Teufelseltern

von Andrea Reinhardt 
4,8 Sterne bei21 Bewertungen
Teufelseltern
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Neue Kurzmeinungen

Buecherseele79s avatar

Ein Buch welches sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Teufelseltern auseinandersetzt. Geht unter die Haut, bleibt im Kopf, lesen!

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Dieses Buch ist das Debüt der Autorin und damit hat sie bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Inhaltsangabe zu "Teufelseltern"

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen

Chicago 2016
Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe.
Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf.
Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist.
Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.
Der erste Thriller „Teufelseltern“ um FBI Sonderermittlerin Natalie Bennett führt die Leser in eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, die von Wut, über Trauer bis hin zu Fassungslosigkeit reichen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743981096
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:276 Seiten
Verlag:tredition
Erscheinungsdatum:06.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 2 Monaten
    Nervenaufreibend und unglaublich spannend

    "Teufelseltern" stand schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste, ich hatte bisher nur gutes gehört und ich war echt gespannt was mich erwarten würde.
    Kaum hielt ich das Buch in den Händen gab es für mich kein halten mehr ich stürzte mich darauf. Innerhalb eines Tages hatte ich es bereits ausgelesen und das sagt eigentlich alles.
    Das Cover passt hervorragend zur Story doch es war der Klappentext der mich auf Anhieb überzeugen konnte.

    Wer mich kennt der weiß das ich sehr gerne Thriller gelesen hatte doch irgendwann kam der Wendepunkt. Kein Thriller schaffte es mehr mich richtig zu begeistern, meistens waren sie langatmig und es fehlte die Spannung.
    Erst vor kurzem entdeckte ich meine Liebe zu Thrillern wieder, was die Autorin mit "Teufelseltern" hingelegt hat ist mehr als einmalig.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir unglaublich leicht, gleich zu beginn ging es spannend zu und diese Spannung zog sich wie ein roter Faden durch Buch.
    Es gab nicht eine Stelle an der es langweilig wurde, die Autorin schaffte es sogar diese noch zu toppen.

    Dieses Buch blieb bis zum Schluss vollkommen unvorhersehbar, ich hatte absolut keine Ahnung welchen Verlauf das ganze nehmen würde.

    Die Charaktere im Buch wurden authentisch und realistisch gezeichnet. Besonders Natalie habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen, ich mochte ihre ganze Art. Auch Alex ist ein toller Charakter.

    Die Thematik des Buches hat es in sich und sie ist mit Sicherheit nichts für zartbesaitete. Einige Szenen waren ziemlich brutal und blutig doch genau das mag ich an Thrillern.

    Die Handlung war hier unglaublich spannend, packend, fesselnd und sie ließ mich absolut nicht los. Ich habe dieses Buch inhaliert und ich konnte nicht mehr aushören.
    Für mich zählt die Autorin zu einer der ganz großen.

    Das Ende des Buches glich einem finalen Showdown der mich fassungslos und sprachlos machte. Alle meine Fragen wurden beantwortet und ich freue mich nun riesig auf den zweiten Band der Reihe.
    Klare und uneingeschränkte Empfehlung für alle Thriller Fans!

    Fazit:

    Mit "Teufelseltern" ist der Autorin ein nervenaufreibender, packender, spannender und fesselnder Thriller gelungen der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl. Bitte mehr davon.

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch welches sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Teufelseltern auseinandersetzt. Geht unter die Haut, bleibt im Kopf, lesen!
    Teufelseltern!

    2013: Die 3 Kinder Emilia, Elizabeth und Benjamin leiden unter ihren "Teufelseltern".
    Nicht nur dass sie sich überhaupt nicht um die Kinder kümmern, sie werden geschlagen, gedemütigt und schwer misshandelt, es gibt keine Liebe, keinen Schutz, kein regelmässiges Essen oder ein liebevolles Zuhause.
    Beide Eltern leben für den Alkohol.
    Irgendwann hat Emilia den Mut von daheim wegzulaufen um Hilfe endlich zu holen...mit fatalen Folgen...

    2016: Die Sonderermittlerin für das FBI Natalie Bennett kehrt nach zwei Jahren Pause in das Team zurück.
    Nach einem schweren Schicksalsschlag und der Scheidung von ihrem Mann will sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen.
    Ihr erster Fall nach der Auszeit führt sie und ihren Teamkollegen Alexander Johnson in das Kinderkrankenhaus Cheslock.
    Dort wurde der schwerkranke Junge Calvin entführt.
    Die Ermittler müssen nicht nur mit dem Ex-Mann von Natalie reden der die Kinderklinik leitet sondern suchen auch die Praktikantin die zum Zeitpunkt des Verschwindens bei Calvin war.
    Während die Suche noch läuft verschwindet ein zweites Kind- das Mädchen Chloe.... und Natalie und Alexander
    kommen Missbrauchsfällen von Kindern auf die Spur die in diesem Krankenhaus plötzlich verstorben sind...

    Durch Instagram bin ich auf diese Autorin aufmerksam geworden und ihr Thrillerdebüt kann sich auf jeden Fall sehen lassen!
    Der Schreibstil ist flüssig, schnell zu lesen und nimmt einen von Beginn an gefangen.
    Vorweg- die Autorin setzt sich sehr intensiv und gekonnt mit der Thematik Kindermisshandlungen auseinander, dies wird in diesem Buch schonungslos geschrieben, wer damit nicht klar kommt sollte dieses Buch besser nicht lesen.
    Die 3 Kinder aus 2013- Emilia, Elizabeth und Benjamin hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und vor allem habe ich
    von Beginn an mit ihnen gelitten.
    Das Augenmerk liegt hier auf der Ältesten-Emilia.
    Sie hat nur eine Aufgabe in ihrem Leben- das Leben ihrere Geschwister zu schützen die genauso unter den Misshandlungen
    der Eltern zu leiden haben wie sie selbst.
    Erschreckend realistisch beschreibt die Autorin in ihrem Buch wie es Kindern unter solchen Eltern geht, aber wie leicht
    und fast froh die Gesellschaft ist wenn Kinder ,die immer wieder Wunden und blaue Flecken haben, mit Ausreden
    kommen und man sich nicht um sie und diese Wunden kümmern  muss.

    Dabei wünschen sich diese Kinder, auch Emilia, nichts sehnlicher als das jemand mal genauer hinsieht und genauer nachfragt.
    Die Ermittlerin Natalie ist mir sehr sympathisch, sie muss mit den Geistern aus ihrer Vergangenheit klar kommen, will
    aber wieder nach vorne sehen und in ihrem Beruf weiterarbeiten.
    Was ihr widerfahren ist erklärt die Autorin im Laufe der Geschichte was ich sehr gut fand, denn es gibt Bücher in denen man erstmal ewig warten muss oder wo es nur ansatzweise aufgeklärt wird, hier spricht die Autorin Klartext und macht die Protagonistin Natalie noch intensiver aber auch zerbrechlicher.
    Das Team Natalie und Alexander hat mir unheimlich gut gefallen auch wenn sie ihre Startschwierigkeiten hatten...aber
    das kann ja jeder selbst nachlesen.
    Sehr realistisch, in ihre Brutalität so grausam, die Hilflosigkeit, die Ängste, die Hoffnungen, diese Widersprüche in
    der Erziehung von Kinder- dies alles beschreibt und schreibt die Autorin so gekonnt, so bewegend, so nahe dass man
    das Buch ab und zu zur Seite legen muss, durchatmen und verarbeiten was man gerade gelesen hat.
    Wo fängt Misshandlung an?
    Welche Anzeichen gibt es?
    Kann man Kindern helfen?
    Welche Tätigkeit haben hier Ärzte, Kliniken, Einrichtungen, Polizei und Jugendamt?
    Wie gehen Menschen, die täglich damit zu tun haben, um?
    Kann man an diesen Bildern, an diesen Grausamkeiten zerbrechen?
    Wo besteht Handlungsbedarf?
    In diesem Buch stehen die Kinder im Mittelpunkt- nicht die Eltern die eine schwere Kindheit hatten, die es auch so
    erleben mussten, sondern die Kinder die unter solchen Eltern zu leiden haben.
    Und die Frage was passiert wenn diese Kinder in eine Klinik eingeliefert werden, wie geht es für sie dann weiter?
    Die Autorin sollte man sich auf jeden Fall merken und ich spreche für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung aus!

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    Scathachs avatar
    Scathachvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist das Debüt der Autorin und damit hat sie bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
    Nichts für schwache Mutterherzen


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    UnsereBuecherwelts avatar
    UnsereBuecherweltvor 5 Monaten
    Ein Thriller, der unter die Haut geht!

    Der Klappentext hat mir eine Achterbahn der Gefühle versprochen.
    Gefühle wie Wut, Trauer und Fassungslosigkeit sollte ich erleben.

    Ich hätte da sogar noch ein paar mehr hinzuzufügen …
    Ich war erschüttert, schockiert, angewidert, sowie hasserfüllt und das sogar schon nach den ersten Zeilen!

    Diese Emotionen zogen sich dauerhaft durch das gesamte Buch und haben mir wirklich fesselnde Lesestunden der Extraklasse geboten!

    Andrea Reinhardt hat einen unwahrscheinlich bildlichen Schreibstil, so dass ich diesen Thriller nicht einfach nur gelesen, sondern fast leibhaftig erlebt und gefühlt habe und vor meinem inneren Auge wie einen Spielfilm habe ablaufen sehen.

    Dass dieser Spielfilm nicht schön anzusehen war, kann man sich denken, denn die Thematik des Buches ist Missbrauch, Folter und Freiheitsberaubung an Kindern.
    Ich wollte des Öfteren weinen, schreien und zu Hilfe eilen.
    Ich war hin und wieder innerlich gelähmt und wollte einfach nicht wahr haben, dass das alles passiert, dass es wirklich Menschen gibt, die Kindern so etwas antun. Doch ich weiß, dass das leider bittere Realität sein kann und diese Tatsache hat das Buch in diesem Fall „leider“ sehr authentisch gemacht.

    Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt. Ich konnte wirklich sämtliche Emotionen aller Charaktere glaubhaft spüren und das, obwohl die Geschehnisse von einem allwissenden Erzähler erzählt werden.

    Das fand ich echt bemerkenswert, denn solch nahe und authentische Eindrücke erlebe ich meistens nur bei Büchern, die in der Ich-Perspektive wider gegeben werden.

    Es gab hin und wieder ein paar Momente, wo mich der allwissende Erzählstil etwas aus der gerade erlebten Situation gebracht hat. Wenn ich ganz in die Gefühlswelt einer bestimmten Person versunken war und dann plötzlich eine andere direkte Info herein kam, die in keinem direkten Zusammenhang zur vorherigen Momentaufnahme stand, war das ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau und nur eine Kleinigkeit.
    Es soll nur als Impuls an die Autorin für die Folgebände gedacht sein.

    Wir lernen zu Beginn das Mädchen Emilia kennen, die ein so hartes und grauenvolles Los in ihrem Leben gezogen hat, dass man sie einfach nur retten, schützen und in den Arm nehmen möchte. Ihr Schicksal begleitet uns durch das gesamte Buch hinweg.

    Ein Großteil der Geschichte spielt in einem örtlichen Krankenhaus, aus dem 2 Kinder entführt werden.
    So nehmen die Krankenschwester Olivia, die Praktikantin Kimberly, die Eltern der entführten Kinder und Dr. Bennett, der behandelnde Arzt, gerade zu Beginn eine geraume Rolle ein. Sie bilden den Grundstein der Story und von da an macht man sich seine eigenen Gedanken …

    Wer kommt als Täter in Frage? Wie kann die Entführung überhaupt passiert sein und wie hängt alles zusammen?
    Ich habe alles und jeden mal verdächtigt, habe Vermutungen angestellt, habe meine Gedanken wieder umgeworfen und neu überlegt.

    Zu Hilfe kam mir FBI-Sonderermittlerin Natalie Bennett, die nach einem eigenen schweren Schicksalsschlag, ihren Job gerade wieder ganz neu aufgenommen hat und gleich zu Beginn mit diesem schweren Entführungs-Fall beauftragt wird.

    Natalie ist toll! Sie und ihre Lebensumstände werden nebenbei so genial vorgestellt, dass ich bereits schon jetzt sehr neugierig auf ihre folgenden Fälle bin.
    Sie ist übrigens die Exfrau von Dr. Bennett, falls die Namensgleichheiten bereits aufgefallen sind.

    Im letzten Viertel wird der Fall allmählich aufgelöst, es gibt also nicht diesen absoluten Überraschungsmoment.
    Die Story startet wie ein rasanter Psychothriller und endet wie ein Kriminalroman, das war eine tolle Kombi.

    Erwähnen möchte ich noch, dass das Buch nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Leser ist, denn mit der knallharten und grauenvollen Realität wird hier schonungslos gut umgegangen.

    Es gab für mich ein paar kleine Logikfehler, die mir in Betrachtung des Gesamtpaketes aber gar nichts ausgemacht haben.

    Einen so emotionsgeladenen Thriller, bei dem ich so viele Gefühle rauf und runter erlebt habe, habe ich schon lange nicht mehr gelesen, denn mich haben nicht nur die schlimmen Gewalttaten an den Kindern schockiert zurück gelassen, sondern auch die von so machen anderen Charakteren.

    Wenn man nun bedenkt, dass „Teufelseltern“ das Debüt der Autorin ist, dann ist das wirklich mehr als großartig!

    Fazit

    Ein fesselnder, in sich abgeschlossener Auftakt einer Buchreihe um die Sonderermittlerin Natalie Bennett vom FBI.

    Ein Thriller, der unter die Haut geht, der vor Emotionen strotzt und nichts für Zartbesaitete ist, weil er uns schonungslos vor Augen führt, wie Kindesmisshandlung ablaufen kann.
    „Teufelseltern“ führt uns auf so einige falsche Fährten und hat mich sehr zum Miträtseln animiert.
    Das Buch bekommt eine glasklare Leseempfehlung von mir.

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    Buchwurm05vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannender Thriller mit einer ernsten Thematik.
    Sehr spannender Thriller mit einer ernsten Thematik

    Teufelseltern von Andrea Reinhardt befasst sich mit einem sehr ernsten Thema: Kindesmisshandlung.

    Inhalt: 2 Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Gleich in ihrem 1. Fall bekommt sie es mit 2 aus einer Klinik entführten Kinder zu tun. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt....
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Andrea Reinhardt hat einen temporeichen Schreibstil ohne viel Schnörkel. Genau wie ich es mag. Die Spannung wurde dabei konstant hoch gehalten und ich habe immer wieder mitgefiebert. Die Protagonistin Emilia wurde dabei meiner Meinung nach authentisch dargestellt. Zwar kamen in manchen Abschnitten Ereignisse vor, die mich erst verwirrt haben, die aber sofort im nächsten Abschnitt mit einem Aha-Effekt aufgeklärt wurden. Auch wenn ich mir gerade am Ende manche Dinge anders gewünscht hätte, passt es genauso zur Thematik. Aber...was für ein fieser Cliffhanger. Hoffentlich gibt es bald Band 2.

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    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend ! Fesselnd bis zum Ende!
    Wahnsinns-Debüt !


    Teufelseltern

    von

    Andrea Reinhardt


    Vorbemerkung:

    Ein Exemplar dieses Buches wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Dankeschön".
    Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung in der Rezension.
    Ganz im Gegenteil, die Autorin bat mich um meine ehrliche Meinung.

    Cover:

    Sehr düster und bedrückend.
    Sehr passend zum Thema des Buches.

    Meinung:

    Man steigt hier sehr schnell ins Geschehen ein und ist sofort gebannt.
    Das habe ich auch nicht so häufig.
    Normalerweise brauche ich die ersten 50-100 Seiten immer um mich auf ein Buch und seine Geschichte einzugrooven. Nicht aber in diesem Fall.
    Andrea Reinhardts Schreibstil packte mich sofort und fesselte mich bis zum Ende.
    Ich kann gar nicht glauben, dass das ihr Erstlingswerk ist.

    Das Thema des Buches ist schon harter Tobak und mehr als einmal gingen mir die Leiden der Kinder mehr als nahe.
    In diesem Buch bin ich von der Protagonistin mehr als angetan.
    Nach einer privaten Tragödie und der danach folgenden Lebenskrise, möchte Natalie Bennett ihr Leben wieder in den Griff bekommen und steigt wieder in ihren Job als FBI-Ermittlerin ein und wird gleich zu Anfang mit zwei Entführungsfällen konfrontiert, die sie an ihre Grenzen bringen werden.
    Mir gefiel hier der starke Frauencharakter, der trotz oder gerade wegen des eigenen tragischen Vorfall in ihrem Leben zwei Jahre zuvor, die Aufgabe annimmt und an ihr wächst, aber nicht weiterhin daran zerbricht.
    Auch der Balanceakt zwischen knallharter Ermittlerin und Verständnis für die Eltern, ohne wieder in ihre alten Verhaltensweisen zu fallen, sondern weiter nach vorn zu blicken und ihren Job zu machen, war sehr einfühlsam beschrieben.

    Sämtliche Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben mir durch ihre Authentizität sehr gefallen. Man hatte das Gefühl sie wirklich zu kennen.
    Die Antagonisten sind halt das, was sie sind: "Teufelseltern". Niemand weiß warum sie sind, wie sind und warum sie tun, was sie tun. Das war für mich kein Problem. Ich hab das einfach als Gegeben genommen.

    Ein weiterer Pluspunkt war das Tempo des Buches.
    Bei Thrillern liebe ich es, wenn ich durch die Seiten gejagt werde.
    Das macht für mich einen guten Thriller aus.
    Eine Situation oder Vorfall jagt den anderen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen bis ich wusste das "die Teufelseltern" endlich dingfest gemacht wurden.

    Das Ende war ... aufregend und letztendlich zufriedenstellend uuuund hat einen sehr gemeinen Cliffhanger.
    Das war wirklich nicht nett, Andrea. ;-)
    Jetzt hänge ich so in der Luft....und muss warten ( meine beste Eigenschaft ist ja ... Geduld..).

    Fazit:

    Ein wirklich Wahnsinns-Debüt und mein 1. Lese-Highlight in diesem Jahr.
    Ich bin sehr gespannt auf Band 2...

    Empfehlung:

    Ja, dieses Buch kann ich bedenkenlos weiter empfehlen.
    Für alle Thriller und Krimi-Fans.

    Von mir gibt's:

    5 von 5 Sternen

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    R
    Rosa1508vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Thriller bis zur letzten Seite. Nichts für schwache Nerven, dennoch menschlich und höchst authentisch. Toller Auftakt einer Reihe
    Spannend, brutal, menschlich. Spitzen Debütroman!

    "Teufelseltern" ist der Auftakt zu einer Thriller-Reihe rund um die Sonderermittlerin Natalie Bennett. Ihr erster Fall ist in ein hochbrisantes und ehrlich gesagt sehr heftiges Thema: Kindesmisshandlung. 
    Als Einstieg hat die Autorin Andrea Reinhardt einen Prolog gewählt, der mich sofort in die Handlung hineinversetzt und mich gepackt hat. Die Spannung war fortan gegeben und hielt sich bis hin zu den letzten Seiten. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Mit Ausnahme kurzer Verschnaufpausen, um das Geschehene zu verarbeiten. Denn wie gesagt: es ist nichts für zart Besaitete.
    Sehr detailliert und anschaulich beschreibt die Autorin sowohl das Geschehen als auch die einzelnen Figuren in ihrem Roman. Auf diese Weise sind sie mir sehr nahe gekommen und die Story ist dadurch sehr authentisch und realistisch. Medizinisches, Ermittlungstechnisches wie auch die Ortsbeschreibungen werden präzise und in einer leserfreundlichen Art beschrieben und zum Leben erweckt.
    Relativ kurze Kapitel und ein gut ausbalanciertes Tempo sagten mir persönlich sehr zu. Der Plot wird auch unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dies und einige Cliffhanger ließen mich das Buch (fast) in einem durchlesen. Die Charaktere werden nach und nach eingeführt,  sodass ich die Übersicht behielt und jeden Einzelnen "kennenlernen" konnte. Persönliche Beziehungen, Probleme aus der Vergangenheit, menschliche Schwächen - all dies sorgt dafür, dass ich die Geschehnisse trotz aller Grausamkeiten aushalten konnte. Zudem bietet sich an dieser Stelle natürlich die Möglichkeit, dass sich die Figuren in Folgeroman entwickeln können. Und dass es weitere Bände gibt, das hoffe ich doch sehr und davon gehe ich aus. Denn der Untertitel "ERSTER Fall von Sonderermittlerin Natalie Bennett" weist ja bereits darauf hin.
    Ich werde mir den nächsten Band auf jeden Fall zulegen und kann diesen ersten nur empfehlen.

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    jessica_m_rhodess avatar
    jessica_m_rhodesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven! Brutal gut.
    Nichts für schwache Nerven! Brutal gut.

    In diesem Buch wird ein Thema behandelt, das jedem das Herz bluten lässt. 


    Die Autorin hat ein Werk geschrieben, das mich weit mehr als nur einmal nachdenklich und schockiert zurückgelassen hat. Was die Kinder in diesem Buch durchmachen müssen, ist nichts für schwache Nerven und war für mich kaum auszuhalten.
    Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, ... durchlebt man intensivste Beklemmungen bei dem Gedanken, dass die geschilderten Ungerechtigkeiten, Brutalität und Willkür für manche Menschen, leider Gottes, bitterböse Realität sind.


    Ein sehr wichtiges und trauriges Thema völlig ungeschönt verpackt in einem Thriller. Lesenswert!

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wahnsinnig spannender Thriller
    wahnsinnig spannender Thriller

    Klapptext:
    Misshandlung, Folter, gequälte Seelen Chicago 2016 Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden. Der erste Thriller „Teufelseltern“ um FBI Sonderermittlerin Natalie Bennett führt die Leser in eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, die von Wut, über Trauer bis hin zu Fassungslosigkeit reichen.

    Dies ist der erste Thriller von Andrea Reinhardt.Und ich finde das er Ihr hervorragend gelungen ist.Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch.Und ich wurde nicht enttäuscht.Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Ich wollte das Buch fast gar nicht mehr aus den Händen legen.Es gibt zwei Handlungsstränge die im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden und eine Lösung bringen.Die Autorin befasst sich in diesem Thriller mit dem Thema " Kindesmisshandlungen".Gekonnt verarbeitet Sie dies in dieser Geschichte.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charakter die bestens ausgearbeitet wurden.Besonders das Ermittlerteam fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt .Besonders die Beschreibungen der Misshandlungen von den Kindern haben mich sehr berührt und emotional tief bewegt.Ich war den Tränen nahe.Ich konnte mir richtig vorstellen,welche Qualen und Schmerzen die armen Kinder erdulden mussten.Andrea Reinhardt schreibt so fesselnd und packend das ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde.Ich hatte das Gefühl selbst alles mit zu erleben.So habe ich mit gelitten,mit gefiebert,mit gebangt und mit gefühlt.Auch werden die unterschiedlichen Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft dargestellt.Das hat mir sehr gut gefallen.Es gibt immer unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Auch werden wir immer auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt.Und so rätselt man als Leser selbst bis zum Schluss mit.Dadurch bleibt es immer wahnsinnig spannend und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.Das Ende war für mich sehr überraschend und unerwartet.Damit hatte ich nicht gerechnet.Ich war regelrecht schockiert.Aber es passt genau zu diesem grandiosen Thriller.Ich habe schon lang nicht mehr einen so atemberaubenden und fesselnden Thriller gelesen.Er hat mich  aber auch zum Nachdenken angeregt.Es ist entsetzlich zu wissen,das es Eltern gibt die Ihre Kindern seelische und körperliche Schmerzen zufügen können.
    Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt genau zu dieser bedrückenden und traurigen Geschichte.Für mich rundet es das gelungene Werk ab.
    Mir hat das Lesen dieser Lektüre viele spannende aber auch berührende Lesemomente beschert.Für Leseliebhaber von Thrillern ist dieses Buch sehr empfehlenswert.

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    MeMyBooks avatar
    MeMyBookvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven. Ein Wechselbad der Gefühle. Tolles Buch!
    TEUFELSELTERN - Ein Wechselbad der Gefühle...

    Wirklich eine sehr gute und spannende Geschichte.

    Während des Lesens übertrug sich die Stimmung jeder Situation und jedes Protagonisten auf mich. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Mitleid, Wut, Aufregung, Traurigkeit und Hoffnung. 
    Als Mutter haben mich die Schicksale besonders berührt, sodass sogar die ein oder andere Träne meine Augen verließ. 
    Die Autorin hat sich offensichtlich viel Mühe gemacht, die Handlungsorte im Detail zu recherchieren. Die Haupt-Protagonisten und ihre Lebensumstände werden sehr gut beschrieben. Ich bin begeistert und freue mich auf weitere Fälle von Natalie und Alexander.
    Ich kann das Buch absolut empfehlen!

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    AndreaRs avatar
    An alle ThrillerliebhaberInnen,
    Ich lade euch herzlich ein, an der Leserunde zu meinem Debütthriller teilzunehmen.  Teufelseltern ist im Juli 2017 erschienen und handelt von dem FBI Ermittlerteam um Natalie Bennett und Alexander Johnson.  2 Kinder werden aus einer Klinik entführt und aufs Schlimmste misshandelt.  Für Natalie Bennett der erste Fall nach einer 2 jährigen Pause.  Die Ermittler verfolgen eine Spur, doch die Hauptverdächtige dreht durch und ist nicht mehr vernehmungsfähig. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder, deren Todesursache Fragen aufwerfen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um die vermissten Kinder lebend zu finden. Werden sie es schaffen? Findet es gemeinsam mit mir heraus. 
    Bewerbt euch bis zum 16.8.2017. Die Gewählten erhalten von mir ein Taschenbuch. Ich stelle 10 Stück zur Verfügung. Chancen hat jeder der Interesse hat. Die Gewinner werden gelost.  


    Viel Glück an alle Interessenten. 
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