Andrea Poßberg

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Rezension zu "Das Wilde Haus der Tiere – Das Drama-Lama" von Andrea Poßberg

Drama Lama
Seelensplittervor 2 Monaten

Meine Meinung zum Kinderbuch:

Das wilde Haus der Tiere

Das Dramalama


Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken.

Inhalt in meinen Worten:

Das Meerschweinchen Maffi ist aus dem Umzugsauto gepurzelt und will eigentlich nur zurück zum Frauchen, doch leider geht das nicht, denn die Beinchen sind zu kurz und wie gut, das da das verrückte Haus der Tiere auftaucht, naja nicht verrückt sondern einfach das wilde Haus der Tiere.

Als diese sich besprechen, was mit Maffi passieren soll, kommt ein seltsames Rohr aus dem Boden geschossen und das Meerschweinchen erschrickt sich erst einmal, dabei muss es aufpassen, denn das Rohr hat eine sehr wichtige Aufgabe für das Haus und seine Mitbewohner.

Sie müssen ein Tier mit Punkten und Blitzen befreien, aus einem Zirkus, was sie da aber so alles erleben, das erfahrt ihr nur, wenn ihr weiter lest, und zwar wenn ihr wirklich das Buch lest.


Wie ich das Gelesene empfand:

Ich fand das total süß wie das Haus der wilden Tiere Maffi helfen wollte, und dabei muss Maffi feststellen, das sie selbst eine sehr wichtige Rolle spielt. Natürlich wünscht sie sich nur eines, zu helfen, das sie dabei aber erst mal beweisen muss, das sie nicht nur das brave Haustier ist, ist gar nicht so einfach, aber Maffi ist nicht auf ihr Stupsnäschen gefallen und schafft das Unfassbare, sie findet das zu rettende Tier, auch wenn sie anfangs danebenlag, und schafft es mit ihren neuen Freunden ein zu Hause innerlich zu entdecken.

Einziger Mango, ich fand es nicht gut, das Maffi von Anfang an allein gehalten wird, denn Meerschweinchen müssen einfach zu zweit oder mehr gehalten werden, sonst tut man ihnen nichts gutes.

Ich hoffe jedoch auf ein weiteres Abenteuer mit Maffi, denn dafür ist noch einiges offen geblieben und ich bin mehr als gespannt, was diese kleine Meerschweinchen Dame noch alles erleben darf.



Schreibstil:

Das Buch ist für Erstleser wirklich wunderbar, denn es sind bis auf zwei Ausnahmen keine schweren Wörter vorhanden und die Geschichte ist spannend gestaltet, so das man einfach Lust hat, das Abenteuer mit Maffi zu erleben.

Jedoch ist das Buch sehr oft in der wörtlichen Sprache, damit hat man das Gefühl mittendrin anstatt nur als Leser dabei zu sein.


Charaktere:

Ich finde das werte Lamadame echt genial gezeichnet ist, nicht nur weil sie gezeichnet ist, sondern auch von ihrem Charakter und von ihrer genialen Art und Weise, die doch recht eingebildet ist, aber auf eine liebe Art.

Maffi dagegen ist ein sehr starkes Meerschweinchen, das sich klar zu behaupten weiß und das auch gut nutzt, selbst wenn sie mal etwas verpeilt ist.

Dagegen sind die anderen Charaktere noch nicht so ganz griffig für mich gewesen, dennoch braucht es wirklich jeden Charakter in der Geschichte, sonst würde einfach etwas fehlen.

Wunderschön und lebendig, voller Humor und ein bisschen Wissen wird auch noch vermittelt, dank den tollen Tieren.



Zeichnungen:

Die Bilder im Buch sind schwarz-weiß gehalten und jeder der die Geschichte liest, kann sich selbst seine Figuren so denken, wie er das gerne möchte.

Toll finde ich, wie die verschiedenen Gefühle eingefangen worden sind, aber zugleich auch einfach die Tiere Tiere bleiben.

Die Zeichnungen sind einfach gestaltet, es wirkt zumindest so, aber gerade das ist der Clou an diesem Buch.



Spannung:

Mal ehrlich, dieses Buch hat seine Spannung Aufgrund der tollen Tiere, weil man nie weiß, was als nächstes kommt und welches Tier um welche Ecke gestolpert kommt, und welches Tier welchen Charakter hat, einfach toll.

Selten findet man ein Buch das auch wirklich mit den Figuren so spielt.



Empfehlung:

Für alle Erstleser sollte dieses Buch ein Muss sein, vor allem wenn sie Tierliebhaber sind.

Die Sprache ist einfach und kindgerecht und es macht einfach Spaß mit Maffi die Welt zu entdecken.



Bewertung:

Ich möchte dem leicht detektivischen Kinderbuch fünf Sterne geben. Jedoch hoffe ich, das Maffi bald einen Artgenossen findet, denn Meerschweinchen lieben es eher zu zweit zu sein, als allein.

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Rezension zu "Die Grünen Piraten - Im Netz der Tierschmuggler" von Andrea Poßberg

spannendes Abenteuer mit Lerneffekt
his_and_her_booksvor 6 Jahren


Inhalt:
Jannik hilft ehrenamtlich im Bieberheimer Tierheim, als ein auffällig schöner Papagei von der Feuerwehr abgegeben wird. Er identifiziert ihn als seltenen, vom Aussterben bedrohten Spix-Ara. Als dieser kurz darauf gestohlen wird, beginnt der Einsatz der „grünen Piraten“. Warum verhält sich die Tierheimleiterin so seltsam? Und auch der Zoohändler benimmt sich sehr verdächtig. Wer ist für den Tierschmuggel in Bieberheim verantwortlich?

Meinung:
Der erste Band der „Umweltserie“ „Jagd auf die Müllmafia“ hat mir und meinem Großen sehr gut gefallen, jedoch hatte ich ständig das Gefühl, mit erhobenem Finger belehrt zu werden.

Diesen Eindruck vermittelt das Autorenduo Poßberg/Böckmann in ihrer Fortsetzung auf keinste Weise mehr. Immer noch sehr informativ, aber dennoch unterhaltsam, aufgelockert durch altersgerechte Witze, geben sie den Junglesern tiefere Einblicke in den Tierschutz, vom Aussterben bedrohte Arten und die Hintergründe dafür. Sie setzen Fachwissen gekonnt ein, behalten aber durchweg die Spannung und das Abenteuer der grünen Piraten im Vordergrund.

Das so wichtige Thema Artenschutz, Erhaltung der Lebensräume und Gefangennahme der bedrohten Tiere wird von mehreren Seiten beleuchtet, sei es durch das Wissen des Tierfans Jannik, Recherchen im Internet oder der hilfsbereiten Erwachsenen Miranda.

Die Charaktere bleiben individuell wie im ersten Band, für jeden Leser ist eine Identifikationsperson dabei: Der Tierfreund Jannik, der mit Sport so gar nichts am Hut hat, sein Stiefbruder Lennart, der beinahe angstlose Draufgänger. Die selbständige Pauline, die von Klavier- zu Ballettunterricht hetzt, aber immer für ihre Freunde da ist. Der fußballbegeisterte Ben, bei dem sogar ab und zu geschwisterliche Gefühle zu seiner Schwester Flora aufkeimen, dem mit ihren 8 Jahren jüngsten Mitglied der „grünen Piraten“.

Die Sprache ist für das empfohlene Alter von 8 Jahren sehr gut geeignet. Viel wörtliche Rede und der ein oder andere schlagfertige Spruch machen das Buch zu einer perfekten Unterhaltung mit Lerneffekt. Die Spannung ist ebenfalls altersgerecht, der Fall findet zu einem erfolgreichen Abschluss und lässt den Jungleser das Buch beruhigt zur Seite legen.

Urteil:
Dieser zweite Band der Serie „Die grünen Piraten – Im Netz der Tierschmuggler“ ist eine eindeutige Steigerung zu seinem Vorgänger. Das Lesegefühl eines Kinderkrimis, gepaart mit viel Fachwissen in altersgerechtem Umfang und Sprache macht dieses Buch zu einem Erlebnis, nicht nur für militante Tierschützer. 
Die Auszeichnung mit dem „Young Panda“ des WWF haben sich „die grünen Piraten“ definitiv verdient. 
Wir honorieren den zweiten Fall der „grünen Piraten“ mit 5 Spielsachen.

©his-and-her-books.blogspot.de

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Rezension zu "Die Grünen Piraten - Jagd auf die Müllmafia" von Andrea Poßberg

Rezension zu "Die Grünen Piraten - Jagd auf die Müllmafia" von Andrea Poßberg
his_and_her_booksvor 6 Jahren

Inhalt:
Pauline, Ben, Flora, Lennart und Jannik sind ein Team. Bei einer Müllsammelaktion der Schule werden sie auf die alltägliche Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Die Freunde planen, etwas dagegen zu unternehmen. Sie nennen ihre Gruppe "Die Grünen Piraten". Als Mahnmal transportieren sie den aufgesammelten Müll auf den Marktplatz und schockieren somit die Bürger von Bieberheim.

Doch in dem kleinen Städtchen gibt es noch wesentlich gefährlichere Aufgaben für die jungen Aktivisten. Zum Glück bekommen sie Unterstützung: die "seltsame" Miranda ist in ganz Bieberheim bekannt...

Meinung:
Ich war sehr neugierig auf das Buch und auf die Umsetzung des "Umweltschutzthemas", das zugegebenermaßen nicht allzu einfach ist.

Anfangs befürchtete ich noch, dass sich der erhobene Zeigefinger des ersten Kapitels durch das Buch zieht und ich keinen Lesespaß, sondern Lesezwang erlebe... Zum Glück war das nicht der Fall und ich konnte mit großem Vergnügen durch die Seiten rasen.

Die "bemängelte" Einleitung in die Thematik ist nötig. In diesem Fall übernimmt Pauline den Part der "Besserwissenden", die ihre Mutter auf Mülltrennung aufmerksam macht. Die Autorinnen haben dies sehr gut in eine Alltagssituation rund um Schule und Sachkundeunterricht eingebunden. Auf diese Weise entstand auch die Verknüpfung zu der Müllsammelaktion, die dann zur Gründung der Grünen Piraten führte.
Auch der Name der Gruppe bietet bereits Grund zur Diskussion und Erklärung, denn vielen Kinder ist - im Gegensatz zu uns Erwachsenen - die andere Bedeutung von "grün" nicht bewusst.

Die Charaktere sind im Alter 3. und 4. Klasse. Ihre Darstellung fand ich fast einen Tick zu "erwachsen" und daher unwirklich. Doch ist dies so gut in die Geschichte eingebaut, dass es den Lesefluss nicht gestört hat. Auch fand ich die "Beziehung" zu der fremden Müllsammlerin Miranda etwas zu schnell. Ich stoße mich an diesem "mit Fremden" reden/befreunden immer sofort an.

Der Nebencharakter Miranda verspricht durch ihre sehr interessante Lebensweise noch viele weitere Themen rund um Umwelt- und Naturschutz. Sie hat mir sehr gefallen und ich bin neugierig, was sie den "Grünen Piraten" noch alles aufzeigen kann.

Humor kommt durch schlagfertige Sprüche nicht zu kurz. Unsere Lieblingsszene waren die "alternativen" Titel für die Piraten.

Die Illustrationen von Corinna Böckmann gleichen eher Schwarz/Weiß-Zeichnungen. Durch das "Krimi-Gefühl" beim Lesen passen sie sich aber optimal an. Eine der spannendsten Szenen in der Dunkelheit wurde mit beinahe schwarzem Hintergrund verbildlicht. Für besseres Lesen wurde der Text weiß gedruckt. Gerade an dieser Stelle wurde so eine ganz besondere Atmosphäre aufgebaut.

Urteil:
Mich erinnerten die "Grünen Piraten" sehr an "TKKG" oder die "5 Freunde", was aber im positiven Sinne gemeint ist, denn ich habe die Bücher und Hörspiele verschlungen.

Der Jungleser erlebt mit "Die Grünen Piraten" ein spannendes Abenteuer, ist gefesselt und mitgerissen... Ganz nebenbei ist der Lerneffekt rund um Umweltverschmutzung absolut positiv.
Wir hatten Spaß beim Lesen und konnten nicht mehr damit aufhören. Dies belohnen wir mit sehr guten 4 Spielsachen!

Ich kann dieses Buch allen Eltern ans Herz legen, die ihre Kinder auf besondere Art auf das Thema Umweltschutz aufmerksam machen wollen.

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