Inhalt: In Sebastian Fitzeks Geschichte geht eine vom Weihnachtstrubel gestresste Mutter einem Mörder in die Falle. Jan Costin Wagner erzählt von einem ganz normalen Familienvater, der plötzlich in einen Abgrund blickt. Elisabeth Herrmann nimmt uns mit zu einer Toten unter dem Eis. Heinrich Steinfest berichtet, was passieren kann, wenn eine einsame Frau Weihnachten mit einem Fremden verbringt. Und in Andrea Maria Schenkels Erzählung kommt es im tiefverschneiten Bayern während der Christmette zu einem grausamen Mord.
Meinung: Der Untertitel des Buches lautet "Mörderisch gute Weihnachtsgeschichten". Ich versprach mir spannende, knackige Erzählungen, die mich fesseln. Leider war dem nicht so. Nicht einmal ansatzweise. Von den elf Erzählungen blieb ein Großteil blass, oberflächlich, lieblos erzählt. Natürlich kann man von einer Kurzgeschichte nicht so viel Tiefe erwarten wie von einem Roman, aber ich hatte das Gefühl, dass die meisten davon einfach nur so runtergeschrieben wurden. Ohne Spannung, ohne Details, ohne dem großen Warum. Erklärungen für die Gräueltaten lieferten die allerwenigsten Storys. Von daher kann ich nur 2 von 5 Sternen vergeben. Für Zwischendurch ganz okay, man darf sich aber nicht zu viel erwarten.
















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