Andrea Neuhaus

Alle Bücher von Andrea Neuhaus

Cover des Buches Nora oder Ein Puppenheim (ISBN: 9783518189337)

Nora oder Ein Puppenheim

 (173)
Erschienen am 21.10.2013
Cover des Buches Der eingebildete Kranke (ISBN: 9783518189238)

Der eingebildete Kranke

 (164)
Erschienen am 01.09.2011

Neue Rezensionen zu Andrea Neuhaus

Cover des Buches Nora oder Ein Puppenheim (ISBN: 9783518189337)divergents avatar

Rezension zu "Nora oder Ein Puppenheim" von Henrik Ibsen

Nora - Et dukkehjem
divergentvor 2 Jahren

Titel: Nora (Ein Puppenheim)

Originaltitel: Et dukkehjem

Autor: Henrik Ibsen

Seitenanzahl: 141

Genre: Drama

Verlag: Reclam XL


Dies ist mein erstes Werk von Ibsen und definitv nicht mein letztes.

Die Geschichte lässt sich einfach und gut lesen.

Ich fand die Gesschichte an sich ganz unterhaltsam zu lesen,wobei mich das Ende wirklich am meisten überrascht hat. Ein sehr gutes Buch,wo man auch einen richtig guten Eiinblick in die Gesellschaft der damaligen Zeit bekommt und wo man erfährt,wie die Stellung der Frau im 19 Jahrhundert so war.


Ein wirklich sehr gutes Werk, auch wenn's zur damaligen Zeit doch eine recht ungewöhnliche Geschichte ist. Denn Nora wird hier erwachsen und emanzipiert!


Tolles Ehedrama und für die damalige Zeit ein echt einzigartiges Werk in Skandinavien!(Soweit ich informiert bin)

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Cover des Buches Der eingebildete Kranke (ISBN: 9783518189238)Buchgespensts avatar

Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

Ein Klassiker, der noch viel zu sagen hat
Buchgespenstvor 2 Jahren

Argan hat den perfekten Plan. Da er sich todkrank glaubt und sein Wohlbefinden völlig von Ärzten abhängig gemacht hat, soll seine Tochter Angelika einen Arzt heiraten – so hat er immer einen verfügbar, wenn er ihn braucht. Angelika hat sich aber bereits verliebt. Mit dem klugen Dienstmädchen Antoinette will sie die Pläne ihres Vaters durchkreuzen.

Das Theaterstück liest sich nett, aber unspektakulär. Die Themen sind bekannt: ein vorherbestimmter, unerwünschter Verlobter, eine durchtriebene Stiefmutter, der Konflikt zwischen zwei Generationen. Die Ärztekritik und der Fäkalhumor sind dagegen so zeitgebunden, dass sie als schlichter Text kaum ihren Witz entfalten. Man spürt aber förmlich wie unter der Schrift die Lebendigkeit des Werkes zittert, voller Erwartung sich im Spiel zu entfalten.

Vor allem in Verbindung mit dem ausführlichen Kommentarteil gewinnt das so schlicht erscheinende Theaterstück auch als Text interessante Dimensionen. Kaum zu glauben, dass es aus dem 17. Jahrhundert stammt, denn die Themen sind bis ins frühe 20. Jahrhundert aktuell geblieben. Böse Stiefmütter, arrangierte Hochzeiten, der Kampf der Jugend um Selbstbestimmung, die Arroganz und Borniertheit des Ärztestandes, der sich mit umfassenden Neuerungen seines Berufes schwer tut – das alles sind Motive, die immer wieder auftauchen.

Sehr schade ist, dass der vorliegende Text den Prolog und die Zwischenspiele weggelassen hat. Sie mögen zum Haupttext nicht viel beitragen, aber Molière hat sie als zu ihm gehörig geschrieben und so hätte ich von einer Textausgabe der Suhrkamp Bibliothek einen vollständigen Abdruck erwartet und sei es, dass sie in einem Anhang beigefügt worden wären.

Befremdet hat mich auch die Eindeutschung der französischen Namen. Merkwürdigerweise beschränkt es sich beinahe auf Angélique, die hier zu Angelika wurde. Eine Übersetzung im 21. Jahrhundert sollte auf eine solch absurde Übersetzungspraxis verzichten. Wenn sprechende Namen vom Autor bewusst verwendet wurden, sollten sie trotzdem in der Originalfassung bleiben und in einem Anmerkungsteil erläutert werden.

Fazit: Ein Theaterstück, das unterhält, sehr viel Interpretationsspielraum gibt und einen schönen Einblick in die Gesellschaft des 17. Jahrhunderts. Seine Lebendigkeit und seinen Witz entfaltet es allerdings erst auf der Bühne und auch dann ist es stark von der Aufführungspraxis abhängig.

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Cover des Buches Der eingebildete Kranke (ISBN: 9783518189238)Yolandes avatar

Rezension zu "Der eingebildete Kranke" von Molière

Komödie mit einer gewissen Tragik
Yolandevor 2 Jahren

Jean-Baptiste Poquelin, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Molière, wurde am 15. Januar 1622 in Paris geboren. Sein Vater war ein wohlhabender Händler für Heimtextilien, der das Amt eines Tapissier du Roi, d.h. eines königlichen Dekorateurs und Raumausstatters innehatte. Molière studierte Jura in Orléans, arbeitete aber wohl nie in diesem Beruf. Er fühlte sich vom Theater angezogen und lernte im Alter von etwa 20 Jahren die Schauspielerin Madeleine Béjart kennen. Er weigerte sich die Nachfolge seines Vaters anzutreten und gründete gemeinsam mit Béjart eine Theatergruppe, das L'illustre Théatre. Nach dessen Bankrott schloss er sich einer Wandertruppe an, die hauptsächlich in West- und Südfrankreich auftrat. Er stieg zum Direktor dieser Gruppe auf und begann eigene Theaterstücke zu schreiben. Nach der Rückkehr nach Paris gelang es ihm, die Gunst des Königs Ludwig XIV. zu gewinnen und er durfte nun mit seiner Truppe regelmäßig auftreten. 

Molière schrieb einige, noch heute sehr bekannte Theaterstücke, wie z.B. Tartuffe, L'Avare (Der Geizige) oder Le Misanthrope (Der Menschenfeind). Häufiges Thema seiner Komödie war die Heuchelei.
Le Malade imaginaire (Der eingebildete Kranke) ist sein letztes Werk. Molière war zu diesem Zeitpunkt bereits schwer krank. Bei den ersten Aufführungen spielte er die Hauptrolle selbst, nach dem Ende der vierten Vorstellung am 17. Februar 1673 erlitt er einen Blutsturz  und verstarb wenige Stunden später.
(Quelle: Wikipedia)

Inhalt:
Der reiche Argan bildet sich ein, dass er todkrank sei. Seine Ärzte und sein Apotheker unterstützen ihn in diesem Glauben und machen gute Geschäfte mit ihm. Er möchte nun seine Tochter mit dem Sohn eines seiner Ärzte verheiraten, doch die liebt einen anderen. Bei turbulenten Zusammenkünften kommen einige Wahrheiten ans Licht.

Theaterstücke zu lesen ist immer etwas speziell. Gerade bei Komödien geht es meist turbulent zu und die Charaktere sind teilweise völlig überspitzt dargestellt. Trotzdem spürt man hier eine gewisse Tragik und die massive Ärztekritik ist wohl auf eigene Erfahrungen Molières gestützt. 
Ich hatte viel Freude an diesem Stück und würde es gerne einmal auf der Bühne sehen, bevorzugt als klassische Inszenierung. 
Ich habe die äußerst informative Ausgabe der Suhrkamp Bibliothek mit einem ausführlichen und verständlich geschriebenen Kommentar gelesen. Ich kann jedem Interessierten nur raten, zu dieser Ausgabe zu greifen, wenn er auf interessante und wissenswerte Hintergrundinformationen Wert legt. Es gibt Begriffserklärungen, eine Zeittafel zum Leben des Autors, sowie Texte zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte und Aspekte der Deutung.

Es lohnt sich auf jeden Fall diese berühmte klassische Komödie einmal gelesen zu haben und mit seinen insgesamt 122 Seiten stellt es auch keine große Herausforderung dar.




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