Andrea Maria Schenkel Finsterau

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Inhaltsangabe zu „Finsterau“ von Andrea Maria Schenkel

Ein atmosphärischer Krimi um Schein und Wirklichkeit, Recht und GerechtigkeitEin Dorf im Bayerischen Wald, 1944: Schwanger kehrt Afra in die ärmliche Enge ihres Elternhauses zurück, das sie Jahre zuvor verlassen hat. Für ihren streng katholischen Vater ist das ein ständiger Stein des Anstoßes und die Auseinandersetzungen nehmen noch zu, nachdem das »Kind der Sünde« geboren ist. Eines Tages liegt Afra erschlagen in der Stube neben ihrem blutüberströmten Sohn … Einmal mehr hat Andrea Maria Schenkel einen historischen Mordfall in einen spannenden Krimi verwandelt, die beklemmende Atmosphäre in der Häuslerfamilie und die missgünstige Stimmung im Dorf brillant eingefangen.

hat mir gut gefallen,spannend bis zum schluß

— eulenmama
eulenmama

3,5 Sterne für interessante Ermittlungen. Die Spannung fehlt nur ein wenig.

— MsChili
MsChili

Liest sich schon gut, aber durch die fehlenden Emotionen bleibt es nicht lange im Gedächtnis haften.

— angi_stumpf
angi_stumpf

A.M. Schenkel bleibt ihrem Stil treu: spannend, lakonisch und bayrisch erzählt sie die Geschichte eines Justizirrtums!

— sommerlese
sommerlese

Kurzweiliger und doch spannender Krimi ganz im Stil von Andrea Maria Schenkel

— mona_lisas_laecheln
mona_lisas_laecheln

ein kurzweiliger Krimi, der auf einen wahren Mordfall zu beruhen scheint.

— anja_bauer
anja_bauer

Ein Sprachkunstwerk, das sich abhebt von dem Wortgeklingel vieler Krimis.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Glaubwürdig, interessant und authentisch, ruft aber leider kaum eine Emotion hervor.

— Tialda
Tialda

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  • Finsterau

    Finsterau
    angeltearz

    angeltearz

    01. August 2017 um 18:43

    Ein Buch mit 128 Seiten ist für mich ein kleines Buch für Zwischendurch. Normalerweise lese ich Bücher, die wesentlich mehr Seiten haben. Ich mag es, wenn die Geschichte ausschweift, wenn ich mehr über die Charaktere und das Setting erfahre.Das das bei 128 Seiten und einem Krimi nicht sein wird, war von Anfang an klar.Deswegen kann ich zu den Charakteren auch wenig sagen. Alles ist recht oberflächlich gehalten. Es wird ein wenig über die Charaktere, gerade über Afra, erzählt, aber auch nicht viel. Aber das ist tatsächlich okay, denn es das was man wissen muss, wird gesagt. Der Autorin geht es scheinbar eher um das was passiert. Man braucht die Charaktere nicht zu mögen oder zu hassen.Ich mag allerdings keine geschriebenen Dialekte. Ich finde es schlimm, wenn ich Worte nicht verstehe. Ja, der Krimi spielt in Bayern. Aber nein, es müssen nicht ein paar Charaktere auch bayrisch sprechen. Für mich als Norddeutsche etwas schwierig."Finsterau" ist im Übrigen der Ort, in dem der Mord geschieht.Der Schreibstil der Autorin ist ganz gut. Es war leicht zu lesen.Soweit ich weiß beruht die Geschichte auf einen wahren Fall. Sowas finde ich immer sehr interessant und mit solchen Fakten kann man mich immer locken.So ist das Buch allerdings auch geschrieben. Viele Zeitsprünge, Wechsel der erzählenden Charaktere und Aussagen der Zeugen. Auf den wenigen Seiten muss man schon aufpassen, was gerade passiert.Es ist ein netter Krimi für Zwischendurch. Nicht viel Aufsehen um die Charaktere, aber dennoch schön zu lesen.Ich fand es allerdings mehr interessant als spannend.Das Cover: Das Cover finde ich richtig toll. Sehr geheimnisvoll.Fazit: Ein netter Krimi für Zwischendurch.

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  • Finsterau

    Finsterau
    nasa

    nasa

    18. November 2016 um 14:36

    Finsterau ist ein Kriminalroman der zwar Fiktiv nieder geschrieben wurde, aber aufgrund eines tatsächlichen Falls erst die Idee dazu entstand. Also hat die Autorin hier Fiktion und Fakten versucht zu vereinen. 1947: Finsterau ist ein kleiner Ort im Bayrischen Wald. In diesem Ort lebt Afra, eine junge Frau mit ihrem unehelichen Sohn bei den Eltern. Zwischen Afra und  ihrem Vater läuft es nicht sehr gut. Dieser ist streng katholisch und kann sich nicht mit dem Lebensstil seiner Tochter abfinden. Es kommt immer wieder zu Streitereien der beiden. Dann wird Afra und ihr Sohn tot aufgefunden. Die ersten Beweise deuten auf ihren Vater. Doch 18 Jahre nach den Morden kommt ein Fremder der behauptet zu wissen was damals wirklich passiert ist und den wahren Mörder kennt. Er Fall wird neu aufgerollt.Als ich das Buch in die Hände nahm hab ich mich unwillkürlich gefragt, wie auf knapp 130 Seiten überhaupt Spannung aufkommen kann. Und es ist auch wirklich nicht die große Spannung in dem Buch. Es sind eher Aneinanderreihungen oder Erzählungen der Zeugenaussagen, der Ermittler und der Eltern. Diese werden in kurzen Kapiteln dargestellt. Durch diese Art der Erzählung kommt schon so etwas wie Spannung auf aber mir fehlte etwas. Auch die Beschreibung der Charaktere waren dürftig, sowie die Emotionalität im gesamten Buch fehlte. Als ob die Personen alle prosaisch wären. Was mir gut gefiel war, wie deutlich einem vor Augen geführt wird wie Dinge falsch interpretiert werden und das Schweigen an den falschen Stellen sich nachhaltig und negativ auswirken kann. Durch die kurzen Kapitel und den Schreibstil der berichtsähnlich ist war das Buch kurzweilig und lies sich schnell lesen. Als Leser wird am immer auf Distanz gehalten, was ich schade finde.

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  • Eine Aneinanderreihung von Geschehnissen

    Finsterau
    MsChili

    MsChili

    07. August 2016 um 10:43

    "Finsterau" von Andrea Maria Schenkel ist im dtv Verlag erschienen.Afra kommt schwanger wieder zu ihren Eltern, ihr Vater ist streng katholisch und gar nicht von der Schwangerschaft begeistert. Das schon vorher angespannt Verhältnis verschlechtert sich immer mehr, bis Afra und ihr Sohn eines Tages blutüberströmt aufgefunden werden.Als ich das Buch in den Händen gehalten habe, habe ich mich zuallerst mal gefragt, wie eine spannende Geschichte auf so wenig Seiten erzählt werden kann. Und so wie ich es mir gedacht hatte, richtig spannend war es nicht. Jedoch hat die Autorin gekonnt eine Aneinanderreihung der Geschehnisse mit Einschüben von Vernehmungen und Protokollen geschaffen. Mir hat die Spannung ein wenig gefehlt und ich habe mich gefühlt, als würde ich den Ermittlern ein wenig über die Schulter schauen, aber nichts weiter. Dennoch war es ein interessanter Weg zum Täter, der viele Gedanken und Erlebnisse aufdeckt, denn die Autorin wechselt die Sichtweise, z.B. zwischen Afra, ihren Eltern usw. Es hat sich auf jeden Fall leicht lesen lassen und war teils ein wenig aufwühlend.Meiner Meinung nach hätte es aber anders gelöst werden müssen um mehr Spannung aufzubauen.Ich muss sagen, man kann es lesen, muss man aber nicht. Für Zwischendurch ist es aber ganz gut.

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  • Schnell gelesen, leider auch schnell wieder vergessen ...

    Finsterau
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    14. February 2016 um 13:47

    Die Geschichte: Finsterau ist ein kleines Dorf im Bayerischen Wald und dort wird 1947 der ärmliche Hof der Zauners zu einem schrecklichen Tatort. Die 24-jährige Afra und ihr kleiner Sohn wurden mit Messerstichen und Beilhieben getötet, als Hauptverdächtiger wird Johann Zauner verhaftet. Seine Aussagen sind wirr und widersprüchlich, aber vieles spricht gegen ihn und er wird verurteilt. Erst viele Jahre später bricht ein anderer Mann sein Schweigen und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht … Meine Meinung: Dieser (Kurz-)Krimi lässt sich problemlos am Stück lesen und er weiß auch durchaus zu fesseln, aber mir fehlte trotzdem etwas. Grundlage ist ja ein reales Verbrechen, dessen Eckdaten wir aber auch in einem Nachwort nicht erfahren. Es bleibt also nur die Erzählung und diese wird in kurzen Kapiteln aus Sicht verschiedener Beteiligter geschildert. Dabei lässt die Autorin viele örtlich und zeitlich typische Begriffe einfließen und ihre Dialoge wirken durch den Dialekt auch sehr glaubhaft. Sie stellt die Lebensbedingungen der Familie recht anschaulich dar. Mir fehlten trotzdem die Emotionen, die Distanz zu den Charakteren konnte ich einfach nicht überwinden. Der berichtsähnliche Stil und die Beschränkung auf das Nötigste lassen das irgendwie nicht zu. Die Story zeigt aber schön, wie kleine Details zu großen Missverständnissen führen können und zu welchen Ergebnissen ein Schweigen an der falschen Stelle führen kann. Das Ende wird dann relativ schnell abgehandelt und vieles bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Hier hätte ich mir schon gewünscht, dass man noch etwas mehr erfährt. Fazit: Eine eher im Berichtsstil erzählte Kriminalgeschichte, die sich zwar gut lesen lässt, aber aufgrund der fehlenden Emotionen nicht lange im Gedächtnis haften bleibt.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Ein typischer Andrea Maria Schenkel

    Finsterau
    sommerlese

    sommerlese

    20. January 2016 um 19:45

    Der Kriminalroman "*Finsterau*" von "*Andrea Maria Schenkel*" erschien 2012 im "*Hoffman und Campe Verlag*". 1944: Im kleinen Dorf Finsterau im bayrischen Wald lebt die arme Familie Zauner. Die Tochter Afra verlässt ihre Eltern, arbeitet als Bedienung und kehrt einige Zeit später unverheiratet schwanger wieder zurück. Ihr streng katholischer Vater ist gegen diese Sünde und es gibt immer wieder Zank und Streit. Eines Tages liegt Afra erschlagen in der Stube neben ihrem blutüberströmten Sohn … Auch in diesem Krimi über einen historisch belegten Kriminalfall bleibt Andrea Maria Schenkel sich ihrem knappen, aber treffenden Schreibstil treu. Sie führt dem Leser stückchenweise Informationen zu, die sich allmählich zu einer tragischen Geschichte entwickeln. Dabei erzählt sie lakonisch einfach, ohne ausschmückende Einzelheiten die nackten Tatsachen einer tragischen Tat und die Verurteilung eines Unschuldigen. Sie führt dem Leser in wechselnder Erzählperspektive die Geschehnisse vor Augen, die schliesslich zu einer vorschnellen Verurteilung führten. Dabei geht die Chronologie wechselnd von statten. Die Autorin bedient sich einer knappen Einfachheit der Sprache und bindet alte Begriffe wie Höll, Schofel, Gatschis, Gscheidhaferl u.ä. mit ein. Der Leser taucht stimmig in die damalige Zeit ein. Aber auch die spätere Neu-Untersuchung des Falles hat eindringliche Züge, die die tragischen Geschehnisse unterstreichen. Dabei steuert die Handlung allmählich auf die Ermordung und die spätere Aufklärung der Tat zu. Diese Spannungsentwicklung ist anders als bei Who done it-Krimis. Interessant finde ich auch die Atmosphäre, die durch die verschiedenen Personen geschaffen wird. Da gibt es arme Häusler, also Kleinstbauern mit eigenem Haus, aber mit wenig Grundbesitz. Aber auch fahrendes Volk, die Jenischen, die als Scherenschleifer ihren Unterhalt verdienten und hie und da auch kriminell wurden. Der Vater zeigt zu dieser Zeit schon Anzeichen einer Demenz, die man damals noch nicht als solche gekannt hat. Er wurde für psychisch gestört erklärt. Ob wohl viele solcher Fälle für fremde Taten die Strafe angetreten haben? Dieser Krimi hat mich mitgerissen und mir die Tragik der damaligen Umstände deutlich vor Augen geführt. Die lakonische Erzählweise der Autorin ist nach meinem Geschmack, das muss nicht bei jedem Leser so sein. Mir hat sie mit diesem Buch spannende Lesezeit geschenkt.

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  • Finsterau

    Finsterau
    juliapeters

    juliapeters

    20. December 2015 um 16:57

    Nach dem ich schon Tannöd gelesen hatte, bin ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Da es ein Mängelexemplar war habe ich es direkt mitgenommen, für 9 euro hätte ich wohl etwas länger überlegt, da ich solche dünnen Bücher gewöhnlich an einem Abend auslese. Es ist eine sehr spannende Geschichte, besonders gefällt mir dass sie in verschiednen Zeiten und aus verschiedenen SIchten erzählt wird, dennoch hat mir Tannöd besser gefallen. Lesen lohnt sich dennoch auf jeden Fall. 

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  • Tannöd war schon besser...

    Finsterau
    anja_bauer

    anja_bauer

    04. March 2015 um 15:55

    Andra Schenkel hat wieder ein Buch über ein Verbrechen geschrieben, das eigentlich keine Fiktion ist, sondern nach einen wahren Fall geschrieben worden ist. Ein kleines Dorf im Bayerischen Wald. Mitte der 60er Jahre erzählt ein betrunkener Fremde in einer Wirtschaft, das er von einem Mord weiß, der aber schon 18 Jahre zurück liegt. Die Wirtsleute tun das als betrunkenes Gerede ab.  Dann geht das nächste Kapitel mit Afra weiter. Hier wird immer im Wechsel mit dem Vater und andren Protagonisten von deren Leben erzählt. Wie sie wieder nach Hause kommt mit einen Kind von einem Franzosen. Der ständige Streit zwischen Vater und Tochter, da sie ja eine Schande fürs Dorf ist. Aber auch die Mutter kommt hier zu Wort. Afra wird dann erschlagen im Haus gefunden, ihr Sohn ist schwerverletzt und stirbt später im Krankenhaus. Der Schuldige ist schnell gefunden – Afras Vater -  aber dann kommen später Zweifel auf.   FAZIT: Andrea Maria Schenkel erzählt hier von einem Mordfall, der wirklich passiert sein soll. Die einzelnen Kapitel wechseln aus der Sicht von Afra über  dem Vater bis hin zu dem nun pensionierten damals ermittelnden Polizeibeamte 18 Jahre später. Schnell wird eigentlich klar, dass Johann Zauner, der Vater von Afra nicht der Täter war. Nach und nach deckt die Autorin das Verbrechen auf.  Das Ende allerdings kommt ein wenig plötzlich und für mich ein wenig unverständlich. Was mir hier auch fehlt, ist die spannende Stimmung wie in Tannöd. Das düstere, das so gegenwärtig um die Zeit war, fehlt hier total. Es gibt hier keine Höhen oder Tiefen, hier ist im Erzählstil alles gleichgehalten. Die vielen typischen bayrischen Worte, die man teilweise nicht versteht, stoppen auch den Lesefluss etwas. Gerne hätte ich im Anhang eine Übersetzung dafür gehabt. Auch fehlt hier mir das Hintergrundwissen. Was ist hier nun Fiktiv und was Wahrheit? Ich finde, die Schriftstellerin konnte es schon besser aufs Papier bringen. Aber ganz so schlecht ist dieser Krimi auch nicht. Eine durchaus kurzweilige gute Unterhaltung für einen lauen  Tag eignet es sich auf jeden Fall. Das Titelbild zeigt eine Holztür, wohl die Tür vom alten Bauernhaus. Allerdings finde ich die hellblaue Schrift vom Titel nicht ganz so passend.

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  • Leserkommentare zu Finsterau von Andrea Maria Schenkel

    Finsterau
    Stefan Stemmle

    Stefan Stemmle

    via eBook 'Finsterau'

    Ich habe das Buch in einem "Rutsch" gelesen. Kurzweilig und spannend geschrieben. Echt tolle Kurzgeschichte zu einem stolzen Preis!

    • 3
  • Finster ist hier der ganze Roman!!!

    Finsterau
    StMoonlight

    StMoonlight

    26. May 2014 um 21:09

    Diesen Roman habe ich (zusammen mit einigen anderen) gewonnen. Ansonsten wäre ich wohl auch nicht bereit gewesen knapp acht Euro für nicht einmal 130 Seiten zu zahlen. Den Preis finde ich doch schon recht hoch. Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch, welches in diesem Jahr erschienen ist. Allerdings gibt es auch eine gebundene Ausgabe welche bereits 2012 auf den Markt kam. Diese umfasst 160 Seiten und ist für knapp 17,- € zu haben.>>> Achtung! Spoiler! <<< Bei „Finsterfrau“ – Der Name ist mir übrigens, nach Ende der Lektüre, noch immer ein Rätsel – handelt es ich um einen Krimi. (Behaupten zumindest Autorin und Verlag.) Spannung kommt jedoch überhaupt keine auf. Die Seiten sind mit Zeugenaussagen gefüllt. Mal von der Mutter, mal von einem Bekannten, dann von einem Polizisten. So geht es bis zum Ende. Als Einleitung erfährt der Leser von einem Mord der einmal passiert ist. Der Mörder würde wohl noch frei herum laufen. Das behauptet zumindest ein, nicht mehr wirklich zurechnungsfähiger, Kneipengast. Der Wirt findet am nächsten Tag dessen Brieftasche und darin einen Zeitungsausschnitt, auf den ein Stammgast von ihm zu sehen ist. So beginnt es. Der Anwalt nimmt die Ermittlungen wieder auf, forscht nach und stößt auf die ein oder andere Ungereimtheit bei den damaligen Ermittlungen. Es scheint als hätte jahrelang ein Unschuldiger im Gefängnissen gesessen … Der Schreibstil ist glücklicherweise nicht ganz so trocken, wie bei „echten“ Zeugenaussagen. Die Autorin lockert alles durch wörtliche Rede auf. Das „Problem“, für mich, war dabei allerdings das diese auf bayrisch (zumindest glaube ich, dass es bayrisch war) erfolgte.Kurzum: Ich musste mir meinen Teil denken, weil nicht alle Wörter mir ein Begriff waren. – Seit wann schreibt man denn mit Akzent??? Ik schreib ja och net so’n Gedöns da hin! ;) ~°~ Fazit ~°~Die (negativ) finsterste Lektüre, seit Erfindung des Buchdrucks!

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  • Rezension zu "Finsterau" von Andrea Maria Schenkel

    Finsterau
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    Mir hat diese vierte Buch der Autorin gut gefallen. Die Beschreibung eines traurigen Schicksals, in einer düsteren Zeit mit wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft, dazu das Leben in einem abgeschiedenen Dorf des Bayerwaldes, machte mich beim Lesen dieses Werkes sehr betroffen. Solche Fälle, aus den Nachkriegsjahren, hat es oft gegeben. Es wird auch heute noch nicht gerne darüber gesprochen, geschweige denn geschrieben. Die Autorin, mit ihrer bekannt kurzen, dafür aber prägnanten Erzählweise, versteht es hervorragend ein Bild dieser kargen und zwiespältigen Zeit dem Leser zu vermitteln. Dazu dann noch dieser Doppelmord, dessen Auklärung erst nach achtzehn Jahren erfolgte und eine Familie total in den Abgrund stürzte, die verschiedenen Lesestränge mit ihren prägnanten Untertiteln, liesen mich nicht mehr aus ihren Bann. Wie man so schön zu sagen pflegt...

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    • 3
  • Düstere Welten

    Finsterau
    AnnaChi

    AnnaChi

    16. April 2014 um 18:57

    1947 wird in einem Dorf im Bayerischen Wald eine junge Frau mit ihrem Kind erschlagen aufgefunden. Was einerseits einen spannenden historischen Kriminalfall darstellt, ist andererseits ein bedrückendes Zeitbild. Die Menschen leben in Armut und Sprachlosigkeit. Die junge Frau, Afra, die, schwanger mit ihrem "Kind der Sünde" in ihr karges Elternhaus zurückkehrt. Der strenggläubige Vater, der mit noch nicht einmal 60 Jahren völlig abgearbeitet ist und am Rande der Demenz steht. Die Mutter, die sich ihr Leben lang nur geduckt hat. Mit knapper, harter Sprache skizziert die Autorin das Leben dieser Menschen, in dem außer Arbeit nicht mehr viel Platz ist, auch nicht für Gefühle. "Finsterau" heißt die Geschichte, und finster ist auch das Wort, das sie treffend charakterisiert. Beeindruckend!

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  • Glaubwürdig und interessant, aber ohne Emotion

    Finsterau
    Tialda

    Tialda

    07. March 2014 um 09:50

    Rezension: “Finsterau” von Andrea Maria Schenkel wollte ich unbedingt lesen, obwohl ich eigentlich keine Krimis mag. Vor Jahren hatte ich ihr Debüt “Tannöd” gelesen, welches mich damals richtig fesseln konnte – und so kam ich an “Finsterau”, das aus dem selben Holz geschnitzt ist, nicht vorbei. Der Plott in diesem Buch beruht auf einem historischen Mordfall, der jedoch nicht in Bayern stattfand – den Ort im Bayerischen Wald hat die Autorin selbst ausgewählt und so abgelegen wie Finsterau liegt hätte sie wohl keinen Schauplatz finden können, der besser zur Geschichte passen würde. Der Schreibstil in “Finsterau” ist einfach, prägnant und von vielen gesprochenen Sätzen in bayerischer Mundart durchsetzt, was den Eindruck einer derben und einfachen Atmosphäre erweckt. Die Story an sich setzt sich dabei aus verschiedenen Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen zusammen, wobei zwischen den verschiedenen Charakteren, allen voran Afra, dem Opfer und Johann, ihrem Vater, von Kapitel zu Kapitel gewechselt wird und sich dabei die ganze Geschichte wie ein Puzzle zusammensetzt. Die Geschichte an sich hat meiner Meinung nach wirklich Potenzial, aber man hätte sicher noch etwas mehr rausholen können. Trotz der verschiedenen Perspektiven wirkte das Ganze mehr wie ein Zeitungsbericht auf mich – alles ist sehr sachlich gehalten und es wird kaum mit Emotionen gespielt (allerdings könnte es sein, das genau das einen Krimi ausmacht – das Genre liegt mir ja normalerweise überhaupt nicht). Fest steht: Wer “Tannöd” mochte, wird “Finsterau” auf jeden Fall auch gut finden. Fazit: Glaubwürdig, interessant und authentisch, ruft aber leider kaum eine Emotion hervor.

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  • Enttäuschend kurz und spannungslos

    Finsterau
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    07. December 2013 um 09:07

    1944 kehrt die junge Afra , schwanger und ohne Kindesvater in Ihr Heimatdorf Finsterau zurück. Die Schande die sie damit über Ihre Familie bringt spricht sich nicht nur zugleich im ganzen Dorf herum, sondern steht von Anfang an zwischen Ihr und Ihrem Vater, der nun noch 2 Mäuler mehr zu stopfen hat. Eines Tages scheint der Streit zwischen Vater und Tochter zu eskalieren, Afra und Ihr Sohn werden erschlagen auf dem Hof vorgefunden, der Vater gesteht die Tat und wird verurteilt. 18 Jahre später wird der Fall neu aufgerollt. Mit großer Neugierde habe ich mir  den 4. Roman von Andrea Maria Schenkel in der Stadtbibliothek ausgeliehen, nachdem ich über Ihre ersten erfolgreichen Romane schon viel gehört, sie aber nie gelesen hatte. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.Sprachlich gesehen ist ihr Stil direkt und schnörkelos, beim Schreiben wird, zu Gunsten der Handlung (so dachte ich) auf überflüssiges verzichtet. Die Handlung beschränkt sich gleichfalls auf das Wesentliche, wodurch dem Kriminalroman nicht nur die notwendige Spannung fehlt, sondern auch Motive und Beweggründe völlig unzureichend dargestellt werden.  Da hilft auch der stetige Wechsel zwischen den Protagonisten und den Zeitebenen nicht, sondern führte bei mir dazu, dass ich mir nach dem lesen tatsächlich die Frage stellte "War das Buch welches ich gerade gelesen habe überhaupt ein Werk was diesen Namen verdient hat, und wie um Gottes Willen kommt der lauf die Idee für eben jenen fast 17 Euro in Rechnung zu stellen. Mein Fazit: Enttäuschung auf ganzer Linie.

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  • Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges

    Finsterau
    Wortklauber

    Wortklauber

    06. October 2013 um 10:03

    Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges am Rande eines bayerischen Dorfes: Dass seine Tochter Afra ein uneheliches Kind (vom einem französischen Zwangsarbeiter) mit nach Hause gebracht hat, setzt dem tief religiösen Johann Zauner schwer zu. Als Tagelöhner fristen er, seine Frau und nun auch die Tochter und der Enkel, ein karges Leben voller Pflichten. Zauner, der im "Dritten Reich" seiner Überzeugung als Christ wegen von der Gestapo acht Wochen in Haft genommen und dort schwer misshandelt wurde, sieht sich ein weiteres Mal mit "der Obrigkeit" konfrontiert, als man ihm eines Tages vorwirft, die Tochter totgeschlagen zu haben und ihr Kind gleich mit. Mit Blut besudelt und augenscheinlich in keinster Weise berührt, hat man in ihm schnell einen Verdächtigen. Jeder wusste ja, dass die beiden sich nicht verstanden haben und das uneheliche Kind ihm ein Dorn im Auge war. Zudem verwickelt er sich in Widersprüche, legt vermeintlich sogar ein Geständnis ab. Der Fall scheint geklärt. - Bis es Jahrzehnte später einen Hausierer wieder in die Gegend verschlägt, die er lange gemieden hat. Der (dünne) Roman erinnert auf den ersten Blick sehr an "Tannöd", wird nicht chronologisch und aus mehreren verschiedenen Blickwinkeln/Perspektiven erzählt. Die Sprache an sich ist schlicht, schmuck- und schnörkellos, die Wirkung aber vielleicht grade deshalb prägnant, eindringlich. Mehr ein Kammerspiel ist das als ein "üblicher" Krimi, in dem es darauf ankommt, Spannung aufzubauen und "den Mörder" zu überführen. Ich mag das, mir hat das Buch (mein 3. von der Autorin) wieder sehr gut gefallen. Aber ich weiß, dass es nicht jedermanns Sache ist. Wer "Tannöd" schon unlesbar fand, muss es mit "Finsterau" gar nicht erst versuchen.

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