgte eine ebenfalls preisgekrönte Hörbuchvariante. Auch für ihr zweites Werk „Kalteis“ erhält Andrea M. Schenkel den „Deutschen Krimipreis“. Das Buch basiert ebenfalls auf einem historischen Vorbild. Es handelt vom Serienvergewaltiger und Frauenmörder Johann Eichhorn, der 1939 hingerichtet wurde, nachdem er während der Dreißiger Jahre in München zahlreiche Frauen auf bestialische Weise vergewaltigt, verstümmelt und ermordet hatte. Ihr neustes Buch „Bunker“ ist ein rein fiktives Werk. In dem Kriminalroman entführt ein Mann nach einem Überfall auf ein Autohaus eine Frau. Er hält sie in einem Bunker unter einer Waldmühle fest, um sie dort zu quälen. Ihr Buch „Tannöd“ gerät in den Fokus der Öffentlichkeit, nachdem der Journalist Peter Leuschner eine Klage gegen sie einreicht, da er ihr Werk für ein Plagiat seiner Dokumentation über den Mord von Hinterkaifeck hält. Das Münchner Landgericht widerlegt aber die Plagiatsvorwürfe 2008. Andrea M. Schenkel lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

Alle Bücher von Andrea Maria Schenkel

Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)

Tannöd

 (783)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Kalteis (ISBN: 9783442738007)

Kalteis

 (204)
Erschienen am 04.05.2009
Cover des Buches Finsterau (ISBN: 9783423214964)

Finsterau

 (85)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Als die Liebe endlich war (ISBN: 9783453359536)

Als die Liebe endlich war

 (55)
Erschienen am 13.06.2017
Cover des Buches Bunker (ISBN: 9783442740543)

Bunker

 (69)
Erschienen am 08.03.2011
Cover des Buches Täuscher (ISBN: 9783423215749)

Täuscher

 (27)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches Weißer Schnee, rotes Blut (ISBN: 9783548282916)

Weißer Schnee, rotes Blut

 (27)
Erschienen am 13.10.2010
Cover des Buches Weißer Schnee, rotes Blut (ISBN: 9783550087417)

Weißer Schnee, rotes Blut

 (9)
Erschienen am 04.11.2009

Neue Rezensionen zu Andrea Maria Schenkel

Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)happyoldendayss avatar

Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

Was ist auf dem „Mordhof“ passiert?
happyoldendaysvor 19 Stunden

Der preisgekrönte Kriminalroman „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel spielt in der bayerischen Provinz der Nachkriegszeit. Auf dem abgelegenen Bauernhof der Familie Danner hat sich eine schreckliche Tat ereignet: Alle Bewohner des Hofes wurden brutal ausgelöscht. Doch wer hat dieses grausame Verbrechen begangen?


In wechselnden Erzählperspektiven (der der Opfer, der Dorfbewohner, des Täters…) entwickelt sich die Handlung und der Leser rückt dem, was sich ereignet hat, Stück für Stück näher. Diese Prämisse hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung hat mich überzeugt. Der Autorin gelingt es, jedem der „Erzähler“ eine eigene Stimme, einen eigenen Charakter zu geben und das obwohl die jeweiligen Passagen meist nur 2-3 Seiten umfassen. Durch das reiche Figurenpersonal schafft sie es ein lebendiges Panorama der Dorfbewohner zu zeichnen, das einen authentischen Eindruck erweckt. Stimmungsvoll werden die arbeitssame, religiös geprägte Gemeinschaft und die düstere Landschaft charakterisiert.


Zeugen, Nachbarn und Betroffene kommen einer nach dem anderen zu Wort, schildern ihr Handeln in der unheilvollen Nacht, äußern Vermutungen zu dem was sich ereignet haben könnte und liefern Hintergrundinformationen zur Familie Danner. So ergibt sich ein stringenter Spannungsbogen, der in der Enthüllung des Täters am Ende des Buches gipfelt.  Auch das mehrfach angewandte Stilmittel  der direkten Ansprache fand ich gelungen, denn so wird der Leser unmittelbar in das Geschehen involviert  – wird selbst zum Ermittler.


 

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Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)stefan182s avatar

Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

Ein interessanter Kriminalroman mit komplexer Erzählweise
stefan182vor 21 Tagen

Inhalt: Tannöd. Auf einem abgelegenen Hof hat sich eine schreckliche Tat ereignet. Die gesamte Familie Danner, die den Hof bewirtschaftete, ist ermordet worden. Die Dorfgemeinschaft steht vor einem Rätsel. Was hat sich auf dem Hof zugetragen? Eine Spurensuche beginnt.

Persönliche Meinung: Der Kriminalroman „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel ist eine literarische Verarbeitung des bis heute ungeklärten Hinterkaifeck-Sechsfachmordes (Im Jahr 1922 wurden die sechs Bewohner des Einödhofes Hinterkaifeck von einem Unbekannten mit einer Hacke getötet. Im Vorfeld und im Nachgang des Mordes kam es zu einzelnen seltsamen Begebenheiten, die bis heute nicht aufgeklärt werden konnten). Dementsprechend finden sich in „Tannöd“ Versatzstücke des realen Mordfalles und auch die Handlung orientiert sich an dessen Chronologie. Der Krimi ist allerdings keine Dokumentation und kein Sachbuch, weshalb er sich literarische Freiheiten nimmt. So spielt die Handlung nicht 1922, sondern im Deutschland der Nachkriegszeit. Auch bleibt der Fall nicht ungelöst; zuletzt wird ein Täter präsentiert. Besonders interessant ist die Erzählweise von „Tannöd“, da sie vergleichsweise komplex und fast schon experimentell ist. Erzählt wird die Handlung von unterschiedlichen Erzählinstanzen. Angestoßen wird das Ganze von einem unbekannten Ich-Erzähler, der als Kind seine Ferien in Tannöd verbracht hat, und nun als Erwachsener zurückkehrt, um von den Einheimischen zu erfahren, was auf dem Hof der Danners geschehen ist. Im Folgenden tritt der Ich-Erzähler völlig zurück und taucht nicht mehr auf. Zu Wort kommen andere Figuren: die einzelnen Dorfbewohner – und zwar in Form von Zeugenaussagen (Ich-Form). Interessant ist dabei, dass die Figuren jeweils andere Vermutungen haben, was sich auf dem Hof zugetragen haben könnte, sodass sie sich auch widersprechen. Während die Meinung der Krämerin bspw. von dem dörflichen Klatsch und Tratsch beeinflusst ist, sieht der Priester den Fall aus einer religiös geprägten Perspektive. Die Zeugenaussagen unterscheiden sich außerdem sprachlich: Jede Figur schlägt einen individuellen Ton ein, der sich in Wortwahl, Satzbau und Erzählduktus niederschlägt. Dadurch ist „Tannöd“ gewissermaßen – unabhängig von der Krimihandlung – ein Sittengemälde bzw. eine kleine Charakterstudie des engen dörflichen Mikrokosmos. Doch zurück zur Erzählweise: Im Wechsel mit den Zeugenaussagen finden sich Sequenzen, die in der Mordnacht spielen. Hier nimmt ein personaler Erzähler nach und nach die Perspektiven der Mitglieder der Danner-Familie ein und erzählt ihre letzten Stunden. Durch dieses diskontinuierliche Erzählen bricht „Tannöd“ bewusst immer wieder mit dem Handlungsfluss. Die Zeugenaussagen und die Sequenzen, die in der Mordnacht spielen, entfalten sich nicht chronologisch, sondern von hinten nach vorne. „Tannöd“ ist also kein Detektivroman, in der wir einer Ermittlerfigur in einem mehr oder weniger linearen Handlungsstrang folgen und mit ihr rätseln. Der Krimi ist allerdings dennoch sehr gut durchdacht und komponiert. Die Sequenzen sind kleine Steinchen, die Stück für Stück ein Mosaikbild entstehen lassen. Nicht immer weiß man direkt, welches Steinchen auf welchen Platz gehört, aber am Ende entsteht ein stimmiges und vollständiges Bild. Insgesamt ist „Tannöd“ eine interessante literarische Bearbeitung des Hinterkaifeck-Mordfalles, die durch eine spannende Erzählweise, bei der jede Figur ihre eigene Stimme erhält, besticht.

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Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)NattensDrottnings avatar

Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

Kurzweilig und nicht langweilig
NattensDrottningvor 3 Monaten

Der Aufbau des Buches ist etwas ungewöhnlich. Hier wechseln sich kurze Sequenzen, was auf dem Hof passiert ist, mit Zeugenaussagen und Gebeten ab. 

Anfangs erscheint das erst Mal etwas merkwürdig, nur erhält man so eine eigene Sicht auf die Dinge aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. In dem Verlauf des Buches kann man sich dann selber die Ereignisse rekonstruieren und die kurzen Aussagen der eigenen Bewohner miteinander verknüpfen. Nach jeder Aussage hat man wieder eine Antwort, aber auch ein weiteres Fragezeichen erhalten. Es wurde hierdurch richtig gut eine dauerhafte Spannung aufgebaut.  

Die Sprache ist kurz, prägnant und bei den "Zeugenaussagen" schön auf die damalige Zeit angepasst. 

Mich hat es sehr gefesselt, sodass ich das Buch an einem Stück verschlungen habe. 

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Gespräche aus der Community

Andrea Maria Schenkel
ALS DIE LIEBE ENDLICH WAR


Was, wenn man alles hinter sich lassen muss? Wenn man in ein Land zieht, das man nicht kennt und man ganz neu anfangen muss, weil man für das gehasst wird, was man ist? Ist man dann noch man selbst und was bedeutet Heimat für einen? Carl und seine Familie müssen 1938 aus Deutschland nach Shanghai fliehen und sich ein neues Leben aufbauen. Jahre später lernt er Emmi in New York kennen. Sie ist nach dem Krieg aus Deutschland fortgegangen und bringt ihm ein Stück Heimatgefühl zurück. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern ...

Zum Buch:
Verfolgung, Existenzangst und Neuanfänge in der Fremde - das sind die Erfahrungen des jungen Juden Carl Schwarz, als er 1950 in Brooklyn Emmi kennenlernt, die wie er aus Bayern stammt. Sie hat Deutschland nach dem Krieg verlassen, und wie er will auch sie ein neues Leben beginnen. Carl findet bei Emmi die Heimat, die er elfjährig verlassen musste, und lebenslange Liebe und Geborgenheit. Über die Vergangenheit reden beide nicht - zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an das, was war. Jahrzehnte später wird Carl von einer Freundin gebeten, den schriftlichen Nachlass ihres verstorbenen Ehemannes durchzusehen, eines Holocaust-Überlebenden. Nur widerwillig macht sich Carl an die Arbeit - und stößt in den Briefen und Unterlagen aus dem KZ Dachau auf Hinweise aus Emmis Vergangenheit. Das Fundament aus Verschweigen und Halbwahrheiten, auf dem ihr gemeinsames Leben basierte, beginnt zu zerbrechen ...

Zur Autorin:
Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Das Buch verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis (2007) erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis. Zuletzt erschienen Finsterau (2012) und Täuscher (2013).


Gemeinsam mit euch möchten wir und die Autorin Andrea Maria Schenkel ihren neuen Roman Als die Liebe endlich war lesen und diskutieren. Zusammen werden wir Carls Lebensweg begleiten und Emmis Geheimnis auf die Spur kommen.
Wenn ihr also Lust habt, mit uns auf Lesereise von Deutschland über Shanghai bis nach Amerika zu gehen, die Autorin mit Fragen zu löchern und euch eifrig über die Leseabschnitte auszutauschen, dann seid ihr herzlich eingeladen.
Bewerbt euch bis zum 3. Mai um eines der 20 Leseexemplare, indem ihr uns folgende Frage beantwortet: Was bedeutet für euch Heimat?
264 BeiträgeVerlosung beendet
Der Tag des Buches steht vor der Tür, der richtige Tag Lesefreude zu verschenken!
Darum könnt Ihr zehn Exemplare meines neuen Buchs Als die Liebe endlich war gewinnen.
Doch Vorsicht!! Es ist kein Krimi! Auch wenn, soviel sei verraten, auf Seite 13 ein Toter vorkommt - ich konnte es einfach nicht lassen ;))!
Und es ist auch keine richtige Liebesgeschichte, aber trotzdem würde ich Euch empfehlen ein Taschentuch zur Hand zu haben. Denn an ein paar Stellen könnten die Augen feucht und der Hals eng werden. Außer natürlich bei den ganz Hartgesottenen, die nichts umhaut. ;))
Wer es, wie ich, liebt mit einer Geschichte auf Reisen zu gehen, bereit ist sich treiben zu lassen, einzutauchen in fremde Leben und Welten, kurz: wer Lust hat sich mit mir auf dieses Abenteuer einzulassen, den nehme ich gerne mit -- von Regensburg nach Shanghai und weiter Nach New York.
Worauf wartet Ihr? Wenn Ihr wissen wollt, was es mit "Stickball", "Honeypots" und Tante Marga's Kirschlikör auf sich hat, solltet Ihr euch bewerben.

Und damit Ihr nicht ganz ins kalte Wasser springen müsst, hier der Klappentext, damit Ihr seht was Euch erwartet:
Verfolgung, Existenzangst und Neuanfänge in fremden Ländern, das sind Carls Erfahrungen, als er 1950 in Brooklyn Emmi kennenlernt, die so wie er aus Bayern stammt. Bei ihr findet er Zuflucht, Geborgenheit und eine Liebe, die ein Leben lang tragen soll. Über die Vergangenheit reden beide nicht, zu schmerzlich sind die Erinnerungen an das, was war.
Aber Jahrzehnte später bittet eine Freundin Carl, die Briefe und Dokumente ihres verstorbenen Ehemannes, eines Holocaust-Überlebenden, durchzusehen. Nur widerwillig macht sich Carl an die Arbeit – und findet in Unterlagen aus dem KZ Dachau auch Hinweise auf Emmis Vergangenheit...

Ganz liebe Grüße

Andrea

PS: Ganz so einfach mache ich es Euch aber doch nicht – ich will von Euch wissen, wohin Ihr schon immer einmal reisen wolltet? Wohin zieht es Euch? Was ist Eure „Traumstadt“?

  


135 BeiträgeVerlosung beendet
Ein kleines Dorf mitten im Bayerischen Wald, 1944: Schwanger kehrt die junge Afra zurück in die Enge ihres Elternhauses, das sie Jahre zuvor verlassen hat, um ihr Glück woanders zu versuchen. Und dann eines Tages ist Afra tot, blutüberströmt liegt sie in der karg eingerichteten Wohnstube … Läuft euch bei dieser Vorstellung eine Gänsehaut über den Rücken und ihr wollt wissen, warum Afra sterben musste? Dann seid ihr bei dieser Leserunde genau richtig: Andrea Maria Schenkels neues Buch „Finsterau“ erscheint im März bei Hoffmann und Campe und wir vergeben 25 Leseexemplare. Ihre bisherigen Krimis wurden mit zahlreichen Preisen geehrt und „Tannöd“ wurde im Kino ebenfalls ein voller Erfolg. Auch dieser Krimi verspricht atemberaubende Spannung auf höchstem Niveau. Hier noch etwas mehr zum Inhalt: Johann Zauners Leben ist nie leicht gewesen: Der Erste Weltkrieg, harte Arbeit als Tagelöhner, die Ehe mit Theres, die lange ohne Kinder blieb, dann Afras Geburt, von klein auf widerspenstig und störrisch. Nur der Glaube hat ihm Halt gegeben, auch als die Nazis an die Macht kamen, die er verachtete. Als Johann in der Kirche für seinen Glauben aufstand, wurde er abgeholt. Nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis ist er still geworden. Auch als Afra, die ungehorsame Tochter, schwanger zurückkehrt, schweigt er. Dann kommt Albert zur Welt, und in dem kleinen Dorf spricht man immer lauter über die Häusler und ihre liederliche Tochter. Seid ihr bereit weitere Einblicke in Johanns Leben zu erhalten und dem Mörder dieses historischen Mordfalls auf die Schliche zu kommen? Dann könnt ihr euch bis einschließlich 29. Februar 2012 als einer von 25 Testlesern bewerben. Wer eines der Bücher gewinnt, nimmt automatisch an der Leserunde teil und schreibt abschließend eine Rezension! Wenn ihr mitlesen und ein Exemplar von „Finsterau“ gewinnen möchtet schreibt im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner“ einen Beitrag, warum ihr an dieser Leserunde teilnehmen wollt. Wer das Buch schon hat oder sich selbst kauft ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen hier mitzulesen!
374 Beiträge
dieSUSIs avatar
Letzter Beitrag von  dieSUSIvor 9 Jahren
Nach Beendigung des Buches bin ich nun hin und her gerissen, wie es mir gefällt und wie ich es bewerten würde. Ich versuche dem nun einmal auf den Grund zu gehen. Andrea Maria Schenkel bleibt bei dem Buch ihrem gewohnten Stil treu. Sie nimmt wieder einen realen historischen Kriminalfall in der hintersten Ecke Bayerns und arbeiten diesen in dem Buch auf. Ihr Stil ist dabei gut und flüssig zu lesen und zieht einen in seinen Bann. Hilfreich sind hierbei ihre kurzen und knappen Sätze. Allerdings sind es genau diese Sätze, die es mir so schwierig machen. Durch sie wirkt das Buch eher wie eine Faktenauflistung oder eine Tathergangsbeschreibung in den Polizeiakten. Die Personen bleiben für mich blass und eine richtige Verbindung konnte ich zu ihnen nicht aufbauen. Kaum Ausschmückungen oder ähnliches, welche das Buch für mich zu einem Roman oder Kriminalroman machen würden. Trotzdem schafft sie es, die Engstirnigkeit und Problematik darzustellen und die Atmosphäre der damaligen Zeit zu übermitteln. Für mich fast ein kleines Kunststück. Zum Abschluss des Buches hätte ich mir ein Nachwort und ein Glossar gewünscht. Zum Einen sind einige Begriffe aus den 40er Jahren heute nicht mehr geläufig. Zum Anderen fühlte ich mich am Ende allein oder im regen stehen gelassen. Welcher Teil des Geschichte ist real, welcher fiktiv? Spielte sich der Fall wirklich in Finsterau ab? (Anmerkung nach Recherche: Nein) ein paar Worte der Autorin hätte ich mir hier schon gewünscht, ohne dass ich großaartig im Internet suchen muss. Erschwerend kommt auch die „Dicke“ oder vielmehr Dünne des Buches hinzu. So wenig Seiten als Hardcoverausgabe finde ich schon ein Kunststück, von dem Preis dafür ganz zu schwiegen. Fast eine Frechheit, soviel Geld dafür zu verlangen. Fazit: Für den Preis hätte ich mir das Buch schonmal nicht gekauft, sondern die Taschenbuchausgabe abgewartet oder es irgendwo ausgeliehen. Inhaltlich gefällt mir das Buch mit einigen größeren Abstrichen ganz gut, so dass ich sicherlich das nächste Buch von Andrea Maria Schenkel lesen würde. Trotzdem: Nichts Neues, sondern Altbewährtes und leider kein Muss-man-lesen-Buch!

Zusätzliche Informationen

Andrea Maria Schenkel wurde am 19. März 1962 in Regensburg (Deutschland) geboren.

Andrea Maria Schenkel im Netz:

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