Andrea Maria Schenkel Tannöd

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Inhaltsangabe zu „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel

Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Die gesamte Familie Danner wurde hier brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, selbst die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen von ihm gewesen sein. Als zwei Jahre später Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, um ihre Mutter zu beerdigen, geht noch immer Angst und Schrecken um im Dorf. Den Mörder hat man nie gefunden. Hinter dem dichten Netz aus Schweigen und Lügen vermutet Kathrin eine tiefe Schuld der Dorfbewohner. Bald vertraut sie nur noch der alten Traudl Krieger (Monica Bleibtreu) und Johann (Volker Bruch). Doch dann erkennt sie, dass der Mord mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb ist… Regisseurin Bettina Oberli (Die Herbstzeitlosen) widmet sich in Tannöd der bigotten Gesellschaft auf dem Land in den Fünfzigerjahren und beweist eindrucksvoll ihr Talent für atmosphärisch dichtes Erzählen.

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  • Rezension zu "Tannöd. Das Hörspiel" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    LEXI

    Die ermordet aufgefundene Familie Danner bildet in diesem Hörbuch das Zentrum des Geschehens. In der zwei CD’s währenden langweiligen Einleitung wird deren karges, von Geiz und Missmut bestimmtes Leben in Tannöd geschildert. Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird ständig aus einer anderen Perspektive erzählt, Andrea Maria Schenkel lässt viele Dorfbewohner zu Wort kommen, die Identität des Mörders bleibt jedoch lange unklar. Da mich bei diesem Hörbuch nicht nur das vollständige Fehlen eines Spannungsfaktors störte, sondern ich zudem auch mit dem irritierenden laufenden Wechsel der Perspektiven nicht zurechtkam, brach ich nach der 2. CD ab. Der bis dahin erfahrene Inhalt trug nicht dazu bei, meine Neugier befriedigen zu wollen, die Auflösung dieses Mordfalls in Erfahrung zu bringen. Aufgrund meines Faibles für Krimis und Thriller und der damit zwangsläufig verbundenen hohen Anzahl bereits gelesener bzw. gehörter Bücher stelle ich mir einen Krimi anders vor. Was mich jedoch beinahe dazu brachte, die CD’s aus dem fahrenden Auto zu werfen, waren die viel zu oft ins Geschehen eingebrachten, elend langen, und monoton herunter geleierten Gebete, die meine Nerven stark strapazierten. Die Personenbeschreibungen entbehrten jeglicher Tiefe, und Sympathie empfand ich für keine von ihnen. Nach zwei quälend langen, scheinbar nicht endend wollenden CD’s möchte ich den Ausgang dieses Krimis gar nicht mehr wissen. Da die Vergabe von „keinem“ Bewertungsstern nicht möglich ist, gebe ich notgedrungen einen davon. Aber nur äußerst ungern!

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    • 5
  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    AnnaChi

    In den 50er Jahren werden auf einem einsam gelegenen Bauernhof alle Bewohner ermordet. In dem auf einem authentischen Kriminalfall beruhenden Buch von Anna Maria Schenkel werden in einer Collagetechnik die Schritte des Mörders (dessen Identität erst am Schluss enthüllt wird) und Aussagen von Dorfbewohnern miteinander kombiniert. Ein Erlebnis wird das Buch als Hörbuch, grandios vorgetragen von Monica Bleibtreu, die jeder Person durch ihre Stimme einen besonderen Charakter verleiht. Die Düsternis der Atmosphäre auf dem Hof, das teilweise bösartig-intrigante Getrtasche der Mitmenschen oder ihre Gleichgültigkeit wird durch sie lebendig.

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    • 2

    awogfli

    07. January 2013 um 01:15
  • Rezension zu "Tannöd. Das Hörspiel" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    sabatayn76

    28. November 2010 um 21:02

    Gebete und Gebote Inhalt: Andrea Maria Schenkel erzählt vom Mord an der recht eigenbrötlerischen und absonderlichen Familie Danner und ihrer neuen Magd. Dabei kommen Zeugen, Dorfbewohner, Opfer und der Täter zu Wort und berichten aus ihrer Perspektive von Hintergründen und vom Verbrechen selbst. Mein Eindruck: Das Hörspiel ist oft unheimlich und spannend, doch verwirrt es den Hörer auch sehr. Ich kenne das Buch nicht und hatte einige Probleme, der Geschichte folgen zu können. Die mehr oder weniger regelmäßig eingespielten Gebete haben auf mich eher befremdend gewirkt und unterbrechen meiner Meinung nach die Geschichte zu oft und zu stark. Alles in allem hat mich das Hörbuch zwar neugierig auf das Buch gemacht, hinterließ aber auch den Eindruck des Sonderbaren. Die Stimmen empfinde ich als sehr passend, auch die gesprochenen Dialekte fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Mein Resümee: Vielleicht ist das Buch ein wenig aufschlussreicher - das Hörspiel ist auf jeden Fall atmosphärisch, aber für mich etwas zu unstrukturiert und konfus.

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  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    tedesca

    11. November 2010 um 08:13

    Tannöd ist ein ungewöhnliches Buch. Es erzählt eine wahre Geschichte in Form von Zeugenaussagen. Nur wenig weiß man wirklich über die Familie Danner, es gibt hauptsächlich Getratsche und Hörensagen. Typisch vor allem diejenigen Dorfbewohner, die ja "nix sagen" wollen, weil SIE gehören ja nicht zu denen, die tratschen.... und dabei die meisten Gerüchte in die Welt setzen. Die Geschichte ist traurig und berührend, die Fakten sind grausam und schockierend. Wahrheit und Fiktion - sprich: die Erzählung der ermordeten Tochter Barbara - werden gekonnt verbunden. Die Sprache ist klar und lebensnah, im Kopf entstehen sofort Bilder des Hofes und der Menschen, die diese Geschichte erzählen. Keine Minute lang lässt einen die beklemmende Stimmung aus ihrer Umklammerung. Beim Hören habe ich mir oft gedacht, dass mir dieses Buch in gedruckter Form wohl viel weniger zugesagt hätte, vielleicht hätte ich diese feinen Nuancen garnicht mitbekommen, die Monica Bleibtreu so gekonnt herausarbeitet und somit den Leser in eine Dorfgemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Charakteren entführt. Mit ihrer gekonnten Art zu lesen unterstützt sie diese düstere Stimmung, die das Buch beherrscht und die einem ab und zu fast den Atem nimmt. Alles in allem ein Hörbuch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

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  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    vormi

    01. September 2010 um 13:38

    Da ich das Buch nie gelesen habe, sondern nur das Hörbuch gehört habe, kann ich auch nur das beurteilen. Und da habe ich meine Schwierigkeiten mit gehabt. Die wahrscheinlich atmosphärisch klingende, schleppende Sprechweise hat mich die ganze Zeit gestört. Und das hat die Geschichte leider in den Hintergrund treten lassen. Und dadurch konnte ich die Begeisterung für das Buch nicht so ganz nachvollziehen. Eine düstere Geschichte, durchaus spannend, aber nichts Besonderes.

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  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    Bastelfee

    18. April 2010 um 21:19

    Dieses Hörbuch war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da viele Gebetssequenzen enthalten sind. Natürlich ist das für die Gegend, in der Tannöd spielt, typisch. Spannend bleibt es bis zum Schluß trotzdem.

  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    donny

    01. October 2008 um 09:15

    Ich habe allerdings nur das Buch gelesen

  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2007 um 16:10

    Warum sowas ein Bestseller wird? keine Ahnung!

    Frau Bleibtreu liest hervorragend, aber leicht macht es die Story ihr nicht gerade...

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