Andrea Maria Schenkel Tannöd

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Inhaltsangabe zu „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel

Es sind die unsicheren Jahre nach dem Zweiten großen Krieg, als sämtliche Bewohner eines bayerischen Einödhofs tot aufgefunden werden – brutal erschlagen, niedergemacht mit der Spitzhacke. Die Familie Danner war als verschlagen und habsüchtig verrufen, und jeder Dorfbewohner weiß die Untat aus seiner eigenen Sicht zu deuten. Minutiös wird dieser authentische Fall rekonstruiert und der Leser so zum Eingeweihten des Mörders, ohne jedoch dessen Motiv oder gar seine Identität je zu erfahren.

Ein Buch was wir für die Schule lesen mussten, es ist sehr gut, beruht auf einer Wahrer Begebenheit. Jedoch etwas vorrausschauend.

— Puntoffelheldin

Interessante Erzählweise aber leider nicht mein Setting! Auch die Sprache war nicht mein Fall.

— mehe

ist ganz nett zu lesen, allerdings wenig Spannung, schnelles Ende

— Anjalena

In einem Rutsch durchgelesen. Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.

— Ladyoftherings

Unglaublich langweilig. Da Pflichtlektüre im GK musste ich es beenden, was sehr anstrengend war.

— amanda16xx

Enttäuschend...

— franziii0201

Echt jetzt?

— TheSilencer

Als aufgezwungene Schullektüre hat es gänzlich versagt. Lieber Deutschlehrer: Das fällt für mich nicht unter: "Spannende Ferienlektüre!" 1/5

— Cubey

gewöhnungsbedürftiger Stil

— Beust

Erzeugt gekonnt große Beklemmung.

— Godelewa

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Sag kein Wort

Extrem krass und abgefahren. Stalking wie es schlimmer nicht geht. Etwas brutal und menschenunwürdig

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Eine super Polizistin mit keiner, oder zu vielen, Identitäten.

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Geheimnis in Rot

"Familienzusammenführung an Weihnachten" ... und ein Mord...

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Bruderlüge

Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

Caillean79

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Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!

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  • etwas zu einfach...

    Tannöd

    Anjalena

    28. August 2017 um 11:56

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich mich seit langer Zeit mit der Geschichte und dem Mord von Hinterkaiffeck beschäftigt habe. Es gibt einen schnellen Einstieg in die Geschichte, keine großen Vorreden. Die Charaktere haben andere Namen, man versteht jedoch relativ schnell wer gemeint ist. Schade finde ich, dass die Geschichte doch sehr knapp und einfach gehalten ist. Auf viele Hinweise, Aussagen etc. wurde in dem Buch nicht eingegangen. Auch das Ende ist sehr abrupt, einfach und vorhersehbar...

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  • Das Grauen auf dem Land

    Tannöd

    sommerlese

    30. July 2017 um 12:35

    Andrea Maria Schenkel ist eine Hausfrau mit drei Kindern als sie ihr Debüt "Tannöd" 2006 schrieb. Der Roman erscheint bei btb und wurde mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.Der Tannöd-Hof der Familie Danner liegt in der tiefsten bayerischen Einöde. Sämtliche Bewohner des bayerischen Einödhofs werden tot aufgefunden – brutal erschlagen, niedergemacht mit der Spitzhacke. Jetzt heißt er nur noch Mordhof und vom Mörder fehlt jede Spur ... Im streng gläubigen, erzkatholischen Tannöd wurde eine gesamte Familie in einer Nacht ausgelöscht. Die Bauernfamilie Danner lebte von der Waldarbeit, war arbeitsam und gottesfürchtig, aber auch verschlagen und habsüchtig und deswegen eher unbeliebt. Nun haben die Dorfbewohner Angst vor dem unbekannten Mörder, der sogar vor dem Mord an kleinen Kindern nicht zurückzuschrecken scheint. Wer könnte so einen Hass auf die Familie und ihr Personal haben, um sie mit einer Spitzhacke komplett auszulöschen? Bei diesem Buch kommt man Stück für Stück durch Befragungen hinter die Gemeimnisse dieser Familie und schaut dem Mörder bei seinen Taten förmlich zu. Andrea Maria Schenkel verarbeitet in ihrem Buch eine wahre Begebenheit, die sich am realen Mordfall Hinterkaifeck orientiert, der offiziell nie aufgeklärt wurde. Als Erzählform wählt die Autorin den ausgefallenen Stil einer journalistischen Befragung, indem sie sich als Interviewerin nach Tannöd begibt und dort die Anwohner zu den Vorgängen auf dem Mordhof befragt. Die Stellungnahmen von Nachbarn, Bekannten, Pfarrer, Briefträger und Bürgermeister bringen eine Menge Meinungen, Vermutungen und auch viel Geschwätz mit sich. Niemand kannte die Familie wirklich sehr eng. So entsteht ein sich langsam aufbauendes Bild der Hintergründe zu dieser grausamen Tat. Es offenbahren sich schreckliche Familiengeheimnisse, man fragt sich hier: Wer war Täter und wer Opfer? Mir hat die besondere Form des Romans imponiert. Die Befragungen, nur unterbrochen von Fürbitten aus der Liturgie, bilden die Grundlage für ein Erahnen der Zustände auf diesem Hof. Ein wahres Verstehen ergibt sich erst im Laufe der Zeit, wenn man die Wissensbrocken zusammensetzt und das Ausmaß der schrecklichen Vorkommnisse auf dem Hof begreift. Der Klatsch und die auffällige Religiösität lassen solche schlimmen Grausamkeiten kaum erahnen, doch hier kommen ungeahnte Zustände ans Licht. Die Sprache der Befragten ist eher einfach und knapp und sehr schlicht, hier in der Provinz gibt es keine großen Redner. Es werden Gebete zitiert und der Pfarrer mutmaßt, dass der Mörder nicht unter seinen Schäflein zu finden sein kann. So hat jeder im Dorf seine eigenen Mutmaßungen und man verfolgt gefesselt die Stimmung im Dorf. Allmählich bildet sich das Tatmotiv heraus und man versteht die grausame Wahrheit dahinter. Dieser Roman ist spannend wie ein Krimi, grausam wie ein Thriller und durch seine Anlehnung an einen wahren Fall faszinierend gut umgesetzt.

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    • 2
  • Auch nach zehn Jahren noch lesenswert

    Tannöd

    gst

    18. June 2016 um 18:24

    Vor zehn Jahren stand ein Krimi, der im tiefsten Bayerischen Wald spielt, auf Platz 1 der Krimiwelt-Bestsellerliste. Henning Mankell nahm gerade mal Platz 5 ein. Geschrieben hatte ihn eine Hausfrau mit drei Kindern als Debüt. Ihr Talent wurde im Deutschlandfunk und in der „Zeit“ bejubelt, ihr Schreibstil von Elke Heidenreich in der Fernsehsendung „Lesen!“ gerühmt. Auch heute noch fasziniert das Buch, in dem eine ganze Familie in einer Nacht ausgelöscht wird. Als Leser erfahren wir mosaikhaft die Geschehnisse: Nachbarn erzählen, was sie gesehen haben und wie sie die Familie einschätzten. Auch den Täter und seine Verhaltensweise lernen wir kennen. Der Fall an sich gründet auf wahren Begebenheiten aus dem Jahr 1922, wurde von der Autorin jedoch kurz nach dem Krieg angesiedelt und mit literarischer Freiheit aufgearbeitet. Nach und nach nimmt das grausame Bild Gestalt an. Dabei bleibt die Sprache ruhig und unaufgeregt. Fazit: Ein Krimi, der mich so beeindruckt hat, dass es sicher nicht mein letzter dieser Autorin war. 

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    • 7
  • Hinterkaifeck als Kammerspiel

    Tannöd

    Archer

    23. April 2016 um 19:28

    Tannöd - einen besseren Titel hätte die Autorin für dieses Buch nicht finden und verwenden können. Denn dort, abgeschieden von der Dorfgemeinschaft, lebt die Familie Danner, eine seltsame Familie, die kaum jemand wirklich kennt und über die höchstens Gerüchte im Umlauf sind, samt deren Magd. Doch eines Tages sind sie tot, alle miteinander, selbst die kleinen Kinder wurden auf brutalste Weise erschlagen. Wer könnte für diese grausame Tat infrage kommen? Jemand aus dem Dorf? Ein Fremder, der zufällig vorbei kam? Mehrere Täter? Hier kommt die Interviewerin ins Spiel, welche ins Dorf kommt und einfach die Menschen befragt. Nachbarn (im Sinne von denjenigen, die am nächsten wohnen, denn Tannöd ist außerhalb der Dorfgemeinschaft), der Priester, Klassenkameradinnen der Tochter. Sie kommen alle zu Wort, und das Geniale daran ist, dass damit jeder seine eigene Stimme bekommt, seine eigene Art zu sprechen, zu denken. Während die Befragten ihren Monolog über die Ermordeten halten, lernt man nicht nur die Opfer dieses Verbrechen kennen, sondern auch den Sprecher, die Dörfler, die Umgebung, ja, selbst die Beziehungen untereinander in der Gemeinschaft. Was die Geschichte so authentisch wirken lässt, ist, dass tatsächlich ein Hauch von Authenzität besteht, denn die Autorin hat sich an dem realen Mordfall Hinterkaifeck orientiert, der offiziell nie aufgeklärt wurde. Ich weiß, dass viele Leser diese Art von Schreibstil und vor allem die Gebete dazwischen nervig fanden, mich hat es einfach nur reingezogen in die Geschichte und mitgenommen in eine Zeit und Welt, die zwar immer noch existiert, aber von den meisten von uns auf diese Weise gar nicht wahrgenommen wird. Klasse Debüt, gut umgesetzt.

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  • Als würde dir jemand einen Schlauch in den Hals stecken und dich zwingen, Verdorbenes zu essen ...

    Tannöd

    YvonneLaros

    Ich betrat ein düsteres Dorf ... So beklemmend, dass ich glaubte, die Abgründe der Welt darin gespiegelt zu sehen. Doch darüber sprechen die Bewohner hier nicht gern. Was ihre Monologe mir erzählen, ist ein einziges Unter-den-Tisch-kehren ... Aber genauso will es die Erschafferin dieses Dorfes, scheint mir ... Die Schenkel-Andrea. Die Dorfbewohner sollen wegsehen, damit ich genauer hinsehe ... Was für ein widerlicher Anblick! Für das hier bin ich nicht gemacht. Schon die Sprache der Bewohner, ihre Redensart, die schmeckt mir nicht. Und dann der Danner-Hof ... Den Tod soll ich mir hier genauer anschauen, das Abschlachten ... Das Teuflische ist nur: dadurch das mir nichts deutlich vor Augen geführt wird, bilden sich die Bilder meiner Vorstellungskraft umso klarer aus ... Pure Absicht von der Schenkelin ... Verständlich, dass manch einer das als "genial" bezeichnet. Mir aber gefällt es hier einfach nicht. Ich möchte lieber wieder an Orte, die nicht so experimentell aufgebaut sind. Jedenfalls nicht so ... Dorthin möchte ich, wo die Menschen klar handeln, statt nur zu reden ... Wo die Zeit sich vorwärts dreht und ich nicht ständig zurückblicken muss. Wertvolle Erkenntnisse kann ich mir auch da holen. Dazu brauche ich kein Tannöd, an dem es mir zu, wirklich ZU provinziell zugeht ... Ihr könnt ja gerne einen Ausflug zu diesem innovativ-verstaubten Ort machen ... Ich aber packe meine Sachen und lass' mich lieber von zusammenhängenden Erlebnissen mitreißen ...

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    • 6
  • Enttäuschend...

    Tannöd

    franziii0201

    30. March 2016 um 13:32

    Nachdem ich eine Dokumentation über die wahre Geschichte hinter diesem Buch gesehen hatte und es ja einen Preis gewonnen hat, habe ich von diesem Buch ziemlich hohe Erwartungen gehabt. Leider wurde ich enttäuscht.Die Handlung ist, kurz gesagt, langweilig. Man findet eine Familie, die alle erschlagen wurde, sucht nach einem Täter, und das wars dann irgendwie auch schon. Wirklich viel mehr passiert da nicht.Der Schreibstil ist, naja, total bescheuert. Klar, er soll die Zeit in der die Geschichte spielt imitieren, aber soooo lange ist das nun auch wieder nicht her! Es hat das ganze nur sehr umständlich und zäh zu lesen gemacht.Das einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat, womit es sich auch noch wenigstens zwei Sterne sichern konnte, war der Aufbau. Dass immer mal wieder ein Kapitel von damals kam, dann wieder ein Verhör, und immer so weiter. Das hat das Buch wenigstens ein bisschen lebendig gemacht.Ich kann die ganzen guten Rezensionen und Bewertungen nicht verstehen, und auch nicht, warum es den Deutschen Krimi Preis gewonnen hat. Die Story hat wirklich Potential, und man hätte sehr viel mehr daraus machen können. Ich bin froh, dass ich das Buch für weniger als 1€ gebraucht gekauft habe, und nicht die vollen 7€ dafür ausgegeben habe.

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    • 2
  • Unterirdisch schlecht

    Tannöd

    TheSilencer

    30. March 2016 um 08:55

    So schwer kann es nicht sein, ein Buch verlegt zu bekommen. Wie man dann allerdings auch noch mit Preisen überhäuft werden kann, gelingt wahrscheinlich nur mit Vitamin B. Oder die anderen Bücher im Rennen waren noch schlechter.120 Seiten netto. Der Text schön mit Absätzen und Zeilenabständen aufgeblasen.Die ganze Geschichte wird für die ganz blöden Leser schon mal auf Seite 1 zusammengefaßt.Um 1950. Einsamer bayerischer Bauernhof. Kalte, stürmische Nacht. Alle tot.Das muß ja ein Hammer-Buch sein, wenn man sich so viel traut vorweg zu nehmen, denkt man.Warum tut man es sich also an, den Zeitzeugen zuzuhören, wenn jeder mal so seine Version vom Nachruf der Toten zum besten gibt?Richtig! Weil man noch die Mega-Wendungs-Überraschung erwartet.Die Jungs und Mädels aus'm Dorf erzählen und die Autorin scheint darin eine Spannungskurve zu erkennen, wenn sie alle nur vom eigentlichen Massaker wispern. Hä? Steht doch auf Seite 1.Die ganze Dorfliga kommt zu Worte und die Autorin kann sich nicht entscheiden, die Bayern bayerisch oder hochdeutsch sprechen zu lassen. So spricht jede Figur locker einen Mix.Und dann - zack - auf Seite 116 kommt es dann endlich zur Bluttat von Seite 1. Und einen zweiten Zack später - man kann es erahnen - ist der Täter ermittelt.Zumindest in dieser Taschenbuchausgabe folgt dann noch die Selbstbeweihräucherung der Autorin. Der Verlag hat einfach mal eine Reportage und ein Interview 'drangehängt. Natürlich mit Foto. Macht'n Buch ja auch gleich wieder ein bißchen dicker.Völlig angeödet (ist "Öde" die Chiffre des Buchtitels und alles nur eine Verschwörung? ) legt man das Buch weg.Einziger Trost: es war eben nur eine aufgeplusterte Kurzgeschichte.

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  • Tannöd

    Tannöd

    RobinBook

    03. September 2015 um 08:50

    Story nicht unspannend, Stil gekonnt düster, aber das allein konnte mich auf die Dauer dieses ohnehin dünnen Büchleins trotzdem nicht fesseln. Ganz nebenbei: Ich fand für eben dieses dünne Büchlein den Preis recht happig. Auf jeden Fall wurde etwa nach der Hälfte der Name Programm: Mir wurde es ein wenig zu öd unter den Tannen. Da gilt übrigens auch für das Folgebuch dieser Autorin.

  • Andrea Maria Schenkel: Tannöd

    Tannöd

    photovivie

    25. April 2015 um 14:39

    https://buchstuetze.wordpress.com 1922 wurden auf einem Hof in Bayern sechs Menschen umgebracht. Der Fall wurde nie gelöst. 2006 veröffentliche Andrea Maria Schenkel ihren ersten Roman, der auf diesem Fall basiert, wobei sie einige Änderungen vornahm. Sie erhielt für Tannöd einige Preise; 2009 erschien die Kinoverfilmung. Die Familie Danner, bestehend aus den Eltern, der Tochter und den zwei Enkelkindern, lebt zurückgezogen auf ihrem Hof Tannöd. Im Dorf kursieren einige Gerüchte über die Familie, so zum Beispiel dass der Vater seine Tochter missbraucht und er der Vater ihrer Kinder sei. In der Nacht, nachdem die neue Magd ihren Job bei der Familie angetreten hat, wird die komplette Familie ermordet und erst einige Tage später von Nachbarn aufgefunden. Die Kapitel sind sehr kurz und wie kurze Zeugenaussagen der Nachbarn aufgemacht. Zwischendurch sind einige Kapitel aus Sicht des Mörders erzählt, wobei man erst ganz am Ende seine Identität erfährt. Ich finde es sehr gut, dass es im Buch einen Täter gibt! So kann man doch etwas mehr mit dem doch sehr grausigen Mord abschließen. Gerade durch die Zeugenaussagen wirkt alles sehr real. Mich hat das Buch sehr gefesselt und dazu gebracht, im Nachhinein noch etwas über den realen Mord auf dem Hof Hinterkaifeck zu recherchieren.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Morddorf

    Tannöd

    Kerstin_KeJasBlog

    Obwohl dieses Buch mit 125 Seiten sehr kurz ist, steht alles geschrieben.  In kleinen Episoden offenbart sich eine Tragödie,  ausgelöst durch Missverständnis und Stolz. Auf einem Einödhof kommt es zu einer grauenvollen Tat. Eine ganze Familie wird erschlagen, nicht einmal die 2 Kinder werden verschont.  In kurzen Abschnitten kommen Dorfbewohner und Familienangehörige zu Wort und erzählen über die Toten vom Hof. Ihren Lebensstil,  ihre Verhältnisse untereinander, Gutes und Böses. Dazwischen "spricht" der Mörder und doch kann der Leser ihn nicht fassen oder gar beim Namen nennen. Geschickt lässt die Autorin alle zu Wort kommen, verbindet sie miteinander und zeigt dem Leser so den Weg den diese Tragödie genommen hat. Absolut lesenswert.

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    • 3
  • Rezension zu "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

    sunlight

    Mich hat das Buch nicht begeistert und ich habe daher für dieses dünne Büchlein relativ lang gebraucht bis ich es durch hatte. Es findet zwar ein mehrfacher Mord statt, aber trotzdem ist es für mich weniger ein Krimi als eine Gesellschaftsstudie. Ich habe es als bedrückend empfunden, dass Menschen so sehr auf einander angewiesen sind, dass sie sich nicht aus ihrer Umgebung befreien können, obwohl sie zu tiefst unglücklich sind.

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    • 2

    Arun

    18. July 2014 um 16:25
  • Tannöd ist öd!

    Tannöd

    Bambelino

    13. June 2014 um 08:04

    In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd, und vom Mörder fehlt jede Spur ... Da Tannöd laut Presse ein toller Bestseller sein sollte,wollte ich es unbedingt lesen. Allerdings ist das Buch ganz und gar nicht mein Ding. Auf die Art und Weise wie es geschrieben wurde ist der Spannungsaufbau gleich null! Die Geschichte ist an sich gar nicht schlecht,aber Andrea M. Schenkel hätte sie anders umsetzen sollen. Daher war ich froh,dass das Buch nur 125 Seiten hat und ich schnell fertig war! :-(

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  • Düster und grausam

    Tannöd

    gaby2707

    08. May 2014 um 21:14

    Die Familie Danner lebt sehr zurück gezogen auf ihrem abgelegenen Hof in der Nähe der Ortschaft Tannöd. Der eigenbrötlerische! Große und kräftige Bauer Hermann Danner, seine kleine, stille, verhärmte Frau Therese, die Tochter Barbara Spanger, deren Mann nach Amerika ausgewandert sein soll und deren beiden Kinder Maria-Anna und Josef werden eines Tages mit einer Spitzhacke erschlagen von drei Nachbarn im Stall gefunden. Ich habe hier keinen Krimi im eigentlichen Sinn gelesen, eher einen Tatsachenroman. Die Aussagen der Dorfbewohner klingen wie ein polizeiliches Protokoll. Aussagen wie:"Es bleibt alles in der Familie, sogar die Kinder", beschreiben das Leben der Einsiedlerfamilie sehr gut. Die einzelnen Schritte bis zur Tat beschreibt der Täter selbst, der sich erst ganz zum Schluss zu erkennen gibt. Spannend geschrieben und mal eine so ganz andere Lektüre. Mir hat dieses kleine Buch sehr gut gefallen.

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  • Kurz(weilig)er Bericht

    Tannöd

    PLymchen

    14. April 2014 um 21:28

    Erzählt wird eine auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte über die Ermordung aller Bewohner eines Hofes im ländlichen Bayern. Aufgebaut ist die Geschichte wie ein Bericht oder Interview. Die Nachbarn und Hinterbliebenen der Opfer z. B. die Schwester der Magd, werden zu den Geschehnissen und den Opfern befragt. Die Sprache und der Ausdruck sind dabei bzw. dadurch – ländlich - einfach. Zwischendurch eingestreut wird aus der Sicht des Mörders erzählt. Nach und nach erfährt man dadurch den Tathergang und näheres über die Opfer. Was für Menschen es waren, wie sie gelebt haben. Laut Inhaltsangabe im Buch steigt die Spannung, „[…] weil man jeden Schritt des Täters mitverfolgt, ohne aber zu wissen, wer er ist.“. Allerdings ergab sich für mich genau aufgrund dieses Mitverfolgens aus der Sicht des Mörders schon etwa in der Mitte des Buches, wer – zumindest nach Ansicht der Autorin – der Mörder ist. Anders als man es von anderen Krimis gewohnt ist, wird allerdings keinerlei Ermittlungsarbeit z. B. der Polizei geschildert. Vom Aufbau her und da Vorlage der Geschichte auch ein tatsächlicher Fall aus den 1920er Jahren war, hat es mich sehr an das Buch von Minette Walters „Der Schrei des Hahns“ erinnert. Uninteressant und zusammenhangslos waren für mich die Gebete zwischen den einzelnen Kapiteln, die ich nach dem dritten oder vierten Gebet übersprungen habe. Dadurch wird die Lektüre natürlich noch kürzer. Fazit: Kurzer und kurzweiliger „Bericht“ beruhend auf einem wahren Kriminalfall, der auf nur insgesamt 125 Seiten nicht unspannend geschildert wird.

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